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Inspiration, Sinn und dies Blog

Über die Liebe zu schreiben, bedeutet vor allem, ständig von der Liebe inspiriert zu werden.

Doch die Eindrücke, die ich bisher aus allerlei Quellen einsammeln und verarbeiten konnte, versiegen nach und nach. Kluge, selbstbewusste und in sich gefestigte Autorinnen verabschieden sich immer mehr aus dem Internet, und übrig bleiben die psychisch labilen Menschen, die ich bedauere, von deren Gedanken ich aber nicht profitieren kann.

Noch schlimmer sind diejenigen, die unter dem Deckmantel des Journalismus Sex-Produkte oder Mode gegen Bezahlung vermarkten wollen. Sie verseuchen die Welt der Blogger, die einst angetreten waren, die Welt ein wenig mit alternativen Informationen anzureichern.

Wenn alle freien und unabhängigen Denker(innen) wegfallen, was dann? Mir widerstrebt es, auf Psychologen, Soziologen und Besserwisser anderer Art zu hören – die meisten von ihnen sind nicht der Liebe verpflichtet, sondern hängen an ihren überkommenen Lehren, die dringend in die Mauser gehören. Doch woher sollen frische Ideen kommen, wenn die fröhlichen Denker(innen) so gut wie alle schweigen oder längst von der Flut von Unsinn erfasst und weggespült wurden?

Sehr ähnlich ist es übrigens auf dem weit gestreuten Gebiet der Partnersuche. Hier kommt ein Mensch, der es ehrlich meint, auf hundert Besserwisser, Schwätzer und Schönredner. Nun gut, vielleicht übertreibe ich. Jedenfalls betrachte ich entsprechende Beiträge aus Frauenzeitschriften, Foren und dergleichen inzwischen mit äußerster Skepsis. Das Gleiche gilt für alle Meinungsbeiträge, die aus der Ecke der Online-Dating-Anbieter und Pseudo-Experten kommen.

Ihr werdet euch vielleicht fragen: Warum schreibt dieser Mann so etwas?

Vor allem, weil ich mich inzwischen nur noch auf das verlasse, was ich selbst durchdacht, ermittelt, erforscht und verifiziert habe.

Und genau aus aus diesem Grund ergibt sich jeden Tag für mich die Frage, ob dieses relativ neue Blog noch den Sinn erfüllt, den ich von ihm erhofft hatte. Es war – im weitesten Sinne - Menschen für Lust und Sinnlichkeit in einem Umfeld der Wahrheit und Toleranz zu begeistern.

Wenn ihr etwas dazu sagen mögt, dann sagt es jetzt. Ich warte darauf.

Fall du lieber etwas Seriöses lesen willst - da habe ich ein Blog für die wahre Liebe (noch etwas roh, aber es wird ..)

Die Lust allein zu erfahren …

Die Lust allein zu erfahren … kann kreativ sein und die Selbstwahrnehmung schärfen. Zitat:


Die Masturbation ist eine besondere Form der Selbsterkundung, der Selbstwahrnehmung oder der kreativen Selbstentwicklung.


(Der Komponist und Philosoph Claus-Steffen Mahnkopf)


Woher weißt du, ob Sex-Dating für dich geht?

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Kommt Sex-Dating, auch Casual Dating genannt, für dich infrage? Männer sagen dazu meist schnell „ja, sicher“ – aber Frauen? Nun, im 21. Jahrhundert sollten wir annehmen, dass auch Frauen Lüste haben, die sofort gestillt werden wollen. Und manche Frauen sehen Sex einfach als Entspannung, vor allem dann, wenn sie beruflich so engagiert sind, dass für eine „echte“ Beziehung keine Zeit mehr übrig ist. Ich sag mal vorsichtig auch so etwas: Manche Frau in einer Vanille-Beziehung zieht es in die Welt der SM-Lüste, aber nicht für ständig. Oder die Bi-Lust kommt dann und wann auf. Dann ist „Gelegentlich“ („Casual“) der bessere Weg als „Beständig“.

Ich sag mal, wie’s ist: Seitensprünge, egal mit wem, wie und warum sind heikel. Aber Casual Dating, die vornehmere Form von Sex-Dating, kommt für ziemlich viele Single-Frauen infrage. Einfach, weil „Causal“ nicht das ganze Leben durcheinanderwirbelt. Von Freitagabend bis Sonntag Mittag ist Beziehung mit Lust. Dann ist wieder harter Alltag, bis dich die Lust mal wieder überkommt.

Ist das etwas, was dir Freude machen würde? Du solltest vorher abchecken, ob’s bei dir geht.

Erstens: Bist du emotional stabil und selbstbewusst?

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Casual Dating enthält eine Art „emotionale Bindung“, solange ihr zusammen seid. „Nur Sex“ ist nie „nur Sex“, es ist immer auch ein bisschen „lustvoll zufrieden sein“. Das An- und Ausschalten von Begierde Sex gelingt immer mehr Frauen, und die „Umschaltphasen“ sind nicht so lange, wie früher behauptet wurde. Nur, wenn du emotional stabil bist, kannst du auch die Gefühle „anwerfen“ und „abstellen“. Meistens wirkt die Phase der Geilheit nur kurz, und dann „brennt noch etwas nach“, was du als „sinnliche Gefühle“ erlebst. Wenn du das aushältst, ist alles OK.

Zweitens: Emotionen hat auch der (die) andere

Der oder die andere mag im Moment nur geil auf dich sein, aber auch ihm/ihr geht etwas mehr vor als nur das Gefühl, „gevögelt“ zu haben. Wenn du wirklich nicht „mehr“ willst: Prüf mal ein bisschen ab, ob er oder sie „loslassen“ kann.

Drittens: Vögeln, Beziehung suchen oder alles offen lassen

Eigentlich sollte jede Frau und jeder Mann, der auf ein Date geht, wissen, was er will. Das heißt nicht, dass du vorab absolut festlegen musst, ob es für eine Nacht, für ein Wochenende oder für „immer“ sein soll. „Unsicher sein“ geht also gar nicht, „offen für alles sein“ aber schon. Oder auch so: Du kannst dir eine Option auf eine Beziehung vorstellen, aber du erwartest nicht, dass sich eine entwickelt. Das geht.

Viertens: Mach dir klar, was passieren soll

Gerade bei Dates, die auf Sex abzielen, solltest du wissen, was du selbst geben willst und was du unbedingt bekommen willst. Das Dumme dabei: Du wirst darüber reden müssen, und das fällt gelegentlich schwer. Wichtig ist nicht nur, welche Körperteile du anbietest oder wie du gerne damit „umgehen“ würdest, sondern wie romantisch die Sache ablaufen soll. Mit Champagner, Frühstück und zarten Dessous und Körperküssen ist es anders als mit „schnellem Sex und möglichst heftigen Orgasmen.

Fünftens: Wo sind deine Grenzen?

Gerade beim Causal Sex gibt es schnelle und heftige Entwicklungen, die Entscheidungen verlangen. Überleg dir vorher, wozu du bereit bist, sei es aktiv oder passiv. Körperküsse und Oralkontakte mit den Genitalien werden nicht von allen Menschen geliebt. Und mancher sucht eher die sanfte Verführung durch sie/ihn als einander gleich mal die Klamotten vom Leib zu reißen. Neurdings ist auch wichtig, zu wissen, ob Analsex, Toys oder Peitschen für dich infrage kommen. Es ist so: Wer Casual Sex will, muss nicht unbedingt „alles ausprobieren“ wollen. Mancher (und manche) will nur das noch einmal erleben, was er/sie mal als „ausgesprochen sinnlich“ oder „enorm geil“ erlebt hat.

Unser Fazit

„Casual Dating“ ist nicht unbedingt an „bestimmte Anbieter“ gebunden. Singles berichten immer wieder, dass sie lieber „offizielle“ Dating-Plattformen benutzen, als sich in die „eindeutige“ Casual-Sex-Szene zu begeben. Und wenn wir unsere Fachleute fragen, sagen die ohnehin, dass die erfülltesten Nächte, Wochenenden und Affären durch Portale gefunden wurden, auf denen sich Menschen als sexuelle Wesen darstellen, aber sich nicht als Objekte der Lust anbieten.

Wie kann eine Frau ihren Freund sanft dominieren?

sanftes hinführen zum ziel
Welchen Rat würde man einer Frau geben, die herausfinden will, ob ihr Freund Lust auf weibliche Dominanz hat? Sie ist allerdings nicht sicher, und sie schämt sich, ihn darauf anzusprechen, obgleich sie Anzeichen für eine gewisse Unterwürfigkeit spürt. Und sie ist unsicher, ob sie ihn einmal auf „solch eine Art“ verführen soll.

Wir fanden einen wirklich klugen Rat. Er wurde etwas verändert, um ihn auch Lesern zugänglich zu machen, die nicht mit „unanständigen Wörtern“ belästigt werden wollen.

Ich glaube, du wärst unheimlich schockiert, wenn du herausfinden würdest, wie viele Männer extrem begeistert wären, wenn eine Frau beim Sex Macht ausübt. Betrachten wir die Sache mal aus sozialkultureller Sicht: Männer gelten als der auffordernde, aktive Teil beim Sex, nicht wahr? Es ist leider so: Die einzige Rolle, die wir ihm bei der Liebe oder beim Sex zuschreiben, ist der offensive Mann. Es mag wohl daran liegen, dass Männer sich selbst nicht als begehrenswert empfinden. Deswegen glauben sie, sexuell immer offensiv, initiativ oder dominant sein zu müssen.

Der durchschnittliche, heterosexuelle Mann weiß überhaupt nicht, wie es ist, sinnlich begehrt zu werden. Er hat keine Ahnung, wie es ist, das Objekt weiblicher Begierde zu sein oder einfach „genommen zu werden“.

Zeig ihm, dass du es bist, die ihn begehrt. Verführe ihn nach Strich und Faden. Das geht am besten, indem du ihm zuerst mal die Augen verbindest, was mehrere Vorteile hat. Erstens wird er dadurch sensibler, zweitens verliert er die Macht, das Geschehen zu steuern, und drittens kann er dich nicht beobachten – er merkt also nicht, wenn du etwas unsicher oder zögerlich bist.

Wahrscheinlich mag er es – und ihr beide habt ein neues Feld der Lust entdeckt: das sanfte Spiel mit der Macht.


Was meint ihr? Würdet ihr es auch so machen? Oder habt ihr schon einmal probiert, die Macht im Bett zu übernehmen?

Bild: Humorvolle Illustration (Titelbild) zu einem Buch: Der Mann als Hund

Die nackte Wahrheit über die sinnliche Partnersuche

Liebe - ohne Sinnlichkeit und Lust undenkbar
Bei allem, was du heute über Partnersuche oder Dating liest, wird etwas ausgeschlossen: der Trieb, der alldem zugrunde liegt. Besonders einschlägige Online-Partnervermittler versuchen, die Lust als Urtrieb der Partnersuche zu ignorieren.

Dabei verkenne ich keinesfalls, dass Partnersuche auch soziale und wirtschaftliche Aspekte hat. Es ist einfach ökonomisch sinnvoll, Paare zu bilden, und die Gemeinschaft wird durch sie deutlich stabilisiert.

Warum suchen wir Partner?

Listen wir mal auf, warum Menschen „Partner“ suchen (1):

- Lust und Sex – das ist der Urtrieb.
- Familie. Das ist eine Folge des Urtriebs.
- Sicherheit – das ist ein Grundbedürfnis.
- Versorgt sein – das ist ein sozialer Ausgleich.


Erst dann kommen all diese hübschen Sachen, die wir uns gerne ans Revers oder ins Haar stecken: unsere wundervollen Persönlichkeitsmerkmale oder die „gemeinsamen Interessen“. Die Begriffe wirken sehr gelehrt und teils auch hinreichend romantisch. Ich kann mich erinnern, dass ein Ehepaar, das sich beim Kanufahren kennengelernt hatte und nun im Greisenalter immer noch Kanu fährt, als leuchtendes Beispiel hochgehalten wurde. Das ist eine hübsche Geschichte, aber kein Beleg dafür, dass gemeinsame Hobbys eine lange, glückliche Ehe garantieren.

Luxusbedüfnisse sind keine Grundlagen für die Partnersuche

Die größten Irrtümer, wenn nicht gar Lügen, die Sie über die Partnersuche lesen können, liegen darin, die Oberschichten der Bedürfnisse höher zu bewerten als die Grundlagen. Nach der Maslowschen Theorie sind die Bedürfnisse, die ganz oben in der Bedürfnispyramide stehen, im Grunde „Luxusbedürfnisse“, die auch als unstillbare Bedürfnisse bezeichnet werden. Dazu gehören vor allem zwei Bereiche: erstens die Geltung als Person in Form von Anerkennung, Ansehen, Einfluss und Macht. Und zweitens die Entwicklung einer eigenständigen, unverwechselbaren Persönlichkeit.

Glaubt ihr wirklich, dass auf dieser Ebene Liebesbeziehungen, Affären, romantische Partnerschaften und Ehen entstehen? Ja, glaubt dies in Wahrheit irgendjemand?

Gedankenwolken aus Freud, Jung und Psycho-Fantasien statt solider Grundlagen?

Ich zweifle daran. Biologen, Gehirnforscher, Mathematiker, Logiker oder Ökonomen jedenfalls glauben es überwiegend nicht. Manche Psychologen glauben es, aber längst nicht alle. Es gibt ganze Gedankenwolken, in denen Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und einige neuere Psychologen und Psychiater eingebunden werden – aber es gibt nicht den geringsten Beweis für die „Paarung per Persönlichkeitsmerkmalen“, also auf der höchsten Bedürfnisebene. Wir finden vielmehr heute viele Singles, die einander mit „unstillbaren Bedürfnissen“ höherer Art einzukassieren versuchen und dabei schrecklich scheitern. Und ich will in diesem Artikel nur am Rande erwähnen, dass alle „Ansprüche“ zu den „unstillbaren Bedürfnissen“ gehören.


Lasst mich einen kleinen Einschub wagen:

Kaum eine Frau hatte im 20. Jahrhundert irgendwelche Skrupel, „sozial aufzusteigen“. Dieses „sozial Aufsteigen“ führte zu sozialer Anerkennung und deckte damit elementare Bedürfnisse. Seit Frauen diesen sozialen Aufstieg aus eigener Kraft (Studium) schaffen, fürchten sie den Abstieg, wenn sie keinen Akademiker heiraten. Vorgeschoben wird aber stets, dass ein Nicht-Akademiker die unstillbaren Bedürfnisse (Gedankenaustausch) nicht bewältigen könne.

Das Beispiel mag nicht ganz korrekt sein – es zeigt aber, dass wir uns darüber täuschen können, auf welcher Bedürfnisebene wir uns „verpaaren“.


An der Wurzel blüht die Lust, dann kommt die Liebe

Gut – gehen wir die Sache also von der Wurzel an. Sieht man die Bedürfnishierarchie als Stufenmodell, so verlieben wir uns auf der dritten Stufe, auf der wir unsere sozialen Bedürfnisse und deren Befriedigung in den Griff bekommen. Ohne Begierde geht es nicht – und die finden wir schon auf der ersten Stufe, in der wir unsere körperlichen Bedürfnisse klären. Das heißt: Alles, was nach der Klärung der sozialen und ökonomischen Bedürfnisse noch folgt, ist mehr oder weniger Luxus.

Und nun nochmals die Frage:

Glaubt wirklich jemand, die Lust, die Liebe, die Leidenschaft, die romantische Partnerschaft oder die Ehe würde aufgrund irgendwelcher „Persönlichkeitsmerkmale“ entstehen?


Ich sage dazu: Auf keinen Fall stehen die Persönlichkeitsmerkmale im Vordergrund. Ihre angebliche Bedeutung resultiert aus einer „Überpsychologisierung“ der Welt, die elementare Wahrheiten ignoriert.

(1) Ich verkenne nicht, dass Glück eine Triebfeder ist. Aber "Glück" ist so abstrakt, dass ich es nicht in die Liste aufnehmen wollte.

Dating mit 48

Du kannst natürlich denken, was du willst und wie du willst. Doch die Zeit zwischen 45 und 50 ist erregend, und du kannst noch mitnehmen, was du willst. Warum gehst du die Sache nicht positiv an? Vielleicht so:

Die Jahre vergehen
Die Bedürfnisse steigen an.
Deine Wünsche treiben dich
Und du schwingst dich auf
Zu unerreichten Höhen.


Ich denke, alles ist besser als dies:

Die Jahre vergehen,
Die Bedürfnisse schwinden.
Deine Wünsche schweigen.
Und du ziehst dich zurück
In ein dunkles Mauseloch.


Wie hast du es erfahren? Und wie möchtest du es gerne erfahren?

(Wir benutzten die Idee einer 48jährigen Frau als Inspiration.)

Der Orient - der Dolch im transparenten Gewande

Was sie wohl plant?
Was wolltest du mit dem Dolche, sprich? Wissen wir nicht - zumal, wenn die Dame so dürftig bekleidet ist.

Bild: Aus einem Groschenroman, unbestätigt 1935, Bild angeblich von Hugh J. Ward, der es in Öl auf Leinwand gemalt haben soll

Wie gewöhnst du dich an den Strap-On?

Pegging? An sich kein Problem, sagen viele Frauen. Isidora hat sich kundig gemacht und sagt euch, wie ihr die ersten Hürden zum Strap-On-Sex nehmt.
Selbst nichts fühlen, und dennoch behutsam vorgehen - das ist das Geheimnis

Du kannst es drehen und wenden, wie du willst: Ein Strap-On-Dildo ist ein Fremdkörper. Er ist schwer, passt weder so recht in die Jeans noch unter den Rock und ist alles andere als bequem zu tragen. Ihn zu handhaben (ha, habt ihr mein Lächeln bei „Hand“ gesehen?) ist dann noch schwieriger: Du hast kein Gefühl für das Ding und musst es trotzdem so führen, als würdest du etwas fühlen.

Nein, dies ist keine Kaufempfehlung oder so was. Dies ist ein Plan, wie du dich mit dem Teil befreundest, das du schon hast oder demnächst kaufen willst.

Spiegel

Wenn du das Teil angelegt hast (du kannst es über der Kleidung tragen) stell dich vor einen großen Garderobenspiegel. Zeig dich in deinem neuen „Geschirr“ und versuch mal, es zu bewegen - in jede Richtung.

Hand

Fass es an. Was du da anfasst, ist nicht ein Teil deines Körpers. Aber für deinen Partner soll es durchaus so wirken. Mach dich mit dem Umfang und der Länge vertraut.

Becken

Das Ding drückt gegen dein Becken, und du musst es mit dem Becken führen – manchmal mit Nachdruck. Das musst du üben – echt. Mit einem Kissen oder mit dem Widerstand, den deine Hand bietet. Hauptsache du spürst, dass jeder Druck auf jemanden auch Druck auf dich erzeugt.

Tragfähig

Betrachte deinen Strap-On als ganz gewöhnliche Ergänzung zur Kleidung. Es wird viele Fälle geben, in denen du es schon tragen solltest, bevor deine Liebste / dien Liebster zur Tür hereinkommt. Dann muss es so aussehen, als hättest du nie etwas anderes getan. Wenn das klappen soll, musst du das Ding zuerst allein in deiner Wohnung tragen - mal im Stehen, mal im Sitzen, mal im Liegen. Es wird nicht Teil deines Körpers, aber für deinen Partner ist er Teil deines Seins.

Echter Einsatz

Nutze das „Werkzeug“ nicht an unerfahrenen Menschen. In Filmen wird manchmal gezeigt, wie „problemlos“ so ein Ding „hineinflutscht“. Tut es nicht, auf gar keinen Fall, wenn du einen Anfänger /eine Anfängerin vor dir hast – die Frauen und Männer, die einen Dildo im Durchmesser von drei Zentimetern aufnehmen können, haben dies auch schon vorher getan. Für einen Anfänger ist es Schmerz und Horror. Versuche zunächst, mit dem behandschuhten Finger und Gleitmittel zu prüfen, ob dir dein Partner / deine Partnerin „entgegenkommt“. Und dann: immer hübsch vorsichtig und sanft … Strap-On-Sex ist keine Strafe, sondern eine alterative Herausforderung mit viel Lust und ein bisschen Demut.

Wenn du versuchst, Pegging als Autorin zu verarbeiten, haben wir auf "Sinnlich Schreiben" weitere Hinweise.

Hintergrund-Wissen – das Geheimnis des erotischen Straf-Rituals

Lustvolle Gaffer sehen dem Ritual einer Züchtigung zu
Warum lassen sich Menschen schlagen? Warum wünschen sie sich, dass der Rohrstock, die Peitsche oder der Teppichklopfer zischend auf ihr nacktes Gesäß niedergeht? Erwartet bitte keine psychologischen Erklärungen oder andere wissenschaftliche Beweise. Ich gehe mit euch ins Theater des Lebens – zunächst in die Vergangenheit.

Ohne Psychologie – das Theater der rituellen Strafen

Ich will das Problem heute einmal nicht „psychologisch“ angehen, wie es so viele andere tun, sondern von der „Aufführung des Ereignisses“ angehen. Dazu muss man wissen, dass in den „alten Zeiten“, in denen körperliche Züchtigungen noch sehr populär waren, theatralische Rituale um die eigentliche Züchtigung herum aufgebaut wurden.

Das erniedrigende, aber erregende Theater der Züchtigungen

Nahezu die gesamte Literatur, besonders aber die britische, legt den allergrößten Wert darauf, das komplette Schauspiel wie eine Theateraufführung zu beschreiben. Sie beginnt damit, dass der Delinquent eine Art Bühne betritt, sich dann schamhaft vor Publikum zu entblößen hat, bevor er in eine erniedrigende und oft noch schamvollere Position gebracht wird. Sodann werden die Schläge vollzogen, jeder einzeln auf das nackte Gesäß, mal auf die rechte, dann wieder auf die linke Popbacke. Mal sind es vier Augen, die das Schauspiel begierig verfolgen, mal sind es ein Dutzend Augen und mal sind es aller Augen, die in einer Aula begierig und lüstern auf die Bühne schauen.

Das Ende der öffentlichen, schamvollen Züchtigungen

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Rituale mit immer mehr Argwohn betrachtet. Es war nicht die „gerechte Strafe“, die in zweifelgezogen wurde, sondern das Ritual, das „drum herum“ stattfand. Zur 1900ter Jahrhundertwende sollten junge Frauen wie auch junge Männer vor allem zu „gesunden jungen Menschen“ erzogen werden, die durch die Strafen nicht zu perversen Gedanken verführt werden sollten. Schon zuvor hatte man sich darauf geeinigt, junge Frauen auf keinen Fall mit nacktem Gesäß vor Publikum zu züchtigen.

Das bedeutet nicht, dass die Strafen an sich wegfielen – nun aber geschehen die körperlichen Züchtigungen mehr und mehr in der Abgeschiedenheit verschlossener Räume.

Nachdem das „Theatralische“ oder die „Inszenierung“ wegfiel, wurde das Lust steigernde Sinnestheater auf „Privatbühnen“ verbannt, und zudem geriert es in die Literatur, wo es jeder nachempfinden konnte, der lesen gelernt hatte. Das galt für die aktiven Liebhaber solcher Rituale wie auch für die Passiven. Wie bekannt, standen dem englischen Gentleman, der rituell gezüchtigt werden wollte, damals auch ausreichen Bordelle zur Verfügung, die eigens zu diesem Zweck mit entsprechend kräftigen Damen und den notwendigen Geräten und Dekorationen ausgestattet waren.

Die Gegenwart – Realität und Literatur

Es mag Momente der Schmerzlust geben, in denen sich deren Liebhaber allein dem Schreien, dem Weinen, dem Sabbern und dem Schmerz als solchem hingeben möchten. Doch berichten nahezu alle Quellen der Gegenwart, dass rituelle Handlungen, Beschämungen und raffinierte Rollenspiele nach wie vor das Salz der Lust ist, dass den Wunden des Körpers und der Seele die rechte Würze gibt.

Fantasievolle Kreativität ist der Schlüssel zur Inszenierung von Körperstrafen aller Art, gleich, ob sie real oder in Worten und Sätzen vollzogen werden.

Und nun – schreibt etwas. Dieses Blog hat euch die Informationen geliefert, die ihr benötigt.

Bild: Nach einer Zeichnung, die Helga Bode (Pseudonym, richtiger Name unbekannt) zugeschrieben wurde.Über sie (wenn sie eine Frau war, was ebenfalls unsicher ist) gibt es es keine zuverlässige Informationen, jedoch sollen die Zeichnungen aus der Zeit der Weimarer Republik stammen.

Sex-Blogging in der Krise – was mag der Grund sein?

Anders zu sein als die anderen, nicht dem Mainstream zu folgen, sich selbst in ungewöhnlicher Art zu verwirklichen? Das alles ist legitim und sogar wünschenswerte in einer Gesellschaftsordnung, die Promi-Kaspern und Promi-Greteln nachläuft. Wer mit seinem "Anderssein" Erfolg hat, wird kaum um Anerkennung ringen müssen – persönlicher Erfolg, zumal wenn er mit finanziellem Erfolg einhergeht, ist ein begehrtes Ziel.

Ich lese seit Jahren Blogs von Sex-Bloggern und (weil es davon viel mehr gibt) Sex-Bloggerinnen. Ein Teil von ihnen sah (und sieht) die Sache „cool“ – sie haben einen Job, der sie nährt, sei er nun „kinky“ oder „vanilla“. Sie kalkulieren in Pfund Sterling, US-Dollars und gelegentlich in Euros. Und das, was sie schreiben, hat immer „irgendwie“ mit dem „Business“ zu tun, das sie betreiben.

Ich kann auch goutieren, wenn diese Frauen über komplizierte Widersprüche schreiben. Denn Sexarbeiterin zu sein, sich als Sexbloggerin mit wechselndem Geschlechtsverkehr zu offenbaren oder auch nur Erotik zu verfassen ist oft ein Widerspruch zum Alltag.

Allerdings – und da scheiden sich die Geister – finde ich deprimierend, wenn jemand ständig über sich sagt: „Ich bin eigentlich innerlich zerrissen und das, was ich tue, macht mich krank“ – und dennoch alles so weitermacht wie bisher.

Soziale Netzwerke als Blog-Totengräber?

Die Abkehr von Sex-Blogs hat viele Gründe: soziale Netzwerke, angeblich „Nachrichtendienste“, Selbstdarstellerportale und vieles mehr. Und diejenigen, die bleiben, „schwimmen im eigenen Saft“. Der Grund ist ebenso logisch wie eingängig: Keine Person ist auf Dauer so interessant, dass es Wesentliches von ihr zu berichten gäbe.

Nein – hier finden Sie keinen Beitrag von irgendwelchen „Frauen von nebenan“, die als Nebenjob getragene Höschen verkaufen. Hier werden keine „Toys“ getestet und keine Fotos aus dem Badezimmer gepostet. Hier sagt niemand, wen er gestern gevögelt hat und wie er/sie war.

Dafür gibt es Vielfalt, manchmal Lust und möglichst keinen Kommerz, wenn sich‘s vermeiden lässt.

Keine Ahnung, wie lange sich dieses Blog noch „hält“. Ich hoffe, dass ich immer Meinungen, Tatsachen und Kuriositäten finde, die euch interessieren könnten.

Wie geht eigentlich „unartiger Sex“?

Was sexuell gewagt ist, entscheidet jeder selbst, weil wir alle unterschiedliche Grenzen haben. Wenn du etwas für „unartig“ hältst, kann es andererseits enorm prickelnd sein. Vielleicht hast du hinterher auch „Lust auf mehr“ und willst noch viele „unartige“ Sachen probieren. Freiheit kann sehr „unartig“ sein, während Unfreiheit immer als „brav“ gilt.

Trotzdem: Frag dich, was du zu verlieren hast und was du gewinnen kannst, wenn du ein bisschen mit der Lust experimentierst.

Oh ja … es ist sehr unterschiedlich, ob du Single oder in einer Beziehung bist. Singles haben nicht viel Möglichkeiten außer Masturbation. Für fast alles, was wirklich erregt, brauchst du eine zweite Person.

Was ist „artiger Sex“?

Eigentlich nur der Sex, bei dem der Penis irgendwie in die Vagina kommt, sich dort austobt und schließlich sein Sperma hinterlässt. Daran sieht man schon, dass selbst das „gewöhnliche Ungewöhnliche“ schon „unartig“ sein kann, zum Beispiel gegenseitiges Masturbieren, Fellatio oder Cunnilingus.

Sexuelle Experimente une neue Lüste

Alles, was auch noch darüber hinausgeht, gilt als „experimentell“. Das heißt, du brauchst Vorbereitungen, Übereinkünfte, die über das „Übliche“ hinausgehen und vor allem einen Partner / eine Partnerin, der du absolut vertrauen kannst. Eventuell benötigst du Geräte und Substanzen, die du erst anschaffen musst.

Ja, und dann … dann brauchst du Selbstvertrauen – und die Hoffnung, dass du am Ende wirklich etwas Tolles erlebt hast.

Was gilt als "unartiger" Sex?

Besonders beliebt: "Häusliche Disziplin"
Als typische „unartige“ sexuelle Praktiken gelten alle Formen von Sex an „ungewöhnlichen Orten“ Analverkehr, Dreier, Partnertausch, Rollenspiele mit und ohne Verkleidungen, Fesselungen und Schläge sowie gleichgeschlechtliche Aktivitäten von Heterosexuellen – und sicherlich vieles mehr. Hinzu kommt das „Naheliegende“: schicke Dessous, frivole Präsentationen, Videos drehen und fotografieren.

Tipp: Nur mit einer vertrauenswürdigen Person anfangen und keine Pornos imitieren, sondern sich sanft an die „unartigen“ Lüste heranzutasten, die du erleben willst. Falls du dich für etwas „Optisches“ entscheidest: Pass auf, dass die Bilder nicht in falsche Hände kommen.

Opas Domina-Fantasien

Rot, Schwarz und herausfordernd - reicht das?
Die Fantasie bringt manche „Dominas“ hervor- und aus unsere heutigen Sicht Frauen in albernen Kunstlederklamotten. Die auf „dominant“ oder „nuttig“ getrimmt wurden.

Die Fantasien der frühen Jahre
Aus heutiger Sicht scheint es so, als würde „die Frau als solche“ zum Objekt der Begierde – nicht ihre sinnliche Dominanz, die sich ohnehin nur schwer fotografieren lässt. Diese Damen hier mussten nur „wirken“, und die Fotos waren – nun ja, eben Fotos, extrem „kostengünstig“ produziert.

Wobei ich mich inzwischen frage: Welcher Amateur versucht eigentlich, Dominanz und Submission in Bilder zu fassen? Profis haben es oft versucht, ich darf nur an Steve Diet Goedde erinnern. Er fotografiert immer noch im selben Genre.

Bilder auf dieser Seite: Titelbilder von 1960er (?) Domina-Magazinen - ich hätte ursprünglich eher auf die 1950er Jahre getippt.