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Sich entjungfern lassen – tolle Sache oder kaum der Rede wert?

Vor dem Ehemann kommt der Lover ...
Die Berichte über den „schrecklichen“ nahezu ungewollten oder höchst peinlichen Verlust der Jungfernschaft sind zwar inzwischen etwas verblasst, doch geistern sie immer wieder durch die Foren.

Doch es gibt auch andere Schilderungen, wie beispielsweise diese:

Ich dachte immer, dass dieser Moment der Wichtigste meines Lebens sein würde - der Moment, indem ich mich zum ersten Mal einem Mann hingeben würde. Einen Moment, an den ich mich lebenslang erinnern würde.


Doch wie war die Realität?

In der Regel die Erinnerung an die Umstände, nicht so sehr an den Vorgang. Und es lief nicht ganz so wie gedacht.

Und wie war es dann?

Ich kann nicht sagen, dass es das außergewöhnlichste Tag meines Lebens war. Doch war ohne Zweifel ein besonderer Tag in meinem Sexualleben. Und ich kann wirklich nicht verstehen, warum darum so viel Aufhebens gemacht wird.


Wenn es nicht so toll war, war es nützlich?

Ja, das war es. Denn wie so viele Frauen, hatte auch die Autorin daraufhin keine Furcht mehr – immer eine gute Voraussetzung.

Sie schreibt:

(Später traf ich meinen Ehemann). Ich war immer noch ziemlich naiv, aber eben doch ein bisschen erfahren, und als wir zum ersten Mal Sex hatten, war es um sooo vieles besser.


Mich erinnert diese Schilderung an die eine Novelle „Nixchen“ – und an so viele Erlebnisberichte anderer Frauen, die sich „jemanden gesucht haben, mit dem es möglich war“, um später nicht „ganz ohne Wissen“ dazustehen, wenn sie sich wirklich verlieben – oder heiraten.

Zitate: Aus diesem Blog.
Bild: Titelbild von "Nixchen" (Teilansicht).

Trackbacks

sinnlich leben am : Die Frau, die den Verlust der Jungfräulichkeit öffentlich machte

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In einem der vorausgegangenen Artikel wurde das "Nixchen" erwähnt. Die Novelle in Briefromanform hatte zu Anfang des 20. Jahrhundert allerdings für Aufregung gesorgt und insbesondere das Bürgertum empört. Nixchen, BriefromanDer Autorenname täuscht: „Ha

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