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Erotische Typoskripte – aus den 1950er Jahren

Hochstehende Buchstaben und schlechte Texte - erotische Typoskripte
Es gab eine Zeit, in der wurden erotische Manuskripte noch mit der Schreibmaschine geschrieben, um sie dann (meist in geringer Anzahl) zu vervielfältigen.

Ich erinnere mich an zwei Typoskripte, die ich in einer Hinterlassenschaft fand (aber nicht erwarb) und eines aus den 1950ern wurde sogar kürzlich verauktioniert. Die meisten freilich sind untergegangen – sie waren den Erben einfach peinlich.

Manche der Texte waren entsetzlich schlecht, andere aber durchaus akzeptabel und manche sehr sinnlich. Das ist so ähnlich wie heute bei den E-Büchern.

Diese Novelle, die ich im Internet gefunden habe, ist eher holprig geschrieben. Er handelt von zwei durchtriebenen Frauen, die sich daran ergötzen, die jugendliche Unbefangenheit von männlichen Drillingen für ihre Zwecke zu nutzen.

Textbeispiel:

Es war eine harte Zeit für die Drillinge gewesen, aber auch manch angenehme Stunde hatten sie verlebt, wenn eines der Mädchen den Drang in sich fühlte, und einem oder dem anderen der Jungen, manchmal auch alle zwei oder auch drei zu sich nahm, die dann ihrem Geschlecht freien Lauf lassen konnten. Mit der Zeit kam es so, dass sie den beiden Frauen so hörig waren, dass sie ohne Strafe gar nicht mehr auskommen konnten.


So holprig die Sprache, so typisch war das Thema. Lust und Strafe in der Adoleszenz waren im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts beliebte Themen, als die Jungen noch sehr naiv waren. Meist waren es dann entfernte weibliche Verwandte, die sich der „Jungen annahmen“ und sie manchmal in die sinnliche Liebe, dann aber auch wieder in die zwiespältige Liebe einführten. Auch dazu gibt es heute noch Entsprechungen: Die „MILF“, also die erfahrene, notgeile Frau in mittleren Jahren ist nach wie vor ein Favorit in den Augen der lüsternen Jünglinge.

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