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Das Männerschwein

Als Mann kommst du - als Schein gehst du ...
Das Männerschwein wie es leibt und lebt - oder wie Frauen Horrorgeschichten über Männer ausplaudern.

Ruff, ruff … rumwühlen im Dreck, sich suhlen im Schlamm des Verwerflichen … das sind sie, die Männer - Männerschweine eben. Die Band „Die Ärzte“ hat s ja immer schon intoniert, und Frauen schreiben häufig darüber: Männer sind Schweine. Wenn’s Ausnahme gibt, dann sind diese eben die Ausnahme-Schweine, doch, man höre: Ausnahmen gibt es keine – in jedem Mann steckt der dreckige Charakter eines Schweins. (Ich hoffe, das jetzt kein echtes Schwein zuhört, es wäre eine Beleidigung der Schweineethik).


Das berühmte Schwein im Mann denkt nur an das Eine, und das einzig Heilige ist ihm der Penis. Und ja, darauf folgt dann das, was „Rollo, der Wikinger“ so sagte:

Wir verbrauchen viel Frauen und tun Leute beklauen und hauen uns reichlich auf die Glocke.


Womit abermals klar wäre: Männerschweine verbrauchen Frauen, und wer so mit Frauen umgeht, der liebt sie nicht, sondern konsumiert sie. Ich habe auch schon mal gehört: Die Männerschweine benehmen sich zu Hause wie ein Borg, und draußen in der freien Wildbahn wie ein rauschiger Eber. Das kennt man ja vom Eheberater oder aus Krimis: Der Frau zu Hause sagen sie: „Ich liebe dich und würde dich nie betrügen“, und der Penis hängt, während sie draußen einen steifen Penis kriegen, sobald sie eine Frau erschnuppern.

Wo der Mann grunzt und quiekt wie ein Schwein

Wen das verblüfft, der kennt keine Männer: Zu Hause wird bestenfalls zwangsläufig und lustlos routinegevögelt. Doch will der Mann eine Frau mal so richtig zur Sau (oder zur Minna) machen, dann giert er nach der Sekretärin im roten Minikleid, der drallen Fleischwarenverkäuferin oder gar einer Dame, die in Dessous in einem Koberfenster auf ihn wartet. Falls er sich nicht gleich in ein Haus begibt, in dem man Schweine wie ihn mit Stiefel-Tritten züchtigt – dann quiekt er auch noch wie ein Schwein.

Das Männer-Schwein ist auch ein Freier - was sonst?

Denn auch ohne „Die Ärzte“ steht fest: Alle Männer sind Schweine, weil sie über „eine Freier-Identität“ verfügen. Das heißt, sie glauben, dass ein Männerschwein gut auf ein Frauenschwein passt, nur mit dem kleinen Unterschied, dass Männer-Schweine sich dabei nix denken und die Frauen zwar subjektiv mitgrunzen, aber innerlich und objektiv das Messer wetzen.

Das beste Unschwein aller Zeiten bei der göttlichen Schweinehalterin

Einstmals, so lesen wir, hat eine mächtige Zauberin und Göttin (gab’s damals in Hülle und Fülle, aber wir reden nur von einer) die Gefährten eines Herrn Odysseus in Schweine verwandelt. Damit beförderte sie diese Männer genau dahin, wo ein Mann hingehört: in den Schweinekoben. Odysseus selbst hatte sozusagen Schwein: er wurde keines, sondern recht heftig bezirzt. Daher der Name des Vorgangs, mit dem eine Frau ein Männerschwein anfüttert, sich mal so richtig schweinisch zu benehmen. Ja, toll – und das haben – las ich anderwärts – Frauen schon immer so gemacht.

Die absurdeste Schweine-Theorie

Und das geht dann so:

Erster Schritt: Frau verzaubert Mann, um mal (ein) Schwein zu haben.
Zweiter Schritt: Der Gegenzauber versagt, Mann bleibt Schwein.
Dritter Schritt: Schweine-Mann, noch immer verzaubert, geht zu Frau, die kein Schwein will.
Vierter Schritt: Er benimmt sich dort wie ein Schwein, was diese Frau nicht gutheißt.
Fünfter Schritt: Ja, da weiß ich auch nicht weiter … es sei denn, die Geschichte ist nicht ganz schlüssig.

Und die Extremfeministinnen wissen auch, warum: Weil Männer nicht zu Schweinen gemacht werden, sondern schon als Ferkel geboren werden. Dann verschweinen sie durch den Kontakt mit anderen Überläufern immer mehr … oder so ähnlich. Ein Überläufer ist übrigens ein Jungeber.

Eigentlich ist ja nun nicht so recht schlüssig, warum alle Männer Schweine sind – oder auch nur die meisten. Oder nur die Heterosexuellen. Aber „eigentlich“ müsste eine halbwegs intelligente Frau wissen, dass erwachsene Männer alles sein können – eben auch Schweine.

Und Frauen? Ach, lassen wir das. Sie sind edel, hilfreich und gut und statt sich Schweine zu halten … da gab es doch noch Alternativen, oder?

Bevor ihr fragt: wir meinen den Beitrag nicht ernst. Es wäre zu schrecklich, wenn er wahr wäre.

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