Handverkehr

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Handverkehr – sinnliche Lust im Lexikon der Lust

Der Handverkehr, englisch auch Handjob genannt, geriet einige Zeit in Vergessenheit, erlebt aber derzeit (2020) eine Wiedergeburt. Da das Wort „Handjob“ so gut wie ausschließlich für die Stimulation des Penis und seiner Umgebung verwendet wird, ist hier zunächst nur davon die Rede. In Verruf geriet der „Handjob“, weil Männer meinten, dass die Lust, die damit erreichbar ist, ebenso gut durch eigene Masturbation erreichbar wäre. Inzwischen haben aber viele Männer erfahren, was alles möglich ist, wenn eine fremde, zärtliche Hand die Prozedur kontrolliert.

Beim Handverkehr durch fremde Hände kann die Reaktion des Penis und der Mimik des Mannes beobachtet und durch Rückkoppelung beeinflusst werden. Dadurch wird es möglich, den Zeitpunkt der Spermienausschüttung zu beschleunigen oder zu verzögern. Durch „Edging“ kann dieser Vorgang über eine lange Zeit ausgedehnt werden.

Virtuose Hände sind gefragt

Der Handverkehr wird üblicherweise nicht mit der „hohlen Hand“ ausgeführt, da man damit die sinnlichsten Zonen des Penis nicht intensiv genug stimulieren kann. Die meisten geübten Frauen nutzen daher eher ihre Finger als die Handwölbung und konzentrieren sich auf Eichel, Vorhaut und Frenulum (Bändchen). Üblich ist, die Hände vorzuwärmen und Gleitmittel zu verwenden, um die Lust zu optimieren.

Mit der zweiten Hand können die Hoden, der Damm und die Prostata (über den After) stimuliert werden. Bei vielen Männern entstehen dadurch zusätzliche Reize, die zu schnelleren und intensiveren Orgasmen führen.

Manchmal wird der Handjob im professionellen Bereich als „Massage“ bezeichnet, um die sexuelle Komponente zu verschleiern.

Werden Frauen manuell stimuliert, so spricht man eher vom „Fingern“.