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Dating – aus der Sicht der Massen

Dating – aus der Sicht der Massen - oder: warum männliche Loser und weibliche Akademiker leer ausgehen
Stürmen der Bastion "Akademiker": Die Absichten sind klar - die Mittel unterschiedlich
Man braucht keine „Studie“ mit den üblichen fragwürdigen Materialien und Vorgehensweisen, um festzustellen, warum die Partnersuche ihre Tücken hat – im realen Leben oder auch online.

Wühlen im Durchschnitt - bewährt, aber unbeliebt

Zum Beispiel eignet sich ein einfacher logischer Kniff:

Die meisten Menschen sind das, was sie sind: Durchschnitt. Die Ränder „erheblich unter Durchschnitt“ und „erheblich über Durchschnitt“ bilden gemeinsam nur ein paar Prozent vom ganzen Kuchen, denn der „Durchschnitt“ ist stets die zahlenmäßig stärkste Gruppe. Und weil das so ist, behaupten wir gerne, uns vom „Durchschnitt“ erheblich abzusetzen. Nach oben, selbstverständlich.

Der erste Schritt auf dem Holzweg

Wenn wir das glauben, sind wir schon auf dem Holzweg. Wir sind ja nicht wesentlich besser als der Durchschnitt. Und nun hoffen viele von uns, namentlich bei der Partnersuche, einen Menschen zu finden, der uns noch bei Weitem übertrifft. Wer hat also mehr körperliche Attraktivität, wer ist klüger, wer reicher und wer mächtiger? Das heißt in Wahrheit: Die große Masse der geschätzten 60 Prozent bewegt sich auf den schmalen „oberen“ Rand zu, an die wir etwas weniger als 20 Prozent vermuten.

Das heißt: Auf den Treppenstufen der gut Aussehenden, elitär Gebildeten, oder mit Macht und Geld ausgestatteten winseln stets Dutzende um die Gunst, überhaupt erst mal Aufmerksamkeit zu erregen.

Hinten anstellen und chancenlos sein

Die "Top Dogs" sind nicht einfach zu domestizieren
Und manche sind definitiv so blöd, sich da hinten anzustellen und zu hoffen, dass vorne jemand aufgibt.

Die Masse der Frauen, von der hübschen Postzustellerin bis zur ansehnlichen Frau Doktor, befindet sich irgendwo in dieser Schlange. Wer in dem Haus wohnt, zu dem die Treppe gehört, hat also die Wahl: Gefährtin, Geschäftspartnerin, Ehefrau, Objekt sinnlicher Begierden – es ist alles dabei, auch in Kombinationen.

Heißt: Der Durchschnitt der Männer guckt erst mal in die Röhre, und der Bodensatz findet nicht einmal eine Frau für die kleinen, feuchten Vergnügungen.

Und heißt auch: Ein sehr kleiner Prozentsatz der Frauen auf der Treppe hat eine Chance auf eine lustvolle Nacht, eine kleine Affäre, eine Beziehung unterschiedlicher Art oder gar eine Ehe. In dieser Reihenfolge absteigend.

Das bedeutet: Dies Frauen fallen zurück in den Markt des Durchschnitts, sie fühlen sich aber nicht als Durchschnitt. Und das heißt wiederum: Frust, Torschlusspanik, Extremismus.

Oder Einsicht – aber die ist selten.

Die nackte, brutale Wahrheit für Akademikerinnen

Falls Sie sich fragten, warum es „Akademikerinnen“ so schwer haben, einen Partner zu finden, dann sollten sie dies wissen:

- Nur die wirklich herausragenden Akademikerinnen (akademische Eliten) gehören NICHT zum Durchschnitt.
- Wenn Sie nun unter „Herausragenden männlichen Akademikern“ suchen, werden sie finden, dass Kandidatinnen aller Couleur bereits dort sitzen und ebenfalls warten.
- Das ändert sich auch nicht wesentlich, wenn Sie in der „zweiten Reihe“ akademisch gebildeter Männer suchen – Sie finden auch hier Konkurrentinnen aller Art.
- Männliche Akademiker haben unterschiedliche Gründe, eine Partnerin zusuchen: Nicht jeder geht in die Oper oder will über Hegel diskutieren. Pragmatismus, Problemlösungskompetenz und Erdung sind ebenso begehrte Eigenschaften wie künstlerische Neigungen oder erotische Fähigkeiten.
- Die eben genannten Gebiete decken sehr viel Frauen ab, und diese Frauen müssen keinen akademischen Grad haben.

Ich weiß, dass Ihnen dies alles nicht gefallen wird, aber die Wahrheit ist oft hart und unverdaulich. Und das trotzige „Ich will aber …“ bringt Ihnen ohnehin keine Sympathien ein.

Bilder: (1) unbekannter Künstler, Ende 19. JH, Teilansicht. (2) Gebäudeschmuck, Foto des Autors.

Woran denkst du? Ein Dialog während eines Dates ...

Hast du schon mal daran gedacht, ein Date zu beschreiben, das nur aus intelligenten Dialogen besteht, und hinter dem doch die höchste Lust lauert? Diesen Dialog haben wir uns von Isidora schreiben lassen. In ihm fällt kein Wort über Lust oder Sex. Und doch geht in den Köpfen der beiden Teilnehmer nichts anderes vor.

Dazu haben wir noch eine besondere Form gewählt, die den Dialog noch etwas geheimnisvoller macht: „Ich denke, dass du denkst.“ Wenn du das Thema „Dating“ oder „Begegnungen“ behandelst, wirst du immer finden, dass ein Thema im Kopf herumschwirrt:

„Was denkt sie von mir?“
„Was denkt sie, denke ich von ihr?“


Das Thema hat der britische Psychiater Ronald D. Laing wissenschaftlich und literarisch verarbeitet. Wir haben hier die einfachste Form eingearbeitet, die zwischen Frauen und Männern tatsächlich oft vorkommt.

„Wie denkst du darüber, den Abend noch … etwas auszudehnen?“
„Du würdest gerne etwas … intimer werden, habe ich recht?“
„Wenn du es sagst … hast du schon etwas im Sinn?“
„Ich denke, der Mann macht die Vorschläge?
„Was muss ich tun, damit du … na ja, mitkommen würdest?“
„Du musst etwas Nettes sagen.“
„Du bist schön …“
„Schön sind viele Frauen … doch was findest du besonders an mir?“
„Ich liebe dein volles, dunkles Haar … es macht dich … sinnlich.“
„Und sonst?“
„Deine hübschen, reifen Lippen … sie locken verführerisch …“
„Und an was denkst du dabei?“
„Ich frage mich, wie sie wohl schmecken …“
„Darüber müssen wir noch reden …“
„Warum darüber?“
„Weil du dabei noch an etwas anders denkst, wie ich annehme …?“
„Und wie denkst du über das, was ich denke?“
„Kommt drauf an, was du selbst zu bieten hast.“
„Darüber kann man nicht sprechen, fürchte ich …“
„Ich rede nicht von dem, was du jetzt denkst.“
„Wovon dann?“
„Du bist doch ein Gourmet, oder?“
„Ja, schon …“
„Schon mal Austern genossen?“
„Ja sicher … letztes Jahr in der Bretagne. Sie waren köstlich.“
„Ein wenig salzig, und sie schmeckten nach Meer und Tang?“
„Ja, warum fragst du?“
„Denk nach …“

(Zum Weiterschreiben geeignet ...)

Ein ungewöhnlicher Dialog über Dating

„Ich kenne einen, der dir gefallen würde.“

„Wieso, hast du mal mit ihm …?“

„Red‘ nicht so dummes Zeug. Er hat einen guten Charakter, und er verdient gutes Geld … was willst du mehr?“

„Wie alt ist er?“

„Etwas über 40.“

„Über 40? Bist du bescheuert?“

„Du bist selber fast 35, oder?“

„Hör mal zu: Ich habe oft genug Männer über 40 getroffen. Das reicht mir für eine Weile, verstehst du?“

„Nein, was reicht dir?“

„Solche Männer haben längst unförmige Körper, fette Bäuche und so. Und sie tun so, als ob sie dein Vater wären, wollen dir sagen, wie das Leben wirklich ist und so. Und ich sag dir: Die meisten kommen in fünf Minuten und das war’s dann. Das ist nichts für mich, echt nicht.“

„Du meinst, dass sie fünf Minuten kommen?“

„Du versteht das nicht. Es ist das ganze Paket, das da kommt. Wenn er mich nicht richtig vögelt, versuch ich auch keine Beziehung, kapiert?“

„Geht’s nicht auch anders herum?“

„Ich sag ja: Du verstehst gar nichts.“

Macht, Reichtum oder Ruhm – was wollen Frauen eigentlich?

Diese Schweine - aber Schweine sind immer die anderen ...
Männer können, wenn sie wollen, genau so unverschämt über Frauen herziehen, wie manche Frauen über Männer reden. Das hat seinen Grund: Wenn Männer nur noch als Schweine, schwanzgesteuerte Ungeheuer oder gar potenzielle Vergewaltiger dargestellt werden, dann schlagen sie mit Hass statt mit Argumenten zurück. Eines davon: Die Triebfeder der Frauen für ihre Handlungen sei in Wahrheit der Zuwachs an Macht, Reichtum und Geld – und das würden sie sich nach wie vor bei Männern besorgen.

Wonach Frauen angeblich lechzen

Aus dieser Sicht tun Frauen fast alles, um mithilfe von Männern Macht, Geld oder Ruhm zu gewinnen. Diese Männer halten Frauen für völlig zügellos, wenn sie nach einem dieser drei Faktoren lechzen – oder gleich nach allen drei. Zügellosigkeit, Selbstsucht, Materialismus seien die Auslöser, Skrupellosigkeit das Erfolgsrezept.

Die meisten Frauen allerdings – so diese Theorie - seien an Geld interessiert. Dazu sagen die Amreikaner gerne, sie seien "Goldgräberinnen".

Sie sind wie besessen, Dinge zu besitzen. Mit einem Satz: Frauen identifizieren sich mit den Dingen, die die sie kaufen können. Sie betrachten dies als Quelle und Ziel ihres Daseins.


Gilt dies nun auch für emanzipierte Frauen? „Oh ja“, sagen die Männer, die so denken. Es habe gar nichts mit Emanzipation zu tun, denn Frauen wollten Unabhängigkeit, Freiheit und ein eigenes Einkommen so, wie sie eine teure Handtasche wollen: Sie glauben, einen Anspruch darauf zu haben.

***

Wer solche Sätze liest, wird zunächst denken: Die sind ja meschugge, die Jungs. Doch was ist der Hintergrund?

Macht, Mittel und Möglichkeiten

Dazu müssen wir mal nach „ganz oben“ gucken, wo das Geld der Nadelstreifenmänner sitzt, und nach „ganz unten“, wo die frustrierten Kerle hocken. Und während sich die männlichen Geld-Eliten alles kaufen können – notfalls auch die Zuneigung von Frauen - sitzen die armen Jungs am unteren Ende vor ihren Handys uns versuchen, Frauen per Online-Dating an Land zu ziehen.

Die Männer „da oben“ locken heiratswillige Frauen aller gesellschaftlichen Gruppierungen an. Diese Frauen versuchen, den genannten Männern nahezukommen – und das ist keine Schande, sondern eine verständliche Reaktion. Einige der Frauen begegnen diesen Männern „auf Augenhöhe“, andere nicht – sie wünschen sich den sozialen Aufstieg. Auch das ist nicht verwerflich. Es ist die einfachste Art, die Hierarchien der Gesellschaft zu überwinden und zu versöhnen. Im Endeffekt heißt dies: Diese Männer haben die Auswahl – und nicht nur unter „seriösen“ Frauen. Wer (noch) keine Lust auf Beziehungen hat, kann sich mit Affären begnügen. Das Angebot ist vorhanden, und es ist größer als die Nachfrage. Warum sollten diese Männer einen Groll oder Hass auf Frauen hegen?

Wo die Männer auf die weibliche „Anspruchshaltung“ treffen

Die Männer „da unten“ (wo immer „da unten“ beginnt) mühen sich, Partnerinnen zu finden. Und sie sehen dabei, dass Frauen sich gerne einen gewissen Luxus leisten: Sieben Handtaschen sind selten genug, und 70 Paar Schuhe keine Seltenheit – auch unter Frauen, die nicht glorios verdienen. Sie glauben, dass all die überflüssig sei, und sie denken darüber hinaus, dass die Frauenseele offenbar umso mehr zu ihren Gunsten ausschlägt, je mehr sie mit Euroscheinen betankt wird. Und nun geschieht zweierlei: Erstens kommen sie beim Online-Dating unweigerlich mit Frauen zusammen, die ihre „Anspruchshaltung“ offen zur Schau tragen, obgleich sie sich zumeist völlig überbewerten. Und anderseits treffen sie im Internet auf Frauen, die ihrerseits Profit daraus ziehen wollen, dass diese Männer so schrecklich gefrustet sind.

Die Mehrheit liegt „irgendwo dazwischen“

Gesagt werden muss an dieser Stelle noch, dass es nicht nur „die da oben“ und „die da unten“ gibt. Sie wurden hier nur als Extreme genommen. Die große Masse liegt, wie immer und überall, zwischen den Extremen.

Frust und Betrug vor allem bei den ohnehin Enttäuschten

Nimmt man nun alles zusammen, so haben wir die Ursachen für Hass und Missgunst. Ausgehend vom Online-Dating kann man sagen: Je besser Männer sozial, finanziell und auch mental dastehen, umso weniger interessiert sie, ob Frauen „Ansprüche“ haben – die können sie notfalls weglächeln. Und sie verfallen auch weiblichen Betrügern wesentlich seltener: Eine hübsche Affäre gibt’s für wenig Einsatz – ab null Euro und auf kurzen Wegen. Und warum sollte der selbstbewusste Mann einer Betrügerin ein paar Hundert Euro dafür bezahlen, dass sie dem Mann „Aufmerksamkeit“ schenkt, so wie es manche Internet-Frauen anbieten?

Die Klischees existieren auf beiden Seiten – bei Frauen wie bei Männern, und immer wieder finden wir Menschen, die solchen Klischees entsprechen. Aber nur wenige Frauen und Männer unseres Alltags leben von und in „Klischees“. Und deshalb: Männer-Bashing ist so fies wie Frauen-Bashing. Wir sind alle Personen und sprechen nicht für das gesamte Geschlecht, dem wir angehören.

Hinweis: Alle Zitate wurden verfremdet. Wir möchten nicht, dass die Quellen erkannt werden und die Hassprediger dadurch mehr Zulauf bekommen.

Die Grenze: Wann machst du dich zur Ware?

Das Äußere, der Charme - alles lässt sich vermarkten - aber willst du das?
Machst du dich durch Online-Dating zur Ware? Ich meine: auf keinen Fall - aber die Frauen zwischen 1918 und 1968 taten es sicherlich mehr, als sie zugaben.

Wenn ich gelegentlich vom Partnermarkt rede, dann höre ich sofort eine mächtige Gegenstimme, die mir sagen will: „Ich bin doch keine Ware!“

Das zeigt einerseits, wie wenig die angeblich so gebildeten Menschen unserer Zeit von Ökonomie verstehen – und anderseits den Widerwillen von Menschen, als „Verfügbar“ angesehen zu werden – auch, wenn sie es im Prinzip sind.

Warum der Markt unausweichlich ist

Um es kurz zu machen, alles in drei Punkten

1. Jeder Partnersuchende ist Marktteilnehmer, ob er das für sich akzeptiert oder nicht.
2. Der Markt regelt sich nach Angebot und Nachfrage.
3. Niemand ist eine Ware, nur weil er sich am Markt befindet.

Frauen leiden besonders darunter, wenn man ihnen sagt, dass sie sich „am Markt“ befänden, „sich den Marktbedingungen beugen müssen“ oder gar „ihren Marktwert einschätzen“ sollten.

Das alles ist unglaublich wichtig – aber es hat gar nichts damit zu tun, eine Ware zu sein.

Wie Frauen früher Körper und Charme vermarkteten

Interessant wird das Thema, wenn man sich in die Ursprünge des sogenannten „Datings“ einklinkt. Dabei versuchten die jungen Frauen in der Zeit zwischen dem Ende des Ersten und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs sich möglichst appetitlich herauszuputzen, um ein Date mit einem möglichst attraktiven Mann zu bekommen. Alles lief zu Marktbedingungen ab, und dieses Verhalten hatte tatsächlich Warencharakter, weil diese Frauen untereinander konkurrierten. Und weil dies alles in den USA stattfand, musste es nicht unbedingt Entsprechungen in Deutschland geben.

Die Historikerin Beth Bailey (1) schrieb über jene Zeit:

Du hast konkurriert, um bekannt zu werden, und bekannt zu sein, erlaubte dir, weiterhin zu konkurrieren. Konkurrenz war der Schlüsselbegriff in der Formel.


Schon damals trennte man die populären „Girls“ in gute und schlechte. Die „Guten“ erreichten ihren Aufstieg durch ihr „nettes Wesen“, ihre Art, Liebe ohne nennenswert sinnliche Gunstbezeugungen zu zelebrieren oder einfach durch ihre äußerliche Schönheit. Die „Schlechten“ versuchten, einen Vorteil aus ihren Dates zu ziehen, indem sie in begrenztem Maße sexuelle Gunst gegen Einladungen und Geschenke tauschten. Kurz: Jede dieser Frauen vermarktete sich, hielt dabei aber eine gewisse Distanz zu dem Eindruck, sich jemandem „an den Hals zu werfen“. (2)

Ein ähnlicher Markt bestand in Deutschland bis in die 1960er Jahre hinein, und er beruhte auf der Idee, freitags oder samstags „tanzen zu gehen“. Das beutete kaum mehr, als sich körperlich so zu präsentieren, dass die Männer aufmerksam wurden. Es war teilweise der reine „Fleischmarkt“, weil sich die Damen stets „attraktiv“ positionieren mussten - und es erwies sich zumeist ebenfalls als ein würdeloses Konkurrieren.

Die Vermarktung von "Körper und Charme" lässt nach

Obgleich es ähnliche Tendenzen bis heute gibt, hat die Methode der „Vermarktung von Körper und Charme“ doch stark nachgelassen. Die Hauptursache dafür liegt in einer Kombination von Emanzipation und wirtschaftlichem Erfolg. Denn die US-Frau wie die deutsche Frau von damals brauchte einen Mann, um etwas zu gelten, und um eine gesicherte soziale und finanzielle Zukunft zu haben.

Das alles ist Schnee von gestern. Und weil das so ist, muss niemand mehr befürchten, als Ware auf den Partnermarkt zu gehen, sondern sie oder er benötigt nur noch Einsicht in die eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Wer sie hat, kann sich frei und selbstsicher im Partnermarkt bewegen wie der Fisch im Wasser.

(1) Baltimore, 1988, zitiert nach Hanne Blank in "Straight"
(2) Die Entwicklung konnte erst nach dem Ersten Weltkrieg einsetzen. Dazu schreibe ich noch einen weiteren Artikel für euch mit aktuellen Zeitbezügen.

Dating-Trends und Frauenmacht: Wer hält eigentlich wen hin?

Viele Frauen haben ihre Muschi-Macht gegen emotionale Macht eingetaucht, ohne dass es aufgefallen ist. Es wird Zeit, dass Männer dies erkennen und sich davon nicht manipulieren lassen.

Da wären sie also mal wieder, die Dating-Trends, die wir mal locker in zwei Gruppen teilen können: Verpissen und hinhalten.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Artikel darüber immer betont „geschlechtsneutral“ geschrieben werden? Und fiel euch dennoch auf, dass zwischen allen blödsinnigen Zeilen jeder dieser merkwrüdigen Frauenzeitschrift steht „nimm dich in Acht, Mädchen – da sind böse Männer am Werk, die so etwas fieses tun?“

Scheißkerle gibt es - auch dank der Frauen, die ihnen zufliegen

Ja, ja. Es gibt sie die Scheißkerle, und das sind genau die Männer, die ihr umschwirrt wie die Motten. Denn nur sie können es sich leisten, euch anzulocken, zu vögeln und zu vergessen. Für sie – und nur für sie – sind Frauen keine wertvollen, raren Geschöpfe, die nur schwer zu überzeugen sind, sondern frei verfügbare Ressourcen „zum alsbaldigen Verbrauch bestimmt“.

Die Mehrheit der Männer muss um Dates kämpfen

Ja, ich drücke mich absichtlich so drastisch aus. Denn die Mehrheit der Männer kann nicht einfach die Tür offenstehen lassen, um Frauen ins Bett zu locken. Diese Mehrheit muss sich anstrengen, um überhaupt ein Date zu bekommen, und nur wenigen ist dann vergönnt, dass sich das Honigtöpfchen öffnet. Mit anderen Worten: Es sind die Frauen, die entscheiden, was was passiert – oder ob überhaupt was passiert. Und sie sind es, die immer wieder locken und verweigern, oder die Brotkrumen (1) ausstreuen, die der Mann dann vom Fußboden lecken darf.

Na klar macht es diesen Damen Freude, begehrt zu sein und die Kerle herumtänzeln zu lassen wie die Hampelmänner. Sagen doch mal selbst: Was ist für Frauen interessanter, als wenn die Männer ihnen zu Füßen liegen, um ihre Gunst zu erwerben?

Die Alpha-Weibchen und ihre Gefolgschaft

Sagt mir nun bitte nicht, dass es so etwas nicht gibt. So manches Alpha-Weibchen schart schon in der Schule die Jungs um sich, und ich habe definitiv selbst erlebt, dass sich schöne Frauen in Büros eine solche Gefolgschaft hielten, um ihr Selbstbewusstsein aufzuwerten. Und da war der Köder nicht Sex, sondern einfach die Tatsache, sich gelegentlich in der Umgebung der schönen Frau aufhalten zu dürfen.

Ist emotionale Macht die neue "Muschi-Macht"?

Die emotionale Macht, über die Frauen verfügen und ihre Möglichkeiten, Gunst zu verschenken und zu entziehen, werden allemal unterschätzt. Wer wollte nicht ein Date mit der schönen Frau? Und wer würde sich nicht im Vorfeld darum bemühen, eines zu bekommen? Und ab wann würde ein Mann dafür bezahlen – nicht etwa mit Geld, sondern mit dem Verlust seiner Selbstachtung?

Frauen sind keinesfalls Königinnen, sondern Menschen wie alle andern auch

Das Problem unserer Kultur ist weiterhin, dass viele Männer Frauen emotional verherrlichen wie die Königinnen, statt sie eben als ganz gewöhnliche „Ebenbürtige“ anzusehen. Und dass von uns Männern selbst dann noch „Contenance“, vielleicht sogar noch „Ritterlichkeit“ eingefordert wird, wenn Frauen uns Männer zu manipulieren oder eben auch zu bescheißen versuchen.

Und … hallo Männer … sorgt mal dafür, dass es bei den Versuchen bleibt.

(1) „Breadcrumbing“ wird in „Wunderweib“ beispielsweise als als „fiese Warmhalte-Masche der Männer“ bezeichnet. Warum eigentlich "der Männer"?

Null Risiko bei der Partnersuche?

So groß ist das Risiko nun wieder nicht ...
Zuerst einmal hätte ich da ein Zitat, das ich all dem hier vorausschicken will:

Online wie offline ist Partnersuche nicht nur eine Hoffnung, sondern immer auch ein Risiko, dass man enttäuscht, verlassen, oder nicht fündig wird. Dieses Risiko kann das Online-Dating nicht senken.


Ich mag euch, die ihr dies lest, noch sagen: Partnersuche ist gar keine Hoffnung, sondern ein Prozess, und sie ist zwar ein Risiko, aber deshalb noch keine Gefahr. Risiken beinhalten immer die Möglichkeit des Scheiterns wie des Gewinns. Und insofern ist die Partnersuche ganz selbstverständlich ein Risiko – was sonst?

Menschen bezahlen sehr, sehr hohe Preise dafür, möglichst risikolos an den Partnermarkt zu gehen. Partnervermittler konventioneller Art wollen ein paar Tausend Euro, Online-Vermittler kratzen (2018) bereits an der 1.000-Euro-Grenze.

Aus der Sicht des Konsumenten (des Partnersuchenden) scheint in den Versprechen all dieser Unternehmen der Faktor „Sicherheit“ eine große Rolle zu spielen. Mancher sagt sich gar: „Tausche zwei 500-Euro-Scheine gegen die absolute Sicherheit.“

Womit ich beim Thema wäre: Die zwei (manchmal reicht auch einer) „Lila Scheine“ haben mit Sicherheit gar nichts mit "Sicherheit" zu tun, denn die Suche nach einem Fremden als dauerhaftem Partner (männlich wie weiblich) ist aus vielen Gründen niemals „absolut sicher“. Weder in der Durchführung noch im Ergebnis.

Warum du Risiken eingehen musst

Das liegt nicht an den Unternehmerinnen und Unternehmern. Es liegt allein (und ausschließlich) an der oder dem Suchenden.
Seht mal: Mit Geld könnt ihr keine Sicherheit kaufen, sondern bestenfalls die Illusion, euer Risiko zu mindern. Und da wäre ich schon beim Punkt:

Je höher das Risiko, desto höher die Chancen auf einen großen Gewinn. In gleichem Maße wächst die Gefahr – aber die kann man abfedern.

Je geringer das Risiko, umso schwächer sind die Chancen auf einen erheblichen Gewinn – und auch die Verluste sind nicht mehr so tragisch.

Bei einem Nullrisiko sind die Chancen auf einen Gewinn gleich null oder ausschließlich zufällig.

Bei einem Negativrisiko (übergroße Vorsicht) steigt die Gefahr, betrogen zu werden – Gewinne sind gar nicht zu erwarten.


Und nun kommt der ultimative Satz: Du kannst dir keine Risikofreiheit kaufen, denn das Risiko bestimmst du selbst. Nur du. Und ich rate dir: Lies die letzten vier markierten Sätze noch einmal. Sie eignen sich für alle Lebenslagen, in denen du etwas erreichen möchtest.

Zitat aus: Südkurier (2017)
Bild extrahiert aus einem Pulp-Cover von 1952

Harte Deals – Sugar Babys müssen hart verhandeln

Das Sugar Baby - süße Sinnlichkeit erst nach harten Verhandlungen?
Ein Sugar Baby ist jugendliche Geliebte, vorzugsweise zwischen 18 und 25 Jahre alt (1), die ihren Körper und ihre Emotionen über eine längere Zeit einem reichen älteren Mann offeriert und dafür als Gegenleistung regelmäßige Geldzahlungen und wertvolle Geschenke erwartet. Das ist die nackte Wahrheit und entspricht der Realität. Und so heißt es auch im „Urban Dictionary“:

Eine junge Frau … die finanziell von einem Sugar Daddy verwöhnt/unterstütz wird … und als Gegenleistung ihre Gesellschaft (das heißt sexuelle Gefälligkeiten) ... anbietet.


Nur eine „besondere Art der Liebesaffäre?

Wer glaubt, die Beziehung zwischen einem „Sugar Baby“ und einem „Sugar Daddy“ sei „nur eine besondere Art der Liebeaffäre“, lügt entweder oder er ist übermäßig naiv.

Ein Geschäft, das präzise definiert wird

Das Verhältnis zwischen Sugar Baby und Sugar Daddy wird oft umgeschrieben als eine „Vereinbarung zum gegenseitigen Nutzen“. Allerdings wäre es fatal, wenn sich nun jeder darunter vorstellen könnte, was er wollte. Und also wird dir zumeist geraten, möglichst präzis festzulegen, wer von euch beiden wann, was und wie viel geben muss, damit die Beziehung funktioniert. Das geschieht fast immer beim "ersten Date".

Wie nennst du die beiden Teile deiner Person?

Aufgenommen in Sinnliche Mega-Themen
In einem berühmten Film wurde einmal gefragt: „Und wie nennst du dich im Bett?“ Wenn du ein „Sugar Baby“ bist oder werden willst benötigst du in den weitaus meisten Fällen zwei unterschiedlich gestaltete Persönlichkeiten. Die Erste ist deine Rolle im „wirklichen Leben“, in der es keinen „Sugar Daddy“ gibt. Du bist dann Studentin, Tochter, Freundin, Kollegin, Sportkameradin und alles das, was das Leben junger Frauen ausmacht. Der andere Teil deiner Persönlichkeit, dein geheimes „Alter Ego“ ist das Sugar Baby. Dann bist du eine jugendliche, problemlose, drogenfreie und gesunde junge Frau, die jederzeit, selbstlos und ohne Zögern die Art von Sinnlichkeit, Zuwendung und Sex schenkt, die dein Sugar Daddy liebt.

Sieben geschäftsmäßige Grundlagen, die du klären musst

1. Dein Zeitrahmen

Wann erwartet dein Sugar Daddy dich und wie viele Stunden wirst du mit ihm verbringen dürfen/müssen? Und für ganz Hartgesottene: Wie lange wird die Beziehung voraussichtlich dauern.

2. Wie triffst du ihn?

Weil ein Date üblicherweise Sex beinhaltet, ist wichtig, in welcher Umgebung dieser stattfinden soll: bei dir, bei ihm oder in einem Hotel?

3. Wie ist es mit dem Ausgehen?

Ist es möglich, wahrscheinlich oder erwünscht, dass ihr in der Öffentlichkeit gesehen werdet? Was ist mit gemeinsamem Essen im Restaurant, Theaterbesuchen oder gar Einladungen? Wirst du (auch kurzfristig) auf Reisen eingeladen?

4. Welche sexuellen Dienste werden von dir erwartet?

Normalerweise will der „Sugar Daddy“ glaubhaften, sinnlichen „Girl Friend Sex“ (GFS), also Sex wie mit einer echten, sinnlichen Freundin, die aus Liebe alles schenkt, wozu sie in der Lage ist. Zumindest auf dieses Spiel musst du dich einlassen können. Doch die Frage nach „besonderen“ sexuellen Dienstleistungen wird immer wichtiger, weil sich auch „Sugar Daddys“ zahllose, ungewöhnliche, teils exklusive sexuelle Genüsse erhoffen, die üblicherweise nicht von Ehefrauen erfüllt werden. Scheue dich nicht, danach zu fragen.

5. Wie exklusiv darf (soll, muss) eure Beziehung sein?

Zumeist ist eine Sugar Daddy mit irgendjemandem liiert oder gar verheiratet. Das bricht bereits die Regeln „üblicher“ Beziehungen. Aber wie wollt ihr verfahren, wenn er noch andere Sugar Babys (auch Prostituierte, Escorts und dergleichen) trifft oder du selbst mehrere Sugar Daddys oder sonstige Lover hast? Falls du so etwas nicht vereinbaren willst, überleg dir wenigstens, was schlimmstenfalls passieren könnte.

6. Zahlungen und Geschenke – Art und Höhe

Zu welchem Zeitpunkt wird dein Sugar Daddy für dich zahlen und wie wird die Zahlung abgewickelt? Wird er deine Schulden (Studiengebühren) übernehmen? Was ist mit einer eigenen Kredit- oder gut gefüllten Debitkarte für dich? Geht die Bezahlung über ein Konto oder zahlt er bar? Stellt er dir ein Fahrzeug zur Verfügung? Ist eine Pro-Forma-Anstellung in seinem Betrieb geplant? (Lach nicht, das gibt es wirklich). Oder ist er knauserig und misstrauisch und zahlt deshalb nur „fallweise“ für dich?

7. Beginn und Ende

Soweit klar ist, dass sich beide Partner auf einem „Sugar Date“ befinden, wird beim ersten Treffen entschieden, ob s zu einem „Deal“ kommt oder nicht und zu welchen Konditionen du und dien Sugar Daddy ihn abwickeln werden. Allerdings ist keiner dieser Deals auf die Ewigkeit angelegt, und zudem kann es zu Unstimmigkeiten zwischen dir und deinem Partner kommen. Zudem kann jeder von euch beiden den Deal ohne Begründung aufkündigen, und bei dieser Gelegenheit kann es zu Verwerfungen und Streit kommen. Du solltest einfach von der Regel ausgehen, dass schon morgen alles vorbei sein kann und deshalb aus den Zuwendungen deines Sugar Daddys Reserven bilden. Ein Tipp für Sugar Daddy und Sugar Baby: Schließt die Tür hinter euch geräuschlos. Es gab keine Beziehung zwischen euch, und du warst nie sein „Sugar Baby“.

Ausnahmen in gewachsenen Beziehungen

Einige der Beziehungen zwischen jüngeren Frauen und deutlich älteren Männern, auch solche, in denen Geld fließt, haben nichts mit „Sugar Dating“ zu tun, sondern entstehen aufgrund von alttäglichen Begegnungen, die zu Liebschaften werden. Sie unterliegen anderen Kriterien, und die heimlichen oder offenkundigen Deals treten nicht so deutlich hervor. Typisch für solche Beziehungen ist zumeist, dass sie nicht über „einschlägige“ Dating-Portale zustande kamen.

Fazit

Sugar Dating bedeutet harte Verhandlungen über Art und Inhalt der Beziehung sowie der finanziellen Zuwendungen. Im Vorteil ist dabei stets derjenige, der wirklich etwas anzubieten hat – auf beiden Seiten. Für die betroffenen Frauen bedeutet „Sugar Dating“ ist für Frauen zu einem großen Teil Selbstverleugnung. Ein Doppelleben ist so gut wie obligatorisch, will die normale soziale Umgebung möglichst nichts von der zweiten Rolle erfahren soll, die du spielst. In der Liebeszeitung schrieben wir kürzlich:

Eine Geliebte zu werden, ist eine Entscheidung, die jede Frau für sich selbst fällen muss, und dafür eine finanzielle Entschädigung auszuhandeln, ist eine Frage der ethischen Grundeinstellung.


Wir könnten hier noch ergänzen: Und das Leben zwischen den Stühlen des Seins und des Scheins ist in jedem Fall eine Herausforderung, an der wenige wachsen, aber viel scheitern.

(1) Gemeint ist das angegebene Alter - das tatsächliche Alter liegt zumeist höher.

Schockierende Wahrheiten über Sugar Babys

Süss sein - die Süße spielen - was bedeutet dies wirklich?
Ein „Sugar Baby“ ist nichts mehr als eine jugendliche Geliebte, die finanziell ausgehalten wird. Eine Geliebte zu werden, ist eine Entscheidung, die jede Frau für sich selbst fällen muss, und dafür eine finanzielle Entschädigung auszuhandeln, ist eine Frage der ethischen Grundeinstellung.

Wer hat nun aber ein Interesse daran, das „Sugar Baby“ schön zu reden? Die jungen Frauen, die sich als jugendliche Geliebte verdingen, wohl kaum. Sie verfolgen ihre Ziele beharrlich unter dem Deckmantel eines Doppellebens, das sie schützt. Anders die Dating-Agenturen, die im Internet Kontaktzonen für „Sugar Babys“ und „Sugar Daddys“ zur Verfügung stellen.

Sugar Baby - ein Dasein ohne Sorgen?

Glaubt man ihnen, so ist das Sugar-Baby-Dasein ein Leben ohne Sorgen, denn der „Sugar Daddy“ sorgt für Studiengebühren und Lebensunterhalt, und etwas Luxus fällt dann auch noch ab – meist durch Einladungen und teure Geschenke. Man spricht vornehm von einer „Allowance“, also einer „Apanage“ oder frei verfügbaren Summe, die monatlich sicher und zuverlässig aufs Konto fließt, um die Lebenshaltungskosten zu sichern und vom „Sponsoring“ der jungen Frauen.

Also: Sorgenfrei studieren, dazu einen verlässlichen älteren Freund und Lover haben, der für alles aufkommt und zudem noch verständnisvoller Förderer und erfahrener Lover ist?

Die Versprechungen sind enorm. Man hört von „Allowances“ von bis zu 3000 EUR, GBP oder USD. Doch dabei vergessen viele, dass sich nur wenige Männer leisten können, solche Summen regelmäßig auszuzahlen. Und falls der Sugar Daddy wirklich sehr hohe Summen spendiert, erwartet er allzeit die spontane Bereitschaft, dass sein „Sugar Baby“ ihm lustvoll und barrierefrei Premium-Sex schenkt.

Versprechungen und Realitäten

Ob diese Beträge tatsächlich so hoch ausfallen? Beobachter der Szene sind skeptisch. Wer 50.000 Euro im Jahr netto verdient, wird seinem Sugar Baby maximal 500 Euro pro Monat anbieten können. Das sind immerhin schon 12 Prozent seines Nettoeinkommens. Es gibt geringere und höhere Zuwendungen, aber das Maximum liegt nach glaubwürdigen Berichten bei etwa 2000 EUR, GBP oder USD. Und weil der „Sugar Daddy“, der so viel Geld einsetzen möchte, die freie Wahl unter den Frauen hat, die sich als „Sugar Baby“ anbieten, kann er auch die Geliebte wechseln, wenn er nicht zufrieden mit ihrer „Begleitung“ ist.

Offenbar ist die Bereitschaft zu festen monatlichen Netto-Zuschüssen (Allowances) ohnehin nicht sonderlich ausgeprägt. Wir lasen, dass die „Zahlungsmoral“ der Sugar Daddys offenbar nachgelassen hat:

Die meisten Sugar-Baby-Beziehungen werden entweder über wöchentliche Zahlungen in bar abgewickelt oder auf der Basis „Er zahlt, wenn er dich braucht“.


Eine Geliebte, die Emotionen für eine Flatrate anbietet?

Ist dies bei Beziehungen mit einem festen Beitrag zum Unterhalt besser? Oft hört man: „Eine Sugar-Daddy-Beziehung verläuft wie jede andere Beziehung auch.“ Eine sehr zweifelhafte Behauptung. Schon die Beziehung zu einer unbezahlten, romantischen Geliebten verläuft in der Regel nicht „wie jede andere Beziehung auch“ und eine Beziehung gegen Geldzahlungen ist eine wirtschaftliche Übereinkunft, bei der Emotionen gegen Geld getauscht werden und keine Beziehung aus Leidenschaft. Dies wird auch deutlich, wenn man genau liest, was die Autorinnen und Autoren schreiben:

Außer beim ersten Date wird der Sugar Daddy bei jedem Date Sex erwarten.


Was im Grunde und recht schnörkellos bedeutet, durch die monatliche „Allowance“ eine „Flatrate“ auf Sex erworben zu haben – jedenfalls aus der Sicht des Sugar Daddys.

Das Fatale: Trotz der vielen Unwägbarkeiten gibt es ein Überangebot an Sugar Babys. Aus wirtschaftlicher Sicht könnte man sagen: Ein Überangebot verschärft den Wettbewerb, drückt die Preise und führt zu einem Verfall der „üblichen“ Usancen und Vereinbarungen.

Warum wir unsere Betrachtungsweise zum Thema verändern

Was heißt dies für die Liebeszeitung und unser Magazin „Sinnlich Leben“? Knallhart: Wir müssen das Thema der „Sugar Babys“ und des „Sugar Datings“ in Zukunft noch kritischer behandeln, als wir es ohnehin schon taten.

Anderer Meinung? Dann heraus damit! Wir hoffen auf sinnvolle Kommentare.

Dieser Artikel erschien zuerst in der "Liebeszeitung".- das Datum wurde beibehalten.
Hinweis zu den Quellen: In nahezu jedem Artikel, der in Zeitungen, Zeitschriften, Foren oder Blogs zum Thema erscheint, wird mehr oder weniger unverblümt für einschlägige Dating-Agenturen geworben. Dies gilt auch für eher kritische Berichte.Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Quellen nur selten.

Wie viele Sexpartner hattest du schon?

Blöde Fragen - schlagfertige Antworten
Wir hatten in einem Vorgängerblog schon einmal alle dummen Sprüche aufgenommen, die wir als Antworten finden konnten. Hier noch mal eine neue Version von frechen, schlagfertigen Antworten. Sie basieren fast alle auf „Verblüffung und Beschämung“. Der Frager soll also davon angehabten werden, eine ähnlich dumme Frage noch einmal zu stellen.

Motto: Was zählt denn für dich dazu?

„Alle oder nur die Männer?“
„Zählen Blowjobs auch als Sex?“
„Meinst du alle oder nur die mit vaginaler Penetration?“
„Zählen ONS auch dazu oder nur Beziehungen?“
„Zählen bei den Dreiern die beiden anderen mit, oder nur einer?“


Motto: Ich führe genau Buch darüber

„Warte mal, da habe ich eine App dafür, mit der ich das dokumentiere.“
„Kann ich im Moment nicht sagen - ich habe gerade keinen Zugriff auf Excel.“


Motto: Es waren schon mal zu viele

„Ich war ein paar Mal auf Orgien, da kann man schlecht mitzählen.“
„Meinst du für Geld oder privat?“
„Als ich als Escort gearbeitet habe, waren es sehr viele. Soll ich die mitzählen?“


Motto: reine Verblüffung

„Also, heute wärst du der Erste.“
„Mit dir wären es 100.“
„Mit 25 habe ich aufgehört, zu zählen.“
„Nach den ersten zwei Dutzend habe ich nicht weiter gezählt.“


Natürlich kannst du auch hübsch lügen lernen, was sich manchmal, vor allem bei einem Engelsgesicht, ganz gut macht. Nicht vergessen: In diesem Fall ein bisschen die verschämte, unerfahrene Frau spielen, die sich erst wieder „in die Materie einarbeiten“ muss.

Motto: hübsch lügen

Nur zwei, die wirklich zählen.“
„Schon einige, aber das liegt sehr, sehr lange zurück.“
„Es ist schon zu lange her, um mich zu erinnern.“
„Mein erster Mann war der Einzige – stört dich das?“

Was du über Sex mit dem Date wissen musst

Zweifel, ob sie mehr schenken soll?
Sex mit einem neuen Partner kann für dich ein Weg in die Abwertung sein. Üblicherweise ist er bei Frauen er mit der Furcht verbunden, ihre Stärke zu verlieren, wenn sie nackt mit einem Mann im Bett liegen. Frauen denken oft, sie geben ihre Persönlichkeit auf, wenn sie ihren Körper anbieten.

Was du wissen musst:

Sex mit jemandem (egal ob neu oder „irgendwie“ bekannt) ist niemals eine Garantie für eine Liebesbeziehung. Du solltest dir wirklich zur Regel machen: Wenn du den Sex selbst genießt, dann ist er auch gut für dich. Wenn du ihm Sex schenkst, um ihn zu behalten, liegst du schief. Es geht also niemals darum, wann, wo und wie du ihm erstmals Sex geben wirst, sondern darum, ob du Lust auf Sex mit ihm hast.

Bild von Konstantin Andrejewitsch Somow, ca.1910

Vögeln beim ersten Date ist keine Garantie – aber auch kein Schaden

Zeitig zu vögeln ist besser für die Beziehung ...
Einige Damen wollen wissen: „Willst du was gelten, mach dich selten“. Und daraus folgt unter anderem: Biete dich ja nicht für Sex an. Heißt klartextlich: Auch wenn du geil beim Date wirst, lass es bleiben. Warte. Mach ihn so heiß, dass er brennt wie Zunder, aber lösch das Feuer nicht.

Sex schenken - immer eine Fifty-fifty-Chance

Ei ei … und wenn du’s dann tust, Prinzessin? Meinst du wirklich, du bis so gut, dass er dann das Aufgebot bestellt? Die Sache mit dem Sex ist bestenfalls eine Fifty-fifty-Chance, die eigentlich eine 1:3-Chance ist. Du kannst ihn binden, weil du’s tust, du kannst ihn vergraulen, wenn du’s tust und die dritte Möglichkeit: Ob du’s tust oder nicht, spielt keine Rolle.

Besser gleich vögeln als später enttäuscht werden

Wichtig ist etwas anderes: Wenn du gleich mit deinem Date vögelst, und er findet das Spitze, dann versucht er, die Beziehung aufrechtzuerhalten. Na, und wenn du dann auch noch etwas dazutust, damit er nicht nur deine Vorzüge beim Vögeln sieht, sondern auch sonst noch beeindruckt von dir ist, dann kann’s eine lange, schöne Beziehung werden. Umgekehrt: Wenn du ihn an etwas anderes bindest, und versuchst, den Sex möglichst lange hinauszuzögern, dann wird die 1:3-Regel zur Gefahr für dich. Es kann ihn noch mehr an dich binden, er kann sich danach verabschieden, oder es war völlig wurscht, ob du’s getan hast oder nicht. Manchmal glauben Frauen, sie können mit mit ihrem Körper ein Riesenfeuer entzünden – und dann bleibt es doch beim Strohfeuer. Was konkret heißt: Viele hoffnungsfrohe Paare gehen auseinander, wenn sie nach ein paar Wochen zu vögeln versuchen und dabei voneinander enttäuscht werden.

Das Ganze kann durch eine Forschung belegt werden. Sie sagt noch viel mehr aus über die Umstände, unter denen „Langzeitbeziehungen“ entstehen – und leider auch, dass niemand voraussagen kann, ob aus einer taufrischen Beziehung eine Affäre wird oder vielleicht eine Ehe.

Allerdings ist die Studie sehr kompliziert aufgebaut, sodass viel Lese- und Denkarbeit nötig ist, um ihre Resultate zu verstehen. Deshalb gibt's hier die populärwissenschaftlcihe Fassung.

Was treibt Frauen dazu, nur Lust und Wonne anzustreben?

Gibt es Frauen, die nur nach sexueller Erfüllung streben, wenn sie Männer treffen? Und was treibt Frauen dazu, nur Lust und Wonne im Kopf zu haben, wenn sie Dates eingehen?

Männer, die das sogenannte Online-Dating betreiben, können ein Lied davon singen: Immer mehr Frauen streben ausschließlich nach Sex oder nach sehr kurzen, hochemotionalen Affären. Diese Tatsache wird öffentlich erfolgreich verschleiert: Nach den Gesetzen gewisser psychologischer Flachhirne wollen Männer meist schnell und bedingungslos Sex, während Frauen sich mindestens zuvor verlieben wollen.

Nach den Motiven zu fragen, ist zwar für die meisten Männer müßig, aber angesichts der gängigen Vorurteile und Tabus für Journalisten sogar außerordentlich mutig. Der folgende Artikel fasst einige der Verhaltensweisen zusammen und versucht wenigstens zu erklären, warum viele Frauen keine Beziehungen eingehen wollen.


Lust ist ein Gefühl für sich - es hat nichts mit Liebe zu tun

Dating-Ziel der Frau: Lust und Wonne?

Das Ziel, beim Date (Online-Date oder Gelegenheits-Date) nichts als Lust und Wonne erreichen zu wollen, steht Frauen nicht auf der Stirn geschrieben. Der Grund dafür ist bekannt: Sie wollen unter gar keinen Umständen unter „Schlampenverdacht“ geraten. Und weil dies nun mal so ist, annoncieren sie mehrheitlich nicht in einschlägigen Anzeigenblättern oder bei Sex-Dating-Unternehmern, sondern erstellen Profile, wo andere es auch tun: bei ganz normalen Singlebörsen. Im Grunde genommen kann der Mann heute kaum noch unterscheiden, ob die suchenden Frauen eine lebenslange Beziehung oder eher eine hübsche Affäre wünschen. Sie selbst wissen es allerdings genau: Je seriöser die Anzeige oder das Profil und je verdeckter die eingestreuten Hinweise auf Lüste sind, umso eher findet sich ein „gewöhnlicher“ Mann. Einer, der verführbar, lustvoll, liebevoll und am Ende tolerant genug ist, die Wünsche der Frau zu akzeptieren und seine eigenen zurückzustellen.

Das Thema „exklusive Lust“ ist nicht ganz neu für Frauen

Übrigens ist das alles nicht so neu, wie es zu sein scheint. In den Jahren zwischen 1970 und 1990 annoncierten zahlreiche Frauen, namentlich Akademikerinnen, entweder unter „Heiraten“ oder in den deutschlandweit seriösesten Bekanntschafts-Rubriken, wenn sie einen Lover suchten. In den etwas luftigeren Anzeigenspalten, etwa in den Wochenzeitschriften, wurde man deutlich: dort heiß es „für alles Schöne“ oder „für alles, was zu zweit mehr Freude bereitet“. Gemeint war mit beidem „für Erlebnisse in Lust und Wonne“.

Einer der Gründe war, vorerst keine feste Beziehung zu wollen, aber mit einer Affäre auf keinem Fall vor Ort „erwischt“ zu werden. Dies war typisch für ledige Akademikerinnen und örtliche Respektspersonen in Kleinstädten. Das ist bis heute so. Ein anderer Grund, nicht „erwischt“ werden zu wollen, ist sicherlich, dass man bereits in einer festen Beziehung lebt und lediglich Lust auf einen Seitensprung“ hat. Nachdem diese beiden Gründe genannt wurden, müssen einige andere auf den Tisch, über die sehr selten gesprochen wird.

Ein bunter Strauß von Gründen für Nur-Sex-Beziehungen

Manche der Frauen, die kurzzeitige Beziehungen ohne jede Verbindlichkeit wollen, leiden psychisch oder emotional, und teils sind sie von Süchten betroffen. Sie wissen, dass sie sich selbst (und dem Mann) keine Beziehung zumuten können, wollen aber auf die Lust nicht verzichten. Neben diesen Erkrankungen, die medizinische Namen führen, sind es Persönlichkeitseigenschaften ohne Namen, die eine Beziehung erschweren. „Sex ja – Beziehungen“ nein ist dann die Lösung, die Distanz schafft. Körperliche Leiden, namentlich unheilbare, sind gelegentlich der Grund, wenigstens die Wonnen der Lust noch einmal ausführlich zu genießen. Manche Frau schwankt – nicht nur in jungen Jahren – zwischen Frauen und Männern und manche andere zwischen „seriösen“ Sex-Beziehungen dun farbenfrohen Abweichungen von der „Normalität“. Auch soziale und sogar religiöse Gründe können eine Rolle spielen: Die Mutter will ihrer Tochter nicht zumuten, dass ein neuer Mann in ihr Leben tritt, aber auf Lüste nicht verzichten. Die frisch geschiedene Katholikin kann sich in ihrer Umgebung nicht mit einem Atheisten sehen lassen, aber sie kann durchaus einige lustvolle Nächte an einem fernen Urlaubsort verbringen.

Keine Zeit für Beziehungen – für Sex schon

Die neuste Variante ist die, „keine Zeit für Beziehungen“ zu haben, was eigentlich bedeutet: „Beziehungen sind mir viel zu anstrengend“. Wenn „sie“ weiß, dass sie nur am Donnerstag ab und an einmal den Abend frei hat, dann kann sie entweder einen Escort-Mann anheuern oder sich einen Mann aus dem Internet suchen, dem sie irgendein Märchen erzählt, warum ihr leider keine Beziehung möglich ist. Auf diese Weise werden auch zahlreiche Wochenenden in Lust und Wonne verplant.

Lust ist Lust ... und alterslos ...
Das Alter spielt merkwürdigerweise kaum eine Rolle. Es gibt Frauen jeden Alters, die aus einem der genannten (und manchen anderen) Gründen „a la carte“ leben und jeweils den Mann genießen, der ihnen als nächster über den Weg läuft.

Die Wissenschaft ist blind für das Thema „Frau und Lust“

Wissenschaftlich ist dies Phänomen kaum erforscht – es scheitert an dem Dogma, dass Frauen keinen Sex ohne Liebe erfahren können und wollen. Es gibt kaum einen größeren Unsinn als diese Aussage. Denn das Erlebnis sexueller Lust ist eine ganz gewöhnliche Empfindung, die rein gedanklich, optisch oder taktil beginnen kann und die dann vom Gehirn ausgehend in körperliche Wonnen übergeleitet und schließlich von Orgasmen belohnt wird.

Dating kann sehr sexy sein

Eine Verabredung kann zu allem führen, egal, was du vorhattest
Ein ziemlich hoher Prozentsatz der deutschen Single-Frauen sagt, dass „Dating“ nervig oder frustig ist. Doch wie immer die Wortwahl ausfallen mag: Frauen macht die Partnersuche wenig Freude, und schon gar nicht beim populären Online-Dating.

Wie kann frau sich an Verabredungen erfreuen?

Unser Experte hält die Sache für eine Psycho-Blockade: Er glaubt, dass diese Frauen sich etwas in den Kopf gesetzt haben, was sie unbedingt erreichen wollen. Schaffen sie das nicht (was allgemein die Mehrzahl der Fälle betrifft), so sind sie sauer. Passiert dies nun häufig (was wieder sehr wahrscheinlich ist), dann frisst sich der Frust in die Psyche. Am Ende stehen Frust, die Wut und oftmals der Verlust des Vertrauens in sich selbst.

Der erste Ausweg: Macht ein Ereignis daraus!

Der erste und beste Ausweg ist ein Wechsel der Perspektive: Ein Date ist in Wahrheit kein Date, sondern eine Möglichkeit, etwas Interessantes mit jemandem zu erleben oder auch von ihm zu erfahren. Also Neugierde statt Erwartungen, um es auf einen einfachen Nenner zu bringen.

Tatsächlich siehst du deine Verabredung gelassener, wenn du dir klar machst: Ich werde an einem wunderschönen Ort etwas sehr Leckeres schlürfen und mich dabei ausgezeichnet unterhalten. Das ist erreichbar – vor allem, wenn du die Unterhaltung selbst anführst und dich nicht „volllabern“ lässt. Sollte es „der Richtige“ sein, dann schlag selbst eine neue Verabredung vor.

Die erotische Lösung: nimm Dates als sinnliche Highlights

Die zweite Lösung ist noch einfacher, erfordert aber eine andere Haltung. Mach dir klar, dass eine Verabredung ein erotisches Highlight ist, egal, ob es um „Sex“ geht oder nicht. Das Beste wäre, wenn du dich wirklich sinnlich (oder sexy) fühlst und du dich entsprechend kleidest. Mach dich frei von dem Gedanken, was „er dann über dich denkt“. Solange du die Regel befolgst, mehr als vier Fünftel deines Körpers mit Textilien zu bedecken, denkt dein Partner nichts sensationell Erotisches. Aber du hast die Freude, bewundert zu werden. Und wenn’s der Richtige ist: Dann nimm ihn mit und halt ihn fest.

Die Universallösung: Sei auf alles vorbereitet udn nimm, was du willst

Die dritte Lösung ist zwar bei vielen Frauen unbeliebt, aber die Sicherste, um nicht enttäuscht zu werden: Erwarte nichts, aber sei für vieles offen und auf alles vorbereitet. Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass sich dein Leben nicht wirklich in „Partnersuche“ einerseits, „Lust“ andererseits und „Abenteuer als Option“ zum Dritten teilt, sondern dass alles passieren kann, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Klar, dass darin ein gewisses Risiko liegt – aber wenn du gewohnt bist, mit Risiken umzugehen, dann ist dies der sicherste Weg, dich nicht zu langweilen und viele interessante Erlebnisse zu haben.

Wie du erreichst, dass nichts schief geht

Egal, wer du bist, was du bist und wie du leben und lieben willst – das sind die „Big Five“ für ein erfolgreiches Dating mit sinnlichem Vergnügen:

1. Für den nächsten Morgen solltest du dir nichts vornehmen.
2. Überleg dir genau, was du dir zumuten kannst und was nicht.
3. Lust und Sinnlichkeit sind immer Optionen – sie gehören zum Date dazu. Versuch gar nicht erst, deine Lüste zu ignorieren.
4. Kondome gehören immer in deine Handtasche, egal, was du vorhast.
5. Champagner im Kühlschrank, eine halbwegs aufgeräumte Wohnung und ein sauberes Schlafzimmer sollten immer bereitstehen.

Und was wirst du demnächst tun? Sag es uns … wir haben offene Ohren.

Bild oben: Zwei Illustrationen von Paul-Émile Bécat zusammengeführt