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Wer gewinnt, wer verliert bei der Partnersuche?

Akademiker - möglichst schicke mit hohem Einkommen
Der folgende Artikel beruht auf Beobachtungen, die sich zahlenmäßig nicht verifizieren lassen. Er behandelt jeweils drei Gruppen von Frauen und Männern, die besonders begehrt sind und versucht, dabei auch die Kehrseite der Medaille aufzuzeigen: Wer verliert eigentlich bei der Partnersuche?

Zuerst die Männer – die Gewinner

Gewinner nach Berufen: männliche Akademiker in besonders angesehnen Berufen mit gutem Einkommen, aber auch Geschäftsleute und Manager ohne akademische Ausbildung.

Gesucht von: allen Frauen jeglicher Bildung, die auf ihre Attraktivität vertrauen. Das Ziel ist meist eine länger währende Affäre, eine dauerhafte Beziehung oder eine Ehe. Das Ziel: Frauen, die auf diese Weise suchen, versprechen sich Geld, Macht und Ansehen durch die Beziehung.

Gewinner nach Männlichkeit: Männer mit Berufen, die Abenteuergeist, Kondition, Mut und Männlichkeit versprechen sowie Männer, die als Erscheinung oder vom Körperbau her betont „männlich“ wirken.

Gesucht von: Frauen, die an Männlichkeit, Potenz, Sex und einem aufregenden Leben interessiert sind, aber weniger an Kultur, geistigen Auseinandersetzungen und dergleichen. Das Ziel: „Starker Kerl an meiner Seite“.

Gewinner nach Alter: Männer über 50, die finanziell und körperlich halbwegs attraktiv sind.
Gesucht von: Frauen über 40, besonders solchen mit Heiratswunsch. Ziel: „Mit diesem Mann Spaß haben und alt werden können.“

Verlierer (Männer, pauschal)

Männer, die verlieren: Männer unter 30 sowie solche mit schlechter Ausbildung, negativ empfundener Vergangenheit, wankelmütigem Charakter, geringem Einkommen, schlechten Zukunftsaussichten und schwacher männlicher Ausstrahlung.

Verlieren Arbeiter und Handwerker?

Angeblich haben „Arbeiter und Handwerker“ keine Chancen bei Frauen mehr. Die Behauptung wird insbesondere auf Foren verbreitet.

Wie sieht’s tatsächlich aus?

Das stimmt so nicht, denn nach wie vor suchen Frauen vor allem verlässliche Männer – sie wollen „Zukunft einkaufen“. Allerdings hat die „Akademisierung“ der Frauen dazu geführt, dass sich viel von ihnen „zu schade“ sind, einen Handwerker, Verkäufer oder Arbeiter zu heiraten. Diese Situation muss sich erst einmal „auspendeln“, denn solange allzu viele Frauen im „Flaschenhals“ der Akademikersuche stecken, fallen ihre Chancen auf Ehe und Familie immer mehr. Langfristig wird sich das Problem also lösen. Ansätze dafür gibt es bereits heute.

Das Äußere, das Feminine - es begeistert immer noch
Nun die Frauen, die Gewinner

Gewinnerinnen nach Alter: Frauen zwischen 25 und 30, die äußerlich attraktiv und selbstbewusst sind, sind und eine solide Ausbildung haben.

Gesucht von: Männern jeden Alters und jeder Ausbildungsstufe – kurz: fast allen. Ziel: Sich mit Jugend und Schönheit zu schmücken oder mit einer jugendlichen Frau eine Zukunft zu planen.

Gewinnerinnen nach Berufen: Frauen in Kreativberufen unabhängig von der Ausbildung

Gesucht von: allen Männer, die keine langweilige Frau suchen, sondern sich Impulse für das gemeinsame Leben von der Frau erhoffen, insbesondere gebildete Männer und Manager sowie Akademiker. Ziel: Das Leben soll interessanter und abwechslungsreicher mit ihr sein.

Gewinnerinnen nach Weiblichkeit: Frauen in femininen Berufen, die Erotik, Liebe, Zärtlichkeit und Verständnis ausstrahlen – unabhängig von der Ausbildung.

Gesucht von: Akademikern, Managern, Selbstständigen – sie suchen eine sinnlich, gesunde, möglichst perfekte Frau, die sie als „feminin“ wahrnehmen. Allerdings auch von Männern, die die erotischen Fähigkeiten möglichst auskosten wollen und sich nicht binden wollen. Ziel: „Mit der Frau Genuss und Sinnlichkeit teilen.“

Verliererinnen (pauschal)

Frauen, die verlieren: Frauen ab 40 sowie Frauen mit hohen Ansprüchen, schwacher weiblicher Ausstrahlung, Überheblichkeit, schwachem Selbstbewusstsein, negativ empfundener Vergangenheit, wankelmütigem Charakter, ohne selbst erarbeitetes Einkommen, schlechter Zukunftsaussichten und fehlender erotischer Ausstrahlung.

Verlieren Akademikerinnen?

Akademikerinnen gelten nach einigen Modellen der Partnersuche als Loser, und es heißt, dass dagegen „kein Kraut gewachsen“ ist.

Wie sieht’s tatsächlich aus?

Geht man nach den männlichen Präferenzen, gehört eine akademische Ausbildung nicht zu den Top-Anforderungen an eine Frau, sie wird aber auch nicht ausdrücklich als „schädlich“ angesehen. Das Problem liegt ganz woanders: Auf „männliche Akademiker mit gutem Job“ fliegen alle Frauen, die mindestens einen Realschulabschluss haben und auch sonst glauben, „recht attraktiv“ zu sein. Das heißt: Es gibt einen Stau vor der Tür männlicher Akademiker.

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