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Warum wir keine Schweinereien veröffentlichen

Nein, hier gibt's keine Schweinereien
Niemand kann uns (oder euch) genau sagen, was ein Zensor an Ende als „Schweinerei“ ansieht. Manchmal reicht die Erwähnung eines Wortes, sei es das „F“-Wort“ oder etwa Ähnliches, und mal geht alles durch: Vögeln ebenso wie Möse.

Wie ich grinsend erfahren habe, zensiert „TUMBLR“ jetzt mit Vorliebe weibliche Brustwarzen – ich weiß noch nicht, ob sie es nur dann tun, wenn sie „voll frontal“ vor die Linse gehalten werden oder ob sie aus gewissen Winkeln dennoch veröffentlicht werden dürfen. Ja, ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie zensiert werden, wenn sie mit Lippenstift auf den nackten weiblichen Rücken aufgemalt werden.

Was ich damit sagen will: Niemand weiß, wer als Nächstes welchen Schritt tun wird, um wieder einmal Zensur auszuüben. Jemand nahm schon übel, dass wir „CBT“ manchmal übersetzt und „ausgeschrieben“ haben, und zeitweilig duften keine Wörter verwendet werden, die auf „… fetischismus“ endeten, vor allem dann nicht, wenn diese im Zusammenhang mit weiblichen Füßen, Schuhen oder Stiefeln standen.

Wir veröffentlichen keine Schweinereien - jedenfalls nicht, was wir darunter verstehen. Das heißt euch: keine rohen, ungehobelten "F...gechichten", keine Verherrlichungen von sexuellen Abweichungen und dergleichen. Was es gibt, das gibt es, aber wir sind keine Ideologen, die das "Anders Sein" als einzig erstrebenswert hinstellen.

Doch was menschlich ist, sollte eigentlich veröffentlicht werden können … oder mal so gesagt: Des einen Eule ist des anderen Nachtigall. Übrigens darf Literatur wesentlich direkter sein … aber da müsst ihr erst mal in den erlesenen Kreis derer vordingen, die sich „Autoren“ nennen dürfen. Und selbst dann ist nicht sicher, ob sich irgendwo Menschen zusammenrotten, die das, was du schreibst, als Schweinereien diffamieren.

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Der Schrecken enblößter Brustwarzen

Dies ist kein Geschlechtsteil
Genitalien von „echten“ Menschen und entblößte weibliche Brustwarzen

Nichts ist schrecklicher als eine entblößte weibliche Brustwarze. Wussten wir das nicht schon immer? Warum diese hübschen ovalen Gebilde so schrecklich, schädlich und abstoßend sind, vermag ich nicht zu beantworten.

Auszug aus einer neuen Mitteilung von TUMBLR:

Fotos (auch fotorealistische Bilder) ... die Genitalien von echten Menschen, entblößte weibliche Brustwarzen oder Sexualakte zeigen, sind hingegen nicht erlaubt.


Übriges frage ich mich gerade, warum „Genitalien von echten Menschen“ (auch in Ruhe, also unerregt) so gefährlich sein sollen. Und wenn es nun Wachsmodelle wären (die nahezu genau so aussehen)?

Ich erlaube mir noch, die Brustwarzen eines Primaten zu zeigen:

Nuckeln an der Brust vor Zuschauern

Beschäftigen wir uns zu wenig mit dem Menschen im Mann?

Die meisten Männer vergleichen sich mit anderen Männern. Es geht nicht immer darum, wer den dicksten und längsten Penis hat oder ein entsprechendes Konto. Aber eben auch. Nur wenige Männer sehen sich als Individuum, dem der Rest des Rudels scheißegal ist.

Wir Männer beschäftigen ums in den letzten Jahren leider auch damit, wie Frauen uns sehen. Wir tun sehr viele Dinge ihnen zuliebe, und mit jedem Windstoß, den der Feminismus in die Welt bläst, fragen wir uns: „Oh, entsprechen wir noch (schon) diesem Bild?“

Was wir tun sollten? Weder Maskulinisten noch Feministen. Es reich wirklich, ein Mensch zu sein. Das ist fast alles, Leute … bis auf … bis auf die Tatsache, dass die Feministinnen die besser Presse haben. Die Journaille reagiert wie ein aufgescheuchter Haufen von Hühnern, wenn Feministinnen wieder mal etwas in die Welt tragen müssen.

Ich las gerade:

Der Feminismus ist die einzige Ideologie, die einen Plan für das Leben der Männer hat.


Nun, nicht die Einzige. Aber der Feminismus will Frauen einerseits und Männern andererseits psychologisch umerziehen. Das gelingt ihm (gleich in welcher Welle) nicht – und dann versucht man es eben mit den Männern, mit denen es ebenso wenig gelingt. Und wenn beides nicht geht, dann grollt die Feministin.

So kann es nicht weitergehen. Wir sollten uns mit Menschen beschäftigen – übrigens auch sexuell. Im tiefsten inneren Fühlen gibt es keine Ideologien, sondern da spricht die Natur mächtige Worte. Wir können sie beschreiben, diese Worte der Natur. Aber wer hat schon den Mut, zur „Feder“ zu greifen?

Mädchenhaftigkeit und Wohlanstand - fragwürdige Voraussetzungen für die Partnersuche

Mädchenträume - Darstellung von ca. 1910
Ich habe vor einiger Zeit meine Aktivitäten im Online-Dating-Bereich erheblich eingeschränkt. Vor etwa 10 Jahren galt ich noch als wegweisender Experte für das Online-Dating. Dann allerdings habe ich zu vielen Menschen auf den Schlips und noch mehr auf den Rockzipfel getreten. Das liegt nur an einem Umstand: Während andere mit sinnlosen Verhaltensregeln und Tipps um sich warfen, trösteten und beschönigten, sagte ich die Wahrheit: Wenn du keinen Partner findest, dann liegt es an dir – nur an dir. Also arbeite daran, dass sich dies ändert.

Dating-Tipps kann jeder Idiot abschreiben

Ein Großteil der irreführenden und sinnlosen Tipps wird über Frauenzeitschriften und sogenannte „Beratungsliteratur“, („How to …“) verbreitet. Man muss keine eigenen Erfahrungen haben und keinen Recherchen anstellen, um solche „Tipps“ zu veröffentlichen. Ja, man muss sich nicht einmal etwas dabei denken. Es reicht völlig, sie aus einer der vielen fragwürdigen Quellen abzukupfern.

Partnersuche: Es geht um Sexualität und noch etwas anderes

Ja, ich behaupte sogar: Die Autorinnen und Autoren verschweigen, worum es eigentlich geht: Um das Bedürfnis, sich fortzupflanzen. Und wenn nicht darum, dann eben darum, seine Lüste mit jemandem ausleben zu können. „Dating“ ist also keine Kulthandlung, sondern der Ausdruck des animalischen Bedürfnisses nach Nähe oder nach einer gemeinsamen Höhle, in die man sich gemeinsame verkriechen kann. Das Ziel besteht also immer in „Sex und noch etwas Anderem“, und das „Andere“ ist so vielfältig, wie es suchende Singles gibt.

Begegnungen: es geht nicht darum, die Prinzessin zu spielen

Vor allem Frauen glauben immer noch, „Dating“ sei eine Art Gesellschaftsspiel, in dem es „Anstandsregeln“ einzuhalten gilt. Und sehr viele Frauen glauben, sich dabei in die Rolle einer Prinzessin zu befinden, in der sie Männer beliebig antanzen lassen können, um sie zu bewerten.

Morallos: Auf keinen Fall geht es darum, seinen Liebreiz zu verhökern

Schönheit, Liebreiz, Charme und sexuelle Künste lassen sich natürlich in die Partnersuche einbringen, aber sie sind nicht als Lockmittel. Dennoch versuchen etliche Frauen, ihre Attribute meistbietenden an den Mann zu bringen – nicht gegen Geld, verstehst sich. Sondern gegen Macht, Ansehen und Einkommenssicherheit. Merkwürdigerweise sehen wenige dieser Frauen darin etwas Verachtenswertes, sondern fühlen sich weiterhin als moralisch integre Menschen, wenn sie so handlen.

Das dümmliche Spiel mit der Mädchenhaftigkeit

Bemerkenswert oft spielen Frauen „mädchenhaft sein“, das heißt, sie handeln so, als ginge es bei der Begegnung darum, wie sie sich „gibt“, wie zurückhaltend sie ist, oder wie hübsch sie Konversation machen kann. Der Mann wird nach seinem „höflichen“ Verhalten beurteilt, und vorsichtig werden seine sozialen und finanziellen Ressourcen abgefragt. Das „Was-wäre-wenn-Prinzip“ wird dabei pervertiert: Diese „Mädchen“ versuchen, im ersten Gespräch herauszufinden, wie es wäre, wenn sie den Mann heiraten würden – viel zu früh. Und diese „Mädchen“ sind Frauen des 21. Jahrhunderts, die sich gelegentlich gar als emanzipiert und selbstbewusst definieren. Ich sag es mal absolut unverblümt: Eine erwachsen Frau, die dem Mann beim Date den Charakter eines historischen bürgerlichen „Backfisches“ vorspielt, ist nicht tragbar – ebenso wenig, als wenn sie die Rolle der Prinzessin einnimmt.

Dates sind Begegnungen - und nichts mehr

Reden wir Tacheles: Sogenannte „Dates“ sind Begegnungen, aus denen jeder Beteiligte den maximalen Nutzen ziehen möchte: Die Anfängerinnen orientieren sich über den Markt, die Erfahrenen genießen die Unterhaltung und treffen dabei ihre Entscheidungen. Genießerinnen suchen sich die geeignetsten Herren für ein erotisch erfülltes Wochenende, und Begierige nehmen sich, was geboten wird. Und die Klugen halten früher oder später denjenigen fest, der ein passabler Ehepartner werden könnte. Aber halt …

Treffen, um einen Partner zu finden: Je festgelegter, umso aussichtsloser

Da wären nun noch diejenigen, die sich absolut auf eine bestimmte Art von Begegnungen festgelegt haben. Und das heißt: Hohe Erwartungen mit dem Endziel einer festen, dauerhaften Beziehung – und sie denken: „Wenn das nicht geht, dann geht gar nichts.“

Die brutale Wahrheit

Solltest du dazugehören, dann lies bitte einmal diesen kurzen, zitierten Tipp:

Fieberst du schon seit Tagen auf dieses Treffen hin … oder malst du dir aus, wie ihr in diese gigantische Altbauwohnung zieht? Hör auf damit. Anderenfalls gibt es nur zwei Möglichkeiten: Erstens, du siehst beim Date selbst alles Mögliche, nur nicht dein Gegenüber, oder zweitens, du bist enttäuscht, weil etwas anders ist, als du es dir vorgestellt hast. Auf Erstens folgt übrigens auch Zweitens. Es gibt kein Entrinnen, Baby.


Das ist die brutale Wahrheit. Und was deine „bürgerlichen Tugenden“ und andere Phänomene betrifft – es gibt noch 19 andere Tipps, die alle sinnvoll sind. Die Tipps von 12 bis 14 drehen sich im Übrigen um ein Thema, das fast überall verschwiegen wird: um die Frage, wie du es mit dem Sex hältst. Die Antworten sind brutal einfach … aber die solltest du vielleicht im Original lesen.

Ein sekundäres Geschlechtsmerkmal der Frau

Das sekundäre Geschlechtsmerkmal
Da große Augenhöhlen ein sekundäres weibliches Geschlechtsmerkmal sind, so sind die Augenbrauen umso schöner, je höher sie gewölbt sind.

Zitat aus: Die Schönheit des weiblichen Körpers, Stuttgart 1900, S. 106

Was wird nun eigentlich aus Tumbr?

Fatima Xberg hat TUMBLR den Rücken gekehrt – meiner Meinung nach der richtige Schritt. Das Portal spielt sich neuerdings als Sittenwächter auf – und das ist schon von Grund auf eine Ungeheuerlichkeit. Dann was am Ende der Zensur anheimfällt, kann niemand wirklich sagen – Dummheit macht weder vor Menschen- noch vor Maschinen-Entscheidungen halt.

Fatima schreibt:

Da ich nicht beständig mit „intelligenten“ Menschen oder „menschlichen“ Maschinen über den Wert meiner Arbeit streiten möchte, habe ich mich entschlossen, mein Tumblr-Konto zu verlassen und zu kündigen.


Wenn dies alle Menschen tun, die sich als Erwachsene fühlen und zugleich Verantwortung tragen, was bleibt dann noch für „Tumblr“? Kitsch und Promis? Kaninchen und Blümchen?

Ich gebe zu: Nicht alles, was auf Tumblr zu sehen ist, gefällt mir. Aber ich muss wirklich nicht ansehen, was mir nicht gefällt. Und selbst wenn die Darstellungen sehr, sehr anzüglich sind, so sind es doch immer Dokumente der Zeit.

Ich habe mich übrigens in etwas dunkleren und nicht so liberalen Zeiten schon einmal mit einem Portal herumgestritten, das solche Dinge tat, ich nenne den Namen hier nicht. Aber es ist inzwischen zur Bedeutungslosigkeit verkommen.

Der Hintergrund: Wenn man nicht weiß, wer der Zensor ist und nach welchen Kriterien tatsächlich zensiert wird, dann traut sich am Ende niemand mehr, irgendetwas zu veröffentlichen, was über Tralala und Larifari hinausgeht.

Tumblr gibt den Saubermann

Die Blog-Gemeinschaft hinter Tumblr hat angekündigt, mit Wirkung vom 17. Dezember 2018 keine „Pornografie“ mehr auf ihren Webseiten zuzulassen. Was darunter genau zu verstehen ist, wurde noch nicht völlig klar. Nur eins ist sicher: da wird ein Zensor installiert, und er bestimmt in Zukunft, was Menschen sehen oder lesen dürfen und was nicht.

Die offizielle Begründung lautet, man habe die Verantwortung, die Auswirkung der Inhalte auf verschieden Altersgruppen, Bevölkerungsstrukturen, Kulturen und Denkweisen zu berücksichtigen. Dabei, so heißt es weiter, sei man zu dem Schluss gekommen, dass man „ohne diesen Inhalt die Möglichkeit habe, einen Ort zu schaffen, an dem sich mehr Menschen wohlfühlen.“

Die Begründung habe ich in ähnlicher Weise schon vielfach gelesen. In Wahrheit knickte man immer wieder vor den Moralaposteln ein oder fürchtet sich davor, von politischen oder religiösen Gruppen angegriffen zu werden.

Erotik, Christentum und Hexenkult

Erotik, Christentum und Hexenkult - ein sehr kurzer Abriss über die Lust, in Geheimbünden erotische Erfüllung zu finden.
Sinnliche Hexen
Im Grunde kann man kaum von „dem“ Hexenkult sprechen. Die Ursprünge der „Hexerei“ liegen einerseits in der Heilkunst der kräuterkundigen Frauen, andererseits in Geheimzirkeln, die der sogenannten „alten“ Religion anhingen. Was sie genau ist oder war, kann heute nicht mehr ohne weiters rekonstruiert werden – jedenfalls handelte es sich nicht um die germanische Götterwelt, sondern sie hatte ihre Wurzeln in längst verschwundenen Religionen, deren Herkunft im Vorderen Orient vermutet wird. Soweit es sich um einen Kult handelt, in dem auch Rituale vollzogen werden, kann auch bei den heutigen Hexenvereinigungen noch von „religionsähnlichen“ Gemeinschaften gesprochen werden.

Freies Denken und freie Liebe

Die Erotik im Hexenkult ist eine rituelle Abwandlung des allgemeinen Wunsches nach „freier Liebe“, der im Christentum wie auch in der „alten Religion“ vorhanden war. Freilich konnte sich dieser Wunsch im Christentum niemals durchsetzen, weder vor der Reformation noch danach. Das heißt aber nun keinesfalls, dass es keine Abweichler gab, die sich unter christlichen Symbolen zusammenfanden, um die freie Liebe zu praktizieren.

Ein Beispiel wäre die Buttlarschen Rotte, gegründet von Margaretha von Buttlar, die von 1670 bis 1721 lebte. Dabei ist gleich, was die juristische Bewertung (1) des Tuns ihrer Mitglieder ergab: Sehr wahrscheinlich ist, dass diese Gruppe die christliche Gottheit nach der Genesis umwertete: Demnach schuf Gott den Menschen als Mann und Frau nach seinem Vorbild. (Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.)

Obgleich diese Auffassung absolut legal und unzweifelhaft bei Mose(2) verbürgt ist (1.Mose 1:27) wird nach wie vor als Blasphemie angesehen, diese Bibelstelle ernst zu nehmen. Der androgyne Charakter der Gottheit durfte nicht diskutiert werden, weil es ganze Dynastien infrage gestellt hätte und die damaligen, fest gefügten Geschlechterbeziehungen ad absurdum geführt hätte.

Die Querdenker wurden vermutlich zu "innerlichen" Heiden

Dies wiederum hat vermutlich gereicht, um nahezu alle erotischen Querdenker in die Arme der „alten Götter“ oder „Naturgottheiten“ zu treiben. Betrachtet man die verschiedenen Kulte alter und neuer Art, so wird deutlich, dass sie entweder einen überwiegend spirituellen, esoterischen Charakter haben oder sich in irgendeiner Form mit der lustvollen Vereinigung der Körper oder dem Genuss der Sexualität beschäftigen. Daraus wieder kann man entnehmen, dass es sich entweder um eine geistig-seelische Bereicherung oder aber um eine sinnlich-körperliche Erfüllung handeln kann, die von den Gruppen vollzogen wird. Da gilt nicht nur für moderne „Hexenkulte“, sondern auch für alle auf Esoterik oder Psychologie beruhenden Gruppen, die nach einer Erweiterung des Bewusstseins streben und dabei entweder das Psychische oder das Körperliche betonen.

Die magisch-erotischen Rituale leben in der Literatur weiter

Trotz all dieser Differenzierungen kann man feststellen, dass viele der literarischen Werke, die Erotik und Esoterik vereinigen, ausschließlich auf weiblicher Sinnlichkeit und weiblichen, religionsähnlichen Ritualen beruhen und oftmals die Gleichgeschlechtlichkeit als wesentlichen Inhalt pflegen.

(1) Lest dazu die juristische Wertung, wenn ihr interessiert seid.
(2) Bibeltext

Bild: Die Drei Hexen - Daniel Gardner (1750-1805).

Da wird mir etwas vorenthalten … Sexualität ist immer noch ein Tabu

Sich schämen, sexuell zu sein?
Die Sexualtherapeutin Sandra Gathmann sagte in einem Gespräch mit der „Wiener Zeitung“, sie habe schon früh „den Eindruck (… bekommen …), dass alles, was mit Sexualität zu tun hat, ...(ihr) ... ein Stück weit vorenthalten wurde.

Die Frage ist natürlich: Welcher Frau oder welchem Mann wurde nicht bedeutet, dass alles, was mit dem Sex zu tun hat, „eigentlich“ kein Gesprächsthema ist?

Frau Gathmann erwähnt, das alles, was man „früher“ (sie ist selbst noch recht jung) an Informationen über die Sexualität bekommen konnte, „Warnhinweise und Verklärungen“ waren.

Informationen ja - Gespräche nein?

Wahrscheinlich werden Sie jetzt sagen: „Ja aber heute ist das Internet doch voll von Sex, Erotik und Pornografie, und es gibt Dutzende von Frauen- und Mädchenforen, auf denen „man“ sich informieren kann.

Das mag so sein – aber dennoch gilt es nach wie vor als sehr bedenklich, wenn sich junge Frauen und Männer sehr intensiv mit der Sexualität beschäftigen. Noch bedenklicher erscheint es manchen Zeitgenossen, wenn sie Körper, Geist und Psyche auch sexuell erproben oder gar herausfordern wollen.

Niemals über Sexualität sprechen?

Warum darf das alles nicht sein? Warum schämen wir uns dessen? Ich kenne die Gesichter der Frauen, die ich persönlich gebeten habe, einmal über spezifisch weibliche Lüste zu schreiben … einfach so … flott aus dem Bauch in den PC, anonym, selbstverständlich. Die Empörung stand ihnen im Gesicht geschrieben – und sie löste sich teilweise nicht einmal mehr.

Im Interview mit Frau Gathmann ist eine sehr interessante Abwandlung von Paul Watzlawicks Kernaussage enthalten: „Man kann nicht NICHT kommunizieren“. Hier das Zitat:

Man kann nicht nicht über Sexualität kommunizieren, aber man kann nicht über Sexualität sprechen.


Heißt: Wir kommunizieren ständig (nonverbal) untereinander über unsere Attraktivität, unsere Erotik, unsere Sexualität … aber wir schaffen es nicht, darüber zu sprechen – ja nicht einmal, darüber zu schreiben.

Und während dies alles so ist, versuchen Frauen und Männer, strengere Regeln dafür aufzustellen, was in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern überhaupt (noch) gestattet sein soll. Was für eine geistige Perversion!

Sind manche Wissenschaftler zu blöd, um Kommunikation zu verstehen?

Ich will Sie auf einen kleinen Nebeneffekt aufmerksam machen: Wenn wir weiterhin „nicht NICHT“ kommunizieren können, was nachhaltig bewiesen wurde, dann werden wir weiterhin über Sexualität kommunizieren, aber uns noch weniger darüber austauschen, um nicht als „sexistisch“ abgestraft zu werden. Und vielleicht sollte ich noch einen provokativen Satz anfügen:

Wer zu ungebildet ist, die Regeln der Kommunikation zu kennen, sollte sich nicht selbst ermächtigen, Sprachregelungen in die Welt zu setzen.

Der Satz geht an Feministinnen, Genderforscherinnen und alle anderen, die uns „Neusprech“ (aka „soziale Korrektheit“) verordnet haben.

Bild: Signatur von Lèbegue oder ähnlich, Illustration, historisch

Zuhören – und über alles reden?

Warum suchen Damen eigentlich einen „Mann für gewisse Stunden“ auf?

Welche Antwort hattest du erwartet? Natürlich geht es auch um das, was du jetzt denkst. Aber nicht nur. Denn viele Frauen suchen einfach jemanden, der ihnen zuhört. Das ist übrigens bei Männern ganz ähnlich, die sich leisten können, ein Escort-Girl auch mal für das Zuhören zu bezahlen.

Ein „Mann für gewisse Stunden“ erzählt, dass ihm die Damen „all ihre Geheimnisse“ anvertrauen, und dies aus einem einzigen Grund: weil er ihnen zuhört. „Ich werde bezahlt, um aufmerksam zu sein – und das mache ich auch“, sagte der Mann in einem Interview. Auf diese Weise kämen seine Kundinnen auch immer wieder.

Ob Frau oder Mann – das wirklich Intime, das Ungesagte, landet oftmals in den Ohren der Menschen, die im Grunde als etwas anderes angesehen werden. Doch wen wundert es, wenn niemand wirklich zuhören mag? Und wenn sexuelle Fragen von vornherein von der Tagesordnung gestrichen werden?

Ich erinnere mich, dass viele Berater(innen) für die Partnersuche ein Mantra vor sich hertragen: Rede nie über Politik oder Sex. Doch was im Grunde verständlich ist, nämlich nicht „ins Fettnäpfchen“ treten zu wollen, wird auf Dauer zur Gefahr: Man kann Themen nicht ständig ausblenden, nur, weil der Partner befremdet sein könnte.

Zitat: Erotic Scribes.

Alle Plots, die es in der Literatur gibt

In der letzten Folge meiner kleinen Serie habe ich darüber geschrieben, wie einfach ein erotischer Plot ist. Das wiederholen wir noch mal mit anderen Worten:

Phase eins: Deine Figur lebt in ruhigen Bahnen und kennt nur das, was alle Frauen ihres Alters oder ihrer Herkunft üblicherweise wissen oder kennen.

Phase zwei: Dann folgt ein Ereignis, das alles verändert. Meist handelt es sich um eine Begegnung. Sie erzeugt eine völlig neue, erregende, aber auch verwirrende Welt der Lust.

Phase drei: Schließlich geht sie diesen Weg weiter, oder verlässt ihn, um einen anderen Weg zu finden oder sie geht zurück zum Ausgangspunkt, um ihr Leben neu zu ordnen.

Um viel Spannung zu erzeugen und deine Geschichte dramatischer auszugestalten, musst du den Bereich der Veränderungen ausbauen. Üblicherweise durch ein „auf und ab“ der Gemütszustände oder äußeren Umstände, in die deine Figur gerät.

Es gibt mehrere Standard-Plots, die oft beschrieben werden. Nicht alle handeln davon, wie aus einer schlechten Ausgangslage ein „Aufstieg“ ins Glück erreicht wird, der nicht mehr gefährdet ist. Tatsächlich spricht man davon, dass es nur fünf, bestenfalls sieben Plots gibt. Jeder Schreib- oder Lebenslehrer hat da so seine eigenen Ideen, was abgetrennt und was integriert werden muss.

Hier führe ich mal (nahezu) alle auf, zunächst ohne ihre Eignung auf erotische Romane zu überprüfen:

1. Die Figur steckt in der Misere und kämpft darum, wieder herauszukommen. (Fallen – Aufsteigen).
2. Aufzusteigen, wieder abzufallen und erneut aufzusteigen. (Cinderella, Liebesromane, moderne erotische Märchen)
3. Abzusteigen, wieder hinaufzusteigen und erneut abzufallen.
4. Aufzusteigen und am Ende zu versagen.
5. Das Monster (in sich selbst oder in einer anderen Person) zu besiegen. (Kampf um das Glück, Kampf mit den eigenen Dämonen, zum Beispiel Süchten, Perversionen)
6. Ohne Not eine Suche nach dem Glück zu beginnen. (Abenteuer, auch erotische Abenteuer aus reiner Lust beginnen)
7. Eine Reise beginnen und geläutert oder erfahren zurückkommen. (Besonders für Romane und Erzählungen, die eine Persönlichkeitsentwicklung beschreiben).
8. Wiedergeboren (im Sinne von geläutert) zu werden. (Im Grunde das bisherige Verhalten oder das Selbstverständnis völlig austauschen)
9. An einem Ränkespiel beteiligt zu sein, das sich zum Glück hin auflöst. Das Böse oder Unverständliche wandelt sich zum Guten. (Komödie)
10. In einem Strudel von Ereignissen geraten, der für deine Figur den Abstieg bedeutet. Das Verständliche wandelt sich zum Bösen ohne Ausweg. (Tragödie).


Das sagt noch nicht viel darüber, welche dieser Plots in anspruchsvollen erotischen Romanen verwendbar sind. Und deswegen schreibe ich das nächste Mal darüber, welche Plots sich möglicherweise für deine Geschichte eignen.

Was willst du einmal werden?

So wichtig das Thema der Berufswahl auch sein mag. Es gibt andere Antworten als beispielsweise „Rechtsanwältin“ oder „Programmierer“. Nämlich diese:

Ich möchte einmal glücklich werden.


Ich weiß nicht, ob es junge Menschen sagen, deren Kindheit nicht glücklich war. Aber es ist ein wundervolles Ziel, glücklich zu werden.
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Kann denn Liebe Sünde sein?

Wollust als Haltlosigkeit?
Wir sollten mal über die Sünde sprechen. Denn viele Menschen glauben, dass sie sich „versündigen“, wenn sie lieben. Falls wir das präzisieren müssen: wenn sie so lieben, wie es die christliche Kirche nicht vorsieht. Denn „die Liebe an sich“ ist ja schon von Grund auf sakral – sie kann also keine Sünde sein.

Steigen wir ein bisschen tiefer ein: Wie kommen die Kirchen eigentlich auf die Idee, dass es Sünden gibt?

Das erklärt uns ein Autor von Wikipedia so:

Die Sünde besteht nach christlichem Verständnis in einer Abkehr von Gottes Willen, im Misstrauen Gott gegenüber, im Zulassen des Bösen oder im Sich-Verführen-Lassen.


Fassen wir’s mal zusammen: Wir müssen „Gottes Wille“ kennen, dürfen seinen Worten nicht misstrauen und uns nicht „dem Bösen“ zuwenden, das uns verführen will.

Halt! Leben wir eigentlich im historischen mosaischen Umfeld? Oder im Mittelalter?

Nicht frei, nicht gleich, dafür sündig und unmündig

Nein – natürlich nicht. Nach christlicher (insbesondere katholischer) Auffassung sind wir weder frei und gleich geboren noch zu Gottes Ebenbild, sondern leben von Geburt an unter dem Makel der Erbsünde. Ob das nun wirklich so in den Büchern Mose steht? Da könnt ihr ja mal einen Theologen fragen. Er wird euch wahrscheinlich sagen, dass die Erbsünde eine Konstruktion ist.

Und die Liebe? Sie existiert eben auch als Lust, und als Lust steht sie der Wollust nahe, und eben jene Wollust ist nicht nur eine Sünde wie viel andere, sondern eine Todsünde – und davon gibt’s nur sieben.

Die anderen sind Hochmut, Geiz, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit.

Wollust - die Mutter weiterer Sünden?

Was ist sie nun, die Wollust? Sie führt, so habe ich mir sagen lassen, zu weiteren Sünden, weil sie vom Genuss, dem begehren und dem unkeuschen Verhalten angetrieben wird. Pikanterweise wurde der Vorwurf der Wollust in Hexen- und Ketzerprozessen erhoben, und er richtet sich ebenso gegen einen großen Teil der „unkeuschen“ Literatur.

Im Volksmund sind „Sünden“ eher kleinere Abweichungen von ungeschrieben Gesetzen. Und weil wir „allemal Sünder“ sind, dürfen wir sie zumeist weglächeln.

Findet eure Antworten selbst; Sünder

Und was die Lust betrifft, die Sinnlichkeit, die Verführung und was sonst noch als Sünde zählt?

Findet eure Antwort darauf, wenn ihr katholisch seid, Mitmenschen. Und für den Rest gilt her, was Zarah Leander mit rauchiger Altstimme vortrug:

Liebe kann nicht Sünde sein,
doch wenn sie es wär'
dann wär's mir egal -
lieber will ich sündigen mal,
als ohne Liebe sein!


Wem das zu profan ist, dem füge ich noch ein Zitat aus „Schwester Monika“ hinzu (um nicht gleich de Sade zu zitieren, der hier wahrscheinlich als Ketzer herausfallen würde):


Beide, die Schönheit der Seele und die des Leibes, sind ja ohnehin dem Verderben und der Auflösung unterworfen, warum sie nicht genießen, warum sich ihrer nicht teilhaftig machen? Nicht zu lieben, nicht zu genießen, sind die größten Verbrechen gegen die Gottheit und die Natur.


Ja, die Gesetze … vor allem die mosaischen. Man wird unter den „Zehn Geboten“ keines finden, das die Lust an sich verdammt. Nur das Neiden, das Begehren des „Eigentums“ des anderen, das wird verdammt.

Zitat Leander: Nach der Aufnahme. Zitat "Monika" nach dem Original von 1815 aus einer Ausgabe von 1910. Als Autor gilt nach ausführlichen Textanalysen und anderen Indizien der Jurist und Dichtermusiker E.T.A. Hoffmann.Bild oben (Auszug) Pieter Brueghel

Die reine Liebe …

Liebe sollte gerne und freizügig geschenkt werden - und Lust sowieso
Denkt ihr manchmal, wir schreiben zu viel über … nun, die kleinen Chilischoten der Lust? Ich denke es von Zeit zu Zeit. Und ich habe deshalb manchmal Lust, einmal über die reine Liebe zu schreiben – und darüber, warum sie nicht „wirklich rein“ zu haben ist.

Die reine Liebe ist die bedingungslose Hingabe an den anderen … sie ist abenteuerlich, bisweilen mit Gefahren verbunden und oft schmerzlich, wenn sie verglüht wie eine Motte im Licht. Sie kann Sex beinhalten, muss dies aber keinesfalls. Rein ist die Liebe dann, wenn du deine Liebe gerne, reichlich und bedingungslos gibst.

Liebe mit Gewinnabsicht ist keine "reine Liebe"

Und so wird klar, was die reine Liebe nicht ist: Vom anderen etwas zu gewinnen, den anderen zu besitzen, seine Lüste mit ihm auszuleben. Wenn wir Partner suchen, suchen wir in der Regel alles – nur nicht di reine Liebe. Wir können sie gar nicht „suchen“, weil sie „netto und pur“ gar nicht existiert. Nur Frauenzeitschriften und andere populistische Blätter veröffentlichen regelmäßig Kolumnen und Artikel darüber, wann es die „wirkliche“, „wahre“ oder „reine“ Liebe ist.

Das Spiel: Lust schenken aus dem Verlangen, es einfach zu tun ...

Frauen sind im Zwiespalt: Männer sehen gerne, wenn sie sich total hingeben, und dies umso mehr, je selbstbewusster sie sind. Wer will schon eine Frau, die nur deshalb eine Rolle einnimmt, um sich einen Vorteil zu verschaffen? Nein, Männer hätten Frauen gerne als erotisch gelehrte Wesen, die aus lauter Lust alles geben, zu dem sie fähig sind.

Das ist keine Liebe, sondern eine Erwartung in beide Richtungen. Sie ist ein Spiel, und sie ist frei von Forderungen oder gar Anforderungen. Man könnte auch sagen, dies sie die reine Lust – durchaus mit wechselnden Rollen. Und im Grunde - ja, wirklich - sollte niemand jammern, er habe sich „aus Liebe verausgabt“. Wer immer es sagen mochte – sie oder er tat es aus einem Bedürfnis – entweder dem, die perfekte Rolle der/des Geliebten zu spielen, oder aus purer Gier am Sex.

Wer behauptet, aus Liebe zu handeln, sollte zwei Mal nachdenken: das erste Mal über die eigenen Bedürfnisse, das zweite Mal über die Rolle, die er einnimmt.

Wer die Lust als "EInsatz" sieht, hat selbst schuld, wenn's schief geht

Konkreter: Wenn eine Frau einen Mann oral befriedigt, und dies nicht aus Hingabe tut, dann sollte sie es besser bleiben lassen. Tut sie es doch, so zeigt sie, dass sie etwas daraus gewinnen will, und wenn das schief geht, dann kommen ihr die Tränen. Sie hat etwas eingesetzt, was sie „eigentlich“ nicht wollte, und damit nichts erreicht. Was sagen wir dazu? Normalerweise sagen wir: Das ist eben das Lebensrisiko. Doch Frauen bedauern wir bisweilen: „Ach, die Arme …“

Sucht und Kalkül in der Liebe

Wieso eigentlich „die Arme …?“ Verlieben ist eine naturgegebene Funktion, die einem biologischen Trieb entspringt. Aber alles, was daraus folgt, liegt einzig und allein im Verantwortungsbereich der Betroffenen. Ein Spieler mag sich darauf herausreden, er sei einer Sucht verfallen, die er nicht mehr beherrschen konnte, und ein verliebter Mensch mag es auch so sehen. Aber das bedeutet, sich vom Erwachsensein zu verabschieden.

Nahezu jeder Mensch – oh ja, ich auch - hat Mitleid mit jenen, die liebeskrank sind oder verlassen wurden. Und ich denke, die wirklich Liebeskranken, also jene, die süchtig nach Liebe sind und damit nicht umgehen können, bedürfen der Behandlung.

Aber der „ganz normale Mensch“ hat keinen Grund, zu lamentieren, wenn seine Lebensplanung nicht bis aufs I-Tüpfelchen klappt.

Überlassen wir es den Frauenzeitschriften, ihren Kolumnen und Märchentanten, darüber zu spekulieren, wann es die reine, wahre oder echte Liebe ist.

Wer in "Liebe" investiert, braucht Taler auf dem Emotionskonto

Und noch ein Tipp: Es ist dumm, mehr Sozial- Gunst- und Liebestaler zu investieren, als gerade in der Emotionsbörse vorhanden sind. Wer also sagt, er habe „so viele Gefühle investiert“, der sollte sich überlegen, ob er das nächste Mal nicht vorsichtiger spekuliert. Oder am besten gar nicht, sondern gibt, was übrig ist.