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Sex - der Stellenwert

Und du denkst doch daran, nicht wahr?
Wenn ihr euch mit eurer Sexualität beschäftigt, werdet ihr euch früher oder später die Frage stellen: „Welchen Stellenwert hat sie für mich?“

Nun kann man sagen: Eigentlich hat sie ja wirklich den höchsten Stellwert, weil sie ja (nun, gelegentlich) der Fortpflanzung dient. Eigentlich – ja eigentlich. Unsere Brüder und Schwestern im Säugetierbereich, von den übrigen Primaten einmal abgesehen, haben ja nur bestimmte Zeiten, in denen „Sex“ sie verrückt macht. Dann sind sie eben „läufig“ oder „rollig“, wie die weiblichen Haustiere.

Können, wollen, begierig sein

Ja – und nun wir. Wir könnten immer, wenn wir wollen würden und sich Gelegenheiten ergäben. Wir können sehr bewusst auf die Suche nach einem Partner gehen, uns auf den schönen Zufall verlassen oder uns ganz zurückziehen. Die Suche können wir sehr selbstbewusst und mit der nötigen Distanz tun, oder ein bisschen leichtsinnig und begierig. Und schließlich können wir dem Wahn verfalle, denn angeblich sind Religion, Drogensucht und Sexgier in den gleichen Regionen des Gehirns zuhause – falls man der noch etwas holprigen Forschung auf diesem Gebiet Glauben schenken will.

Mythen, Frauen und Männer

Oh ja – ein bisschen leben wir von Mythen. Frauen können immer, wollen aber nicht immer. Männer wollen immer, können aber nicht immer. Oder auch: Frauen wollen eigentlich gar nicht, weil konventioneller Sex sie nicht befriedigt. Oder sowieso nicht, weil sie keinen „eigentlichen“ Sex-Drang haben. Gründe gibt’s immer, und man kann sie sogar nachlesen. Na, und dann Männer: Von früh bis spät einen steifen in der Hose, und ständig bereit, ihn herauszuholen.

Der Stellenwert - Bedürfnisse wandeln sich

Wie ist er denn nun, der Stellenwert? Na klar. In unserem Leben ist Sex schon mal vorgekommen, oder etwa nicht? Und wir haben uns (meist sehr erfolgreich) eingeredet, dass Sex ganz viel mit Liebe zu tun hat. Außer in Liebesromanen. Da hat Liebe etwas mit Triefkitsch zu tun, und Sex stört nur.

Im Laufe eines Lebens lernt man: Sex steht nicht immer ganz oben auf der Bedürfnisskala. Dafür wird immer wichtiger, wirklichen Genuss am Sex zu empfinden – und solche Genüsse können sehr unterschiedlich sein. Und oftmals – ja wirklich – will der Partner nicht so recht ran an das, was den jeweils anderen vor Lust juchzen lässt.

Nein, es ist nicht einfach mit dem Sex. Nicht als Single, nicht als Paar auf Zeit und nicht als beständiges Paar. Und wenn wir gar an die geheimen Lüste denken, dann … nun ja, dann zeigt sich eben, warum es Sexromane gibt. Da erfüllen sich die Wünsche, von denen wir nicht einmal zu träumen wagen, weil sie so richtig schön schmutzig sind.

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