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Alle Plots, die es in der Literatur gibt

In der letzten Folge meiner kleinen Serie habe ich darüber geschrieben, wie einfach ein erotischer Plot ist. Das wiederholen wir noch mal mit anderen Worten:

Phase eins: Deine Figur lebt in ruhigen Bahnen und kennt nur das, was alle Frauen ihres Alters oder ihrer Herkunft üblicherweise wissen oder kennen.

Phase zwei: Dann folgt ein Ereignis, das alles verändert. Meist handelt es sich um eine Begegnung. Sie erzeugt eine völlig neue, erregende, aber auch verwirrende Welt der Lust.

Phase drei: Schließlich geht sie diesen Weg weiter, oder verlässt ihn, um einen anderen Weg zu finden oder sie geht zurück zum Ausgangspunkt, um ihr Leben neu zu ordnen.

Um viel Spannung zu erzeugen und deine Geschichte dramatischer auszugestalten, musst du den Bereich der Veränderungen ausbauen. Üblicherweise durch ein „auf und ab“ der Gemütszustände oder äußeren Umstände, in die deine Figur gerät.

Es gibt mehrere Standard-Plots, die oft beschrieben werden. Nicht alle handeln davon, wie aus einer schlechten Ausgangslage ein „Aufstieg“ ins Glück erreicht wird, der nicht mehr gefährdet ist. Tatsächlich spricht man davon, dass es nur fünf, bestenfalls sieben Plots gibt. Jeder Schreib- oder Lebenslehrer hat da so seine eigenen Ideen, was abgetrennt und was integriert werden muss.

Hier führe ich mal (nahezu) alle auf, zunächst ohne ihre Eignung auf erotische Romane zu überprüfen:

1. Die Figur steckt in der Misere und kämpft darum, wieder herauszukommen. (Fallen – Aufsteigen).
2. Aufzusteigen, wieder abzufallen und erneut aufzusteigen. (Cinderella, Liebesromane, moderne erotische Märchen)
3. Abzusteigen, wieder hinaufzusteigen und erneut abzufallen.
4. Aufzusteigen und am Ende zu versagen.
5. Das Monster (in sich selbst oder in einer anderen Person) zu besiegen. (Kampf um das Glück, Kampf mit den eigenen Dämonen, zum Beispiel Süchten, Perversionen)
6. Ohne Not eine Suche nach dem Glück zu beginnen. (Abenteuer, auch erotische Abenteuer aus reiner Lust beginnen)
7. Eine Reise beginnen und geläutert oder erfahren zurückkommen. (Besonders für Romane und Erzählungen, die eine Persönlichkeitsentwicklung beschreiben).
8. Wiedergeboren (im Sinne von geläutert) zu werden. (Im Grunde das bisherige Verhalten oder das Selbstverständnis völlig austauschen)
9. An einem Ränkespiel beteiligt zu sein, das sich zum Glück hin auflöst. Das Böse oder Unverständliche wandelt sich zum Guten. (Komödie)
10. In einem Strudel von Ereignissen geraten, der für deine Figur den Abstieg bedeutet. Das Verständliche wandelt sich zum Bösen ohne Ausweg. (Tragödie).


Das sagt noch nicht viel darüber, welche dieser Plots in anspruchsvollen erotischen Romanen verwendbar sind. Und deswegen schreibe ich das nächste Mal darüber, welche Plots sich möglicherweise für deine Geschichte eignen.

Der einfachste erotische Plot

Der einfachste Plot für jede Art von erotischer Literatur ist sehr simpel. Deine Figur lebt im Zustand „A“, von dem sie erwartet, dass er unweigerlich zum Ziel „B“ führt.

Nun hat deine Figur eine erotische Begegnung, die sie daran zweifeln lässt oder die sie daran daran hindert, das Ziel „B“ noch weiter zu verfolgen. Sie sucht also nach neuen Zielen, und …

1. Entscheidet sich nach einem inneren Zwiespalt für ein neues Ziel, „C“.
2. Kämpft, um weiter das Ziel „B“ zu verfolgen und wächst dabei über sich hinaus.
3. Kehrt nach erheblichen Zweifeln in den Ausgangspunkt „A“ zurück, um nach neuen Zielen zu suchen.

Das müsst ihr wissen: Erotische Plots unterscheiden sich von gewöhnlichen Plots vor allem dadurch, dass eure Figur eine erotische Begegnung hat, die ihr Leben verändert. Es kann sich auch um mehrere Begegnungen in Folge handeln.


Im Grunde birgt diese Art, erotische Geschichten zu erzählen, genug Konfliktstoff, um Spannung zu erzeugen.

Wird fortgesetzt mit: Alle Plots, die es in der Literatur gibt.

Herrin Gnadenlos – Neuauflage von „Die Herrin“

Dieser Tage las ich nochmals „Die Herrin“ von Gigi Martin. Ich hörte, es sei neu verlegt als „Herrin Gnadenlos“ – was dem Inhalt näher kommt. Denn die Heldin ist nicht nur „gnadenlos“, sondern über alle Maßen geldgierig und skrupellos.

Das Werk wurde 1988 zum ersten Mal bei Ikoo verlegt und gewann sofort eine große Anhängerschaft unter mutigen, feministisch behauchten Frauen. Ob das Hauptmotiv der weiblichen Leserschaft damals in den lesbischen Szenen lag oder in der Genugtuung, dass eine Frau mithilfe seiner „perversen Begierde“ einen Mann wirtschaftlich und sozial vernichten kann, mag das Geheimnis der damaligen Leserinnen bleiben.

Der Mann hat selbst Schuld - der Klappentext von 1988

Erzählt wird die Geschichte so, als sei es das Selbstverständlichste der Welt, einen Mann auf grausame Art zu dominieren, zu entwürdigen und aus Geldgier zu Verbrechen anzustiften.

Der Klappentext bei IKOO war ganz darauf abgestimmt, die Geschichte als „konsequent“ hinzustellen:

Ihre Befehle, Burt zu demütigen, nehmen ungewöhnliche Formen an, sodass sein Leben im selbst geschaffenen Käfig zwangsläufig hinter Gittern endet.


Das ist sicherlich nicht der Fall. Die Heldin ist ein abgehalftertes Fotomodell ohne berufliche Perspektive mit überwiegend lesbischer sexueller Orientierung. Sie lernt zufälligerweise einen Industriellen kennen, der eine Frau sucht, die ihn demütigt. Erstaunlicherweise erweist sich die Heldin von vornherein als ausgezeichnet geeignet für die Tätigkeit, an die sie kalt und emotionslos herangeht – und zwar in einem Maße, dass dieser für sie Verbrechen begeht, an denen sie sich finanziell bereichert.

25 Jahre später - SM-Fantasien als Klappentext

Der neue Klappentext verherrlicht den Inhalt abermals so, dass die von krimineller Energie und Skrupellosigkeit strotzende, männerverachtende Heldin in den Hintergrund gedrängt wird. Stattdessen gerät die konsequent agierende und gekonnt dominierende „Herrin“ in den Vordergrund.

Mit gekonnten Spielchen knechtet und demütigt sie ihren willigen Sklaven und lässt sich jeden Wunsch erfüllen. Halsbänder, Lederslips, Ketten, Peitschen und Rohrstöcke gebraucht die Gnadenlose, um ihren gehorsamen Sklaven mehr und mehr zu peinigen und ihn so zur höchsten Erfüllung zu treiben.


Das Buch enthält sicher einige Szenen, die ganz hübsch ausgearbeitet sind, doch kann es nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Autorin völlig unfähig ist, echte Gefühle zu schildern. Dabei wirken ihre lesbische Szenen weitaus überzeugender als die Szenen, in denen sie ihren „Sklaven“ dominiert. Insgesamt ist es die Geschichte einer selbstherrlichen Frau, die völlig skrupellos andere Menschen benutzt, und sich dabei völlig im Recht fühlt.

Die Parallelwelten und die Traumwelten

Das reichte früher schon: eine Frau, leicht bekleidet - und eine Gefahr
Bevor ihr euch mit den Parallelwelten, Überwelten und Unterwelten beschäftigt – nehmt bitte ein Märchenbuch zur Hand. Es zeigt euch sehr viele Möglichkeiten, wie ein Mensch aus einer Welt in eine andere übergeht und wie sich dabei seine Persönlichkeit verändert. Wer sich dazu bereits zu alt fühlt, dem sei „Alice hinter den Spiegeln“ empfohlen – die Reise der (nicht mehr so kleinen) Alice ins Spiegelland.

Die Reise ist überhaupt eines der Lieblingsthemen der Autoren fantastischer Literatur. Erinnern wir und an Jules Verne, dessen Bücher oftmals Reisen beschrieben, die nicht auf dem Erdboden oder auf See stattfanden, sondern durchaus im Bereich der reinen Fiktion.

Zeitreisen sind sehr populär, weil alles möglich erscheint

Besonders interessant sind Zeitreisen – sie können bekanntlich in die Zukunft führen oder in die Vergangenheit. Ein beliebtes Thema ist dabei, ob die Gegenwart aus der Vergangenheit heraus verändert werden kann. Interessant ist, dass es sich dabei gar nicht um Paralleluniversen handelt, sondern nur um ein Universum, das – beispielsweise – zugleich in Gegenwart und Zukunft existiert.

Parallelwelten sind hingegen Welten, die unabhängig voneinander exzitieren, aber einander durchaus beeinflussen können. Dieses Thema ist vor allem durch die Computertechnologie und deren Simulationen populär geworden.

Kommen wir noch zu den Welten, die durch zurückgelassene Kulturen, eigenständige Entwicklungen und Mutationen ursprünglicher Lebewesen und den Fortbestand alter Göttergeschlechter entstanden sein sollen. In ihnen finden wir die Hexen und Vampire, Monster und Zombies, Teufel und Golems, Wechselbälger, Werwölfe und Dämonen sowie alle Arten von Urviechern.

Sind Parallelwelten erotisch?

Sind Parallelwelten nun eigentlich erotisch? Oh ja - wenn es möglich wird, dass sich die Bewohner der einen und der anderen Welt begegnen – und ineinander verlieben. Wie die eine Person dabei in die Welt der anderen Person gelangt, ist immer hochspektakulär. Wir wissen aber aus der Mythologie, dass dies früher nicht für so ungewöhnlich gehalten wurde, als sich Götter angeblich mit Menschen paarten und Menschen mit Dämonen.

Hochspektakulär ist dergleichen bei Zeitreisen – die Reisende in die Vergangenheit könnte von einem Mann jener Zeit geschwängert werden – und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, was noch alles „korrigiert“ oder verhindert werden könnte.

Oftmals – vor allem bei den früher sehr populären Beißszenen der Vampire und Vampirinnen, wurden erotische Gedanken wach, die wir uns heute kaum noch erklären können – damals waren die Vampire und andere monströse Gestalten sozusagen die Lustmolche der Literatur.

Viel mehr findet ihr (in eglsicher Sprache) auf einer speziellen Wikipedia-Seite. Bild: Pulp-Mgazin von 1941.

Die ganz andere Welt

Dieser Artikel ist – in weiten Teilen – spekulativ. Er versucht zu erklären, wie die Mythologie „andere Welten“ entstehen ließ, und deutet an, warum sie erotisch sein könnten. Und falls Sie im Zweifel über meine Person sind: Nein, ich glaube nicht an Mythen. Für mich muss alles offenkundig, erfahrbar, messbar und möglichst logisch sein. Doch die „Anderwelt“ ist auch stets ein Mittel, um offenkundige Erotik hinter Mysterien zu verstecken.

Gibt es eine „Anderwelt“, eine Parallelwelt, ein Universum „nebenan“, eine Welt, die uns absolut nahe ist und die uns beeinflusst, ob wir wollen oder nicht?

Die Mythologien kennen eine andere Welt als die, die wir sehen

In den sogenannten Mythologien gibt es sie. Die Mythologie beschreibt alles, was die Welt unserer Vorfahren bewegte, und sie entstammt der eigenen Kultur wie auch fremden Kulturen. Dabei dürfen wir uns gerne erinnern, dass auch unsere sichtbare Kultur eine Durchmischung von germanischen, arabischen, griechischen, römischen, christlichen und jüdischen Elementen ist.

Was ist nun der Unterschied zwischen der sichtbaren oder messbaren Welt zu der „anderen Welt“?

Nun, die andere Welt ist vielfältiger: Als Parallelwelt kann sie Götter und Halbgötter, Untote, Dämonen, Fabelwesen und Monster, auch Kobolde, Erdgeister, Feen enthalten. Es gibt mehrere Theorien, wie sie entstand: Die schlüssigste der Theorien (wenn man dabei überhaupt von „schlüssig“ sprechen kann, ist die folgende:

Die ursprüngliche Schöpfung musste wegen der Fehler, die sich eingeschlichen hatten, zerstört und neu aufgebaut werden. Dabei gab es aber einige Existenzen, die sich der Zerstörung widersetzten und ein Eigenleben führten.


Die andere Theorie wäre, dass es Kämpfe innerhalb der Götter darum gab, welchen Weg die Menschheit gehen sollte – oder dass die „alten Götter“ und die „neuen Götter“ unterschiedliche Richtungen vorgaben. Diejenigen, die bei diesen Kämpfen verloren, hinterließen aber Spuren, die immer wieder hervortraten.

Die Überbleibsel zerstörter oder untergegangener Kulturen

Wie dem auch sei: Die Wesen, die die „andere Welt“ bevölkern, können als Überbleibsel untergegangener Kulturen bezeichnet werden. Sie zeigen sich nicht in der Realität, weil sie dort nicht „hingehören“. Sie sind aber, wenn man den Esoterikern glauben will, durchaus vorhanden ... in Parallelwelten.

Die andere Welt lockt ...

Nun funktioniert das Ganze nicht, solange es nicht „Mittlerer“ gibt, also Propheten und „Wegebereiter“, die behaupten, einen Zugang zu diesen Welten zu haben. Gelegentlich senden die Wesen der Anderwelten auch Botschaften an die reale Welt: Sie ziehen dann Menschen in ihren Bann und gelegentlich auch ins Verderben. Typisch dafür ist die (uns relativ nahe) Vorstellung der Kelten, bei denen die „Anderwelt“ tatsächlich auf unseren Planeten existiert, und zwar im Inneren der Erde oder am Grunde des Meers. Besonders beliebt ist nach wie vor das Thema, sie in Erdhöhlen zu vermuten, die wir besuchen können, falls sie uns dies gestatten oder wir bestimmte Merkmale haben, die uns dafür empfehlen.

Verführerinnen und Verführer aus der "Anderwelt"

Lilith als Schönheit mit Schlange
Wie ist es nun mit der Erotik der „Anderwelt“? Sie ist ohne jeden Zweifel äußert verlockend. Am Meeresgrund finden wie die Sirenen oder Meerjungfrauen, die Seeleute in ihr Reich locken. Odysseus musste sich nicht nur gegen sie, sondern auch noch noch gegen den lustvollen Zauber der Circe wählen, die auf einer fernen Insel lebte. In der Anderwelt der Christen wohnen alle Arten von Engeln und Teufeln, wobei die Teufel die erotischen Fantasien von Generationen beflügelt haben, teils als unermüdliche Beschäler beim Hexentanz, teils als Buhlteufel, die sich unter Männer oder über Frauen legten, um „Unzucht“ mit ihnen zu betreiben. Die Erotik der „Untoten“ kennen wir aus Dracula-Filmen. Die Figur der verführerischen und äußerst gefährlichen Dämonin ist weniger bekannt, weil sie eher im Hintergrund wirkt. Lilith gilt als Überbleibsel der Schöpfung, als Verstoßene, über die der Christengott keine Macht hat. Sie gilt auch als die „Dämonenkönigin“, die das geheime Weltreich der Frauen beherrscht, die sich mit Heilkunst, Magie oder Schadzauber beschäftigen.

Die Trennung des männlichen und weiblichen Prinzips

Wenn wir dies weiterspinnen würden, kämen wir zu einem weiteren Teil der Mythologie: die Trennung in ein übergeordnetes Reich der Frauen und eines der Männer, das ebenfalls in vielen Köpfen haust. Entstand sie durch das Spalten von Bäumen, durch den Sündenfall oder aus der Asche eines Vogels, der im Universum verbrannte? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Moderne Ideen zur Parallelwelt

Ich hätte beinahe vergessen – es gibt sehr moderne literarische Konzepte, die auf der Quantentheorie basieren (Robert Allan Wilson) oder auf der Computertechnologie, die angeblich in der Lage ist, künstliche Wesen, ja ganze künstliche Welten zu erschaffen, indem man sie nur programmiert. Und es gibt Dr. Who, der die Grenzen zwischen den Welten aller Zeiten überwinden kann. Und in allen könnte es erotische Begegnungen geben, die desaströs enden, weil sich die Welten nicht verbinden lassen und teils versöhnlich, weil sich am Ende doch noch ein Ausweg ergibt.

Bild: Lilith Von John Collier

Zehn fremde Welten zum Eintauchen – erotisch oder auch nicht

Auch sie kommt nicht aus deiner Welt
Wenn du versuchst, etwas zu schreiben, was sich nicht in deiner Welt abspielt - ja, dann brauchst du Vorstellungskraft oder Recherche. Die Recherche ist höchst kompliziert – vor allem, wenn du glaubwürdig schreiben willst und du nicht dauernd damit beschäftigt bist, „Bücher zu lesen, um Bücher schreiben zu können.“ Wir haben uns mal gefragt: Welche Welten gibt es denn, die dir fremd sein könnten?

Und dies sind die 10 häufigsten Antworten – sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

1. Fremd ist jede Welt, in die du keinen Einblick hast: Sekten, Rotlichtmilieu, Psycho- und Esoterikgruppen, Geheimdienste und alle Arten von von Spinner-Gemeinschaften, zum Beispiel den Verschwörungstheoretikern.
2. Fremd kann dir auch die Welt der „normalen Menschen“ sein, wenn du ihre Sprache nicht sprichst und nicht denkst, wie sie denken. Wie verhalten sich beispielsweise Adlige heute? Wie unterscheiden sich Kleinstädter von Großstädtern? Wie denken Unternehmer?
3. In besonderer Weise werden heute Frauen- und Männerwelten getrennt. Wenn du von der „Innenseite“ einer solchen Welt schreibst, solltest du sie gut kennen.
4. In besonderer Weise gehören „sexuelle Abweichungen“ zu den Themen, auf die du automatisch triffst, wenn du das Thema „Erotik“ angehst. Du wirst auf Welten treffen, die dich befremden oder gar anekeln. Finde einen Weg, damit umzugehen.
5. Das Ausland, vor allem das Denken im Ausland, insbesondere in Afrika und Asien ist dir fremd, wenn du es nicht genau kennst oder studiert hast. Das kann aber auf auf Bayern oder Finnland zutreffen.
6. Alle Welten, die zurückliegen, und sei es auch nur 25 oder 50 Jahre. Wenn du hundert Jahre zurückgehst, dann fällt gerade das Bürgertum in sich zusammen, gehst du 150 Jahre zurück, steht es in seiner Blüte.
7. Jede Welt, die in der Zukunft liegen könnte, ist allen naturgemäß fremd. Du bist der Schöpfer solcher Welten und musst nur unterhalten – eine Wahrheit gibt es nicht.
8. Alle Gebilde, die aus der Vergangenheit abgleitet, aber später verherrlicht oder mystifiziert wurden (besonders das Mittelalter, das Rittertum).
9. Wirkliche historische Welten - seien sie biblisch, römisch, germanisch, griechisch, mittelalterlich oder sonst schwer nachvollziehbar.
10. Die eigene, zwiespältige Welt habe ich an die letzte Stelle gebracht, weil du sie eigentlich kennen solltest. Zu dieser Welt gehören Menschen, die ein Doppelleben führen, sich also auf mehreren Ebenen des Lebens bewegen. Eine dieser Welten ist dir normalerweise näher, eine befremdlicher. Nutze das Potenzial.

Nicht erwähnt haben wie Märchen und andere Fantasiewelten, in denen die Erotik entweder verkleinert (Märchen) oder monströs überhöht wird (Dracula und andere Monster).

In unserer Serie: „Die ganz andere Welt“ wollen wir euch ein bisschen Mut machen, diese Welten zu erforschen, aber auch, sie zu meiden, wenn ihr euch nicht wirklich hineindenken, hineinträumen oder hineineinfantasieren könnt.

Was kannst du vom “Picknick am Valentinstag” lernen?

Es gibt kaum eine Novelle, von der sich so viel lernen lässt wie vom „Picknick am Valentinstag“ (Picknick at Hanging Rock). Ob ihr sie nun kennt oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Aber die meisten Kritiker(innen) haben nicht erkannt, dass hier eine latent erotische Geschichte erzählt wird. Doch in England wusste man sofort: Diese Story erfüllt mindestens drei Vorstellungen:

1. Die Entwicklung der Fantasien gebildeter junger Mädchen im viktorianischen Zeitalter aufzuzeigen.
2. Mehrere verschachtelte, sinnlich und teils erotische Verbindungen der Frauen untereinander.
3. Der Mythos der Wiedergeburt und des Übergangs in eine andere Welt.


Es ist absolut erstaunlich, wie wenige Menschen die erotischen Aspekte des Films sahen, obgleich sie offenkundig waren.

Vincent Canby schrieb 1979 für die New York Times über den Film (1):

Schon die Eingangsszene spielt die die sexuelle Unschuld der Mädchen mit solcher Kraft in den Vordergrund, dass wir uns sofort darüber klar werden, welche sexuellen Sehnsüchte überall lauern. Die Internatsschülerinnen hegen sie für andere Internatsschülerinnen, die Mädchen für die Lehrerinnen, und die Lehrerin für eine(n) Unbekannte(n) … (die Mädchen) tauschen dabei „Valentins“ aus, die ewige Liebe versprechen.



Ob deutscher oder englischer Stil: alles sittsam bedeckt
Fragen wir uns, wie eine Schülerin der damaligen Zeit ihre Zukunft sah, so finden wir, dass auch die Schönsten, Sinnlichsten und Gebildetsten unter ihnen nicht viel mehr erwartete, als einen besseren Herrn zu heiraten. Das hieß, sein Haus zu führen, sich mit ihm zu zeigen, ihn bei Laune zu halten und mit ihm zu vögeln, um Nachkommen zu zeugen. Mehr war nicht vorgesehen, es sei denn, die Damen ergriffen den Lehrberuf, der nicht zu sonderlichem Ruhm führte.

Und also handelt die Geschichte von einer Flucht aus der Realität in die Fantasie, repräsentiert durch eine Wiedergeburt in einer anderen Welt, von der sich die jungen Frauen mehr erhofften.

Und sie handelt durchaus parallel von den Gelüsten der Schülerinnen aufeinander wie auch der Lehrerinnen auf die Schülerinnen und umgekehrt. Und dies alles so verklärt, dass die Zeitgenossen der Handlung (1900) und das Lesepublikum beim Erscheinen des Buches (1967) nicht vom Stühlchen fielen.

Es gibt noch mehr, was man daraus entnehmen kann:

1. Wie du eine reale Umgebung und den Anschein einer wahren Geschichte zu einem Mysterium verbinden kannst.
2. Wie du lesbische Lüste verhüllen kannst, gleich, wo sie auftreten und wie sie sich äußern.
3. Dass du eine Geschichte nicht unbedingt abschließen oder auflösen musst - du kannst die Auflösung deiner Leserin überlassen.

Was die Geschichte wirklich aussagt, ist dies: Es gibt einen Eintritt in eine andere Welt, die zunächst durch den Mut zum Ungewöhnlichen überwunden werden muss. Es ist ein Weg, den (auch heute) nicht sehr viele Menschen gehen. Und immer wieder: ja, in dieser Welt kannst du dein sexuelles Verlangen stillen, wie es dir gefällt.

(1) Aus dem Beiblatt zur CD (englische Version)

Solltest du über Ingwer im Po schreiben? Teil 4: Figging allein ist zu wenig

Dieser Beitrag hat vier Teile. Dies ist Teil vier.

Der Ingwer im Po macht noch keine erotische Sensation aus

Figging ist kein Selbstzweck – weder in der Realität noch in einer erotischen Story. Die Prozedur fällt unter die erotischen Machtspiele, und darin wieder in den Bereich körperlicher Züchtigungen. Das Figging ist nur eine Verschärfung.

Erotische Machtspiele entstehen nicht zufällig, sondern aus dem Zusammentreffen einer Person, die sich solche Spiele aus voller Seele wünscht und einer Person, die bereit ist, ihr/ihm dabei zu helfen, sie möglichst wunschgemäß zu verwirklichen. Dabei entstehen vielfältige Beziehungsfacetten zwischen beiden, die teils widersprüchlich sein können. Wenn du dies berücksichtigst, fehlt nun nur noch der Hergang deiner Story, auch Plot genannt.

Die Akteure und der Hergang

Auch das Warten gehört zur Szene
Versuch dir klar zu machen, wie ein ganz gewöhnlicher Geschäftsmann in Nadelstreifen oder eine Geschäftsfrau im strengen Kostüm sich in die Rolle eines willfährigen, unterwürfigen Sklaven begibt. Es kann auch ein neugieriger junger Mann in Jeans oder eine abenteuergetriebene junge Frau im Sommerkleid sein, die/der einer dominanten, reifen Dame verfällt. Jeder Dulder, jede Dulderin unterscheidet sich in ihren Motiven, Wünschen und Wirrungen. Die Motive dominanter Personen sind hingegen meist unklar - und auch wirklich schwer zu erklären. Wie bereits in Teil drei erklärt, ist es für Schreibanfänger dennoch einfacher, aus der Sicht der Dominanz zu schreiben. Der Grund sei hier noch einmal erwähnt: Nur sie können die Handlung als solche beschreiben, versagen aber bei emotionalen Betrachtungen.

Ich sagte schon: Machtspiele entstehen nicht zufällig, sodass dein Plot mindestens drei Teile haben sollte:

(1) Wie sie sich kennenlernten, (Alternativ, wie wie sie erkannten, dass sie derartige Rollen einnehmen wollen). (2) Wie sie dies ausführten und wie mindestens einer der Beteiligten dies in Abläufen und Gefühlen ausdrücken kann, und zuletzt, (3) was sich für mindestens einen der Beteiligten daraus ergibt. In Novellen können als Plots für eine positive Grundstimmung empfehlen sich „Reise und Rückkehr“ oder „Neu geboren“ empfohlen werden. Meist ist damit die Situation des Duldenden gemeint, jedoch kannst du den Spieß auch umdrehen: Ein junger Mann bittet eine an sich wenig bereite Frau, einige „erzieherische Maßnahmen“ an ihm durchzuführen, und sie gewinnt Freude daran.

Na also, einen fünften Teil gibt es nicht. Und damit wir hier „sauber“ bleiben, verzichten wir auch darauf, dir Beispiele oder Dialogfetzen zum heiklen Thema zu überreichen. Ich hoffe, du kommst auch ohne sie zurecht und wünsche dir viel Glück und Erfolg beim Schreiben.

Hinweis: Wir lasen mindestens auf 12 Webseiten, die wir hier zum größten Teil nicht erwähnen können und werteten etliche Rezensionen aus. Die vier Teile des Beitrags gehören zu einem Experiment, einen einzelnen, stigmatisierten Vorgang so zu beschreiben, dass er seine Brisanz verliert.

Solltest du über Ingwer im Po schreiben? Teil 3: Schreiben über Figging?

Dieser Artikel hat vier Teile - dies ist Teil drei.

Und nun gehen wir mal zum Schreiben über – das war doch das Ziel, nicht wahr?

Die interessanten 20 Minuten, davor und danach

Alsbald wird die Prozedur beginnen
Beim Schreiben kommt es sehr darauf an, sich in die Situation mindestens einer der beteiligten Personen hineinzuversetzen. Deine Figur kann also die strafende oder die duldende Person sein, und das Geschlecht spielt keine so große Rolle. Denk dabei daran, dass zum Figging eine umfassende Vorbereitung nötig ist, und dass der Prozess, einmal eingeleitet, so gut, wie nicht mehr zu stoppen ist. Das Brennen, und damit auch das Hitzegefühl und der Schmerz, beginnen nach wenigen Minuten, und halten etwa 20 Minuten an. Während dieser Zeit kann bereits eine weitere „Behandlung“ mit Instrumenten stattfinden – oder sie kann im Anschluss daran erfolgen. Es ist auch denkbar, danach zu anderen analen Lüsten überzugehen.

Aus welcher Sicht willst du schreiben? Eine Kontroverse besonderer Art

Ich empfehle Anfängerinnen, bei der strafenden Person anzusetzen, weil es einfacher ist. Sie kann die duldende Person beobachten, sie trägt die Verantwortung, dass nichts schiefgeht und ist in gleicher Weise für den „korrekten Sadismus“ zuständig.

Der einfache Weg: Aus der Sicht der Strafenden schreiben

Für die Strafende als als Hauptfigur und Erzählerin spricht: Nur die strafende Person hat den Überblick und kann alles beobachten. Der/die Duldende oder „Schmerzgeile“ kann es nicht – er/sie ist mit dem eigenen Schmerz, der eignen Lust, mit dem Abtauchen und Wiederauftauchen aus unterschiedlichen Stimmungen, drogenähnlichen Rauschzuständen und dergleichen beschäftigt. Wie soll diese Person da noch „berichten“? Gegen die Strafende als Hauptfigur spricht freilich, dass sie sich kaum „von etwas zu etwas“ entwickeln kann – das ist übrigens der Knackpunkt bei vielen Domina-Geschichten.

Der dornige Weg: Aus der Sicht der Duldenden schreiben

Doch was würde für den Duldenden sprechen? Er bündelt, wie schon angedeutet, etliche Facetten widersprüchlicher Gefühle, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Doch es ist eine große Herausforderung, einmal zu versuchen, diese „unfrisierten Gedanken“, so zerfetzt und widersprüchlich sie auch sein mögen, zu Papier zu bringen. Wenn wir vom „Plot“ sprechen“, wirst du sehen, dass es meist der Duldende ist, der sich auf die Reise in die Hölle seines „inneren, verbogenen Selbst“ begibt. Wähle also Erzähler oder Erzählerin sorgfältig – ihre oder seien Gedanken sollen deinen Lesern ja „unter die Haut“ gehen. Übrigens kann auch eine ausgesprochen oberflächliche, unglaubwürdige Sub-Figur als Ich-Erzählerin den wirtschaftlichen Erfolg bringen. Erfolg und Glaubwürdigkeit gehören nicht immer zusammen.

Worauf es sonst noch ankommt

Es kommt nun auch noch ein bisschen darauf an, wo du ansetzen willst: ganz am Anfang, also an einem Punkt, an dem die ungeschälte Ingwerwurzel noch im Supermarkt liegt? Zu der Zeit, als sie geschält wird? In dem Moment, in dem sie eingeführt wird? Oder erst dann, wenn sie schon im Anus versenkt wurde? Willst du ein komplettes Rollenspiel beschreiben, in dem das „Figging“ nur ein Teil der lustvollen und/oder schmerzvollen Prozedur ist? Soll es eine selbstständige Kurzgeschichte werden oder willst du die Prozedur in einen Roman einbinden?

Egal, was du vorhast, du brauchst eine Umgebung, in der alles stattfindet, und deine Geschichte muss ein wenig mehr beinhalten, als nur diese eine Sache. „Figging“ ist nicht das Thema. Das Thema heißt eigentlich: Jemand unterwirft sich freiwillig einer anderen Person, um Höllenqualen zu erleiden, die er mit Lust verbindet.

Das sollten wir noch mal ein wenig beäugen, nicht wahr? Und deshalb setzen wir diesen Artikel noch einmal fort - mit "Figging allein ist zu wenig",

Sex und etwas anderes

Ein Konflikt muss schon dabei sein ...
„In einer guten erotischen Szene dreht es sich immer um Sex und etwas anderes.“
Elisabeth Benedict

Nehmen wir an, du schreibst Romane, Novellen oder Kurzgeschichten. Worum geht da? Um Sex und noch etwas anders oder um etwas anderes und um Sex?

Ich kann soviel sagen:

„Definiere zuerst das Andere, dann wird dir klar, was aus der Geschichte werden kann.


Das „Andere“ ist meist Liebe, und schon kommen wir in einen Automatismus. Da ist die Liebe, die durch Sex aufgeweicht oder aber gestärkt werden könnte, und die damit auch zu einem retardierenden Moment beim Aufstieg in den siebten Himmel werden kann. Ich erinnere mich dann immer an das bekannte Cinderella-Konzept: erst unten, dann ein kurzer Aufstieg, dann ein Abfall, bevor der erneute Aufstieg gelingt. Die „Magie“ mit der im Märchen gearbeitet wird, entspricht das lustvolle Verlangen in der Realität. Doch das Konzept ist abgenutzt - überlegen wir also, welches "Gesicht" wir dem "Anderen" geben können.

Das Andere und der Sex - Widersacher oder Befeurer?

Das „Andere“ kann zum Beispiel die Unsicherheit sein, wie der weitere Lebensweg verlaufen soll: ein erfolgreicher Schulabschluss, eine abgeschlossene akademische Ausbildung, ein Job. Und nun schreit der Körper nach Befriedigung. Dafür benötigt deine Figur einen Partner oder eine Partnerin - und er oder sie könnte alles Erreichte infrage stellen.

Ebenso könnte das „Andere“ die Suche nach der Identität sein. Die Fragen an diene Figur sind: Wer bin ich, was will ich hier, wo liegen meine Stärken und Schwächen, und warum habe ich bei Männern/Frauen immer so merkwürdige Gefühle, als ob irgendetwas nicht stimmt?

Besonders gewagt, aber nicht uninteressant, ist die Frage an deine Figur: Warum setze ich mich Abenteuern, Gefahren und Herausforderungen aus, und wieso gehe ich dabei immer an die Grenze zu wirklichen Gefahren? Erwarte ich, in der Gefahr zu erliegen oder sie zu meistern? („Die Angst ist dein bester Freund“).

Die übrigen möglichen „zweiten“ Themen basieren zumeist auf Konflikten:

Sex und Ansehen.
Sex und Macht.
Sex und Religion.
Sex und Geld.
Sex und Gewalt.
Sex und Unterwerfung.
Sex und (geschlechtliche) Verwirrungen.


Einfache Plots - mit Happy End

Die Konzeption wird in vielen Fällen in die Plots einmünden, die allgemein bekannt sind – und diesmal schildere ich alles ohne „Plots“, aber bildhaft:

1. Der eingeschlagene Weg führt trotz (sozialer, innerer) Hürden letztlich zur Zufriedenheit.
2. Der Weg ist dornenreich, schmerzlich und verwirrend, führt aber dennoch zum Glück.
3. Der Weg wird immer wieder von dichtem Dschungel, fehlenden Brücken und physischen Gefahren unterbrochen, führt aber zu einer gestärkten Persönlichkeit, die ihr Glück in jedem Fall finden wird.

Selbstverständlich könnt ihr in allen Themen auch den „Abstieg“ unterbringen. Er ist jedoch unter Autorinnen äußert unbeliebt – und kommt auch bei Leserinnen nicht gut an. Es sei denn, du schilderst märchenähnlich den Weg zweier Freundinnen, von denen eine den Aufstieg schafft und die andere daran verzweifelt.

Solltest du über Ingwer im Po schreiben? - Teil 2: Die Wirkung

Solltest du über Ingwer im Po schreiben? Jedenfalls musst du ein wenig davon wissen, wenn du das heikle Thema angehst. Dies ist der zweite Teil von vier Teilen – Figging - Ingwer und seien Wirkung. Den ersten Teil über unsere Auffassung zu Mr. Grey findest du hier.

Figging - Ingwer und seine Wirkung

Nun zum anstehendenden weniger anständigen Teil. Dazu musst du zunächst mal wissen, dass Frauen und Männer anatomisch etwas anders gebaut sind. Ach, das weißt du schon? Aber vielleicht nicht dies: Männer haben eine besonders reizempfindliche Stelle im unteren Teil des Darms, dort, wo die Prostata sitzt – und die ist druck- und schmerzempfindlich. Manche Männer lieben es, diese Stelle in der einen oder anderen Form zu reizen – mit Analdildos, Analplugs oder unter Mithilfe von Frauen, die dann das sogenannte „Pegging“ ausführen.

Kein "Masochimus der Frau" - sondern eine Herausforderung für jeden

Das heiße Wunder
Nachdem dies über Männer gesagt wurde, komme ich zu einem sehr heiklen Teil: warum ist beim Einführen einer Ingwerwurzel so viel von den schönen Hinterteilen der Frauen die Rede? Warum nicht von Männern, denen eine Ingwerwurzel doch auch ganz gut „zu Po“ stehen würde?

Ich weiß es nicht, denn Männer spüren dabei mindestens gleich viel, wahrscheinlich aber deutlich mehr als Frauen. Und ich vermute, dass sich Männer einfach nicht trauen, den Wunsch nach einer „Ingwer-Behandlung“ zu äußern. Man (oder frau) muss übrigens keine extreme Sadistin sein, um es an anderen zu versuchen, während der oder die „Begünstigte“ schon ziemlich masochistisch sein sollte. Denn wenn der „Vorgang“ einmal eingeleitet ist, dann kann man ihn zwar noch rückgängig machen, aber dann ist es meist zu spät – der Schmerz wirkt schon, und er wirkt noch lange nach – wie im Mund.

Die Wirkung - unerträglicher Schmerz oder ungeheure Lust?

Es muss nicht in viktorianischer Zeit sein
Natürlich weiß ich dies alles nicht aus eigener Anschauung, sondern aus offenen und versteckten Berichten von Menschen, die es genossen oder erlitten haben. Jedenfalls habe ich gelesen, dass die enthaltenen Wirkstoffe „über die Schleimhaut in die Blutgefäße und in den Blutkreislauf aufgenommen“ werden.

Menschen, die sich einer analen „Behandlung“ mit Ingwer unterzogen haben, berichten zudem von einer „inneren Hitze“, die den Schmerz begleitet, der durch die Schärfe entsteht. Dafür fand ich allerdings keine hinreichenden Beweise. Tatsache ist lediglich, dass Ingwer auf die „Wärmerezeptoren“ des Nervensystems trifft – erst das Gehirn entscheidet offenbar darüber, ob es sich um Hitze oder Schärfe handelt.

Die wirklichen Gefühle sind kaum jemals beschrieben worden

Die wirklichen Gefühle eines mit „Figging“ oder Ingwerextrakten anal behandelten Menschen wurden selten beschrieben – deshalb sind kaum Quellen bekannt, und falls doch, sind sie nur bedingt glaubwürdig. Bekannt ist nur der Effekt, dass sich die Schärfe, vom Darm ausgehend, den ganzen Körper erwärmt. Wegen der nahezu unerträglichen Schärfe, verkrampft sich zudem der Po, drückt noch mehr gegen die Ingwerwurzel und verschlimmert dadurch das Brennen. Übrigens auch ohne Schläge, die meist gemeinsam mit der Ingwer-Behandlung angewendet werden.

Generell und ohne die üblichen Bewertungen, lässt sich sagen, dass einige Frauen und Männer, die es versucht haben, von einem nahezu unerträglichen Schmerz und intensiven emotionalen Effekten sprachen, während andere lediglich von einer „sensationellen Erfahrung“ berichteten. Dazu zitiere ich eine anonyme Stimme.

Niemand kann voraussagen, wie du dich dabei fühlen wirst, so wie niemand voraussagen kann, wie du auf Schläge reagierst.


Soweit die Fakten nach einem besten Wissen und den Erfahrungen, die ich las.

Wird fortgesetzt - Im dritten Teil geht es um die Umsetzung, falls ihr die Praxis in einem Roman verwenden wollt.

Solltest du über Ingwer im Po schreiben?

Ingwer ist auch eine Gewürz - und doch würzt sie auch Erotik-Geschichten
Solltest du über Ingwer im Po schreiben? Ganz so abwegig ist es nicht, doch zuvor wollen wir erst mal gucken, worum es eigentlich geht. Dies ist der erste Teil von vier Teilen – E. L. James und die Folgen

Figging - E. L. James, Mr. Grey und die Folgen

Über kaum eine Textstelle von E. L. James hat sich das Lesevolk der wohlanständigen, aber dennoch der lustvollen Perversion zugewandten Leserinnen so erregt, wie diese eine Passage. Dort stellt sich Mister Grey vor, wie Miss Anastasia, „mit Handschellen an eine Bank“ gefesselt, eine geschälte Ingwerwurzel „in Hintern“ festhält, sodass sie die Backen ihres Popos „nicht zusammendrücken kann“ wenn sie sich nun in der einen oder anderen Weise züchtigen lässt.

Man nennt es Figging

Oft sagt man in diesem Zusammenhang „Figging“ und verweist dabei auf die Praxis betrügerischer Pferdehändler, ihre Tiere mit einem Ingwer-Stück im Pferde-Po Jugend, Elan und Grazie zurückzugeben.

Wie wirkt der Ingwer auf der Schleimhaut?

Nun, um es mal alles zu relativieren: die Ingwerwurzel ist sehr bekannt als Nahrungsmittel wie auch als Heilmittel, und wer die Wirkung erproben will, kann es durchaus an einem weniger intimen Ort versuchen. Da schlage ich doch mal die Zunge vor. Der Hauptwirkstoff des Ingwers, das Gingerol, ist für den scharfen Geschmack verantwortlich, der uns das „Wasser im Mund“ zusammenlaufen lässt und gegebenenfalls auch dafür sorgt, dass uns „die Nase läuft“. Wer eine frische, geschälte Ingwerknolle anbeißt, wird bald herausfinden, dass es nicht angebracht ist, sie länger im Mund zu behalten oder zu zerkauen: Die Wirkung gilt als unerträglich. Es ist dann gut, ein Glas Wasser in der Nähe zu haben, weil Ingwer auf den Schleimhäuten noch lange nachwirkt. Auf diese Weise kann auch ein unbefangener Mensch beurteilen, wie so ein Ingwerstückchen wohl anderwärts wirken mag.

Ach? Frau traut sich nicht mehr, Ingwer zu kaufen?

Wie kommt die Wurzel nun in den scheinbaren üblen Ruf, ein perverses Mittel von Fetischisten, Sadisten, Dominae und Flagellaten zu sein? Und sollte sich die notgeile Hausfrau, die zwar die anderen Textstellen von E. L. James goutiert, sich nun schämen, wenn sie im Supermarkt eine ganze „Hand“ mit vielen langen „Fingern“ Ingwer kauft?

Zunächst einmal: Das Unwissen der biederen Hausfrau ist verständlich. Ein Zitat fällt mir auf:

Ich fürchte mich jetzt, eine Ingwerwurzel im Supermarkt zu kaufen - da könnten die anderen Kunden doch etwas vermuten, oder?
.

Beim Kauf einer Ingwerwurzel? Oh, oh, welch ein Konflikt bahnt sich da an ...

Wieso schon mal was in den Po kommt

Gemach, gemach, euch kann geholfen werden, Hausfrauen dieser Erde. Denn die Sache ist so:

Nichts im Po zu haben, ist allgemein üblich, nicht wahr? Die meisten werden sich wohl nicht mehr daran erinnern (hoffe ich): An Seifenzäpfchen, medizinische Zäpfchen oder Fieberthermometer, die brutal zwischen die Pobacken gepresst wurden. Solltet ihr jemals einen medizinisch notwendigen Einlauf, eine bei vollem Bewusstsein durchgeführte Endoskopie oder dergleichen erlebt haben, so habt ihr wahrscheinlich gedacht: „Na ja, muss sein, oder? Aber ein tolles Gefühl? Nein, Danke ...“ Und der berühmte Finger im Po? Den erleben erstens hauptsächlich Männer (ja, beim Urologen, wo sonst?) und zweitens mögen auch manche Frauen gelegentlich eine gewisse Stimulation der Rosette, scheuen aber das Eindringen.

Figging - müssen wir uns jetzt auf sumpfiges Terrain begeben?

Aber damit ist noch nicht alles erklärt, was Figging betrifft. Wenn wir uns damit beschäftigen, müssen wir uns in der Tat auf ein sumpfigeres Terrain begeben – und noch mal genau gucken, worum es denn nun wirklich geht. Nämlich um den Ingwer, um Macht und Erniedrigung. Und warum das kleine Stück Ingwerwurzel zugleich lustvoll, schmerzbehaftet und verrucht sein kann.

Soweit der anständige Teil des Unanständigen, nicht wahr? Wir kommen nun zum nächsten Teil ...

(Wird fortgesetzt)
Wir raten nicht zur Ausführung, wie informieren nur

Show – don’t tell nicht als ein Mythos?

Bullshit - diese Sätze wollen wir nicht lesen ...
„Erzähl mir nicht, dass der Mond scheint. Zeig mir den Glanz seines Lichts auf zerbrochenem Glas“ (Anton Tschechow,1).

Schreibschulen, die das „kreative Schreiben“ lehren, sind immer ganz versessen darauf, diese merkwürdigen Begriff zu verwenden: „Show, don’t tell“. Er darf in keinem Seminar fehlen – doch was bedeutet er eigentlich konkret?

Die Verben, die plakativ Gedanken und Gefühle bezeichnen

Da ist sehr einfach: der Satz bezeichnet eine Steigerung des anschaulichen Schreibens. Wer sich daran hält, vermeidet die üblichen Fehler. Einer der schlimmsten Anfängerfehler besteht demnach darin, Verben zu verwenden, die Gedanken bezeichnen, aber nicht beschreiben können. Dazu gehören nach Auffassung der Befürworter des „kreativen Schreibens“ vor allem die verbalisierten Begriffe von Denken, Wissen, Verstehen, Bemerken, Glauben, Wollen, Erinnern, Vorstellen oder Verlangen.

Sicher gehört dazu auch der häufige Gebrauch des „Fühlens“ – ein Kardinalfehler bei Schreibanfängern. In Erotik-Geschichten lesen wir zum Beispiel:

„Ich fühle mich seltsam glücklich und zufrieden.“
„Ich lag allein im Bett und fühlte, wie nass mein Slip war.“
„Ich fühlte, wie sein Penis in mich eindrang“.


Versuchen wir, diese verbalisierten Hohlwörter zu umgehen, dann heißt es für uns zunächst „beschreiben, nicht benennen“ und im zweiten Schritt „bildhaft beschreiben, statt rein verbal zu beschreiben“.

Aus den folgenden Sätzen habe ich einen herausgegriffen, um zu zeigen, wie es gehen könnte:

„Plötzlich spüre ich, wie ich nach ihm verlange.“
„Ich verstand ihn sehr gut.“
„Ich glaube, dass sie mehr will als sie zugibt.“
„Ich stelle mir vor, dass sie bereits nackt neben mir liegt.“
„Ich erinnerte ich daran, wie mein ‘erstes Mal’, war.“


Ich nehme nun den ersten Satz, analysiere ihn und verändere den Text, also: „Plötzlich spüre ich, wie ich nach ihm verlange.

Hier wird das Wort „Spüren“ verwendet. Es steht in diesem Zusammenhang eher für für ein „instinktives Gefühl“ als für eine „körperliche Wahrnehmung“, und also wissen wir nicht einmal, was unsere Protagonistin „spürt“, und auch ihr „Verlangen“ ist nichts als ein Wort. Die Figur „spürt ihr Verlangen“ – und das kann sehr viel oder sehr wenig bedeuten.

Beschrieben würde es so heißen:

Plötzlich beginnt mein Unterleib zu zittern, zuerst fast unmerklich, dann so, dass er nach Aufmerksamkeit schreit, nach Lust giert. Nein, nicht nach meinem Finger, sondern danach, dass mich dieser Mann endlich vögelt.


Wenn du solche Ausdrücke scheust, geht es auch so:

Plötzlich kann ich mich nicht mehr konzentrieren, auf gar nichts. Meine Gedanken sind wie weggeblasen, und langsam schleicht sich die Lust ein. Nicht eine dieser unklaren Lüste, bei denen dein Kopf zurückfällt und du die Decke anstarrst, wenn sie dich überfallen. Nein, eine sehr konkrete Lust befällt mich: Ich will einen Mann. Mein Körper verlangt danach, meine Gedanken kreisen sich um nichts anderes mehr, und meine Psyche wird zu einem offenen Kelch, der befüllt werden will.


Diese Texte lassen sich erheblich farbiger ausschmücken, und auch so, dass sie deine Leserin wesentlich geiler machen, als wir dies hier vorschlagen.

Und nun, zum Schluss, verrate ich dir, wie du das ganze Buhei auf einen einfachen Nenner bringen kannst:

Schreib nicht darüber, was es ist – schreib einfach, wie es ist.


Das bedeutet „Show don’t tell“, wenn du es stark vereinfachst. Wenn du dann noch so schreiben kannst, dass deine Worte deine Leserin in Geist,Gefühl und Körper befeuern – dann hast du gewonnen.

(1) Da ich kein Russisch spreche, habe ich den Satz nach der englischen Übersetzung wiedergegeben.

Für Autorinnen: Verführer allenthalben – und ihr Ruf ist mies

Dieser Artikel wendet sich an Autorinnen, die in Liebesromanen, erotischen Romanen oder auch Kriminalromanen sowie Novellen und Kurzgeschichten eine ungewöhnliche Verführung beschreiben wollen.

Das „Gewöhnliche“ – absolut fad

Die Frau ist jung, ein bisschen naiv und unsicher über ihre Gefühle, und vielleicht gar noch Jungfrau. Der Mann hingegen erfahren, ein klein wenig durchtrieben, zielsicher und erfolgsgewohnt, und er hat schon vielen Frauen die kleinen Freuden jener Gefühle beschert, die in den Lenden erspürt werden.

Das kommt euch irgendwie bekannt vor? Mir auch. Mal wird die naive süße Maid dann Prinzessin, neuerdings auch wohl Lustsklavin, und manchmal frisst sie der Wolf.

Der Ruf der Verführer, Prinzen, Jäger und ein paar andere Märchengestalten mal ausgenommen, ist dabei durchgehen mies. Wobei wir schon mal mitten drin sind: „Der“ Verführer, heißt: männlich, skrupellos. Arbeitet mit allen Tricks und ist – wie könnte es anders sein – leicht pervers.

Ach Gottchen, Agathe, die Puppe kotzt auf den Teppich. Und die Flecken gehen nicht mehr raus. Oder mit anderen Worten: Das Klischee der männlichen Spermaschleuder mit miesem Charakter wird am Leben erhalten, so gut es geht.

Alternativen für Autorinnen

Wäre es nicht an der Zeit, einmal etwas tiefer zu gehen, etwas weiter zu denken und etwas mehr Varianten in die Thematik zu bringen?

Eine der Möglichkeiten, die du als Autorin hast: Deine Figur sei weiblich, Jungfrau, etwas unbeholfen, unsicher aber auch neugierig. Dann musst du sie nur losschicken, um sie in Grenzsituationen zu bringen, in denen es möglich ist, lustvolle, sinnliche oder gar „harte“ sexuelle Erfahrungen zu machen. Basissituation: Sie bietet sich ein wenig an, aber zögert noch aus Angst vor der eigenen Courage.

Die zweite Variante ist so realistisch, dass mich wundert, warum sie nicht häufiger verwendet wird. Diesmal ist diene Figur erfahren, sinnlich, lustvoll und darauf aus, Abenteuer zu erleben. Du schickst sie nun an Orte, an denen es sehr wahrscheinlich ist, Männerbekanntschaft zu machen, und du gibst ihr die Direktive, in jedem Fall die verführbare Unschuld zu spielen. Kurz: Kehr die Rollen um: Die Verführte ist in Wahrheit die Verführerin, aber das weiß der Verführer nicht – der ist zunächst einmal stolz auf seinen Erfolg. Basissituation: Sie gibt vor, naiv und zurückhaltend zu sein und lässt ihn im Glauben, er verführe sie.

Na schön, das wäre der Anfang, nun könnte es noch etwas bunter werden.

Frauen verführen …

… Männer zu vielen Handlungen. Nicht nur im Bereich der konventionellen Sexualität, sondern auch auf Randgebieten, und auch weit über die Sexualität hinaus. Sie können dabei Freude, Schmerz, Leid und sogar Verderben auslösen. All dies ist noch nicht oft beschreiben worden.

Und? Hast Du Lust, es einmal zu versuchen?

Frauen Verführen …

… Frauen. Aus sexueller Lust, aus Machtgelüsten, um sie zu beeinflussen oder gar, um sie in der einen oder anderen Art zu beherrschen. Deine Verführerin muss nicht unbedingt „lesbisch“ sein, um dies zu tun. Sexuelle Lüste sind nicht zwangsläufig an die Grundausrichtung gebunden.

Frauen verführen …

… manchmal Männer dazu, sich gleichgeschlechtlich zu betätigen. Das passiert gelegentlich in sogenannten „Dreiern“. Ein Thema, das man kaum Anfängerinnen empfehlen würde, aber immerhin eine weitere Variante.

Und nun nochmal: Hast Du Lust, es einmal zu versuchen? Also wenn nicht jetzt ... wann dann?

Wie ist das eigentlich mit den Dialogen?

Dies ist eine Kurzfassung eines Gedankenpakets. Es handelt von den Grundlagen üblicher Dialoge, von dem Tunnelblick der Autorinnen und Autoren und von der Möglichkeit, Dialoge ganz anders aufzufassen, als wir es gewohnt sind. Eine längere Fassung erscheint hier in den nächsten Tagen.

Literarisch – die Grundlagen

Im Deutschunterricht lernen wir die „wörtliche Rede“. Ein üblicher Lehrsatz dazu lautet: Die wörtliche Rede lockert als Stilmittel den Text auf.

In der Literatur sind Dialoge Zwiegespräche zwischen den Figuren, die der Autor schafft.

Diese Dialoge erzeugen Spannung und Aufmerksamkeit. Sie dienen zudem dazu, sich mit den Figuren zu identifizieren oder von ihnen abzugrenzen.

An der Sprache der Figuren soll deutlich werden, aus welchen Bevölkerungsschichten sie kommen, und wie sie „ticken“.

Ganz pragmatisch dienen Dialoge innerhalb des Textes als Blickfang – sie suggerieren, dass man sie auf keinen Fall überlesen darf.

Kritik an der reinen Lehre und an Schreibschulen

Die Kunst des Dialog-Schreibens wird mystifiziert – es wird behauptet, literarische Dialoge lägen außerhalb der Wirklichkeit, seien eine Kunstform sui generis und seien „so schwer zu erlernen wie eine Fremdsprache“.

Autorinnen und Autoren haben zumeist einen literarischen „Tunnelblick“ auf Dialoge. Sie wissen (meist) sehr gut, was sie mit ihren Dialogen erreichen wollen, haben aber selten eine Ahnung davon, dass Dialoge mehr sind als das geschriebene Wort.

Kommunikation und Dialoge

Der tiefere Sinn der Kommunikation entgeht den Autoren, Lesern und vor allem den Schreiblehrern, weil sie von den Kommunikationsstrukturen des 19. Jahrhunderts ausgehen. (1)

Kommunikation enthält Dialoge, Elemente des Verstehens und Nicht-Verstehens, Gedanken, die in den Dialogen nicht enthalten sind, sowie den großen Bereich nonverbalen Austausches von Informationen, namentlich von Gefühlen und Stimmungen. Um Kommunikation zu verstehen und dem Leser zu vermitteln, was dabei vor sich geht, muss man nicht nur mehr können als „Dialoge schreiben“. Man muss vor allem Einblick in das Denken und Fühlen der Menschen haben, die einander begegnen.

(1) Nicht berücksichtigt werden zum Beispiel die Erkenntnisse von Eric Berne, Paul Watzlawick, Carl Rogers, Ronald D. Laing und vielen anderen.