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Den Körper präsentieren und Feministin sein?

Den Körper präsentieren und Feministin sein? Falls Sie sich wundern, dass ich diesen Artikel selber schreibe - es wird einfach Zeit, dass wir Männer Flagge zeigen - insbesondere die liberalen unter uns. Dieser Artikel handelt auch davon, Widersprüche zuzulassen und sie nicht aus ideologischen Gründen zu verteufeln.

Manchen scheint es seltsam, wenn jemand wohlhabend und Sozialdemokrat ist. Andere gucken scheel, falls jemand am Existenzminimum nagt und liberal wählt.

Würde man sich wundern, wenn ein hübscher junger Mann Maskulinist wäre? Nein, wohl nicht. Man würde sagen: „Nun ja, er kann nichts dafür, dass er schön ist, und es ist sicher nicht so toll, einer solchen Weltanschauung anzuhängen, aber es ist sein gutes Recht, nicht wahr?“ Jedenfalls würde das Thema keine der journalistischen Quasselstrippen erregen.

Eine schöne Frau, die ihren Körper zeigt - und Feministin ist?

Nun aber, Freunde wird es ernst: Wenn eine schöne, schlanke und sehr feminin wirkende Frau sagt, sie würde gerne ihre Körper präsentieren, aber sie sei eben auch eine Feministin, was dann? Was, wenn sie ihren Körper stolz präsentiert und dennoch für die Rechte und insbesondere die Selbstbestimmung der Frauen eintritt? Dann kocht die Volksseele, jedenfalls bei dem Teil des Volkes, das eigene Anschauungen für religionsähnliche Dogmen hält. Da heißt es dann:

Eine Frau, die ihr Geld damit verdient, sich als Sexobjekt zu inszenieren, kann keine Feministin sein.

Wer sagt denn so etwas?

Nun, es ist das rastlose und von Ideologien getriebene Köcheln in den Netzwerken, die sich völlig grundlos „sozial“ nennen. Hier lebt das Anprangern, hier wird der Hass erzeugt. Und hier heißt es nicht: Fein, dass du deine Schönheit und deine Popularität nutzt, um die Sache der Frauen zu vertreten. Hier heißt es: „Du darfst nicht zugleich deinen Körper zeigen und Feministin sein. Tust du es dennoch, überschütten wir dich mit unserem Hass.“ Aktueller Anlass für die Hasstriaden ist beispielsweise ein Interview, das Emily Ratajkowski dem Magazin Magazin „Grazia“ gab. Darin bekannte sie sich zum Feminismus und sagte:

Beim Feminismus geht es darum, die Wahl zu haben: sozial, sexuell, am Arbeitsplatz und in jeder anderen Hinsicht. Es geht darum, dass Frauen die freie Wahl haben.


Eine Frage, die sich viele junge Frauen stellen, ist stets, ob sie bereits Grenzen ziehen soll, bevor sie das Spektrum der Möglichkeiten durchforstet haben, was Frau Ratajkowski verneint.

Unabhängig von der Diskussion um Schönheit und Feminismus muss allerdings gesagt werden: eine wirklich freie Wahl zu haben, ist selten, weder sozial, noch sexuell, noch am Arbeitsplatz. Und dabei sind es nicht ausschließlich die äußeren Bedingungen, die dies verhindern: Die Einschränkung ist allzu oft hausgemacht und liegt in einer selbst auferlegten Einschränkung. Und nein, dies ist nicht ausschließlich bei Frauen der Fall – es betrifft auch unendlich viele Männer.

Nun, Frau Ratajkowski ist jedenfalls nicht empört über die Wühlmäuse in den „sozialen“ Netzwerken. Gegenüber dem Magazin Grazia gab sie zu, sie würde Menschen dazu anregen, wütend zu werden. Sie sei eben nicht „Durchschnitt“, ja, sie habe wirklich Angst davor, als Mittelmaß angesehen zu werden – und 300.000 Trolle seien immer noch besser, als gar nicht beachtet zu werden.

Zitate, Nachlesen: Berner Zeitung Grazia Daily (englisch)

Die Sache mit dem schmutzigen Sex

Ich sag mal, was ich denke: Sex ist sowieso nicht sauber. Irgendwas landet im Slip oder auf dem Teppich, irgendwas spritzt auf die gute Lackoberfläche, und manchmal wird das Laken so feucht, dass du dich anschließend nicht mehr drauflegen magst.

Aber richtiger schmutziger Sex ist ja gar nicht „schmutzig“, sondern einfach – geil. So geil, dass du ihn dir oft wünscht. Aber du kriegst ihn nicht – nicht von deinem Partner, nicht von deinem Date.

Stöhnen, Brüllen von Lust, süße kleine Bisse, sinnliche Schläge und all diese anderen Lüste, die du in deinen Tagträumen durchlebst, aber niemals mit einem Typen.

Verdammt – ja. In der Beziehung sagst du dir: „Nein, wir sollten es nicht tun, es könnte etwas Wertvolles in unserer Beziehung zerstören.“ Wenn du Single bist, besänftigst du dich: „Nein, so etwas sollte man nie mit Fremden tun – viel zu gefährlich.“

Die Grenzen – du erreichst sie nie, weil du dich nicht fragst: „Warum eigentlich nicht?“, und du sagst dir: „Besser … ich wage gar nicht, daran zu denken.“ Dir kommt in den Sinn, dass es nicht nur eklig oder verstörend sein könnte, sondern auch äußerst schlecht für deinen Ruf.

Wenn du Single bist und eine Frau: Erinnerst und ich noch, wie alles roch? Hinterher? Nach Sekt, Muschiduft, Sperma und warmem Schweiß?

Oh, ich schreibe dies alles, um dir zu sagen, was die Figur denken und fühlen könnte, über die du schreibst. Und im Gegensatz zu dir wird sie alles durchleben, was so schrecklich schmutzig ist – egal, ob sie Single ist oder einen Partner hat.

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos?

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos? Die Antwort mag viele Menschen der heutigen Zeit überraschen.

Gezielt bei der Beichte nachgefragt ...

Oh ja … und sie taten es offensichtlich so häufig, dass die Beichtväter gehalten waren, danach zu fragen. (1)

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun, das heißt, hast du ein Gerät oder Werkzeug benutzt, das dem Penis eines Mannes ähnelt, genau vorn der Größe, die deinem Wunsch entsprach, und hast du es im Bereich deines Unterleibs befestigt oder es in andere Weise an dir und damit Unzucht mit anderen Frauen betrieben oder haben andere Frauen dies mit gleichen oder ähnlichen Instrumenten bei dir getan?

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun? Das heißt, hast du Unzucht mit dir selbst getrieben mit dem Gerät, dass ich zuvor erwähnt hatte oder mit einem anderen Instrument?


Natürlich mussten die Damen, die es betraf, Buße tun.

Kommen wir mal wieder ind er Jetztzeit an. Viele Frauen besitzen (und nutzen) Vibratoren und Dildos, solo oder miteinander. Der viel gepriesene und gelegentlich verachtete Strap-On-Sex ist auch unter Frauen weiterhin populär, trotz der vielen feministischen Kommentare, dass vaginaler Sex kaum Sinn hat.

Die Autorin des Artikels, aus dem ich die Zitate entnommen habe, weiß, warum die Sicht auf das Mittelalter (wir befinden uns ungefähr im Jahre 1000) so wichtig ist (Zitat, 2).

Nun, erstens zeigt es uns, dass wir, die wir glauben, so wild und versessen auf unsere Sexspielzeuge zu sein, eigentlich wissen sollten: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Und es zeigt uns auch, dass im Gegensatz zu den vielen Vorstellungen einiger Leute von einer keuschen und asexuellen Lebensart (der Frauen) in der Vergangenheit, die Menschen immer Freude an sexueller Lust hatten. Frauen hatten schon immer Sex mit Frauen und sich selbst und grundsätzlich mit wem auch immer, denn auch Frauen sind geil.


Die Keuschheit des Weibes - ein Ammenmärchen

Die Frage, warum Frauen damals zur Keuschheit und Enthaltsamkeit angehalten wurden und vor allem davor bewahrt werden sollten, sexuell „erweckt“ zu werden, steht auf einem anderen Blatt. Ich erinnere mich mit Befremden an die Behauptung des Psychiaters Richard von Krafft-Ebing, der kurz vor der 19hunderter Jahrhundertwende in seinem Werk „Psychopathia Sexualis“ dies behauptete:

Ist (das Weib) geistig normal entwickelt und wohl erzogen, so ist sein sinnliches Verlangen ein geringes. Wäre dem nicht so, so müsste die ganze Welt ein Bordell und Ehe und Familie undenkbar sein. Jedenfalls (ist) das Weib, welches dem Geschlechtsgenusse nachgeht, (eine) abnorme Erscheinung.


Was sagt uns das?

Wir müssen jederzeit bereit sein, das, was wir über die Kultur, die Geschichte und das Dasein erlernt haben, zu überdenken. Und wir sollten uns niemals auf Experten verlassen.

(1) Ich verlasse mich hier auf diese englische Quelle - eine deutsche Übersetzung aus dem Lateinischen stand nicht zur Verfügung.
(2) Das Zitat musste im Deutschen etwas verändert werden, besonders, weil die im Deutschen nicht gebräuchliche und unübersetzbare Abkürzung "DTF" verwendet wurde)

Schlafzimmer oder Lustzimmer?

Installation in Rot - Künstlerdarstellung
Mutter, Tochter, Schwiegermutter, Nachbar oder Arbeitgeber haben sich angesagt, und natürlich wollen alle die nagelneue Wohnung inspizieren. Höfliche Menschen verzichten natürlich darauf, das Schlafzimmer zu sehen, aber zum perfekten Gastgeber gehört natürlich auch, alles „vorzeigen“ zu können. Das kann peinlich werden, wenn sich das Schlafzimmer als Lust- und Lasterhöhle identifizieren lässt.

Singles und der Ort, an dem die Lust ausgelebt wird

Singles? Ach ja – bei ihnen sollte das Schlafzimmer eigentlich immer für den nächsten Lover vorbereitet sein – und da fragt sich natürlich: Wie stattet man es aus? Matratze auf dem Boden? Single-Bett, eigentlich zu schmal für den Lustgewinn? Schleiflack-Doppelbett? Einsvierzig-Bett mit überteuerter Matratze? Oder Lust-Imperium mit Rotlicht, Kuschelecken und diesen merkwürdigen Ringen, die mit kräftigen Dübeln fest in der Wand verankert werden?

Was findet man in deinem Schlafzimmer, Single?

Vor zwei Jahrzehnten gab es mal eine Webseite mit Partnersuch-Sparte, bei der eine wichtige Frage gestellt wurde: „Was finde ich in deinem Schlafzimmer vor?“ Einen Gecko, ein Frettchen, eine Katze? Ein Himmelbett, ein Wasserbett oder eine Matratze? Na, darum ging es nicht ausschließlich. Sondern auch, ob es eine Sammlung von „Toys“, Kondomen, Handfesseln, Gleitmitteln, Lustverstärkern, Seilen oder Peitschen gab. Da konnte der geneigte Single schon mal feststellen, ob die eigenen Gelüste mit der des/der Andere korrespondierten. Und die Vorsichtigen, aber dennoch Begierigen nutzten meist die Chance, einfach zu schreiben: „In meinem Schlafzimmer findest du mich.

Selbst Eigentümer? Wie wäre es mit einem Lustzimmer?

Nun aber mal Butter bei die Fisch: Wenn du der Eigentümer bist, dein Haus groß genug ist, und du über die Partykeller-Zeit hinaus bist: warum dann nicht „Schlafzimmer“ und Lustzimmer trennen? Heißt nicht, dass man im Schlafzimmer in Zukunft nicht mehr der Lust frönen darf oder im Lustzimmer niemals einschlafen darf. Sonder nur, dass ein Lustzimmer für die Lust eingerichtet wird und ein Schlafzimmer zum Schlafen.

Rosa, Lila, Rot und Schwarz

Die Lust kann rosa, rot oder schwarz sei, wenn wir mal von Liebhabern vom Weißräumen für Klinik-Erotik absehen wollen. Manche romantische Frauen richten sich ihre Lustzimmer (auch Schlafzimmer, ja doch) gerne als „Liebeslauben“ ein, damit ein bisschen Romantik aufkommt. Dann sind Rosa- und Lilatöne gar nicht so schlecht, und auch ein bisschen Kunstblumen- oder Beleuchtungskitsch darf sein. Ist das Lustzimmer im Keller oder auf dem Dachboden, nicht vergessen, ein Bad oder einen Waschraum vorzusehen – ist ja wirklich Mist, wenn du erst über zwei Stockwerke zum Pinkeln gehen musst. Ach – und ein flüstersanfter Kühlschrank hilft auch, den nächtlichen Nachschub an Blubberwasser mit und ohne Alkohol zu sichern.

Für heftige Lüste: Rot und Schwarz

Die wirklich heftigen Frauen, Paare und Männer bevorzugen ein rotes Interieur für die Lust. Rot und Schwarz sind von jeher die Farben der verbotenen Liebe und etwas „verboten“ soll es ja wirken. Wer die Wände Schwarz streicht oder einen Gewölbekeller umbaut, hat meist auch die schwarzen Gedanken, den Raum nicht ausschließlich (oder gar nicht) für die geschlechtlichen Lüste als solche zu nutzen. Er wird vielmehr eine Ausstattung mit sogenannten SM-Möbeln bevorzugen, die ja nicht gerade zum Ausruhen gedacht sind.

Ein Raum für nahezu jede Lust

Wenn ich euch etwas empfehlen darf, dann versucht es zunächst mit einem in rot gehaltenen Raum, der durchaus über ein Bett verfügen darf. Gedämpfte, vielleicht indirekte Beleuchtung, eine kleine Stereoanlage mit entsprechenden CDs oder Streaming-Diensten, einen Bildschirm, einer kleinen (oder großen) Sammlung von erotischen Filmen, einem Utensilien-Schrank und einem Kleiderschrank. Unbedingt auf mehrere Sitzgelegenheiten für die verschiedensten Anlässe achten, dazu eine längliche, schmale Liege. Spiegel, erotische Bilder und Darstellungen gehören auch dazu, und sehr empfehlenswert ist ein Paravent – möglichst historisch. Vor allem Damen lieben nach wie vor, sich dem Liebhaber gelegentlich optisch entziehen zu können.

Du kannst in solch ein Liebeszimmer von vornherein die Einrichtungen integrieren, die du für deine bevorzugen Spiele benötigst – vor allem massive Befestigungsmöglichkeiten an Wänden, Decken oder auch am Fußboden. Das solltest du auch tun, wenn du an sich eher „Blümchensex“ liebst – du könntest mal jemanden treffen, der es „härter“ mag.

Es soll nicht aussehen wie im Bordell

Der größte Fehler, den du begehen kannst, ist das Zimmer erotisch zu überladen – das gilt besonders, wenn du als Single ein Lust- oder Liebeszimmer ausstattest. Dein Schlaf- oder Liebeszimmer soll nicht aussehen wie ein Zimmer im Bordell – das gibt deinen Bekannten oder Liebhabern einen falschen Eindruck, auch von dir selber.

Gewöhnliche Schlafzimmer? Möglichst ohne Wandel-Möbel

Für „gewöhnliche“ Schlafzimmer gibt es zwar Spezialmöbel, deren Funktion nicht sofort erkennbar wird, sie können aber dennoch zufälligerweise enttarnt werden, und sie sind enorm teuer. Viel besser ist, unauffällige Möbel zu verwenden, udn nur die Dekoration zu ändern, bevor der Lover eintrifft.

Und du?

Was wirst du tun? Ich habe einen Tipp für dich: Bei Erotik-Versendern sind „SM-Möbel“ erheblich teurer als gewöhnliches Mobiliar aus dem Möbel- oder Antiquitätenhandel, die oft den gleichen Zweck erfüllen und die, ganz nebenbei, noch erheblich sinnlicher sind.

Foto: © 2019 by Liebesverlag.de für die farblich verbesserte Original-Version.

Der romantische Mann – ein devoter Mann?

Am Ziel seiner Wünsche oder Opfer seiner Neigung?
Dieser Artikel handelt von der unbewussten oder offenkundigen Macht, die manche Frauen auf Männer ausüben und diskutiert kontrovers, ob es dir (und ihm) wirklich guttut.

Stell dir einen Mann vor, der durch und durch romantisch und zuvorkommend ist. Er versucht, dir jeden Wunsch von den Augen abzulesen und legt noch ein Sahnehäubchen darüber. Er stellt seine eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund, um deine zu erfüllen.

Gefällt dir das? Wolltest du schon einmal Prinzessin zu sein, ja vielleicht gar die Königin auf dem Thron der Liebe? Oder hast du es schon einmal erlebt?

Ein bisschen dominant sein nützt dir zunächst

Wenn du ein wenig dominant veranlagt bist, und dazu noch gewohnt, dass Männer dir gerne ihre Unterstützung anbieten, dann wirst du die Situation kennen. Es muss es sich dabei gar nicht um eine Liebesbeziehung handeln, es reicht, wenn der Mann dir als Kollege, Dienstleister oder Lieferant begegnet. Wenn er offensichtlich von dir begeistert ist, wird er dir von sich aus anbieten, Arbeiten für dich zu übernehmen, Probleme für dich lösen oder einige Dienste kostenlos zu verrichten, die er eigentlich berechnen müsste. Du tauscht dabei deinen Charme gegen etwas, was du gerne hättest, was dich beruflich voranbringt oder was dir Kosten erspart.

Wenn aus einem Gefallen die Gewohnheit wird, etwas zu fordern

Nimm an, dass es nicht dabei bleibt. Die nächste Arbeit, die er für dich ausführen könnte, das nächste Problem, das er für dich lösen könnte, die nächste Leistung, die er kostengünstig erbringen könnte? Je nachdem, wer du bist und wo es geschieht, lädst du ihn zu einem Kaffee in der Kantine ein oder zu einem Glas Wein in der Bodega. Oh, er wird stolz sein, von dir eingeladen zu werden, mit dir einige Zeit verbringen zu dürfen. Dann erklärst du ihm, was dich bedrückt – und er wird alles zum Besten lösen.

Was dir beruflich leichtfällt, geht vielleicht auch privat.

Einmal als Königin auf den Thron gehoben werden?

Gefällt dir so etwas? Wolltest du schon einmal Prinzessin zu sein, ja vielleicht gar die Königin auf dem Thron der Liebe? Magst du es, über alle Maßen bewundert oder gar vergöttert zu werden? Es gibt sie, die romantischen, etwas devoten Männer. Sie versuchen, deine Wünsche zu erraten, machen gerne Geschenke, manchmal auch solche, die völlig überzogen sind, und sie erwarten dafür nichts als dein gewinnendes Lächeln oder einen flüchtigen Kuss. Eine professionelle Domina hat jüngst behauptet, romantische Männer seien ideale Kandidaten, um sie völlig abhängig von ihrer Gunst zu machen. Solche Männer benötigten nur leichte sinnliche Anzeichen, um sich zu fügen und schließlich zu unterwerfen.

Gefällt dir die Machtfülle? Wolltest du schon einmal Prinzessin zu sein, ja vielleicht gar die Königin auf dem Thron der Liebe? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, es selbst auszuprobieren oder befremdet dich schon der Gedanke daran?

Der romantische Sklave und du

Manche der romantischen, etwas verwirrten und leicht devoten Männer bieten sich als „Lückenbüßer“ an. Sie ahnen, das sie nie wirklich in deinem Bett landen werden, aber sie nutzen die Chance, mit dir zusammen sein zu dürfen. Und weil sie dich immer wieder sehen wollen, werden sie dafür auch einen Preis bezahlen: Aufgaben für sich übernehmen, Restaurantrechnungen zu bezahlen und vieles mehr. Und sie werden andere soziale Kontakte vernachlässigen, weil sie denken, dass du die einzige emotionale Beziehung in ihrem Leben sein sollst.

Rückzugverhandlungen und Hass

Das ist der Grund, warum diese Männer nach und nach von dir abhängig werden. Nehmen wir an, du bist keine Lifestyle-Domina oder eine begnadete Männerdompteuse, dann wird dir ein solcher Lover früher oder später lästig. Dann ist es gut, wenn der Mann einsieht, dass er einen Spleen hat und du jetzt andere Wege gehen willst – und das ist die Voraussetzung, dass du selber wieder herauskommst aus der Nummer.

Ansonsten ist es sehr schwer, einen romantisch verliebten, devoten Mann wieder loszuwerden. Wahrscheinlich hat sich seine „fixe Idee“, dich zu „lieben“, schon so verfestigt, dass er nicht mehr von dir loskommt, und danach werden solche Männer wirklich lästig, weil sie gar nicht begreifen, wie beschissen ihr Zustand schon ist. Und dann hast du die Arschkarte und musst dich vor ihm schützen. Ich kann das niemandem wünschen.

Was, wenn der Mann ungewöhnlich romantisch ist?

Der romantische Mann - nützt er dir oder schadet er dir?

Nicht jeder Mann mit einer betont romantischen Neigung ist devot, und nicht jeder, der devot ist, ist auch gefährdet, einer Frau zu verfallen. Und du wirst vielleicht zunächst mal gar nichts dagegen haben, wenn er dich ein bisschen hofiert. Ja, vielleicht genießt du sogar, wie viel er für dich tut – es kitzelt dein Selbstbewusstsein.

Devot sein - aber nicht selbstlos: Wenn die Illusion platzt

Doch vergiss nicht: Wer extrem romantisch und ein wenig devot ist, muss nicht zwangsläufig auch selbstlos sein. Selbst jene, die gerne schenken und deinen Charme als Belohnung nehmen, erträumen sich mehr. Und wenn du dann nicht mehr gibst, ändert sich ihr Verhalten. Und du? Du hättest nie gedacht, dass der Preis eines Tages so hoch werden könnte. Und du bist nicht bereit, ihn zu zahlen. War nicht alles nur ein Spiel? Dein Charme gegen seine Leistungen? Ja, das war mal so. Und von einem Tag auf den anderen ist es anders.

Wenn diese Blase platzt, drohen schlimme Konsequenzen. Das Ansehen, das du dir beruflich erworben hast, fällt möglicherweise wie ein Kartenhaus zusammen. Der Geschäftspartner, dem du manchen Preis durch ein Lächeln abgerungen hast, verlangt plötzlich andere Konditionen. Und sollte sich gar einer der Männer geschädigt oder „ausgenommen“ fühlen, dann könnte deren Seele kochen und dich mit Hass überschütten.

Ich weiß, wie verführerisch es ist, verehrt und umworben zu werden, aber jemanden in die Abhängigkeit zu treiben ist eine ander eSache. Und deshalb: lass es bleiben. Es zahlt sich nicht aus.

Bi, echt?

Tendenz "BI" für den Dreier?
Seit einigen Monaten recherchiere ich über Dreier – ja Triolen, also Gelegenheitssex in Gruppen mit drei Partnern. Einmal, um herauszufinden, wo sich Wunsch und Wirklichkeit trennen, und dann, um festzustellen, welche Strömungen besonders attraktiv für Voyeure (Voyeurinnen) und Leser(innen) sind, die von solchen Geschichten richtig geil werden sollen. Und schließlich wäre da noch die Frage, ob du solche Geschichten auch in die „seriöse“ Literatur einbetten kannst. Das kann ich heute leider nicht behandeln, aber ich kann sagen – alles, was es gibt, kann auch seriös beschrieben werden.

Ein Satz ist mir besonders aufgefallen (1):

Wenn eine Triole aus drei heterosexuellen Personen besteht, kann sie ganz nett sein. Wenn einer der Partner „bi“ ist, wird sie interessant. Und wenn mindestens zwei der Partner „bi“ sind, wird sie richtig abenteuerlich.


Stimmt das? Reden wir einmal über „Bi“.

Bi und Frauen

Reden wir also über „Bi“, und erst einmal über Frauen. Forscher haben definitiv festgestellt, dass Frauen eher „sexuell“ als heterosexuell sind, egal, wie sie das selbst sehen. Diejenigen, die damit umgehen können, bevorzugen zwar fallweise Frauen oder Männer, würden sich selbst aber nicht als „bisexuell“ bezeichnen. Die etwas verstörten Frauen, die sich „nicht entscheiden“ können, ob sie nun Frauen oder Männer lieben, neigen am ehesten dazu, sich als „bisexuell“ zu bezeichnen, und sie verhalten sich, bei Frauen wie auch bei Männern, meist höchst problematisch. Besonders Frauen, die von Grund auf sexuell aktiv und dabei auch herausfordernd sind, gehören sexuelle Kontakte zu Frauen zu den Genüssen, die sie sich einfach gönnen wollen.

Du kannst vielfach lesen, dass der Zungenkuss ein Auslöser ist: Manche Frauen geben einander leichthin Zungenküsse, und sie werden davon nicht sonderlich erregt. Andere hingegen verweigern Zungenküsse, weil sie fürchten, davon sexuell erregt oder als „lesbisch“ zu gelten. Du kannst aus fast allen Aussagen über „Frauen und Dreier“ entnehmen: Furcht und Neugierde halten sich die Waage. Vor allem haben „überzeugte“ Hetero-Frauen Angst davor, nicht zu wissen, wie sie eine Frau lustvoll befriedigen können – sie fürchten also, als „unerfahren“ zu gelten oder beim Sex mit Frauen zu versagen.

Bi und Männer

Bei Männern ist die Lage ein wenig anders. Männer geben einander wenig Chancen, körperliche Zärtlichkeiten zuzulassen. Sie fürchten meist, etwas von ihrer Männlichkeit zu verlieren, als „schwul“ zu gelten oder etwas in der Art. Selbst unter Swingern oder anderen tendenziell sexuellen Gruppen haben Hetero-Männer vorbehalte, sich auf andere Männer einzulassen. Jeder Versuch einer lustvollen Berührung durch einen Mann wird zurückgewiesen, und selbst jede ungewöhnliche Berührung oder sexuelle Handlung von Frauen wird zurückgewiesen, wenn sie nicht in den „üblichen Rahmen“ passt. Die neue Lust am „Pegging“ hat daran offenbar wenig geändert. Ein kleiner Trick hilft im erotischen Roman (und möglicherweise auch dann und wann in der Realität): Bei einem sogenannten FMM-Dreier verführt die Frau beide Männer und bereitet sie darauf vor, auch aneinander gefallen zu finden.

Was sagt uns das alles über "Bi"?

Das Wort „Bi“ oder „Bisexuell“ steht überwiegend für Menschen, die in ihrer sexuellen Präferenz schwanken, aber nicht für solche, die darin eine Möglichkeit sehen, ihre erotischen Fähigkeiten zu vervollkommnen oder zu mehr Genuss zu gelangen. Swinger, Darsteller(innen) und Menschen in erotischen Dienstleistungsberufen sind dabei eher geneigt, sich der Lust hinzugeben als zu fragen, wer sie gibt und wer sie empfängt.

Da viele Dreier, die in der Öffentlichkeit beschrieben werden, sogenannte MFF-Dreier sind, fühlen sich Frauen eher genötigt, dafür zu sorgen, dass „alle Beteiligten daran Spaß haben“. Was im Klartext heißt, sich auch um die „zweite Frau“ zu bemühen, wenn sie darin schon etwas Erfahrung haben.

Also: keine Angst davor, dass „Triolen“ auch gleichgeschlechtliche Komponenten enthalten. In der Realität gibt es darüber zumeist Absprachen, während es in erotischen Romanen meist Impulse sind, die eine gleichgeschlechtliche Aktivität einleiten.

(1) Ich erinnere mich nicht mehr, wo dieses Zitat (in französischer Sprache) stand.
Bild: Groschenroman (Titel) ohne Datum

Über das Spiel mit der Lust und die Lust an der Lust

Seide ist immer eine Alternative ...
Geht es dir auch so? Wenn du an wirklich sinnliche, ja vielleicht frivole Dessous denkst, dann denkst du auch daran: „Oh je, hoffentlich muss ich die nicht zu lange tragen …“

Meistens tragen wir die frivolen Teilchen ja, um unsere Lover so richtig scharf zu machen, nicht wahr? Dreiteilig, mindestens der BH mit Spitze und Strickerei, dazu Strapse und (erröte ruhig, du tust es ja doch) mit einem „schrittoffenen“ Höschen.

Sexy Klamotten in der Bahnhofstoilette wechseln?

Mir schrieb einmal eine Frau, sie würde in ganz gewöhnlichen Klamotten zu ihrem Lover fahren, und sich erst auf der Bahnhofstoilette umziehen. Und meine Kosmetikerin hat mir erzählt, wie sie eine schöne junge Frau noch am späten Abend anmeldete, um sich ihre Schamhaare entfernen zu lassen … ja, er kenne sie nur so, und er wolle sie nur so sehen.

Dem Lover eine Show bieten?

Alles nur Show, um dem Lover zu gefallen? Manchmal ja, manchmal nein. Es gibt eben diese Momente, in denen du dich verkleiden willst. Die Assistentin vom Vertriebsleiter oder meinetwegen die Wurstverkäuferin and er Supermarkttheke zu sein ist dir nicht genug. Wolltet du nie ein Vamp sein, eine Femme fatale oder wie so etwas sonst heißt? Hast du nie probiert, einen Mann zu verführen, der als „Unverführbar“ galt? Und hast du dazu nicht wirklich „alles“ gegeben?

Gelesen habe ich dies … es geht wohl um Dates:

Sollte man einen Menschen erst näher kennenlernen und zumindest ein bisschen an sich binden, bevor man ihm die Gammellook-Version seiner Selbst zeigt? Oder sollte man frühzeitig klarstellen, was Sache ist und jegliche ungeschminkte Wahrheit zeigen?


Na ja, also die Lust ist ja auch ein bisschen ein Spiel, und das nicht nur, wenn du Dates hast. Und wer würde nicht gerne ein bisschen „Verführerin“ spielen? Und geht's wirklich immer darum, sich zu „binden“?

Kommen wir mal zurück zu den Klamotten und dem Spiel mit der Lust.

Wenn du wirklich keine Kratzklamotten und keine nuttigen Sachen tragen magst, dann kauf dir ein schwarzes, weißes oder rotes Seidennachthemd – ruhig auch mit Spitzen und so. Da hat dein Lover was zum Sehen, zum Ahnen und zum Anfassen. Und … du musst es nicht einmal ausziehen.

Ich muss euch noch mal was sagen: Normalerweise weißt doch jede Frau, wann ein Mann ein Lover ist und wann „Beziehungsmaterial“, oder? Und wenn du deinen Lover triffst, dann mach es ihm so schön wie möglich.

Bild: © 2010 by figleaves.
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Wie kann man die Sinne schärfen und die Lust erhöhen?

Einfaches Arrangement: Schal und Warenhaus-Handschellen
Der Mensch verfügt über mindestens fünf Sinneseindrücke, die für unseren Alltag unerlässlich sind. Sobald wir die Wichtigsten davon willentlich stilllegen lassen, schärfen sich die übrigen. Um einen starken Lustgewinn zu erreichen, wird im Allgemeinen geraten, alle Sinne auf Berührungen zu reduzieren. Die Kombination aus Unsicherheit, Furcht und Genuss bietet ein Spielfeld für alle Menschen, die mehr Lust oder erregendere Lust empfinden möchten. In den weitaus meisten Fällen werden „Hören“ und „Sehen“ blockiert, um die Empfindlichkeit der Haut heraufzusetzen.

Augen und Ohren und Bewegungshemmungen

Augen – sobald die Augen verbunden werden, versuchen wir, das Gehör zu schärfen – und zugleich werden die Berührungsreize stärker empfunden. Klar, dass diese Methode ausgesprochen beliebt ist – sogar bei Paaren, die ausgesprochenen Blümchensex praktizieren.

Ohren – ein Mensch, der nichts hört und nichts sieht, ist am sensibelsten für alle Berührungsreize. Nur die Ohren zu verstopfen ist dann angebracht, wenn jemand nicht hören soll, was auf ihn zukommt oder wer sich außerhalb seines Sehfelds im Raum befindet.

Nase – das Riechen ist bei den meisten Menschen nicht sonderlich ausgeprägt. Deshalb lohnt sich kaum, den Geruchssinn zu blockieren.

Zu alldem kommt noch das Grundbedürfnis, jemandem ausweichen zu können, sich also einer möglichen Berührung zu entziehen. Im Spiel mit der Lust soll genau das oft verhindert werden. Dazu werden sanfte bis harte Fesselung benutzt – je nach dem Sinn und Ziel des erotischen Spiels.

Von super sanft bis extrem hart

Wenn wir da alles zu einem Paket schnüren und allerlei Möglichkeiten finden, den Partner lustvoll zu berühren, sei es mit der nackten oder behandschuhten Hand, dann haben wir die Grundlagen. Nun können wir ihn auch mit anderen Körperteilen (Lippen, Brüsten, Füßen) berühren, ihn mit Stoffen (Seide, Federn oder auch Sisal) überstreichen oder Gegenstände auf seine Haut einwirken lassen, zum Beispiel einen Teppichklopfer. Das alles ist anhängig davon, wer mit wem was spielen möchte, und die Grundzüge dieser Spiele müssen unbedingt vorher vereinbart werden.

Ihr könnt unschwer erkennen, dass hier unglaublich sanfte Spiele (Augenbinden, Federn, Seidenstoffe, Schals als Bewegungshemmer) verwirklicht werden können wie auch Spiele härterer Gangart (Masken, Eis und Wachs, Flogger und Handschellen).

Sicherheit zuerst

Jedes der Spiele muss sofort und ohne Widerspruch unterbrochen werden können – dafür gibt es Sicherheitswörter. Und im Moment der Gefahr sollten sich eventuelle verwendete Fesselungen sofort lösen lassen –ungefähr so schnell, wie man einen Hund von der Leine lassen kann.