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Opas Domina-Fantasien

Rot, Schwarz und herausfordernd - reicht das?
Die Fantasie bringt manche „Dominas“ hervor- und aus unsere heutigen Sicht Frauen in albernen Kunstlederklamotten. Die auf „dominant“ oder „nuttig“ getrimmt wurden.

Die Fantasien der frühen Jahre
Aus heutiger Sicht scheint es so, als würde „die Frau als solche“ zum Objekt der Begierde – nicht ihre sinnliche Dominanz, die sich ohnehin nur schwer fotografieren lässt. Diese Damen hier mussten nur „wirken“, und die Fotos waren – nun ja, eben Fotos, extrem „kostengünstig“ produziert.

Wobei ich mich inzwischen frage: Welcher Amateur versucht eigentlich, Dominanz und Submission in Bilder zu fassen? Profis haben es oft versucht, ich darf nur an Steve Diet Goedde erinnern. Er fotografiert immer noch im selben Genre.

Bilder auf dieser Seite: Titelbilder von 1960er (?) Domina-Magazinen - ich hätte ursprünglich eher auf die 1950er Jahre getippt.

Was Männer wirklich wollen - nach Sex gieren oder Sex genießen?

Der Artikel "Was Männer wirklich wollen - nach Sex gieren oder Sex genießen?" soll zur Diskussion anregen - und genau deshalb haben wir Aussagen aus dem Internet gesammelt und sie etwas überspitzt wiedergegeben.


Was Frauen von Männern annehmen

Der Hauptirrtum ist, dass Männer die Frauen „ins Bett locken“ wollen und zufrieden sind, wenn sie sich „irgendwie“ vögeln lassen. Das ist so, als wenn man einem Hund oder einem Bettler etwas zu essen gibt, was man eigentlich nicht mehr mag. Nur, dass die Männer eben oft alles mitnehmen, was im Angebot ist.– und das ist sehr schade. Für Männer, für Frauen und für das, was darüber an die Öffentlichkeit kommt.

Sex-Klischees statt Sinnlichkeit

Ziemlich viele Irrtümer gib es auch darüber, welche Präsentationen und Praktiken als „schön“ empfunden werden. Frauen sollten eigentlich wissen, dass die Lust des Mannes wie ein Puzzle im Kopf entsteht und dass Sinnlichkeit nicht durch Klischees hervorgerufen werden kann. Gelegentlich glauben Frauen, es würde einen Mann begeistern, wenn sie nackt aus dem Badezimmer kommen oder – wie im Film – das Badehandtuch fallen lassen. Das muss irgendwie noch aus den Zeiten kommen, als eine nackte Frau eine Attraktion war. Die wirkliche Sensation liegt immer darin, wenn sie etwas trägt, was der Mann nicht erwartet, etwas sagt, das der Mann nicht erwartet oder unerwartet die Initiative ergreift.

Ist PiV-Sex wirklich so interessant für Männer?

Und wenn es „soweit ist“? Manche Frauen glauben heute, sie könnten schon dadurch gewinnen, dass sie, wenn auch widerwillig, Fellatio ausüben. Auch hier gilt: Fast jeder Mann nimmt, was angeboten wird. Nur ist Fellatio eine Kunst und kein geistloses Herumlutschen. Übrigens auch Cunnilingus, aber das ist ein besonderes Thema, weil sich nicht mal alle Frauen zutrauen, so etwas anzubieten. Ganz zu schweigen von Männern, die es „eklig“ finden. Und das „Normale“? Es begeistert oder befremdet, wenn man es zum ersten Mal erlebt. Es macht vielleicht süchtig und man bekommt dann wahrscheinlich Appetit auf mehr. Aber führt das wirklich zu sinnlichem Genuss? Es darf bezweifelt werden.

Was wollen Männer normalerweise wirklich?

Die meisten Männer wollen zwar beim Sex führen, aber es ist ebenso interessant, beim Sex geführt zu werden. Wenn ein Mann sich scheut, seine Wünsche in Worte zu fassen, was ziemlich häufig geschieht, kann es immer noch sein, dass die Frau zielsicher entdeckt, was ihm Freude bereitet – und es könnte etwas sein, was auch ihr Freude macht.

Die meisten Männer wünschen sich eine aufgeschlossene Frau. Nur ihr kann ein Mann letztlich die sexuellen Wünsche und Vorstellungen offenbaren, ohne dass er ihr Urteil fürchten muss. Die meisten Männer haben zudem schlechte Erfahrungen damit gemacht, überhaupt sexuelle Wünsche zu äußern – zumal, wenn sie über das schnelle und gewöhnliche Muster „Penis in Vagina“ hinausgehen.

Sexuelles „Fast Food“ kontra Genuss

Die meisten Männer wissen in jungen Jahren noch nicht, was sie wirklich wollen. Sie brauchen daher Frauen, die sie vom Gourmand zum Gourmet machen. Das wieder lehnen immer mehr Frauen ab mit dem Argument, sie seien sich zu schade, um als „Sex-Ausbilder“ zu wirken. Kein Wunder, dass die Männer auch später sexuelles „Fast Food“ wollen, wenn sie nichts anderes kennen. Und auch, dass Männer Sex-Stoffel belieben, wenn sie keine Frau finden, die sie in die Abgründe der Lust einführt.

Der unlösbare Knoten

Es gibt keine „Schulen der Lust“ – vielleicht aus guten Gründen. Aber wenn es auch keine „Privatlehrer“ oder „Privatlehrerinnen“ mehr gibt, woher soll dann die Fähigkeit zu echtem Genuss kommen?

Und du? Hast du eine Lösung für all diese Probleme? Dann sag uns, was du darüber denkst.

Wie du liebst …

Die Frage „wie liebe ich“ beschäftigt derzeit viele erotisch motivierte Bloggerinnen.

Unter den vielen Antworten gefällt mir eine besonders gut: „Wenn du liebst, dann liebe enthusiastisch.“ Es hat keinen Sinn, nur „mitzumachen“, weil der andere gerade bedürftig ist. Klar darf man das auch. Aber du bist nicht die Caritas.

Es gibt andere Antworten, und viele beziehen sich auf sinnliche Abweichungen. Aber drei Sätze solltest du beherzigen, wenn du liebst:

1. Begeistert sein von der Liebe und vom Partner.
2. Offen lustvoll sein und zeigen, was dir gefällt.
3. Freude an Sinnlichkeit haben.

Und wirklich … ich meine Liebe. Nicht Sex allein, aber eben auch.

Liebe schenken oder mit Liebe handeln?

Darf man als "anständiger" Mensch mit Liebe handeln?
Mancher schenkt Liebe, um sein Karma aufzupolieren – man kann ja nie wissen, wozu es gut ist. Andere saugen Liebe auf wie Schwämme. Die weitaus meisten Menschen verhandeln aber die Liebe untereinander.

Desillusioniert? Ist Liebe nicht etwas, das aus Füllhörnern ohne Bedingungen ausgeschüttet wird, wie Manna, das vom Himmel fällt?

Leider nicht. Liebe wird aufgesaugt, konsumiert, verschenkt, verhandelt und verhökert.

Die Teilnehmer am großen Liebesmarkt und ihre Rollen

Die Welt teilt sich dabei in Schenker, Verhandler und Verhökerer von Liebe einerseits und Genießer, Blutsauger und Klienten anderseits. Erstere brauchen große Vorräte an Emotionen, um sich an den Partnermarkt zu wagen. Letztere versuchen, diese Emotionen günstig zu erwerben, teils aus lauteren Absichten, etwas, um eine wundervolle Beziehung einzugehen oder eine Familie zu gründen, teils aber auch, um ihren Bedarf an Liebe günstig aufzufüllen.

Hinweis für empfindsame Gemüter

An dieser Stelle gestattet mir bitte einen Hinweis: Was ich hier beschreibe, ist ein Modell der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst. In Wahrheit sind wie alle deutlich differenzierter in dem, was wir anderen bieten können und was wir von anderen gerne bekommen würden. Und nun – lest mit diesem Hinweis bewaffnet weiter.

Schenker(innen)

Wer Liebe schenken will, muss einen großen Vorrat an emotionalem Kapital haben. Oder es muss schneller nachwachsen, als es verbraucht wird. Schenker sind entweder selbstlos oder zufrieden mit dem, was sie e zurückbekommen. Sie rechnen niemals das Gegebene und Empfangene auf.

Verhandler(innen)

Auch wer über die Liebe verhandelt, braucht Vorräte an Emotionen – sonst hat man nichts, was man in den Tauschhandel einbringen kann. Das „Verhandeln“ spielt sich oftmals unbewusst ab. Die Partner erwägen im Geheimen, welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Gewinn sie aus einer Liebe, Affäre, Partnerschaft oder Ehe herausholen können.

Verhökerer – Liebeshändler(innen)

Verkäufer(innen) von Liebe werfen mit Wurst nach der Speckseite. Das heißt, sie bieten eine Gabe an, die Ihnen leicht fällt und erwarten, dafür eine größere zurückzubekommen. Das populärste Beispiel wäre, Sex anzubieten und eine Beziehung dafür einzuhandeln. Es ist nicht unbedingt nötig, dazu erhebliche Vorräte an Emotionen zu besitzen.

Wer steht ihnen gegenüber?

Genießer(innen)

Genießer machen sich keine Gedanken darüber, wie sich für die Liebe revanchieren können. Sie nehmen, was geboten wird, fordern aber auch nicht mehr. Und sie kommen, genießen und gehen wieder, wann immer es ihnen beliebt.

Blutsauger

Im Gegensatz zum Genießer, der die Liebe nimmt, weil sie angeboten wird, versucht der Blutsauger (oder die Blutsaugerin) alles an Liebe anzuschöpfen, was möglich ist. Ihm oder Ihr ist es egal, was dem Opfer passiert.

Klienten / Klientinnen

Klienten wenden sich an Schenker(innen), Verhandler(innen) und Liebeshändler(innen), um einen „deal“ zu machen. Entweder zu ihren Nutzen, zu beider Nutzen oder zu Nutzen des jeweiligen anderen. Sie müssen etwas im Angebot haben, was der andere brauchen kann, sonst klappt der Deal nicht. Handelsgut sind Emotionen, Sex, soziale Vorteile, Macht und Einfluss, Geld oder Geldeswert. Normalerweise handeln typische „Schenker(innen)“ nicht – sie versprechen dafür aber auch nichts.

Ob es eine Diskussion gibt?

Deine Meinung ist gefragt. Was ich vorgestellt habe, ist ein Modell. Es ist nicht jedermanns/jederfraus Wahrheit. Was also ist deine Wahrheit?

Sind DREIER eigentlich erstrebenswert?

Dreier - so ein "Männerding" - oder doch nicht?
Ist dieser Artikel relevant? Ja, für 85 Prozent der Männer und mindestens 30 Prozent der Frauen – denn so viel sind es, die entweder vom Sex mit zwei Frauen oder vom Sex mit zwei Männern träumen. (1) Wie viele Frauen/Männer tatsächlich Triolen irgendeiner Art erlebt haben, ist hingegen wenig erforscht und möglicherweise auch nicht wirklich relevant. Denn es sind vor allem die Träumer, die auf den Klippen stehen und sich fragen, ob sie den Sprung ins Meer der Triolen, des Partnertausches oder der Orgien wagen sollten. Zwischen den drei Aussagen: „Warum eigentlich nicht?“, „Was habe ich davon?“ und „Ich fürchte mich davor“ liegen Welten. Diese Betrachtung versucht, die Sache mit dem Dreier möglichst neutral zu sehen.

Lohnt sich das Risiko des Dreiers?

Alles, was wir tun, bemessen wir nach dem Risiko, das damit verbunden ist. Wagen wir es, haben wir möglicherweise einen Gewinn, sei er nun hoch oder niedrig. Wir können aber auch einen Verlust erleiden, und auch er kann so klein sein, dass wir ihn verschmerzen. Oder aber ebenso auch so groß, dass wir später bereuen, das Risiko eingegangen zu sein.

Das gilt für alle Risiken des Lebens - nicht nur auf sexuellem Gebiet und schon gar nicht nur für DREIER.

Ein Männerding oder eher die Lust, Grenzen zu überwinden?

In einem Artikel lasen wir jüngst sinngemäß: „Ach, Dreier – dass ist so ein Männerding.“ Heißt auf gut deutsch: Da fühlen sich die Kerle als Paschas oder sie werden „von oben bis unten bedient.“ Und das alles mit einem einzigen Penis … nun ja. So ein Männerding eben.

Frauen, so lasen und hörten wir, seien nun eigentlich gar nicht an Dreier interessiert, weil sie sich das Vergnügen mit einer Frau auch ohne männliche Unterstützung gönnen könnten. Aha, da hat jemand die Sache zu Ende gedacht … wahrscheinlich, weil ein Penis eben mal erschlafft.

Zwei Männer - sind Frauen daran interessiert?

War da nicht noch so etwas mit einer Frau mit zwei Männern? MMF, wie man so sagt? Soll ja eher bei Frauen ankommen, weil … ja, warum denn eigentlich? Weil … da könnten die Männer ja einen „Spießbraten“ zelebrieren? Klingt nicht gerade appetitlich. Oder wie war das mit einem Sandwich? Oder ist die Planung dafür ganz anders? Immer schön einer nach dem anderen? Oder willst du gar sehen, wie die Männer …?

Beim Dreier - wie viel BI ist nötig?

Nun wird behauptet: Männer mögen Bi-Frauen, aber Frauen mögen keine Bi-Männer. Auch die Begründung folgt auf dem Fuß: Bi-Männer gelten als verdeckte Homosexuelle, während von Bi-Frauen angenommen wird, sie hätten einfach mal Freude an Frauen und mal an Männern.

Ob dem der Irrtum zugrunde liegt, gleichgeschlechtliche Aktivitäten seien eine Veranlagung und nicht nur eine Möglichkeit, um neue Lüste kennenzulernen? Mit anderen Worten: Ist „Bi“ eine Frage der lustvollen Situation oder eine Frage der sexuellen Orientierung?

Wie viel "BI" ist also nötig? Eigentlich ist "Bisexualität" gar nicht nötig für Dreier. Es reicht völlig, nicht homophob zu sein, also keine Berührungsängste mit dem eigenen Geschlecht zu haben, denn Berührungen kommen nun einmal - gewollt oder ungewollt - bei Dreiern vor.

Was haben eigentlich die Kerle vom MMF-Dreier?

Und wenn die Männer nun beide absolut und vollständig „hetero“ sind und nichts anderes von dem Dreier wollen, als Lust an der Frau und mit der Frau zu gewinnen? Wäre da nicht die Frage: Was haben die Kerle davon?

Eine Frau fragt sich beispielsweise (2):

Die Idee, dass zwei Männer miteinander rummachen, erregt mich einfach nicht. Ich würde vorziehen, wenn ich ihre ungeteilte Aufmerksamkeit genießen könnte. Aber woher sollte ich zwei Männer nehmen, für des in Ordnung ist, nackt zu sein und die davon geil werden, eine Frau miteinander zu teilen?


Die Frage ist schwer zu beantworten, wenn die Intention von einer Frau ausgeht, wie wir anderwärts erfuhren. Wenn zwei Männer eine Frau für einen „Dreier“ suchen, denken sie an die Lust, die ihnen die Frau bereiten soll - nicht an die Lust, die eine Frau aus der Situation gewinnen könnte. Denn MMF sollte nicht heißen: „Mal sehen, was zwei Kerle mit einer Frau machen können.“ Vielmehr wäre die Frage: „Was kann eine Frau mit zwei Kerlen machen?“ Die Antwort ist meist: „in der heißen Phase einer nach dem anderen, nicht beide zugleich.

Ein anderer Satz, den wir oft hörten: „Auf keinen Fall versuchen, Pornos nachzuspielen.“ Das sollte ernst genommen werden, denn in Pornos spielt keine Rolle, wie sich die Beteiligten fühlen. Im richtigen Leben aber schon, und zwar vorher, währenddessen und danach. Demnach wird Paaren in traditionellen Beziehungen, also solchen die sich nicht in „offenen“ Beziehungen oder innerhalb der Swinger- oder SM-Szene bewegen, dringend abgeraten, das Experiment einzugehen. Wer nicht in einer Beziehung lebt, sollte sich vor allem fragen, wie vertrauensvoll die Partner sind – und vor allem, was „währenddessen“ geschehen soll. Das gilt für MMF und FFM.

Gefiel euch dieser Artikel? War er informativ? Konntet ihr mit dem Inhat etwas anfangen? Dann sagt es uns.
(1) Bei den Frauen wurden nur diejenigen berücksichtigt, die ausdrücklich zwei Männer als Partner angaben, nicht drei Personen. Quelle auf Anfrage.
Das Zitat (2) entnahmen wir VICE (ca).

Den Körper präsentieren und Feministin sein?

Den Körper präsentieren und Feministin sein? Falls Sie sich wundern, dass ich diesen Artikel selber schreibe - es wird einfach Zeit, dass wir Männer Flagge zeigen - insbesondere die liberalen unter uns. Dieser Artikel handelt auch davon, Widersprüche zuzulassen und sie nicht aus ideologischen Gründen zu verteufeln.

Manchen scheint es seltsam, wenn jemand wohlhabend und Sozialdemokrat ist. Andere gucken scheel, falls jemand am Existenzminimum nagt und liberal wählt.

Würde man sich wundern, wenn ein hübscher junger Mann Maskulinist wäre? Nein, wohl nicht. Man würde sagen: „Nun ja, er kann nichts dafür, dass er schön ist, und es ist sicher nicht so toll, einer solchen Weltanschauung anzuhängen, aber es ist sein gutes Recht, nicht wahr?“ Jedenfalls würde das Thema keine der journalistischen Quasselstrippen erregen.

Eine schöne Frau, die ihren Körper zeigt - und Feministin ist?

Nun aber, Freunde wird es ernst: Wenn eine schöne, schlanke und sehr feminin wirkende Frau sagt, sie würde gerne ihre Körper präsentieren, aber sie sei eben auch eine Feministin, was dann? Was, wenn sie ihren Körper stolz präsentiert und dennoch für die Rechte und insbesondere die Selbstbestimmung der Frauen eintritt? Dann kocht die Volksseele, jedenfalls bei dem Teil des Volkes, das eigene Anschauungen für religionsähnliche Dogmen hält. Da heißt es dann:

Eine Frau, die ihr Geld damit verdient, sich als Sexobjekt zu inszenieren, kann keine Feministin sein.

Wer sagt denn so etwas?

Nun, es ist das rastlose und von Ideologien getriebene Köcheln in den Netzwerken, die sich völlig grundlos „sozial“ nennen. Hier lebt das Anprangern, hier wird der Hass erzeugt. Und hier heißt es nicht: Fein, dass du deine Schönheit und deine Popularität nutzt, um die Sache der Frauen zu vertreten. Hier heißt es: „Du darfst nicht zugleich deinen Körper zeigen und Feministin sein. Tust du es dennoch, überschütten wir dich mit unserem Hass.“ Aktueller Anlass für die Hasstriaden ist beispielsweise ein Interview, das Emily Ratajkowski dem Magazin Magazin „Grazia“ gab. Darin bekannte sie sich zum Feminismus und sagte:

Beim Feminismus geht es darum, die Wahl zu haben: sozial, sexuell, am Arbeitsplatz und in jeder anderen Hinsicht. Es geht darum, dass Frauen die freie Wahl haben.


Eine Frage, die sich viele junge Frauen stellen, ist stets, ob sie bereits Grenzen ziehen soll, bevor sie das Spektrum der Möglichkeiten durchforstet haben, was Frau Ratajkowski verneint.

Unabhängig von der Diskussion um Schönheit und Feminismus muss allerdings gesagt werden: eine wirklich freie Wahl zu haben, ist selten, weder sozial, noch sexuell, noch am Arbeitsplatz. Und dabei sind es nicht ausschließlich die äußeren Bedingungen, die dies verhindern: Die Einschränkung ist allzu oft hausgemacht und liegt in einer selbst auferlegten Einschränkung. Und nein, dies ist nicht ausschließlich bei Frauen der Fall – es betrifft auch unendlich viele Männer.

Nun, Frau Ratajkowski ist jedenfalls nicht empört über die Wühlmäuse in den „sozialen“ Netzwerken. Gegenüber dem Magazin Grazia gab sie zu, sie würde Menschen dazu anregen, wütend zu werden. Sie sei eben nicht „Durchschnitt“, ja, sie habe wirklich Angst davor, als Mittelmaß angesehen zu werden – und 300.000 Trolle seien immer noch besser, als gar nicht beachtet zu werden.

Zitate, Nachlesen: Berner Zeitung Grazia Daily (englisch)

Die Lust und die Liebe nach Myers-Briggs

Was, zum Teufel, ist Myers-Briggs? Nun, es ist in „psychologisches Beurteilungsverfahren“, das von Katharine Cook Briggs und Isabel Myers entwickelt wurde, und zwar auf der Basis der „psychologischen“ Typisierung von Carl Gustav Jung, die ihrerseits umstritten ist.

Wie das System aufgebaut ist (Kurzinfomaiton)

Dabei werden vier Merkmale und deren Gegenteil in einem System zusammengeführt, das am Ende Auskunft über die Persönlichkeit (früher auch Charakter genannt) geben soll. Ausgangspunkt und Hauptmerkmal ist stets das Verhältnis des Individuums zu sich und anderen, um sie in „Extravertierte“ und „Introvertierte“ teilen zu können.

Die Top-Introvertierten

Das häufigste Merkmal des Menschen soll dabei die Kombination von Introversion (Selbstbezogenheit), Subjektivität (auf eigene Vorstellungen festgelegt), analytisches Verhalten im Denken, und schärfe bei der Beurteilung sein, weshalb man diese Typ auch als „Inspektor“ oder „Logiker“ bezeichnet (ISTJ). Ihm zur Seite steht in der Häufigkeit der introvertierte, subjektive, der mehr auf seine Gefühle achtet, der aber dennoch gewohnt ist, scharf zu urteilen. Er wird auch als „Beschützer“ oder „Anwalt“ bezeichnet (ISFJ)

Die TOP-Extravertierten

Kommen wir zu den Extravertierten, also die Aufgeschlossenen. Auch sie kommen in zwei Hauptgruppen vor:

Hier finden wir das gleiche Muster, nur dass die Aufgeschlossenheit alle anderen Komponenten aussticht. Er wird auch als „Vorgesetzter“ oder „Führungskraft“ bezeichnet (ESTJ). Durch die Aufgeschlossenheit soll sich der zweithäufigste Extravertierte eher als Versorger (auch Berater) angesehen (ESFJ).

Die anderen Figuren aus dem Menschenzoo von Myers-Briggs werdet ihr kaum je kennenlernen – überwiegend, weil die Widersprüche zwischen „Erfühlen“ (Intuition) und „Denken“ zumeist nicht auflösbar sind.

Nun werdet ihr sagen: ja, und nun? Was soll ich damit?

Was soll uns das sagen?

Bei Dates:

Die genannten Persönlichkeiten machen etwa 37 – 53 Prozent der Bevölkerung aus. Sie gelten – trotz mancher Mängel – als die solidesten Persönlichkeiten. Die meisten anderen, die aus verschieden Gründen akzeptable sein mögen (Abenteuerlust, sexuelle Aufgeschlossenheit) schlagen noch einmal mit neun bis 18 Prozent zu Buche. ISFP – Abenteurer – ESFP –Unterhalter). Beim verbleibenden Rest scheiden sich die Geister – hier finden wir sowohl die klassischen „Besserwisser“ wie auch die „Sanftmütigen“. Besonders wenig Personen finden wir vor allem unter jenen, die sich auf „Intuition“, also das Erfühlen oder die Eingebung berufen.

Falls du Literatur schreibst:

Die zuerst genanten Persönlichkeiten sind zumeist uninteressant, weil sie „gewöhnliche“ Biografien haben, uninteressante Berufe ausüben und ihre Wünsche und Hoffnungen üblichen Standards entsprechen. Interessanter ist, über die „Sanftmütigen“ oder „Beeinflussbaren“ zu schreiben. (INFP). Die Kombination von Fühlen und Wahrnehmung ist zweifellos am sinnlichsten – diese Menschen neigen weder dazu, andere Intellektuell verstehen zu wollen noch urteilen sie überwiegend nach rationalen Überlegungen. Dieser Gruppe sollen angeblich vier bis fünf Prozent der Bevölkerung entsprechen.

Falls du dich amüsieren willst:

Angeblich haben „Forscher“ … herausgefunden, was die Meyers-Briggs-Typen am liebsten im Bett machen(außer schlafen). Demnach werden dir die meist verbreiteten Typen folgenden Probleme bereiten:

Der ISTJ wird dir nicht sagen, was er(sie) im Bett will.
Der ISFJ ist am wenigsten experimentierfreudig.
Der ESTJ hat am meisten Sexpartner und ist leicht zu befriedigen.
Der ESFJ wird keinen Dreier erproben und dich auch nicht anal befriedigen.


Das alles ist natürlich mehr oder weniger Unfug. Und zwar vom ersten Schritt (Carl Gustav Jung) über die Ansichten der Damen Myers und Briggs bis hin zu den recht willkürlichen Klassifikationen. Und wenn daraus sexuelle Präferenzen abgleitet werden sollen, ist es grober Unfug. Die sexuelle Einstufung beruhte im übrigen auf einer Umfrage unter „1000 Europäern oder Amerikanern“.

Hinweise: Der Jux-Teil (Umfrage) stammt von "Onlinedoctor-Supedrug" Via Metro via ERWA. Offizielle Meinungen (deutsch, bei Wikipedia) dort wird auch die Kritik am System deutlich, jedoch wir behauptet, dass die wohl an Fehlinterpreationen des grundlegenden Systems von C.G, Jung liegt, das ebenfalls kritisch gesehen werden muss. Einige Wörter wurden aus dem Psycho-Chinesisch ins Deutsche überbesetzt, was nicht jedem gefallen mag.
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Die Sache mit dem schmutzigen Sex

Ich sag mal, was ich denke: Sex ist sowieso nicht sauber. Irgendwas landet im Slip oder auf dem Teppich, irgendwas spritzt auf die gute Lackoberfläche, und manchmal wird das Laken so feucht, dass du dich anschließend nicht mehr drauflegen magst.

Aber richtiger schmutziger Sex ist ja gar nicht „schmutzig“, sondern einfach – geil. So geil, dass du ihn dir oft wünscht. Aber du kriegst ihn nicht – nicht von deinem Partner, nicht von deinem Date.

Stöhnen, Brüllen von Lust, süße kleine Bisse, sinnliche Schläge und all diese anderen Lüste, die du in deinen Tagträumen durchlebst, aber niemals mit einem Typen.

Verdammt – ja. In der Beziehung sagst du dir: „Nein, wir sollten es nicht tun, es könnte etwas Wertvolles in unserer Beziehung zerstören.“ Wenn du Single bist, besänftigst du dich: „Nein, so etwas sollte man nie mit Fremden tun – viel zu gefährlich.“

Die Grenzen – du erreichst sie nie, weil du dich nicht fragst: „Warum eigentlich nicht?“, und du sagst dir: „Besser … ich wage gar nicht, daran zu denken.“ Dir kommt in den Sinn, dass es nicht nur eklig oder verstörend sein könnte, sondern auch äußerst schlecht für deinen Ruf.

Wenn du Single bist und eine Frau: Erinnerst und ich noch, wie alles roch? Hinterher? Nach Sekt, Muschiduft, Sperma und warmem Schweiß?

Oh, ich schreibe dies alles, um dir zu sagen, was die Figur denken und fühlen könnte, über die du schreibst. Und im Gegensatz zu dir wird sie alles durchleben, was so schrecklich schmutzig ist – egal, ob sie Single ist oder einen Partner hat.

Der nackte Körper spricht

Was wird geschehen?
Ich habe eine Weisheit gefunden, sie ausgeschmückt und so bearbeitet, dass sie als Beispiel für eine neue Erfahrung oder auch als Vorlage für eine Schreib-Idee (1) dienen kann:

Unter deiner Kleidung liegt eine verborgene, endlose Geschichte. Dort befinden sich deine Geheimnisse, und ich werde sie erforschen.


Es ist mehr als ein Bonmot, vor allem für Frauen und Männer, die nicht den Spuren der Worte folgen, sondern den Reaktionen des Körpers. Sanft oder heftig – wie wird der Körper reagieren? Welche Laute werden aus dem Mund quellen?

Es ist ein Abenteuer, nicht wahr? Und für Autorinnen haben wir gleich mal einen weiteren Hinweis.

(1) Davon könnt ihr mehr lesen, wenn ihr wollt. Zeit euer Interesse durch Klicks.

Frühjahrsputz im Nachtschränkchen

Die nicht mehr gebrauchsfähigen Toys nicht wegwerfen ...
Die Idee zu dieser Geschichte haben wir im Internet gelesen – da war sie aber nicht so lustig.

Sammelt sich auf deinen Toys im Nachtschränkchen schon Staub an? Lies nicht weiter, wenn du keine hast – dann brauchst du entweder keine oder du solltest dringend welche anschaffen.

Zweite Entscheidung: Weiß dein Partner davon? Wenn nicht, hast du jetzt die Möglichkeit, ihn entweder erbleichen oder erröten zu sehen. Wenn du meist, dass er sogleich nackt und schreiend die Wohnung verlässt, wenn du sie ihm zeigst – mach es lieber, wenn du allein bist. Sonst reden die Nachbarn über dich, und das willst du doch nicht.

OK, er weiß also nichts davon. Dann leg sie alle aufs Bett. Erinnere dich daran, wann und wo du sie benutzt hast und wie es war. Funktionieren sie noch? Du solltest vorher Batterien in allen nötigen Größen kaufen. Wenn sie funktionieren und die alten Gefühle zurückbringen – unbedingt zur "alsbaldigen Verwendung" einplanen.

Ich weiß nicht, wie man „technische Geräte“ dieser Art in Deutschland entsorgt. Muss man sie einzeln vorweisen, vielleicht noch mit Kaufbeleg, bevor sie der Mann an der Deponie annimmt? Schön, nur so eine Überlegung.

Die Guten kommen nicht gleich zurück ins Schränkchen, sondern werden zur Nutzung vorgemerkt. Chance: Wenn er weiß, dass du sie hast und was du damit machst, versuch ihn mal zur gemeinsamen Nutzung zu überreden. Wenn er es nicht erfahren soll: Wann hatte er doch noch sein Training im Fußballverein oder seinen Skatabend?

Die Schlechten können entweder „fachlich entsorgt“ werden oder aber in dein privates Vibro-Museum überführt werden, wenn du alles aufbewahrst. Vielleicht werden sie ja alle noch mal wertvoll.

Viel Erfolg beim Frühjahrsputz!

Bilder: Diverse Anzeigen aus verschiedenen Perioden.

Ziemlich revolutionär: Sexualität und Erotik im 21. Jahrhundert

Sex gibt es immer - aber die Bedingungen ändern sich
Unser Team hat eine neue Idee für Autorinnen und Autoren: die sinnlichen, erotischen und sexuellen Themen des 21. Jahrhunderts.

Nun könntet ihr fragen: „Ja, gibt es denn etwas Neues in der Liebe?“ Oder ihr könntet vielleicht behaupten „Sex ist doch immer dasselbe“, oder vielleicht auch; „Erotik ist doch so etwas von ausgelutscht“.

Das mag alles stimmen – aber die Gesellschaft hat sich entwickelt. Frauen treten wesentlich offensiver auf, während Männer mehr und mehr nachdenklich werden, was mit ihnen und ihrer Rolle geschehen könnte.

Sexuelle Experimentierlust, neue Phänomene und ratlose Psychologen

Parallel dazu wird die Lust am sexuellen Experimentieren immer größer. Das Manifest der Heterosexualität wackelt sein Langem, aber auch die „Konkurrenz“, die LGBT-Kreise, können sich nicht mehr sicher sein, dass sie die „Allein selig Machende“ Idee für alle sexuellen Identitäten haben. Es gibt immer mehr Menschen, namentlich intellektuelle Frauen, die sich zur fließenden Sexualität bekennen. Zudem ist bemerkenswert, dass die Psychologie, die sonst immer gleich den Arm hebt, wenn es um die Erläuterung des menschlichen Verhaltens geht, dazu schweigt. Nach deren Auffassung hat der Mensch ja ein ICH, aber niemals ein „ANDERE“, obgleich das „Alter Ego“ schon die Griechen kannten. Darüber wäre noch zu sprechen, denn kein Kybernetiker würde unterschreiben, dass die körpereigene CPU nur eine Persönlichkeit managen kann. Das Thema kann hier nicht erschöpfend behandelt werden - lasst mich dies an anderem Orte tun.

Auch das Kommunikationszeitalter ist noch längst nicht in der Literatur angekommen. Sich digital zu verlieben oder Illusionen über eine Liebe im Internet zu machen, sind Fakten – in der Literatur finden wir sie kaum.

Ja – und was machen wir daraus? Wir nennen Themen, mit denen sich die Literatur endlich auseinandersetzen sollte – die sinnliche Literatur, die erotische Literatur und die Literatur schlechthin. Der erste Teil beschäftigt sich mit Lust und Digitalisierung in der erotischen Literatur.

Ich bin gespannt auf die Reaktionen, wie immer sie ausfallen mögen.

Für dieses Blog gilt: Null Kosten für Dich

Kein Reichtum mit Schreiben
Falls du ein eiliger Leser bist: Die Inhalte dieses Blogs sind mein Geschenk an alle, die sich für Tatsachen und Fiktionen interessieren, die im Umfeld sinnlicher Genüsse oder sinnlicher Begegnungen entstehen. Punkt.

Und nun das Gleiche noch einmal im Klartext für Neugierige

Das Lesen dieses Blog kostet euch 0,00 Euro. Ich zahle 0,00 Euro für Fremdbeiträge und bekomme 0,00 Euro, falls ich einmal wirklich (was selten vorkommt) ein Produkt empfehle. Die empfohlenen Bücher sind mehr Dekoration als Einnahmequelle – im letzten Jahr erzielte ich daraus 0,00 Euro.

Würde ich selbst für andere dies Blog (oder ein ähnliches Blog) schreiben, würde ich möglicherweise zwischen sechs und bestenfalls zehn Euro pro Tag verdienen können – es würde sich also ebenfalls kaum lohnen. Solltest du mehr bieten, wenn ich für dich schreibe, bin ich natürlich interessiert.

Dies Blog ist ein Geschenk für euch, und ich schenke euch meine Texte und die teils enorm aufwendigen Recherchen wirklich sehr gern. Natürlich kostet es mich ein paar Euro, diese Seite zu betreiben – das ist nicht mit 0,00 abgetan. Die Domäne, das Hosting und das Sicherheitszertifikat kosten Geld.

Was wirklich wichtig ist: Man kann mit mir über Texte, Worte und Wörter reden, auch über Meinungen und Tatsachen. Aber nicht über meine persönlichen Belange.

Dein Verhalten ist unsexy …

Angeblich gibt es Rat für Frauen, die sich von einem Mann verascht vorkommen, weil er sich nicht entscheiden kann. Diesmal hatte Jolie den glorreichen Einfall, einen angeblichen „Experten“ zu zitieren, was frau in diesem Fall tun kann. Der Mann ist im Vereinigten Königreich berühmt und hat auch ein Buch geschrieben: Get The Guy - Learn Secrets of the Male Mind to Find the Man You Want and the Love You Deserve.

Hübsches Versprechen. Nicht wahr? Welche Frau wollte nicht wissen, wie „der“ Mann tickt und wie frau den Mann findet, den sie will und die Liebe, die sie verdient … ach, wie schön. Und das alles schon im Titel.

Was ist nun das große Geheimnis, dass Mister Hussey kennt? Nun, wenn sich ein Mann nicht eindeutig verhält, rät er dazu, den Mann bei seiner Ehre zu kitzeln. Und dazu soll sie ihm schreiben:

Ich spüre eine gewisse Unklarheit deinerseits, was völlig okay ist! Aber bitte verstehe, dass auch ich mich dann nicht weiter bemühen werde. Denn auf gar keinen Fall möchte ich einem Mann näher kommen, der nicht weiß, was er will.

Ach so, ja.

Ich kenne viele Antworten darauf – die zutreffendste und neutralste:

„Dann lass es eben bleiben!“

Sehr wahrscheinlich, denn sonst hätte er die Frau längst häufiger getroffen.

„Niemand hat dich gebeten, dich zu bemühen!“

Politisch nicht korrekt, aber zutreffend.

Vielleicht noch besser: Ignorieren. Warum solltest du eigentlich antworten?

Welcher Meinung, die Schlaumeier(innen) von Jolie sind, bitte im Original lesen – ich mag das nicht einmal zitieren.

Zitat offenbar aus dem Englischen übersetzt aus dem oben erwähnten Buch.

Kooperation – ja bitte, wenn du ehrlich bist

Gelassen, sinnlich, verständnisvoll - Kooperation
Wenn ich ein wirklich interessantes Thema finde, dann schreibe ich darüber – auch ohne Auftrag oder Hinweis. Das Thema, das Produkt oder auch die Dienstleistung muss mir allerdings gefallen – oder alles muss so aktuell und innovativ sein, dass ich gar nicht dran vorbeikomme.

Zudem kann es sein, dass DU und ICH gemeinsame Interessen haben, wir etwas gemeinsam gerne sehen oder unsere Blogs sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Oder dass du etwas produzierst, was so unheimlich genial, sinnlich oder einfach schön ist ist, dass es mich reizt, etwas dazu zu schreiben.

Frag nicht, was es kostet. Frag dich, was du anbieten kannst. Es ist das einzige Kriterium. Produzierst du erotische Kunst, schreibst du erotisch? Alles, was mit Kultur zu tun hat, veröffentliche ich normalerweise gerne.

Was gar nicht geht? Vor allem „verdeckte Werbung“ aka Advertorials. Ich weiß, dass es viele „Influencer“ trotzdem tun – und teilweise versucht es sogar die Tagespresse.

Meine Denkweise: Wenn mir dein Produkt, dein Buch, deine Idee oder deine Dienstleistung gefällt, oder wenn etwas davon so interessant ist, dass es auch mich begeistert, dann ist alles OK.

Sag mir einfach, was dich bewegt.

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos?

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos? Die Antwort mag viele Menschen der heutigen Zeit überraschen.

Gezielt bei der Beichte nachgefragt ...

Oh ja … und sie taten es offensichtlich so häufig, dass die Beichtväter gehalten waren, danach zu fragen. (1)

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun, das heißt, hast du ein Gerät oder Werkzeug benutzt, das dem Penis eines Mannes ähnelt, genau vorn der Größe, die deinem Wunsch entsprach, und hast du es im Bereich deines Unterleibs befestigt oder es in andere Weise an dir und damit Unzucht mit anderen Frauen betrieben oder haben andere Frauen dies mit gleichen oder ähnlichen Instrumenten bei dir getan?

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun? Das heißt, hast du Unzucht mit dir selbst getrieben mit dem Gerät, dass ich zuvor erwähnt hatte oder mit einem anderen Instrument?


Natürlich mussten die Damen, die es betraf, Buße tun.

Kommen wir mal wieder ind er Jetztzeit an. Viele Frauen besitzen (und nutzen) Vibratoren und Dildos, solo oder miteinander. Der viel gepriesene und gelegentlich verachtete Strap-On-Sex ist auch unter Frauen weiterhin populär, trotz der vielen feministischen Kommentare, dass vaginaler Sex kaum Sinn hat.

Die Autorin des Artikels, aus dem ich die Zitate entnommen habe, weiß, warum die Sicht auf das Mittelalter (wir befinden uns ungefähr im Jahre 1000) so wichtig ist (Zitat, 2).

Nun, erstens zeigt es uns, dass wir, die wir glauben, so wild und versessen auf unsere Sexspielzeuge zu sein, eigentlich wissen sollten: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Und es zeigt uns auch, dass im Gegensatz zu den vielen Vorstellungen einiger Leute von einer keuschen und asexuellen Lebensart (der Frauen) in der Vergangenheit, die Menschen immer Freude an sexueller Lust hatten. Frauen hatten schon immer Sex mit Frauen und sich selbst und grundsätzlich mit wem auch immer, denn auch Frauen sind geil.


Die Keuschheit des Weibes - ein Ammenmärchen

Die Frage, warum Frauen damals zur Keuschheit und Enthaltsamkeit angehalten wurden und vor allem davor bewahrt werden sollten, sexuell „erweckt“ zu werden, steht auf einem anderen Blatt. Ich erinnere mich mit Befremden an die Behauptung des Psychiaters Richard von Krafft-Ebing, der kurz vor der 19hunderter Jahrhundertwende in seinem Werk „Psychopathia Sexualis“ dies behauptete:

Ist (das Weib) geistig normal entwickelt und wohl erzogen, so ist sein sinnliches Verlangen ein geringes. Wäre dem nicht so, so müsste die ganze Welt ein Bordell und Ehe und Familie undenkbar sein. Jedenfalls (ist) das Weib, welches dem Geschlechtsgenusse nachgeht, (eine) abnorme Erscheinung.


Was sagt uns das?

Wir müssen jederzeit bereit sein, das, was wir über die Kultur, die Geschichte und das Dasein erlernt haben, zu überdenken. Und wir sollten uns niemals auf Experten verlassen.

(1) Ich verlasse mich hier auf diese englische Quelle - eine deutsche Übersetzung aus dem Lateinischen stand nicht zur Verfügung.
(2) Das Zitat musste im Deutschen etwas verändert werden, besonders, weil die im Deutschen nicht gebräuchliche und unübersetzbare Abkürzung "DTF" verwendet wurde)