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Inspiration, Sinn und dies Blog

Über die Liebe zu schreiben, bedeutet vor allem, ständig von der Liebe inspiriert zu werden.

Doch die Eindrücke, die ich bisher aus allerlei Quellen einsammeln und verarbeiten konnte, versiegen nach und nach. Kluge, selbstbewusste und in sich gefestigte Autorinnen verabschieden sich immer mehr aus dem Internet, und übrig bleiben die psychisch labilen Menschen, die ich bedauere, von deren Gedanken ich aber nicht profitieren kann.

Noch schlimmer sind diejenigen, die unter dem Deckmantel des Journalismus Sex-Produkte oder Mode gegen Bezahlung vermarkten wollen. Sie verseuchen die Welt der Blogger, die einst angetreten waren, die Welt ein wenig mit alternativen Informationen anzureichern.

Wenn alle freien und unabhängigen Denker(innen) wegfallen, was dann? Mir widerstrebt es, auf Psychologen, Soziologen und Besserwisser anderer Art zu hören – die meisten von ihnen sind nicht der Liebe verpflichtet, sondern hängen an ihren überkommenen Lehren, die dringend in die Mauser gehören. Doch woher sollen frische Ideen kommen, wenn die fröhlichen Denker(innen) so gut wie alle schweigen oder längst von der Flut von Unsinn erfasst und weggespült wurden?

Sehr ähnlich ist es übrigens auf dem weit gestreuten Gebiet der Partnersuche. Hier kommt ein Mensch, der es ehrlich meint, auf hundert Besserwisser, Schwätzer und Schönredner. Nun gut, vielleicht übertreibe ich. Jedenfalls betrachte ich entsprechende Beiträge aus Frauenzeitschriften, Foren und dergleichen inzwischen mit äußerster Skepsis. Das Gleiche gilt für alle Meinungsbeiträge, die aus der Ecke der Online-Dating-Anbieter und Pseudo-Experten kommen.

Ihr werdet euch vielleicht fragen: Warum schreibt dieser Mann so etwas?

Vor allem, weil ich mich inzwischen nur noch auf das verlasse, was ich selbst durchdacht, ermittelt, erforscht und verifiziert habe.

Und genau aus aus diesem Grund ergibt sich jeden Tag für mich die Frage, ob dieses relativ neue Blog noch den Sinn erfüllt, den ich von ihm erhofft hatte. Es war – im weitesten Sinne - Menschen für Lust und Sinnlichkeit in einem Umfeld der Wahrheit und Toleranz zu begeistern.

Wenn ihr etwas dazu sagen mögt, dann sagt es jetzt. Ich warte darauf.

Fall du lieber etwas Seriöses lesen willst - da habe ich ein Blog für die wahre Liebe (noch etwas roh, aber es wird ..)

Die nackte Wahrheit über die sinnliche Partnersuche

Liebe - ohne Sinnlichkeit und Lust undenkbar
Bei allem, was du heute über Partnersuche oder Dating liest, wird etwas ausgeschlossen: der Trieb, der alldem zugrunde liegt. Besonders einschlägige Online-Partnervermittler versuchen, die Lust als Urtrieb der Partnersuche zu ignorieren.

Dabei verkenne ich keinesfalls, dass Partnersuche auch soziale und wirtschaftliche Aspekte hat. Es ist einfach ökonomisch sinnvoll, Paare zu bilden, und die Gemeinschaft wird durch sie deutlich stabilisiert.

Warum suchen wir Partner?

Listen wir mal auf, warum Menschen „Partner“ suchen (1):

- Lust und Sex – das ist der Urtrieb.
- Familie. Das ist eine Folge des Urtriebs.
- Sicherheit – das ist ein Grundbedürfnis.
- Versorgt sein – das ist ein sozialer Ausgleich.


Erst dann kommen all diese hübschen Sachen, die wir uns gerne ans Revers oder ins Haar stecken: unsere wundervollen Persönlichkeitsmerkmale oder die „gemeinsamen Interessen“. Die Begriffe wirken sehr gelehrt und teils auch hinreichend romantisch. Ich kann mich erinnern, dass ein Ehepaar, das sich beim Kanufahren kennengelernt hatte und nun im Greisenalter immer noch Kanu fährt, als leuchtendes Beispiel hochgehalten wurde. Das ist eine hübsche Geschichte, aber kein Beleg dafür, dass gemeinsame Hobbys eine lange, glückliche Ehe garantieren.

Luxusbedüfnisse sind keine Grundlagen für die Partnersuche

Die größten Irrtümer, wenn nicht gar Lügen, die Sie über die Partnersuche lesen können, liegen darin, die Oberschichten der Bedürfnisse höher zu bewerten als die Grundlagen. Nach der Maslowschen Theorie sind die Bedürfnisse, die ganz oben in der Bedürfnispyramide stehen, im Grunde „Luxusbedürfnisse“, die auch als unstillbare Bedürfnisse bezeichnet werden. Dazu gehören vor allem zwei Bereiche: erstens die Geltung als Person in Form von Anerkennung, Ansehen, Einfluss und Macht. Und zweitens die Entwicklung einer eigenständigen, unverwechselbaren Persönlichkeit.

Glaubt ihr wirklich, dass auf dieser Ebene Liebesbeziehungen, Affären, romantische Partnerschaften und Ehen entstehen? Ja, glaubt dies in Wahrheit irgendjemand?

Gedankenwolken aus Freud, Jung und Psycho-Fantasien statt solider Grundlagen?

Ich zweifle daran. Biologen, Gehirnforscher, Mathematiker, Logiker oder Ökonomen jedenfalls glauben es überwiegend nicht. Manche Psychologen glauben es, aber längst nicht alle. Es gibt ganze Gedankenwolken, in denen Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und einige neuere Psychologen und Psychiater eingebunden werden – aber es gibt nicht den geringsten Beweis für die „Paarung per Persönlichkeitsmerkmalen“, also auf der höchsten Bedürfnisebene. Wir finden vielmehr heute viele Singles, die einander mit „unstillbaren Bedürfnissen“ höherer Art einzukassieren versuchen und dabei schrecklich scheitern. Und ich will in diesem Artikel nur am Rande erwähnen, dass alle „Ansprüche“ zu den „unstillbaren Bedürfnissen“ gehören.


Lasst mich einen kleinen Einschub wagen:

Kaum eine Frau hatte im 20. Jahrhundert irgendwelche Skrupel, „sozial aufzusteigen“. Dieses „sozial Aufsteigen“ führte zu sozialer Anerkennung und deckte damit elementare Bedürfnisse. Seit Frauen diesen sozialen Aufstieg aus eigener Kraft (Studium) schaffen, fürchten sie den Abstieg, wenn sie keinen Akademiker heiraten. Vorgeschoben wird aber stets, dass ein Nicht-Akademiker die unstillbaren Bedürfnisse (Gedankenaustausch) nicht bewältigen könne.

Das Beispiel mag nicht ganz korrekt sein – es zeigt aber, dass wir uns darüber täuschen können, auf welcher Bedürfnisebene wir uns „verpaaren“.


An der Wurzel blüht die Lust, dann kommt die Liebe

Gut – gehen wir die Sache also von der Wurzel an. Sieht man die Bedürfnishierarchie als Stufenmodell, so verlieben wir uns auf der dritten Stufe, auf der wir unsere sozialen Bedürfnisse und deren Befriedigung in den Griff bekommen. Ohne Begierde geht es nicht – und die finden wir schon auf der ersten Stufe, in der wir unsere körperlichen Bedürfnisse klären. Das heißt: Alles, was nach der Klärung der sozialen und ökonomischen Bedürfnisse noch folgt, ist mehr oder weniger Luxus.

Und nun nochmals die Frage:

Glaubt wirklich jemand, die Lust, die Liebe, die Leidenschaft, die romantische Partnerschaft oder die Ehe würde aufgrund irgendwelcher „Persönlichkeitsmerkmale“ entstehen?


Ich sage dazu: Auf keinen Fall stehen die Persönlichkeitsmerkmale im Vordergrund. Ihre angebliche Bedeutung resultiert aus einer „Überpsychologisierung“ der Welt, die elementare Wahrheiten ignoriert.

(1) Ich verkenne nicht, dass Glück eine Triebfeder ist. Aber "Glück" ist so abstrakt, dass ich es nicht in die Liste aufnehmen wollte.

Sex-Blogging in der Krise – was mag der Grund sein?

Anders zu sein als die anderen, nicht dem Mainstream zu folgen, sich selbst in ungewöhnlicher Art zu verwirklichen? Das alles ist legitim und sogar wünschenswerte in einer Gesellschaftsordnung, die Promi-Kaspern und Promi-Greteln nachläuft. Wer mit seinem "Anderssein" Erfolg hat, wird kaum um Anerkennung ringen müssen – persönlicher Erfolg, zumal wenn er mit finanziellem Erfolg einhergeht, ist ein begehrtes Ziel.

Ich lese seit Jahren Blogs von Sex-Bloggern und (weil es davon viel mehr gibt) Sex-Bloggerinnen. Ein Teil von ihnen sah (und sieht) die Sache „cool“ – sie haben einen Job, der sie nährt, sei er nun „kinky“ oder „vanilla“. Sie kalkulieren in Pfund Sterling, US-Dollars und gelegentlich in Euros. Und das, was sie schreiben, hat immer „irgendwie“ mit dem „Business“ zu tun, das sie betreiben.

Ich kann auch goutieren, wenn diese Frauen über komplizierte Widersprüche schreiben. Denn Sexarbeiterin zu sein, sich als Sexbloggerin mit wechselndem Geschlechtsverkehr zu offenbaren oder auch nur Erotik zu verfassen ist oft ein Widerspruch zum Alltag.

Allerdings – und da scheiden sich die Geister – finde ich deprimierend, wenn jemand ständig über sich sagt: „Ich bin eigentlich innerlich zerrissen und das, was ich tue, macht mich krank“ – und dennoch alles so weitermacht wie bisher.

Soziale Netzwerke als Blog-Totengräber?

Die Abkehr von Sex-Blogs hat viele Gründe: soziale Netzwerke, angeblich „Nachrichtendienste“, Selbstdarstellerportale und vieles mehr. Und diejenigen, die bleiben, „schwimmen im eigenen Saft“. Der Grund ist ebenso logisch wie eingängig: Keine Person ist auf Dauer so interessant, dass es Wesentliches von ihr zu berichten gäbe.

Nein – hier finden Sie keinen Beitrag von irgendwelchen „Frauen von nebenan“, die als Nebenjob getragene Höschen verkaufen. Hier werden keine „Toys“ getestet und keine Fotos aus dem Badezimmer gepostet. Hier sagt niemand, wen er gestern gevögelt hat und wie er/sie war.

Dafür gibt es Vielfalt, manchmal Lust und möglichst keinen Kommerz, wenn sich‘s vermeiden lässt.

Keine Ahnung, wie lange sich dieses Blog noch „hält“. Ich hoffe, dass ich immer Meinungen, Tatsachen und Kuriositäten finde, die euch interessieren könnten.

Liebe schenken oder mit Liebe handeln?

Darf man als "anständiger" Mensch mit Liebe handeln?
Mancher schenkt Liebe, um sein Karma aufzupolieren – man kann ja nie wissen, wozu es gut ist. Andere saugen Liebe auf wie Schwämme. Die weitaus meisten Menschen verhandeln aber die Liebe untereinander.

Desillusioniert? Ist Liebe nicht etwas, das aus Füllhörnern ohne Bedingungen ausgeschüttet wird, wie Manna, das vom Himmel fällt?

Leider nicht. Liebe wird aufgesaugt, konsumiert, verschenkt, verhandelt und verhökert.

Die Teilnehmer am großen Liebesmarkt und ihre Rollen

Die Welt teilt sich dabei in Schenker, Verhandler und Verhökerer von Liebe einerseits und Genießer, Blutsauger und Klienten anderseits. Erstere brauchen große Vorräte an Emotionen, um sich an den Partnermarkt zu wagen. Letztere versuchen, diese Emotionen günstig zu erwerben, teils aus lauteren Absichten, etwas, um eine wundervolle Beziehung einzugehen oder eine Familie zu gründen, teils aber auch, um ihren Bedarf an Liebe günstig aufzufüllen.

Hinweis für empfindsame Gemüter

An dieser Stelle gestattet mir bitte einen Hinweis: Was ich hier beschreibe, ist ein Modell der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst. In Wahrheit sind wie alle deutlich differenzierter in dem, was wir anderen bieten können und was wir von anderen gerne bekommen würden. Und nun – lest mit diesem Hinweis bewaffnet weiter.

Schenker(innen)

Wer Liebe schenken will, muss einen großen Vorrat an emotionalem Kapital haben. Oder es muss schneller nachwachsen, als es verbraucht wird. Schenker sind entweder selbstlos oder zufrieden mit dem, was sie e zurückbekommen. Sie rechnen niemals das Gegebene und Empfangene auf.

Verhandler(innen)

Auch wer über die Liebe verhandelt, braucht Vorräte an Emotionen – sonst hat man nichts, was man in den Tauschhandel einbringen kann. Das „Verhandeln“ spielt sich oftmals unbewusst ab. Die Partner erwägen im Geheimen, welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Gewinn sie aus einer Liebe, Affäre, Partnerschaft oder Ehe herausholen können.

Verhökerer – Liebeshändler(innen)

Verkäufer(innen) von Liebe werfen mit Wurst nach der Speckseite. Das heißt, sie bieten eine Gabe an, die Ihnen leicht fällt und erwarten, dafür eine größere zurückzubekommen. Das populärste Beispiel wäre, Sex anzubieten und eine Beziehung dafür einzuhandeln. Es ist nicht unbedingt nötig, dazu erhebliche Vorräte an Emotionen zu besitzen.

Wer steht ihnen gegenüber?

Genießer(innen)

Genießer machen sich keine Gedanken darüber, wie sich für die Liebe revanchieren können. Sie nehmen, was geboten wird, fordern aber auch nicht mehr. Und sie kommen, genießen und gehen wieder, wann immer es ihnen beliebt.

Blutsauger

Im Gegensatz zum Genießer, der die Liebe nimmt, weil sie angeboten wird, versucht der Blutsauger (oder die Blutsaugerin) alles an Liebe anzuschöpfen, was möglich ist. Ihm oder Ihr ist es egal, was dem Opfer passiert.

Klienten / Klientinnen

Klienten wenden sich an Schenker(innen), Verhandler(innen) und Liebeshändler(innen), um einen „deal“ zu machen. Entweder zu ihren Nutzen, zu beider Nutzen oder zu Nutzen des jeweiligen anderen. Sie müssen etwas im Angebot haben, was der andere brauchen kann, sonst klappt der Deal nicht. Handelsgut sind Emotionen, Sex, soziale Vorteile, Macht und Einfluss, Geld oder Geldeswert. Normalerweise handeln typische „Schenker(innen)“ nicht – sie versprechen dafür aber auch nichts.

Ob es eine Diskussion gibt?

Deine Meinung ist gefragt. Was ich vorgestellt habe, ist ein Modell. Es ist nicht jedermanns/jederfraus Wahrheit. Was also ist deine Wahrheit?

Den Körper präsentieren und Feministin sein?

Den Körper präsentieren und Feministin sein? Falls Sie sich wundern, dass ich diesen Artikel selber schreibe - es wird einfach Zeit, dass wir Männer Flagge zeigen - insbesondere die liberalen unter uns. Dieser Artikel handelt auch davon, Widersprüche zuzulassen und sie nicht aus ideologischen Gründen zu verteufeln.

Manchen scheint es seltsam, wenn jemand wohlhabend und Sozialdemokrat ist. Andere gucken scheel, falls jemand am Existenzminimum nagt und liberal wählt.

Würde man sich wundern, wenn ein hübscher junger Mann Maskulinist wäre? Nein, wohl nicht. Man würde sagen: „Nun ja, er kann nichts dafür, dass er schön ist, und es ist sicher nicht so toll, einer solchen Weltanschauung anzuhängen, aber es ist sein gutes Recht, nicht wahr?“ Jedenfalls würde das Thema keine der journalistischen Quasselstrippen erregen.

Eine schöne Frau, die ihren Körper zeigt - und Feministin ist?

Nun aber, Freunde wird es ernst: Wenn eine schöne, schlanke und sehr feminin wirkende Frau sagt, sie würde gerne ihre Körper präsentieren, aber sie sei eben auch eine Feministin, was dann? Was, wenn sie ihren Körper stolz präsentiert und dennoch für die Rechte und insbesondere die Selbstbestimmung der Frauen eintritt? Dann kocht die Volksseele, jedenfalls bei dem Teil des Volkes, das eigene Anschauungen für religionsähnliche Dogmen hält. Da heißt es dann:

Eine Frau, die ihr Geld damit verdient, sich als Sexobjekt zu inszenieren, kann keine Feministin sein.

Wer sagt denn so etwas?

Nun, es ist das rastlose und von Ideologien getriebene Köcheln in den Netzwerken, die sich völlig grundlos „sozial“ nennen. Hier lebt das Anprangern, hier wird der Hass erzeugt. Und hier heißt es nicht: Fein, dass du deine Schönheit und deine Popularität nutzt, um die Sache der Frauen zu vertreten. Hier heißt es: „Du darfst nicht zugleich deinen Körper zeigen und Feministin sein. Tust du es dennoch, überschütten wir dich mit unserem Hass.“ Aktueller Anlass für die Hasstriaden ist beispielsweise ein Interview, das Emily Ratajkowski dem Magazin Magazin „Grazia“ gab. Darin bekannte sie sich zum Feminismus und sagte:

Beim Feminismus geht es darum, die Wahl zu haben: sozial, sexuell, am Arbeitsplatz und in jeder anderen Hinsicht. Es geht darum, dass Frauen die freie Wahl haben.


Eine Frage, die sich viele junge Frauen stellen, ist stets, ob sie bereits Grenzen ziehen soll, bevor sie das Spektrum der Möglichkeiten durchforstet haben, was Frau Ratajkowski verneint.

Unabhängig von der Diskussion um Schönheit und Feminismus muss allerdings gesagt werden: eine wirklich freie Wahl zu haben, ist selten, weder sozial, noch sexuell, noch am Arbeitsplatz. Und dabei sind es nicht ausschließlich die äußeren Bedingungen, die dies verhindern: Die Einschränkung ist allzu oft hausgemacht und liegt in einer selbst auferlegten Einschränkung. Und nein, dies ist nicht ausschließlich bei Frauen der Fall – es betrifft auch unendlich viele Männer.

Nun, Frau Ratajkowski ist jedenfalls nicht empört über die Wühlmäuse in den „sozialen“ Netzwerken. Gegenüber dem Magazin Grazia gab sie zu, sie würde Menschen dazu anregen, wütend zu werden. Sie sei eben nicht „Durchschnitt“, ja, sie habe wirklich Angst davor, als Mittelmaß angesehen zu werden – und 300.000 Trolle seien immer noch besser, als gar nicht beachtet zu werden.

Zitate, Nachlesen: Berner Zeitung Grazia Daily (englisch)

Die Lust und die Liebe nach Myers-Briggs

Was, zum Teufel, ist Myers-Briggs? Nun, es ist in „psychologisches Beurteilungsverfahren“, das von Katharine Cook Briggs und Isabel Myers entwickelt wurde, und zwar auf der Basis der „psychologischen“ Typisierung von Carl Gustav Jung, die ihrerseits umstritten ist.

Wie das System aufgebaut ist (Kurzinfomaiton)

Dabei werden vier Merkmale und deren Gegenteil in einem System zusammengeführt, das am Ende Auskunft über die Persönlichkeit (früher auch Charakter genannt) geben soll. Ausgangspunkt und Hauptmerkmal ist stets das Verhältnis des Individuums zu sich und anderen, um sie in „Extravertierte“ und „Introvertierte“ teilen zu können.

Die Top-Introvertierten

Das häufigste Merkmal des Menschen soll dabei die Kombination von Introversion (Selbstbezogenheit), Subjektivität (auf eigene Vorstellungen festgelegt), analytisches Verhalten im Denken, und schärfe bei der Beurteilung sein, weshalb man diese Typ auch als „Inspektor“ oder „Logiker“ bezeichnet (ISTJ). Ihm zur Seite steht in der Häufigkeit der introvertierte, subjektive, der mehr auf seine Gefühle achtet, der aber dennoch gewohnt ist, scharf zu urteilen. Er wird auch als „Beschützer“ oder „Anwalt“ bezeichnet (ISFJ)

Die TOP-Extravertierten

Kommen wir zu den Extravertierten, also die Aufgeschlossenen. Auch sie kommen in zwei Hauptgruppen vor:

Hier finden wir das gleiche Muster, nur dass die Aufgeschlossenheit alle anderen Komponenten aussticht. Er wird auch als „Vorgesetzter“ oder „Führungskraft“ bezeichnet (ESTJ). Durch die Aufgeschlossenheit soll sich der zweithäufigste Extravertierte eher als Versorger (auch Berater) angesehen (ESFJ).

Die anderen Figuren aus dem Menschenzoo von Myers-Briggs werdet ihr kaum je kennenlernen – überwiegend, weil die Widersprüche zwischen „Erfühlen“ (Intuition) und „Denken“ zumeist nicht auflösbar sind.

Nun werdet ihr sagen: ja, und nun? Was soll ich damit?

Was soll uns das sagen?

Bei Dates:

Die genannten Persönlichkeiten machen etwa 37 – 53 Prozent der Bevölkerung aus. Sie gelten – trotz mancher Mängel – als die solidesten Persönlichkeiten. Die meisten anderen, die aus verschieden Gründen akzeptable sein mögen (Abenteuerlust, sexuelle Aufgeschlossenheit) schlagen noch einmal mit neun bis 18 Prozent zu Buche. ISFP – Abenteurer – ESFP –Unterhalter). Beim verbleibenden Rest scheiden sich die Geister – hier finden wir sowohl die klassischen „Besserwisser“ wie auch die „Sanftmütigen“. Besonders wenig Personen finden wir vor allem unter jenen, die sich auf „Intuition“, also das Erfühlen oder die Eingebung berufen.

Falls du Literatur schreibst:

Die zuerst genanten Persönlichkeiten sind zumeist uninteressant, weil sie „gewöhnliche“ Biografien haben, uninteressante Berufe ausüben und ihre Wünsche und Hoffnungen üblichen Standards entsprechen. Interessanter ist, über die „Sanftmütigen“ oder „Beeinflussbaren“ zu schreiben. (INFP). Die Kombination von Fühlen und Wahrnehmung ist zweifellos am sinnlichsten – diese Menschen neigen weder dazu, andere Intellektuell verstehen zu wollen noch urteilen sie überwiegend nach rationalen Überlegungen. Dieser Gruppe sollen angeblich vier bis fünf Prozent der Bevölkerung entsprechen.

Falls du dich amüsieren willst:

Angeblich haben „Forscher“ … herausgefunden, was die Meyers-Briggs-Typen am liebsten im Bett machen(außer schlafen). Demnach werden dir die meist verbreiteten Typen folgenden Probleme bereiten:

Der ISTJ wird dir nicht sagen, was er(sie) im Bett will.
Der ISFJ ist am wenigsten experimentierfreudig.
Der ESTJ hat am meisten Sexpartner und ist leicht zu befriedigen.
Der ESFJ wird keinen Dreier erproben und dich auch nicht anal befriedigen.


Das alles ist natürlich mehr oder weniger Unfug. Und zwar vom ersten Schritt (Carl Gustav Jung) über die Ansichten der Damen Myers und Briggs bis hin zu den recht willkürlichen Klassifikationen. Und wenn daraus sexuelle Präferenzen abgleitet werden sollen, ist es grober Unfug. Die sexuelle Einstufung beruhte im übrigen auf einer Umfrage unter „1000 Europäern oder Amerikanern“.

Hinweise: Der Jux-Teil (Umfrage) stammt von "Onlinedoctor-Supedrug" Via Metro via ERWA. Offizielle Meinungen (deutsch, bei Wikipedia) dort wird auch die Kritik am System deutlich, jedoch wir behauptet, dass die wohl an Fehlinterpreationen des grundlegenden Systems von C.G, Jung liegt, das ebenfalls kritisch gesehen werden muss. Einige Wörter wurden aus dem Psycho-Chinesisch ins Deutsche überbesetzt, was nicht jedem gefallen mag.
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Für dieses Blog gilt: Null Kosten für Dich

Kein Reichtum mit Schreiben
Falls du ein eiliger Leser bist: Die Inhalte dieses Blogs sind mein Geschenk an alle, die sich für Tatsachen und Fiktionen interessieren, die im Umfeld sinnlicher Genüsse oder sinnlicher Begegnungen entstehen. Punkt.

Und nun das Gleiche noch einmal im Klartext für Neugierige

Das Lesen dieses Blog kostet euch 0,00 Euro. Ich zahle 0,00 Euro für Fremdbeiträge und bekomme 0,00 Euro, falls ich einmal wirklich (was selten vorkommt) ein Produkt empfehle. Die empfohlenen Bücher sind mehr Dekoration als Einnahmequelle – im letzten Jahr erzielte ich daraus 0,00 Euro.

Würde ich selbst für andere dies Blog (oder ein ähnliches Blog) schreiben, würde ich möglicherweise zwischen sechs und bestenfalls zehn Euro pro Tag verdienen können – es würde sich also ebenfalls kaum lohnen. Solltest du mehr bieten, wenn ich für dich schreibe, bin ich natürlich interessiert.

Dies Blog ist ein Geschenk für euch, und ich schenke euch meine Texte und die teils enorm aufwendigen Recherchen wirklich sehr gern. Natürlich kostet es mich ein paar Euro, diese Seite zu betreiben – das ist nicht mit 0,00 abgetan. Die Domäne, das Hosting und das Sicherheitszertifikat kosten Geld.

Was wirklich wichtig ist: Man kann mit mir über Texte, Worte und Wörter reden, auch über Meinungen und Tatsachen. Aber nicht über meine persönlichen Belange.

Dein Verhalten ist unsexy …

Angeblich gibt es Rat für Frauen, die sich von einem Mann verascht vorkommen, weil er sich nicht entscheiden kann. Diesmal hatte Jolie den glorreichen Einfall, einen angeblichen „Experten“ zu zitieren, was frau in diesem Fall tun kann. Der Mann ist im Vereinigten Königreich berühmt und hat auch ein Buch geschrieben: Get The Guy - Learn Secrets of the Male Mind to Find the Man You Want and the Love You Deserve.

Hübsches Versprechen. Nicht wahr? Welche Frau wollte nicht wissen, wie „der“ Mann tickt und wie frau den Mann findet, den sie will und die Liebe, die sie verdient … ach, wie schön. Und das alles schon im Titel.

Was ist nun das große Geheimnis, dass Mister Hussey kennt? Nun, wenn sich ein Mann nicht eindeutig verhält, rät er dazu, den Mann bei seiner Ehre zu kitzeln. Und dazu soll sie ihm schreiben:

Ich spüre eine gewisse Unklarheit deinerseits, was völlig okay ist! Aber bitte verstehe, dass auch ich mich dann nicht weiter bemühen werde. Denn auf gar keinen Fall möchte ich einem Mann näher kommen, der nicht weiß, was er will.

Ach so, ja.

Ich kenne viele Antworten darauf – die zutreffendste und neutralste:

„Dann lass es eben bleiben!“

Sehr wahrscheinlich, denn sonst hätte er die Frau längst häufiger getroffen.

„Niemand hat dich gebeten, dich zu bemühen!“

Politisch nicht korrekt, aber zutreffend.

Vielleicht noch besser: Ignorieren. Warum solltest du eigentlich antworten?

Welcher Meinung, die Schlaumeier(innen) von Jolie sind, bitte im Original lesen – ich mag das nicht einmal zitieren.

Zitat offenbar aus dem Englischen übersetzt aus dem oben erwähnten Buch.

Kooperation – ja bitte, wenn du ehrlich bist

Gelassen, sinnlich, verständnisvoll - Kooperation
Wenn ich ein wirklich interessantes Thema finde, dann schreibe ich darüber – auch ohne Auftrag oder Hinweis. Das Thema, das Produkt oder auch die Dienstleistung muss mir allerdings gefallen – oder alles muss so aktuell und innovativ sein, dass ich gar nicht dran vorbeikomme.

Zudem kann es sein, dass DU und ICH gemeinsame Interessen haben, wir etwas gemeinsam gerne sehen oder unsere Blogs sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Oder dass du etwas produzierst, was so unheimlich genial, sinnlich oder einfach schön ist ist, dass es mich reizt, etwas dazu zu schreiben.

Frag nicht, was es kostet. Frag dich, was du anbieten kannst. Es ist das einzige Kriterium. Produzierst du erotische Kunst, schreibst du erotisch? Alles, was mit Kultur zu tun hat, veröffentliche ich normalerweise gerne.

Was gar nicht geht? Vor allem „verdeckte Werbung“ aka Advertorials. Ich weiß, dass es viele „Influencer“ trotzdem tun – und teilweise versucht es sogar die Tagespresse.

Meine Denkweise: Wenn mir dein Produkt, dein Buch, deine Idee oder deine Dienstleistung gefällt, oder wenn etwas davon so interessant ist, dass es auch mich begeistert, dann ist alles OK.

Sag mir einfach, was dich bewegt.

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos?

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos? Die Antwort mag viele Menschen der heutigen Zeit überraschen.

Gezielt bei der Beichte nachgefragt ...

Oh ja … und sie taten es offensichtlich so häufig, dass die Beichtväter gehalten waren, danach zu fragen. (1)

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun, das heißt, hast du ein Gerät oder Werkzeug benutzt, das dem Penis eines Mannes ähnelt, genau vorn der Größe, die deinem Wunsch entsprach, und hast du es im Bereich deines Unterleibs befestigt oder es in andere Weise an dir und damit Unzucht mit anderen Frauen betrieben oder haben andere Frauen dies mit gleichen oder ähnlichen Instrumenten bei dir getan?

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun? Das heißt, hast du Unzucht mit dir selbst getrieben mit dem Gerät, dass ich zuvor erwähnt hatte oder mit einem anderen Instrument?


Natürlich mussten die Damen, die es betraf, Buße tun.

Kommen wir mal wieder ind er Jetztzeit an. Viele Frauen besitzen (und nutzen) Vibratoren und Dildos, solo oder miteinander. Der viel gepriesene und gelegentlich verachtete Strap-On-Sex ist auch unter Frauen weiterhin populär, trotz der vielen feministischen Kommentare, dass vaginaler Sex kaum Sinn hat.

Die Autorin des Artikels, aus dem ich die Zitate entnommen habe, weiß, warum die Sicht auf das Mittelalter (wir befinden uns ungefähr im Jahre 1000) so wichtig ist (Zitat, 2).

Nun, erstens zeigt es uns, dass wir, die wir glauben, so wild und versessen auf unsere Sexspielzeuge zu sein, eigentlich wissen sollten: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Und es zeigt uns auch, dass im Gegensatz zu den vielen Vorstellungen einiger Leute von einer keuschen und asexuellen Lebensart (der Frauen) in der Vergangenheit, die Menschen immer Freude an sexueller Lust hatten. Frauen hatten schon immer Sex mit Frauen und sich selbst und grundsätzlich mit wem auch immer, denn auch Frauen sind geil.


Die Keuschheit des Weibes - ein Ammenmärchen

Die Frage, warum Frauen damals zur Keuschheit und Enthaltsamkeit angehalten wurden und vor allem davor bewahrt werden sollten, sexuell „erweckt“ zu werden, steht auf einem anderen Blatt. Ich erinnere mich mit Befremden an die Behauptung des Psychiaters Richard von Krafft-Ebing, der kurz vor der 19hunderter Jahrhundertwende in seinem Werk „Psychopathia Sexualis“ dies behauptete:

Ist (das Weib) geistig normal entwickelt und wohl erzogen, so ist sein sinnliches Verlangen ein geringes. Wäre dem nicht so, so müsste die ganze Welt ein Bordell und Ehe und Familie undenkbar sein. Jedenfalls (ist) das Weib, welches dem Geschlechtsgenusse nachgeht, (eine) abnorme Erscheinung.


Was sagt uns das?

Wir müssen jederzeit bereit sein, das, was wir über die Kultur, die Geschichte und das Dasein erlernt haben, zu überdenken. Und wir sollten uns niemals auf Experten verlassen.

(1) Ich verlasse mich hier auf diese englische Quelle - eine deutsche Übersetzung aus dem Lateinischen stand nicht zur Verfügung.
(2) Das Zitat musste im Deutschen etwas verändert werden, besonders, weil die im Deutschen nicht gebräuchliche und unübersetzbare Abkürzung "DTF" verwendet wurde)

Komm ins Bett, du riechst so gut …

Jetzt wäre es Zeit für die Riechprobe ...
Forscher sind immer wieder für Überraschungen gut. Ich erinnere mich noch recht gut, dass vor ein paar Jahren behauptet wurde, Menschen, die einander gut riechen könnten, hätten unterschiedliche Immunsysteme. Das wäre sogar plausibel, denn wenn sich solche Menschen paaren, dann würden die Nachkommen möglicherweise noch bessere Immunsysteme haben, und die Evolution …

Immer, wenn ich das Wort „Evolution“ im Zusammenhang mit Klugscheißern aus der Psychologie höre, wird mir mulmig. Irgendwie, so denke ich, waren die nicht die ganze Zeit dabei, als die Evolution stattfand. Ich erinnere mich auch noch recht genau an „Studien“, die beweisen sollten, dass sich heutige Menschen „paaren wir die Neandertaler“. Auch wegen der Evolution. „Festgestellt“ hatte man dies allerdings bei Speed-Dating-Veranstaltungen. Und weil es so hübsch einfach ist, hat man sich gedacht: „na, wenn die stärksten Kerle heute noch die schönsten Weiber abschleppen wollen, dann war das immer so.“

Ja, und nun gibt’s eine Studie, die sagt: Nö, das mit den passendne oder unpassenden Immunsystemen hat nun mal gar keinen Einfluss auf die männliche Geilheit. Ins Bett soll vielmehr die Frau, die super riecht, und zwar wegen der „reproduktiven Hormone“ aka Östrogen. Zitat:

Reproduktive Hormone sind Hinweise für die Fruchtbarkeit der Frau. Und je höher deren Spiegel ist, desto attraktiver wirkt die Frau auf Männer.


Na also – nur mit dem kleinen Hinweis, dass du deine Nase schon ziemlich na ahn die Achselhöhlen halten musst, um das festzustellen – und das, obgleich die meisten Frauen dort keine Haare mehr haben. Ob der sogenannte „Muschiduft“, den es ja angeblich auch schon als Beimischung zu Parfüms geben soll, die gleiche Wirkung hat?

Oh, die Männer kommen eigentlich gar nicht so nah an eine Frau ran, die gegenüber am Schreibtisch sitzt oder in einer Bar auf dem Hocker gegenüber. Die Probanden der Forscher hatten es da besser – sie durften sich schweißgetränkte Wattebäuschchen mit Duftstoffen aus den Achselhöhlen vor die Nase halten.

Und also haben wir nun den Beweis:

Frauen mit hohen Östrogen- und niedrigen Progesteronwerten sind olfaktorisch am anziehendsten für Männer.

Olfaktorisch – da haben wir mal wieder so ein Wort der Gescheidles, nicht wahr? Heißt auf Deutsch: „Durch den Geruch“.

Ei, ei, wie toll. Beantwortet aber nicht die Frage, wie echte Männer an echten Frauen auf die Entfernung solche Duftstoffe wahrnehmen und in welcher Konzentration sie überhaupt in der Luft (und nicht in Wattebäuschchen) vorkommen. Und all dies abhängig von dem Raum, in dem sie sich bewegen.

Uff … also, ich behaupte mal: Wenn es stimmt, dass „Frauen mit hohen Östrogen- und niedrigen Progesteronwerten“ wirklich „dufter“ sind als solche mit kümmerlichen Östrogenwerten, dann strahlen sie dies auch über ihr Verhalten und ihre Erscheinung aus. Sprich: Sie kommunizieren via Gestik, Mimik und Aussehen anders. Wissen das die Forscher? Klar, und sie schreiben es auch:

Östrogen zum Beispiel wirke auch positiv auf die visuelle weibliche Anziehungskraft, wie Studien zeigten: Hohe Östrogenspiegel machen Gesicht und Körper der Frau attraktiv für Männer.


Ei potz … wer hätte das gedacht.

Und nun …? Ja, nun sind wir so schlau wie vorher – Frauen, die einen fruchtbaren Eindruck machen, sind attraktiver für Männer als solche, die’s nicht tun.

Die Zitate stammen aus einer Pressemitteilung der Uni Bern. Wer sich mit der Wissenschaftssprache auskennt, darf auch gerne die Original-Studie lesen.

Hinweis: Der Ursprung des Bildes ist bedauerlicherweise unbekannt.

Süchtig nach Liebe?

Liebessucht und Romantik
Schlimmer als die Gier nach Sex ist ist die Sucht danach, Liebe zu empfangen. Schau mal, wenn du jung bist und von allen geliebt wirst, dann hältst du für selbstverständlich, dass du Liebe empfängst. Bis dir jemand sagt: „Du musst dir die Liebe erst verdienen.“ Der Moment, in dem es dir jemand sagt oder du es einfach spürst, dass die Liebe nicht mehr auf dich fällt wie Manna vom Himmel, kann ein Wendepunkt sein.

Wenn du erwachsen wirst, und du Liebe mit Lust und verbindest, wirst du zusätzlich erkennen, dass es diesen merkwürdigen Zustand des Verliebtseins gibt. Und wenn du nicht so naiv bist wie die meisten Menschen, dann weißt du: Da arbeitet eine Manufaktur wahnsinnig gefährlicher Drogen in dir, um die Verliebtheit zu erzeugen. Sie lähmen dich, sie hindern dich an der Arbeit und sie machen dich leichtsinnig.

Die Liebeslust ist eine erneuerbare Energie – aber sie wirkt nicht nachhaltig. Das hat die Natur tatsächlich so gewollt. Es wäre nicht gut, wenn die Droge deine Existenz gefährden würde.

Du kannst dich dafür lieben, geliebt werden zu wollen – das lässt sich einrichten, wenngleich nicht komfortabel. Und du kannst dich dafür hassen, weil du so schrecklich viel von dir selbst verschenken musst, wenn du es tust. Dann denkst du vielleicht: „Ich schenke anderen so viele Liebe, aber ich bekomme so wenig dafür zurück.“

Falsche Romantik und Gefühls-Handel

Manche sagen dann: „Oh, ich habe so viele negative Erfahrungen gemacht“, im deutschen Sprachraum wohl auch: „Ich habe ständig in Gefühle investiert und nichts damit erreicht“. Einige erinnern sich, wie sehr sie sich aus Liebeslust erniedrigt haben, wie sie Warnzeichen übersahen und etwas romantisierter haben, was in Wahrheit schrecklich war.

Der Weg hinaus ist schwer, denn die Drogenproduktion kann jederzeit in Gang gesetzt werden – da reich oftmals ein Blick, ein Wort oder eine Berührung. Und die Gefühle sind ja nun wahrhaftig nicht ausschließlich negativ.

Wie es scheint, sind es die geheimen Erwartungen, die mit der lustvollen Begierde verbunden sind. Eine sinnliche Nacht, ein erotisches Wochenende, sechs lustvolle Wochen? Wem das genug ist, der mag es tun und genießen. Wer aber im Grund etwas anderes will, nämlich eine verlässliche Beziehung, der wird enttäuscht werden.

So – also, was kann man tun?

„Liebe“ bezeichnet drei unterschiedliche Gefühle: Die Liebe, die durch Suchtstoffe erzeugt wird, heißt Verliebtheit. Die Liebe, die im Hirn gedanklich zusammengepusselt wird, heißt Romantik. Die Liebe, die schließlich aus der Gemeinsamkeit erwächst, heißt dann wirklich Liebe und bezeichnet die Lust, gemeinsam in Sinnlichkeit durchs Leben zu gehen.


Mach dir klar, dass du unter Drogen stehst

Wichtig ist, zu wissen, dass Verliebtheit tatsächlich auf den Einsatz körpereigener Drogen beruht. Ich denke, mehr als 70 Prozent der Bevölkerung werden dies verneinen, obgleich es Standardwissen ist.

Mach dich frei von Romantik

Romantik gibt es nicht in Reinform. Unser Gehirn erzeugt sie aus Fragmenten, oft erst viel später, wenn die Ereignisse nur och in der Erinnerung existieren.

Genieße das, was du tust

Genieße das, was du tust, in dem Moment, in dem du es tust. Denke dann nicht an die Vergangenheit und nicht an die Zukunft.

Liebe dich selbst

Liebe dich selbst in Körper, Geist und Psyche. Scheu dich nicht, dazu zu stehen.

Hör auf, mit Liebe zu handeln

Wenn du kannst, schenke anderen Liebe, aber erwarte nicht, dass du jedes Mal etwas „zurückbekommst“. Das ist Handel oder emotionale Prostitution. Sollte es dir nicht gelingen, auf soclhe psychischen, geheimen „Deals“ zu verzichten, dann hör mit dem Spiel auf.

Der Weg hinaus …

Der Weg aus der Abhängigkeit (egal von welchem Suchtstoff) ist immer durch die Tür … diesen Schritt musst du schon tun. Und gerade bei der Verliebtheit und der Romantisierung kannst du ganz viel selbst tun, um dich vom Druck zu befreien.

Titelbild: Titel eines Groschenhefts ohne eindeutigen Autor, möglicherweise 1952, vielleicht auch viel früher.

Happy 2019 - und wie geht es bei uns weiter?

Lust , Frauen und Tiger - ja oder nein?
Sinnlichkeit, Lust, Katzen, und Frauen - das geht gar nicht ...

Aber klar geht das. Wir versuchen, objektiv und sinnlich zu bleiben und jedem das zu geben, was gut für ihn ist. Und gelegentlich eben auch Bilder von erotischen Tänzerinnen wie dieser hier.

VIVID - Grand Show - unbedingt besuchen

VIVID - Grand Show - derzeit im Friedrichstadt Palast Berlin

Ich habe sie gesehen, die VIVID Grand Show. Sie ist mehr als eine Show, mehr als Zirkus und Varieté – sie ist wahrhaftig eine Liebeserklärung an das Leben.

Die Frage nach dem Sinn wird gleich zu Anfang gestellt, und die Frage nach dem, was das Leben bietet.

Das Leben bietet mehr - aber du musst es auch zulassen

Die Antwort: Es bietet mehr – viel mehr als du dir erträumst, aber du musst auch bereit sein, ein Risiko einzugehen, dich einzulassen. Bereit sein, dem Geist der Massen zu entfliehen, die mittlerweile wie die Roboter funktionieren. Du könntest (und vielleicht sollest du?) dich im Dschungel der Lebens- und Liebesvarianten umsehen, dich erproben und dann erst deinen Weg wählen …

Nicht jeder wird dies unterschreiben … aber tatsächlich steht unsere Jugend morgens mit dem Mobiltelefon auf, lässt sich den ganzen Tag über „irgendwie“ manipulieren und schläft abends damit ein. So werden sie zu den Robotern, zu den Uninteressierten, Gleichgeschalteten. Zu denen, die der Schwarmdummheit folgen, statt sich herauszuheben aus der Masse.

Und ja – abgesehen von alledem – es war eine wundervolle Revue, gekonnt, artistisch überragend, mit Lust und Humor.

Mehr begeisterte Presseberichte hier.

Warum wir keine Schweinereien veröffentlichen

Nein, hier gibt's keine Schweinereien
Niemand kann uns (oder euch) genau sagen, was ein Zensor an Ende als „Schweinerei“ ansieht. Manchmal reicht die Erwähnung eines Wortes, sei es das „F“-Wort“ oder etwa Ähnliches, und mal geht alles durch: Vögeln ebenso wie Möse.

Wie ich grinsend erfahren habe, zensiert „TUMBLR“ jetzt mit Vorliebe weibliche Brustwarzen – ich weiß noch nicht, ob sie es nur dann tun, wenn sie „voll frontal“ vor die Linse gehalten werden oder ob sie aus gewissen Winkeln dennoch veröffentlicht werden dürfen. Ja, ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie zensiert werden, wenn sie mit Lippenstift auf den nackten weiblichen Rücken aufgemalt werden.

Was ich damit sagen will: Niemand weiß, wer als Nächstes welchen Schritt tun wird, um wieder einmal Zensur auszuüben. Jemand nahm schon übel, dass wir „CBT“ manchmal übersetzt und „ausgeschrieben“ haben, und zeitweilig duften keine Wörter verwendet werden, die auf „… fetischismus“ endeten, vor allem dann nicht, wenn diese im Zusammenhang mit weiblichen Füßen, Schuhen oder Stiefeln standen.

Wir veröffentlichen keine Schweinereien - jedenfalls nicht, was wir darunter verstehen. Das heißt euch: keine rohen, ungehobelten "F...gechichten", keine Verherrlichungen von sexuellen Abweichungen und dergleichen. Was es gibt, das gibt es, aber wir sind keine Ideologen, die das "Anders Sein" als einzig erstrebenswert hinstellen.

Doch was menschlich ist, sollte eigentlich veröffentlicht werden können … oder mal so gesagt: Des einen Eule ist des anderen Nachtigall. Übrigens darf Literatur wesentlich direkter sein … aber da müsst ihr erst mal in den erlesenen Kreis derer vordingen, die sich „Autoren“ nennen dürfen. Und selbst dann ist nicht sicher, ob sich irgendwo Menschen zusammenrotten, die das, was du schreibst, als Schweinereien diffamieren.