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Da wird mir etwas vorenthalten … Sexualität ist immer noch ein Tabu

Die Sexualtherapeutin Sandra Gathmann sagte in einem Gespräch mit der „Wiener Zeitung“, sie habe schon früh „den Eindruck (… bekommen …), dass alles, was mit Sexualität zu tun hat, ...(ihr) ... ein Stück weit vorenthalten wurde.

Die Frage ist natürlich: Welcher Frau oder welchem Mann wurde nicht bedeutet, dass alles, was mit dem Sex zu tun hat, „eigentlich“ kein Gesprächsthema ist?

Frau Gathmann erwähnt, das alles, was man „früher“ (sie ist selbst noch recht jung) an Informationen über die Sexualität bekommen konnte, „Warnhinweise und Verklärungen“ waren.

Informationen ja - Gespräche nein?

Wahrscheinlich werden Sie jetzt sagen: „Ja aber heute ist das Internet doch voll von Sex, Erotik und Pornografie, und es gibt Dutzende von Frauen- und Mädchenforen, auf denen „man“ sich informieren kann.

Das mag so sein – aber dennoch gilt es nach wie vor als sehr bedenklich, wenn sich junge Frauen und Männer sehr intensiv mit der Sexualität beschäftigen. Noch bedenklicher erscheint es manchen Zeitgenossen, wenn sie Körper, Geist und Psyche auch sexuell erproben oder gar herausfordern wollen.

Niemals über Sexualität sprechen?

Warum darf das alles nicht sein? Warum schämen wir uns dessen? Ich kenne die Gesichter der Frauen, die ich persönlich gebeten habe, einmal über spezifisch weibliche Lüste zu schreiben … einfach so … flott aus dem Bauch in den PC, anonym, selbstverständlich. Die Empörung stand ihnen im Gesicht geschrieben – und sie löste sich teilweise nicht einmal mehr.

Im Interview mit Frau Gathmann ist eine sehr interessante Abwandlung von Paul Watzlawicks Kernaussage enthalten: „Man kann nicht NICHT kommunizieren“. Hier das Zitat:

Man kann nicht nicht über Sexualität kommunizieren, aber man kann nicht über Sexualität sprechen.


Heißt: Wir kommunizieren ständig (nonverbal) untereinander über unsere Attraktivität, unsere Erotik, unsere Sexualität … aber wir schaffen es nicht, darüber zu sprechen – ja nicht einmal, darüber zu schreiben.

Und während dies alles so ist, versuchen Frauen und Männer, strengere Regeln dafür aufzustellen, was in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern überhaupt (noch) gestattet sein soll. Was für eine geistige Perversion!

Sind manche Wissenschaftler zu blöd, um Kommunikation zu verstehen?

Ich will Sie auf einen kleinen Nebeneffekt aufmerksam machen: Wenn wir weiterhin „nicht NICHT“ kommunizieren können, was nachhaltig bewiesen wurde, dann werden wir weiterhin über Sexualität kommunizieren, aber uns noch weniger darüber austauschen, um nicht als „sexistisch“ abgestraft zu werden. Und vielleicht sollte ich noch einen provokativen Satz anfügen:

Wer zu ungebildet ist, die Regeln der Kommunikation zu kennen, sollte sich nicht selbst ermächtigen, Sprachregelungen in die Welt zu setzen.

Der Satz geht an Feministinnen, Genderforscherinnen und alle anderen, die uns „Neusprech“ (aka „soziale Korrektheit“) verordnet haben.

Zuhören – und über alles reden?

Warum suchen Damen eigentlich einen „Mann für gewisse Stunden“ auf?

Welche Antwort hattest du erwartet? Natürlich geht es auch um das, was du jetzt denkst. Aber nicht nur. Denn viele Frauen suchen einfach jemanden, der ihnen zuhört. Das ist übrigens bei Männern ganz ähnlich, die sich leisten können, ein Escort-Girl auch mal für das Zuhören zu bezahlen.

Ein „Mann für gewisse Stunden“ erzählt, dass ihm die Damen „all ihre Geheimnisse“ anvertrauen, und dies aus einem einzigen Grund: weil er ihnen zuhört. „Ich werde bezahlt, um aufmerksam zu sein – und das mache ich auch“, sagte der Mann in einem Interview. Auf diese Weise kämen seine Kundinnen auch immer wieder.

Ob Frau oder Mann – das wirklich Intime, das Ungesagte, landet oftmals in den Ohren der Menschen, die im Grunde als etwas anderes angesehen werden. Doch wen wundert es, wenn niemand wirklich zuhören mag? Und wenn sexuelle Fragen von vornherein von der Tagesordnung gestrichen werden?

Ich erinnere mich, dass viele Berater(innen) für die Partnersuche ein Mantra vor sich hertragen: Rede nie über Politik oder Sex. Doch was im Grunde verständlich ist, nämlich nicht „ins Fettnäpfchen“ treten zu wollen, wird auf Dauer zur Gefahr: Man kann Themen nicht ständig ausblenden, nur, weil der Partner befremdet sein könnte.

Zitat: Erotic Scribes.

Frauen und Sex – ein ewiges Rätsel?

Mal ist es leicht, mal schwer zu sehen - Frauen und Lust
Wir wissen nicht, was Frauen beim Sex „wirklich“ wollen – niemand weiß es. Aber jede Frau weiß, wann sie es will – und zwar "jetzt, hier und sofort". Das ist der eigentliche Grund, warum wir nicht schreiben sollten, dass „Frauen“ so oder so sind – Männer übrigens auch nicht.

Drei grobe Gruppen - etwas hölzern geschnitzt

Dennoch sprechen manche Autoren und sogar renommierte Forscher von Kategorien, und sehr stark vereinfacht fallen sie in eine dieser drei Gruppen:

1. Frauen, die lustvolle Empfindungen haben und danach streben, dass sie erfüllt werden.
2. Frauen, die wenig Lust am Sex haben aber Sex dennoch gelegentlich zulassen.
3. Frauen, die aus emotionalen oder körperlichen Gründen keine Freude am Sex haben.

Soweit die Theorie. Wenn wir diese ein wenig auf das erkennbare Verhalten erweitern, können wir auch solche Kategorien bilden:

- Verführerinnen wollen von sich aus Sex und legen es darauf an, ihn zu bekommen – auch gegen anfängliche Widerstände oder Zögerlichkeiten ihrer Lover.
- Krypto-Verführerinnen geben vor, nicht aktiv zu verführen, legen es aber darauf an, angesprochen zu werden und geben dem Mann das Gefühl, selbst der Verführer zu sein.
- Zurückhaltende Frauen stellen plötzlich fest, dass bei ihnen etwas „im Bauch kribbelt“ und versuchen dann auf Umwegen („Spielchen“), Sex zu bekommen.
- Unsichere Frauen haben widersprüchliche Gefühle, zeigen diese aber nicht. Es kann durchaus sein, dass sie Lust haben, den Moment aber vorüberziehen lassen.
- Weitgehend Neutrale, nicht an bestimmte Emotionen gebundene Frauen lassen Sex zu, weil es in bestimmten Situationen für sie „so üblich ist“.
- Uninteressierte Frauen zeigen meist deutlich, dass sie an Sex nicht oder bestenfalls nur sehr schwach interessiert sind.
- Frauen mit schmerzlichen Vorerfahrungen zeigen ein undeutliches Verhalten, das Männern Rätsel aufgibt.
- Frauen ohne sexuelle Lust oder solche, die organische Probleme haben, schämen sich oft, darüber zu reden oder sie verhalten sich unerklärlich.

Was sagt die Forschung?

Die Erforschung der weiblichen Sexualität ist keinesfalls so weit fortgeschritten, wie oft behauptet wird. Zwar wird beforscht, wie Frauen sexuelle Lüste wiedergewinnen können (insbesondere, weil die Pharmabranche nach Mitteln zur Luststeigerung bei Frauen sucht). Aber es ist nicht klar, warum Frauen aus Überzeugung und Lust von vornherein sexpositiv eingestellt sind, andere aber nicht.

Wer mehr darüber weiß, kann es uns sagen. Eine relativ neue Studie untersucht, ob das Lebensgefühl (von Paaren) bei häufigem Sex steigt oder nicht.

Achtung, liebe Autorin: (ja, du, wer sonst?) Schreibst du? Willst du wissen, wie du diese Tatsachen und Meinungen literarisch umsetzen kannst? Dann lies hier weiter ... über den erotischen Charakter im Roman.

Selbstbewusstsein

Worte, die ich dir empfehlen kann – und falls du auf Partnersuche bist, lies bitte auch noch den Rest.

Nach einer langen Zeit der Suche nach meiner verlorene Seele lernte ich, dass nur ich verantwortlich bin für mein Selbstbewusstsein. Ich – und sonst niemand. Das bedeutet reales Erwachsensein.


Selbstbewusst sein und einen ONS haben

Stiller Abschied
Kann sich jemand, der selbstbewusst ist, während der Lust völlig hingeben? Frag nicht. Eigentlich kannst du es nur dann, wenn du wirklich selbstbewusst bist. Du kannst dann wirklich sagen: „Danach wirst du wieder dieselbe sein.“ Vielleicht wirst du dich sogar anziehen, und nachts um drei Uhr still und heimlich gehen. Du schuldest dem Mann nichts mehr, mit dem du geschlafen hast.

Selbstbewusst sein und eine Beziehung suchen

Und wenn es mehr sein soll? Zeig ihm, wer du bist. Erweiter vorsichtig seine Grenzen, so wie es dir gefällt, und versuche, deine eignen Grenzen auch auszuweiten. Grenzen zu ziehen ist so gut für das Selbstbewusstsein wie sie zu erweitern.

Selbstbewusstsein zu behalten ist ein Prozess, kein Zustand.

Was meinst du?

Bild von Becat (Illustration, historisch) Blogzitat Anonym.

Bedeutet Sex eigentlich wirklich so viel?

Klischee: So wollen Männer erregt werden - doch was wollen Frauen?
Manchem bedeutet Sinnlichkeit viel, mancher fühlt sich eher von erotischer Spannung angezogen. Und schließlich, irgendwann, taucht die Frage auf: „Wie viel bedeutet dir eigentlich Sex? Was tust du dafür, ihn zu bekommen? Und wenn du ihn regelmäßig genießen kannst, warum willst du immer noch eine Steigerung?“

Ja, bedeutet uns Sex wirklich sie viel? Oder wird Sex heute enorm überbewertet, wie viele meinen?

„Sex ist Genuss“ – wann kamen die Ideen auf?

Die meisten Autoren behaupten etwas voreilig, Sex als Genuss sei bis vor einigen Jahrzehnten ohnehin ein „reines Männerding“ gewesen. Daher sei der Genuss auch eng mit dem Kommerz verbunden gewesen, und die Männer hätten Sex eher konsumiert als genossen – nein, sie seine eben keine Gourmets gewesen, sondern Vielfraße. Daran ist alles richtig, was an Binsenweisheiten wahr ist, und alles falsch, wenn wir in den Ritzen der Geschichte graben: Frauen könnten sich damals gesellschaftlich nicht „leisten“, Lüste zu entwickeln und dies öffentlich zu zeigen.

Lust und Lustgenuss für Frauen - etwas ziemlich Neues

Sehen wir uns die letzten 100 Jahre mal im Schnellgang an, so gab es zahlreiche Ereignisse, die Änderungen brachten. Die „bewegte Jugend“ begann, die Lust lockerer zu sehen, und ohnehin hatten die Damen ihre knöchellangen Kleider samt Korsetts im Kaiserreich zurückgelassen. Dann kam die erste, zweite oder gar dritte Welle der Frauenemanzipation, die nach und nach auch dazu führte, Frauen ein eigenes Sexualleben zu „gestatten“. Dann kamen die „Sexwellen“, zuerst in der Literatur, dann in der Realität. Und schließlich stiegen mit wachsendem Wohlstand auch die Möglichkeiten, sich exklusiven sexuellen Vergnügungen hinzugeben.

Die 1950er - Vögeln für das Proletariat - Sexgenuss für die Reichen

Man kann es so sagen: Ausgehend von den 1950er Jahren in Deutschland war Sex eine Sache des Proletariats einerseits und der „Neureichen“ anderseits, die für exquisite sexuelle Vergnügungen (und das Schweigen darüber) viel Geld ausgaben. Piekfein gekleidete Jünglinge besuchten lüsternde Damen und wohlhabend Ehepaare, und Damen, die „an jedem Hotelportier vorbeikamen“, etwas patzig „Edelhuren“ genannt, beherrschten die Szene der bezahlten Lust für eine Nacht. Der einfache Arbeiter führte derweil den Spruch „des kleinen Mannes Sonnenschein – vögeln und besoffen sein“, auf den Lippen.

Schweigen und verbergen in bürgerlichen Mietwohnungen

Für die „Normalos“ in ihren frisch bezogenen Mietwohnungen mit Bad war dergleichen undenkbar, ja, empörend. Sex gehörte in die Ehe, aber da entdeckte bald jede und jeder: „So richtig doll ist das nun auch wieder nicht.“ Man begann, über Liebesstellungen und Orgasmushäufigkeit zu diskutieren … nur bitte nicht, wenn andere zuhörten. Ein Wort wie „Masturbation“ gab es im offiziellen Sprachgebrauch nicht – und die Tatsache selbst ließ sich nicht verleugnen, was allen äußert peinlich war.

Heute - alles ist möglich, aber nicht jeder will immer alles

Heute denken Singles wie auch Paare anders: Sie fragen sich häufiger, wie man sich selbst oder einander Lust verschaffen kann, oder wie sich die ursprüngliche Liebesglut wieder anfachen lässt.

Nur wenige Paare oder Einzelpersonen denken ständig an Sex - oder tragen ihr eigenes Sexleben sogar an die Öffentlichkeit. Zumeist (und für viele überraschenderweise) sind es Frauen, die sich mit der Veröffentlichung hervortun.

Licht- und Schattenseiten öffentlicher Sex-Bekenntnisse

Dies hat Licht- und Schattenseiten. Die eher hellen Seiten: Andere erkennen, dass es möglich ist, ein exponiertes Sexualleben zu haben, das von der Norm abweicht. Sie fühlen sich also nicht allein mit ihren Sehnsüchten, Träumen, Wünschen und heimlichen „Perversionen“. Inzwischen liegen zum Thema „geheime Sehnsüchte“ ja auch schon Forschungen vor, was die Sache auch leichter macht.

Die Schattenseiten: Was am Anfang und anonym eine Offenbarung sein kann, wird nach und nach (zum Beispiel bei persönlichen Krisen oder Krankheiten) zum Bumerang. Und natürlich auch dann, wenn der Name „enthüllt“ und die Person damit bloßgestellt wird.

Fragen wir uns, was der Sex bedeutet, dann sollten wir so antworten: Alles zu wissen, schadet nie, etwas zu erproben, kann schaden oder nützen, es gehört zu den normalen Lebensrisiken. Aber etwas (oder jemandem) mit Haut und Haar zu verfallen, ohne auf das eigene Wohlergehen zu achten, ist zumindest bedenklich.

Autorinnen und Autoren werden oft bezichtigt, das zu leben, was sie schreiben

Ein Nachsatz für Autorinnen und Autoren: Wenn ihr unter eigenem Namen schreibt, glaubt mindestens ein Drittel euerer Leserschaft, ihr schreibt „aus eigener Erfahrung.“ Das muss man erst einmal aushalten können.

Die brennende, geheime Psyche des Mannes

Seine Wünsche ... sehr geheim
Dieser Artikel enthält ausschließlich Gedanken, die uns eine Bloggerin verraten hat. Sie hat ein Faible dafür, vor allem intelligente und selbstbewusste Männer in die Abgründe ihrer erotischen Fantasien zu locken. Wir haben die Aussagen stark umgearbeitet, sodass die Verfasserin nicht mehr dahinter erkennbar ist.

Wünsche - hinter Barrikaden verborgen

Die meisten Männer bauen so hohe Barrikaden um ihre geheimen sexuellen Wünsche herum, dass du einen Abrissbagger brauchen würdest, um sie zu durchbrechen. Na ja, das geht gar nicht. Denn wenn du einen Mann auf die Weise gebrochen hast, ist seine Psyche im Eimer. Mag ja sein, dass dich so etwas nicht interessiert, aber wer bringt’s schon übers Herz? Und wozu soll es gut sein?

Was sucht der Mann, der nach außen hart und nach innen devot ist?

Viel besser ist, ihn sanft dahin zu führen, wo er seine geplagte erotische Seele endlich freilassen kann. Und dann kannst du die Barrikaden abtragen, Stein um Stein. Irgendwann wirst du seine weichen Stellen im streng männlich organisierten System finden. Vermisst er eine liebevolle Mutter? Oder sucht er die Strenge einer Gouvernante, die dem „ungezogenen Knaben“ gehörig den Hintern verbläut?“ Oder möchte er am liebsten nackt und hilflos zu deinen Füßen schmachten? Und wie ist es mit seiner femininen Seite? Fürchtet er sie so sehr, dass er einen Schutzraum benötigt, um sie zu entdecken?

Mit welchem Mann kannst du die Abgründe feststellen?

Am besten eignet sich ein Mann, der selbstbewusst und verwundbar ist. Das wird dich vielleicht verwirren, wenn du’s zum ersten Mal hörst. Aber nur ein selbstbewusster Mann, dem du zu seinen Schwächen hinführst, ist wirklich ein Gewinn. Eine schwachen, unsicheren Mann zu der Tränke führen, die er sowieso leersaufen will? Wie langweilig.

Vom Rollenspiel zum Verinnerlichen der Rolle

Alles beginnt mit einem Rollenspiel … immer. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Dieser Mann soll nicht die Rollen eines Mannes spielen, der devote Züge hat. Er soll über das Spiel hinaus seine wirklichen Lustbedürfnisse durchleben, und dabei soll er tatsächlich in der Rolle aufgehen und alles durchleben, was dort mit ihm geschieht.
Manchmal wirst du dich wundern, was Männer alles heimlich erträumen – es ist fast unvorstellbar und du musst wirtlich erst einmal lernen, damit umzugehen. Es ist eine Herausforderung, in die Abgründe der männlichen Sexualität zu sehen, und noch eine größere, aktiv daran beteiligt zu sein.

Wenn sie sich dir ganz und gar offenbaren, mit ihrer wunden Psyche und ihrem empfänglichen Körper, dann erfährst du mehr als jede Psychotherapeutin von dem, was Männer bewegt.

Vielleicht hast du sogar Lust, es bei deinem Freund zu versuchen. Aber … das musst du auch aushalten können.

Bild: Historische Illustration, Teilansicht.

Das Thema „Geheime sexuelle Lüste des Mannes" eignet sich ganz vorzüglich für Kurzgeschichten. Wenn du eine in der Schublade hast, dann schicke sie uns. Wir überprüfen sie und sagen dir, was wir davon halten.

Mach etwas aus der sinnlichen Unterwerfung ...

Die elegante Herrin

Konzentration und Grazie?
Welches Bild hast du von einer Domina?

Für die Pornografie ist klar, was eine Domina ist: eine Frau, die in Dessous oder Lederklamotten die Peitsche schwingt oder dem geneigten Herrn ins Gesicht spuckt, wenn sie nicht gar die Genitalien traktiert.

Wer ist sie wirklich? Das, was der Mann will? Jemand, der auf elegant und sinnlich oder auf burschikos und brutal machen kann? Sind es „nur“ Rollenspiele, die der Herr wie aus einem Katalog bestellen kann?

Und was bewegt die Dame? Nur die glänzenden Talerchen, die in den schwarzen Beutel wandern? Der letzte unterschwellige Hass auf den ersten Mann, der sie quälte? Oder eher die Vorstellung, Direktorin eines Menschenzoos zu sein?

Es gibt – wirklich – genug Bücher über und von sogenannten Dominas, die eigentlich keine „Dominas“ sind, sondern Dominä, aber eben auch nicht. Im Grunde sind sie Dienstleisterinnen für ungewöhnliche männliche Wünsche, die in einem gewissen Rahmen mit Sexualität zu tun haben – auch, wenn dies immer wieder geleugnet wird. Eigentlich sind sie die Nachfolgerinnen der „Stiefelhuren“, also der Frauen, die Dessous und High Heels mit Lederkleidung und Stiefeln vertauscht haben. Aber das wollen sie nicht hören oder lesen.

Eine Domina mit einem Bachelor-Abschluss? Das ist nicht mehr so ungewöhnlich. Man hört immer mehr von Quereinsteigerinnen. Überspitzt: «Woanders gibt’s wenig Kohle und alle sind immer nur „Durchschnitt“, als Domina lerne ich interessante Leute kennen – und ich kriege Einblick in Perversionen, von denen du nur träumst.»

Und die Macht, das tolle Gefühl, einen Menschen mal nach Strich und Faden beherrschen zu können? Ist der Wunsch nach Macht die eigentliche Motivation? So wie eine Tierlehrerin Macht über die Bestien bekommt?

Was meinst du? und wie findest du dieses Bild des Berufs "Domina"?

Oh, pikante Informationen über Sex Dates

Lust ist alterslos - aber wie kommt man eigentlich zum Sex?
Ich bin gespannt: Pikante Informationen aus erster Hand über sinnliche Sex-Dates … auch „Casual Dating“ genannt, oder von Spöttern „Vögel-Treffen“.

Meine Pressekollegin, die dergleichen zu wissen glaubt, schreibt zunächst etwas, das ich bestätigen kann:

«Seien wir ehrlich, auf den anderen Datingportalen geht es schlussendlich auch um Sex. »


Na ja – nicht bei allen. Aber warum sollte es eigentlich beim „Dating“ nicht um Sex gehen? Worum dann? Um Versicherungsabschlüsse?“ Oh, bitte. Niemand soll sagen: „Um Liebe.“ Das ist einer der Sätze, die ich zu hassen gelernt habe. Richtig ist: Es geht um etwas Anderes. Und ja, auch Liebe gehört dazu – aber die kommt nicht durch „Dating“ zustande.

Nun gut. Die Protagonistin ist eine Cougar, also eine flotte Mittfünfzigerin. Ich höre von vier Pannen – ja vier. Der Erste hat das Magenweh gekriegt statt einen Steifen. Der Zweite war besoffen oder sonst irgendwie malad. Der Dritte hat das falsche Hemd an. Der Vierte ignorierte die Frau. Oder so ähnlich. Ist auch egal.

Ja, es müssen auch „Kultivierte“ und „Lustige“ dabei gewesen sein, wie ich las. Und am Ende noch ein bisschen „Psychologie aus der Küche“. Sie ist einfach: Die Kluft zwischen Wunschvorstellung und Realität ist groß.

Wer hätte das gedacht? Nur eine Frage wäre da noch: wenn das alles so frustig und aussichtslos ist, warum tun’s die Leute dann eigentlich?

Zitat aus "Der Bund" (CH) vom 6. November 2018.

Das Thema „Casual Dating“ oder „Spontansex“ eignet sich ganz vorzüglich für Kurzgeschichten. Wenn du eine in der Schublade hast, dann schicke sie uns. Wir überprüfen sie und sagen dir, was wir davon halten.

hoffentlich eine gute Story ...

Empfinden Frauen Analsex als „angenehm“?

Und immer wieder lockt der Po ...
Frauen denken sehr unterschiedlich über Analsex. Die große Mehrheit will ihn „nicht wirklich“, und eine großer Teil der Frauen, die ihn erlebt haben, konnten ihn nicht genießen. Zumeist, so hörten und lasen wir, waren die Männer zu ungestüm (oder auch brutal). Der Hauptgrund scheint aber zu sein, dass nicht genügend „Schmierstoff“ (Gleitmittel) verwendet wurde.

Doch eine Minderheit der Frauen kann dem „Analverkehr passiv“ tatsächlich etwas abgewinnen. Der Traum davon bewegt sogar ein Drittel von ihnen – doch scheinen nur wenige Frauen „anale Praxis“ zu haben.

Erste Hürde: Eindringen lassen und "Aufnehmen"

Wie bei allen sexuellen Vergnügungen ist das „Eindringen“ und „Aufnehmen“ die erste Hürde. Beim Analverkehr gilt diese Stufe körperlich wie mental als besonders Angstauslösend. Der Schließmuskel soll ja normalerweise „dicht“ halten, und wenn der Arzt den After untersucht, sagt er oft man solle sich so verhalten „wie zum Stuhlgang“, also zunächst mild entspannen. Und nun kommt eben der Moment, in dem sich entscheidet, ob alles „hopp oder topp“. Stößt du nun einen tiefen, entspannten Seufzer aus und genießt das neue, wundersame Gefühl oder ist es wie eine Reihe von Nadelstichen, die Panik in dir auslösen?

Wenn es der Seufzer ist, dann kannst du wahrscheinlich auch Lust daran finden. Manche Frauen sagen, dass schon allein ein Finger Lust auslöst – aber ein Penis ist zumeist deutlich umfangreicher als ein Finger.

Heute hörte ich diese Meinung (1):

Wenn „er“ vollständig drin ist, kann es himmlisch sein. Analsex ist viel intensiver als Vaginalsex … und ich bin dort auch viel enger, denn ich kann meine Beckenbodenmuskulatur so viel trainieren, wie ich will: Ich werde nicht „enger“. Warum also nicht? Es ist gut für mich – und natürlich erst recht für meinen Partner.


Auch Frauenzeitschriften beschäftigen sich mit dem Thema. Etwas flapsig stand in der Brigitte (wohl auch in „Neon“,2):

Im Kopf erst mal bäh, womöglich schmerzhaft, in jedem Fall nur was für Pornodarstellerinnen. Und in der Praxis dann eigentlich ziemlich aufregend, bei guter Vorbereitung absolut schmerzfrei und besonders innig.


Andere Frauenzeitschriften sammeln Meinungen über Analsex, und immer wieder lasen wir „es kann ein tolles Gefühl sein, aber …“

… aber du brauchst eine Weile, , bis du es genießen kannst.
… aber es fühlt sich ganz anders an als vaginal.
… aber ich immer noch den Eindruck, es ist irgendwie schmutzig,


Tipps nützen nicht viel, aber Gleitmittel und eine "Vorbehandlung" hilft

An Tipps mangelt es wirklich nicht. Jede Frauenzeitschrift hat sie. Die Art, in der sie vermittelt werden, deutet von vornherein darauf hin, dass diese Tipps eher zum Lesen für neugierige Frauen sind, als für die Praxis der Luststeigerung gedacht sind. Denn im Grunde gilt, was immer und überall beim Genuss eine Rolle spielt: Wann, wie und mit wem hast du’s zum ersten Mal richtig genossen? Warst du wenigstens darauf vorbereitet, was du tatest? Und ein wirklich guter Tipp kommt meistens nur „am Rande“ vor. „Feuchte“ Solo-Übungen mit dünnen Analdildos und viel, viel Gleitgel sind die beste Garantie dafür, dass du weißt, was auf dich zukommt und du nicht restlos überrascht bist, was mit dir passiert, falls du es tust.

Die populären Quellen für Frauen:

(Die Zitatenquelle (1) kann nicht veröffentlicht werden), Meinungen bei "Miss at" Tipps bei Fem.com, Wörtliches Zitat (2) von Brigitte, weitere Tipps z.B. in der "Freundin" und bei Wunderweib ... sowie in fast allen anderen Frauenpublikationen. Medizinisch auch bei Netdoktor.