Skip to content

Petting … die Lust der 1950er Jahre

Nur anfassen ... allerdings meist bei jüngeren Pärchen
Eltern und Erzieher waren ganz entsetzt, als sie hörten, dass deutsche „Backfische“ und schneidige Jünglinge auf den gerade in Mode gekommenen Partys „Petting“ praktizierten.

Sicher, sicher – das war eine Methode, bei der es nicht „zum Letzten“ kam, wie man damals sagte, aber man befürchtete, dass die jungen Frauen dabei „erweckt“ würden. Das hieß wiederum, dass sie möglicherweise durch die Berührungen der „primären und sekundären Geschlechtsmerkmale“ Lust bekommen könnten. Man stellte sich allgemein vor, dass eine Frau, die einmal „erweckt“ war, dann vielleicht einen Freund nach dem anderen haben würde … eine ganz schreckliche Vorstellung für die damalige Zeit. Und ob es auch dabei bliebe? Bei diesem Gedanken Gedanken wurden die Gesichter dann noch fahler.

Tendenziell zogen sich die Pärchen dabei in jenen Jahren nicht einmal aus. Ihre Hände wanderten dabei zunächst neugierig über die Kleidung, streichelten mal hier und mal dort und „verirrten“ sich gelegentlich eben auch mal unter der Kleidung. Oft war es die reine Neugierde, wie der Partner oder die Partnerin wohl reagieren würde. Und manchmal waren sie schockiert, was passierte, wenn sie allzu intensiv über das strichen, was sich im Schritt befand. Denn gelegentlich war der Druck so groß, dass etwas Klebriges in die Unterhosen entwich oder gar auf Bluse oder Rock tropfte. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, was dann "zuhause" los war ... ach, wenn Mutter das entdeckte ... nicht auszudenken!

Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Doch als die Pornografie eine erste Blüte erreichte, wurde auch das „Petting“ wiederentdeckt, wie dieses Bild aus den 1970er Jahren zeigt. Ganz offensichtlich ist das Pärchen schon ein paar Jährchen über das Alter hinaus, in dem man „Petting“, auf Deutsch auch abfällig „Fummeln“ genannt, intensiv betrieb.

Weihnachten – einkuscheln, spielen und vielleicht auch trennen

Es weihnachtet sehr ...
Weihnachten und Erotik passt wie der Fisch aufs Fahrrad – na schön. Weihnachten und Ehescheidung will auch nicht recht passen, ebenso wenig wie Weihnachten und Seitensprung. Dennoch kommt beides vor.

Und doch gibt es sie, die exquisite Erotik des Weihnachtsfests, wenn gebeutelte Singles einfach nur noch eines wollen: Leicht angetrunken, aber immer noch bei Sinnen, mit dem (oder der) nächst Besten zu vögeln.

Wer wollte es ihnen verdenken? Ganz unheilig am „Heiligen Abend“ zu arbeiten, die Wochen zuvor ohnehin schon vom Weihnachtsstress zerfleddert, keine Zeit, sich jemanden zum Einkuscheln zu suchen?

Es sind nicht nur die Singles, die in Weihnachten eher die Raunächte sehen, es gerne mal „im Schnee treiben“ würden oder sich eine Rute zu binden (beides schön altmodisch, und leider nicht ganz einfach). Nicht zu vergessen die Wachsspiele … alle Jahre wieder, sozusagen.

Der Überhang der Jahre, auch die „Zeit zwischen den Jahren“ genannt, ist für viele eine Zeit, in der andere Gesetze gelten – vielleicht nicht die der Raunächte, aber mindestens solche „alternativer Realitäten“. Manche Menschen stellen sich vor, in diesen Zeiten alles tun zu dürfen, weil hinterher alles ausgelöscht wird. Und manche tun es auch wirklich.

Die langen Nächte sind zudem bestens geeignet für Rollenspiele: Mal mit Kostümen, mal ohne … in jedem Fall aber mit einer „falschen Identität“. Das passt dann auch dazu, dass später alles wieder ausgelöscht werden kann.

Ab Januar, möglichst erst nach Ende der „Zwölf Tage von Weihnachten“ und nach Abklingen diverser Alkoholkater, gehen Singles und Paare dann wieder zur Tagesordnung über. In Skandinavien ziehen die Männer wieder ein, die wegen eines Weihnachts-Seitensprungs (meist als Folge des Julfrokost) ausgesperrt wurden, oder die Ehefrau reicht die Scheidung ein. Die Rollenspieler ziehen wieder Faltenröcke und weiße Blusen, Blazer und Krawatten an (oder den Blaumann, die Metzgerschürze oder dergleichen) und folgen ihrer braven bürgerlichen Existenz. Der Herr Pfarrer hat wieder leere Kirchen, und das eine oder andere Paar, das sich eigentlich nur zu Weihnachten miteinander vergnügen wollte, bleibt zusammen, weil’s so schön war.

Was ihr auch tut: Ein frohes Weihnachtsfest, sei es nun sinnlich oder besinnlich,

wünscht die Redaktion.

Bild: Copyright Unknown

Wird jetzt der Mann in den Mittelpunkt gestellt?

Erstaunlicherweise haben derzeit zahllose Journalisten den Mann entdeckt. Genau gesagt: seine Sexualität.

Im Prinzip ist das richtig. Denn nahezu alles, was Männer über ihre Sexualität hören (und oft nicht hören wollen), stammt von Frauen. Vom generellen sexuellen Verhalten über die Zärtlichkeit und Sinnlichkeit bis hin zur sinnvollen Penisgröße und der Potenz – alle Aussagen kommen von Frauen. Teils von weiblichen Individuen mit viel Erfahrung. Das mag der Mann gelten lassen, zumal diese Frauen sinnvolle Vorschläge zur generellen Modifikation und Luststeigerung unterbreiten können. Wenn aber „die Gruppe der Frauen“ sich über das männliche Geschlecht hermacht, um es einseitig zu definieren, dann ist die Grenze erreicht, an der sich Männer mutig wehren müssen.

Es gibt keine simple Sexualität beim Mann

Die männliche Sexualität ist nicht „offenkundig“ und sie ist keinesfalls „simpel“. Die meisten Frauen haben darüber absolut einseitige Vorstellung – und erstaunlicherweise auch viele Männer.

Wäre es da nicht an der Zeit, etwas über männliche Sexualität zu schreiben? So einfach aus dem Gefühl heraus? Ohne „akademische“ Hintergründe?

Über den Penis hinaus denken ...

Manchmal denke ich, dass Frauen nicht wissen, was eine Prostata ist, wo sie sich befindet, was im Mann vorgeht, wenn sie sich explosionsartig entlädt. Und oftmals erfahre ich, dass es Männer auch nicht so genau wissen.

Es wäre also wirklich und wahrhaftig an der Zeit, darüber zu reden, dass Männer sinnlich, sensibel und vielschichtig sind. Und dass sie sich vielleicht etwas anderes vorstellen könnten als das, was sie so oft tun: Eine Frau zu vögeln, weil gerade eine verfügbar ist.

Meinungen? Dann mal her damit.

Die Theorie hinter einem erotischen Spanking

Die erotische Traumwelt weicht etwas von der Realität ab, aber ...
Das Schlagen auf das bekleidete oder entblöße Gesäß – im englischen „Spanking“ oder auf Deutsch verniedlichend „Popovoll“ genannt, ist für viele ein Horror und für wenige eine Lust.

Bevor ihr weiterlest: Bei der Diskussion um „Spanking“ in den USA ist die unsinnige „Erziehung“ von Kindern und Jugendlichen gemeint. Hier geht es grundsätzlich nur um Erwachsene, die wissen, was sie tun und die sich frei und gleich auf Spiele unter Erwachsenen einlassen.

Der Erwachsene und die "andere" körperliche Nähe - reine Lust und keine Strafe

Über die Gründe für die Lust am „Popovoll“ (Hinternvoll) kann man philosophieren und psychologisieren. Eher weniger wissenschaftliche orientierte Menschen wollen wissen, dass es sich dabei um ein besonders intensives Gefühl körperlicher Nähe handelt, das von andern sinnlichen Hautkontakten abweicht. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, ob es sich dabei wirklich um einen Akt der „Bestrafung“ handelt oder um ein Vergnügen, das im Grunde gar nichts damit zu tun hat. Und nicht zuletzt wird die Frage aufgeworfen: Wer spürt die Lust daran (oder auch den Schmerz, wie wir noch sehen werden) stärker: derjenige, der schlägt oder derjenige, der geschlagen wird?

Was wir wissen, ist lediglich dies: Für denjenigen, der aus erotischen Gründen geschlagen werden will, beginnt damit eine sinnliche Lust, die Körper, Geist und Psyche erregt. Derjenige aber, der schlägt, erlebt überwiegend einen geistig-psychischen Rausch, der dennoch kontrolliert abgewickelt werden muss – und das kann eine verdammt harte Aufgabe sein, wie wir hörten.

Kürzlich las sich in einem Blog , stark gekürzt (1):

Ich mag die Schläge auf den Po um ihrer selbst willen. Für mich bedeutet es niemals „eine Bestrafung“. Vielmehr eine sinnliche Handlung, in der „Haut auf Haut“ trifft. Nur Handschläge. Meistens bin ich diejenige, die Schläge verabreicht. Und manchmal waren meine Handflächen hinterher geschwollen und gefühllos. Ich nutze das sensorische Feedback meiner Hand (oder meiner Hände) um zu beurteilen, wie weit mein Partner schon ist und wie weit ich noch gehen kann.


Die akademische Betrachtung versagt oftmals

Wahrscheinlich würden Philosphen, Psychiater und Psychologen zu anderen Schlüssen kommen, doch warum sollten wir ihre Meinungen höher bewerten als die Erfahrungen, die Erwachsene im realen Leben damit gemacht haben?

Erstaunlich ist, wie wenig all die klugen, akademisch gebildeten Menschen noch zu sagen haben, wenn man sie über die Motive befragt. In einem älteren Werk können wir nachlesen, für den Masochisten sei „die Unterwerfung unter das Weib“ das wesentliche Element, die Schläge seien nur ein Nebeneffekt. Es sei denn, er sei ein „geschwächter Wüstling“, der versucht, „durch mechanische Reizung der Gesäßnerven reflektorische Erektionen auszulösen.“ (2)

Immer wieder: Woher kommt die Lust, sinnliche Schläge auszuteilen?

Noch komplexer freilich ist die Frage, warum sich manche Spieler daran ergötzen, einen anderen Spieler zu schlagen. Wenn man einmal von bezahlten Domianae absieht, und den seltenen Fall weglässt, dass Frauen sich Mini-Imperien mithilfe von „Sklavenhaltung“ aufbauen, dann bleibt eigentlich nur der Spieltrieb. Das ließe sich so ausdrücken: „Auf welche Weise kann ich einen Menschen so lange herausfordern, bis er vollständig erschöpft und glücklich aufgibt?“ Diese Haltung ist sicher nicht auf die Erotik beschränkt, sondern das „Erschöpfen bis zum Anschlag“ findet auch bei sportlichen Trainings statt.

Die Rückkoppelung führt dazu, ein sinnliches System aufzubauen

Ein Aspekt in der Aussage der Frau, vorn der mein Zitat stammt, ist besonders interessant: das sensorische Feedback, das sicher nicht nur aus der Kombination Hand-Gesäß (Rückkoppelung über die fühlbare Reaktion der Haut und der Gefäßmuskulatur) resultiert. Vielmehr findet bei allen Flagellationsspielen eine ständige Rückkoppelung statt, die über das Sehen und das Hören wieder an das Hirn und über das Hirn an die schlagende Hand zurückfließt.

Zwei lustvolle Personen in der Black Box

Stellt man sich nun vor, dass beide Personen eine Einheit bilden, in der sich Lust, Schmerz, Sinnlichkeit und Erotik gegenseitig beeinflussen, so ergibt sich daraus ein Schaltkreis (3), in dem alles nahezu perfekt geregelt wird. Die inneren Vorgänge sind uns unbekannt, wir wissen aber, was dabei herauskommt. Man nennt das eine "Black Box". Keiner der Beteiligten muss sich fragen, was „richtig“ und was „falsch“ daran ist, sondern lediglich, ob am Ende das von beiden gewünschte Resultat herauskommt.

Dies mag auch die Frage beantworten, wie die Motive der aktiven Person zu bewerten sind: gar nicht. Sie ist Teil eines Prozesses, an dem das System von „Aktion erzeugt Reaktion“ versagt.

(1) Zitat einer Erotik-Bloggerin.
(2) Krafft-Ebing (1912) , später wurde moderater darüber gedacht.
(3) Ich danke Gebhard für die Erklärung der Rückkoppelung (Feedback).
(4) Buch-Illustration (Auszug), ca. 1930.

Wenn SIE doppelt so alt ist wie ER

Frauen ohne Alter locken Männer jeden Alters an
Das Altern liegt in den Genen. Während die meisten unter uns „ganz gewöhnlich“ altern, was sich besonders an der Haut zeigt, altern andere deutlich langsamer. So deutlich, dass eine Frau von gegen 70 durchaus für 50 durchgehen kann, und sich eine entsprechende Sechzigjährige durchaus für 40 ausgeben kann.

Lust auf jüngere Lover - na und?

Die Lust mancher Frauen an jüngeren Liebhabern mag viele Gründe haben – aber der Hauptgrund ist sicherlich, dass jüngere Männer knackigere, begeisterungsfähige Lover sind. Und dies ganz besonders, wenn sie von gleichaltrigen Frauen gemieden werden, weil sie beispielsweise als nicht „zukunftssicher“ angesehen werden. Was letztlich heißt: Sie sind froh, mit einer sinnlichen, lustvollen und zugänglichen Frau ins Bett zu gehen, die nicht lange „herummacht“, sondern ihrem Lover alles schenkt, was ihm Freude bereitet. Solange jedenfalls, wie er sich als potentes, nimmer müdes und zuverlässiges Kerlchen erweist.

Hürden auf beiden Seiten - die Lust kann sie überwinden

Solch eine Beziehung muss in der Regel mehrere Hürden überwinden:

1. Nicht alle Männer sind begeistert davon, eine über 50-jährige Frau körperlich zu berühren, geschweige denn, sie zu vögeln.
2. Solange die Frauen nicht beweisen können, dass sie mit über 50 einer unter 30-Jährigen bei Weiten überlegen sind, lügen diese sie ihr Alter herunter – bisweilen drastisch. 10, 15 oder gar 20 Jahre sind keine Seltenheit.
3. Viele Frauen erfahren erst im Kontakt mit jüngeren Männern, wie erregend der Sex mit ihnen sein kann. Zuvor bestehen oft emotionale und soziale Hürden.
4. Der Erfahrungsschatz einer 50-jährigen Frau entspricht nicht dem eines 30-jährigen Mannes – in keiner Hinsicht. Die Bandbereite der Themen und Vorlieben ist also eingeschränkt – außer beim Sex.
5. Der Appetit, wenn er nicht schon vorher geweckt wurde, kommt beim „Essen“. Sowohl die Frau wie auch der deutlich jüngere Mann erlebt etwas, das jeder entbehrt hat – und das macht bekanntlich besonders „geil“.


Das Volk? Ach, das Volk … wer nicht so liebt, wie das die Masse nun einmal tut, wirkt suspekt auf Herrn und Frau Mustermann. Mutterkomplex, die Jagd nach der verlorenen Jugend, Sexgier oder gar Abhängigkeit wird unterstellt, und die Verwandten beobachten argwöhnisch das, was die „ältere Dame“ sich da noch zumutet. Das ist nicht ungewöhnlich, denn weibliche Nachbarn oder Verwandte beargwöhnen jede Frau, die ihre Lover nach sinnlichen Fähigkeiten aussucht statt nach Zuverlässigkeit.

Wenn bei den Leuten die Puppe auf den Teppich kotzt

Neurotische Beziehungsstörung? Ach, du liebes Bisschen. Passt doch auf dem Teppich auf, wenn ihr eure Puppen kotzen lasst. Und fragt euch mal, was euch selbst entgeht … oder was ihr gerne von all dem hättet, was die lustvolle 60-jährige Nachbarin da genießen darf.

Ich habe wahrhaftig schon Menschen diskutieren sehen, denen sich die Haare sträubten, wenn eine 60-jährige Frau überhaupt noch Sex sucht, und wenn der Lover dann gut mal dreißig Jahre jünger ist, reden sie bereits von „Gerontophilie“ des jüngeren Partners. Andererseits reagieren viele kopfschüttelnd oder angeekelt, wenn sie erfahren, dass die ältere Partnerin ganz bewusst junge Männer anlockt. Man nennt sie deshalb auch Cougar (der weibliche Puma, der jagt).

Bei all diesen Beziehungen wird kein Schaden angerichtet – weder beim jüngeren Mann noch bei der älteren Frau. Wahrscheinlich wird er sie nicht heiraten – warum sollte er auch?

Vor allem Frauen, die mit 50 oder 60 noch sehr jugendlich aussehen, und junge Männer, die sich an der Erfahrung und dem unkomplizierten Verhalten der älteren Frau berauschen können, führen Beziehungen, die nur von Lust und Laune geprägt sind.

Ich habe einmal erlebt, dass sich ein gleichaltriger Mann, der gerade verwitwet war, für eine dieser Frauen interessierte. Sie war völlig entsetzt, von einem „derartig alten Mann“ einen Antrag zu bekommen. Das mag ein Einzelfall sein, aber er spricht dafür, dass manche Frauen über 60 der Lust den Vorzug geben.

So ein Früchtchen …

Armes Früchtchen oder glücklcihes Früchtchen?
Das, was ihr oben rechts im Bild seht, ist ein Nervenrad … und das, was darunter liegt, ist eine saftige Pflaume. Das Ganze habe ich auf Youtube gesehen. Wenn ihr denkt: „Das eignet sich aber schlecht zum Pflaumenschneiden – warum macht die das?“, dann gehört ihr zu den glücklichen Naiven. Solltet ihr nun aber einen gewissen Schauer auf der Haut empfinden … dann gehört ihr zu glücklichen Wissenden. Was besser ist? Versuch macht klug.

Bild: Standbild aus dem Video.

Wie verpackt der Mann Po, Penis und Hoden sexy zum Ausgehen?

Mal ganz ehrlich? Am besten, in Baumwolle, schwarz, relativ eng anliegend, aber nicht beengend. Das geht in der Freizeit, im Büro und sogar beim Date – es sei denn, du hättest etwas vor, was aus dem Rahmen fällt. Doch nicht alle Frauen finden Strings, Jocks, Push-Ups und andere Mini-Höschen für Männer chic. Und – wie war das mit Seide und Spitzen? Ein knackiger Po zum Vorzeigen? Vielleicht müssen Männer ja mutiger sein, aber bei Jocks, Push-Ups und gar nichts – schlägt da das Frauenherz noch höher? Und was ist eigentlich, wenn du zum Date gehst? Was trägst du dann „drunter und drüber“?

Strings

Kommt nicht immer an: String/Thong
Mehrere Slip-Hersteller haben auch „sexy“ Varianten im Programm. Da wären zunächst die Strings, deren Hauptbestandteil der Beutel ist und der mit „Strings“ („Schnur“) getragen wird – daher der Name. Zumeist hast du ein bisschen Mühe, Hoden und Penis darin so unterzubringen, dass beides sicher verpackt ist. Und was die Damen betrifft: manche stehen drauf, besonders, wenn du einen sexy Körper hast, andere lehnen so etwas als „aufgesext“ ab. Zumeist ist dein Po in seiner ganzen Schönheit zu sehen, was aber auch heißt, dass er nun in den Jeans ruht (die vielleicht kratzen). Mit echtem Komfort ist’s also nichts.

Spitzen und Seide

Hübsch anzufassen - Seide
Im Grunde sind Seiden-Pants außerordentlich komfortable und hautfreundlich, und auch Frauen mögen sie gerne berühren. Doch Seidenunterwäsche hat eben den Nachteil, dass man sie nicht einfach mal so in die Waschmaschinen werfen kann – also – etwas für besondere Gelegenheiten und Liebhaber besonders zärtlicher Begegnungen. Tipp: Kurz vor dem Sex schnell ins Badezimmer und die normalen Pants gegen Seiden-Pants austauschen.

Spitze - gilt als zu feminin
Spitzen-Pants wären etwas Tolles – aber es gibt kaum Frauen, die erfreut sind, und in Spitzenwäsche zu sehen – und ob Männer untereinander so begeistert davon sind? Es darf zumindest bezweifelt werden, aber dennoch: Schade, dass Männer nicht so mutig sind, sie einfach zu tragen. Und vielleicht sollten wir doch mal unser Frauen fragen, ob sie uns in Spitzen absolut ablehnen würden.

Jocks

wenn der Po zählt
Jocks sind sehr ausgefallene Herren-Unterhosen, die ähnlich wie die Strings sehr viel vom Oberschenkel und vom Po zeigen und die mittlerweile ganz und gar im Dienste der Erotik stehen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die „Strings“ nicht über der Mitte der Pobacken liegen, sondern seitlich geführt werden. Das ermöglicht nicht nur, einen schönen Po zu sehen, sondern ihn auch zugänglich zu halten. Ursprünglich waren sie einmal als Suspensorien gedacht.

Push-Up-Technik

Bei der Push-Up-Technik werden Hoden und/oder Penis gestützt, damit der Penis frontal voluminöser wirkt. Früher sagte man dazu auch Renommier-Suspensorien. Gerüchteweise hört man, dass solche Techniken unter Homosexuellen verbreitet sind – sie nützen aber kaum etwas, wenn man „ganz gewöhnliche“ Hosen darüber trägt.

Rien (going commando)

Gar nichts geht eigentlich gar nicht – höchstens in Porno-Filmen, bei denen der Penis aus den Jeans rausfluppt wie der Kastenteufel. Versucht es gar nicht erst, es sei denn, eure Freundin steht drauf. Dann möglichst nicht mit ihr ausgehen, sondern kurz vorher umziehen und ihr das Vergnügen gönnen.

Bei ersten Dates … seriöse Pants sind die beste Wahl

Richtig bequeme und dennoch eng anliegende Pants sind die beste Idee für Dates. Hochwertige Qualitäten zahlen sich stets aus, doch wollen Männer oftmals noch unter 10 Euro für die Pants bezahlen – kann man, reicht aber nicht, um als modebewusst zu gelten. Und egal wie schön der Körper des Mannes auch sein mag – in schlichten, aber eleganten Höschen wird jeder Mann ein bisschen aufgewertet. Das Problem bei Männern ist ja eigenartig: Wir hoffen ja schon manches Mal, dass wir uns nach dem Date bei der Dame ausziehen dürfen, aber wir bereiten uns nicht darauf vor. Frauen hingegen bereiten sich auf die Dates, bei denen sie sich voraussichtlich ausziehen werden, sehr genau vor.

Also Männer - macht es auch. Es lohnt sich, echt.

Beste Beratung (englisch) und ausführliche Infomationen: Gentlemans Gazette, passabel auch noch auf Ellviva. Die Fotos sind Werbeaufnahmen der jeweiligen Vertriebsfirmen. Da ich keine verschleierte Werbung akzeptiere, verlinke ich auch nicht zu den Anbietern. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert

Po, Penis und Hoden – die passende Verpackung

Auf „deutsch“ heißen sie „Pants“ – der Brite sagt dazu „Trunks“ – und genau diese Form des „Herrenhöschens“ ist die beliebteste und ohne jeden Zweifel praktischste Alternative zu den unförmigen Feinripp-Erzeugnissen, die um die Hüfte schwabbeln und auch sonst zum Fürchten aussehen. Manchmal erfüllen sie nicht einmal die Funktion, die Hoden oder den Penis „innen“ zu halten, und der betreffende Mann muss dann „im Gehen“ korrigierend eingreifen – ist peinlich und siehst schrecklich aus.

Wie muss die Unterhose des Mannes sein?

Exklusive Pants
Also noch einmal von vorne: Unterhosen für Männer, auch Slips oder Pants genannt, gibt es in vielen Formen, Stoffen und Qualitäten. Sind sie für den Komfort geschnitten, dann haben sie breite, stabile, aber nicht einengende Gummizüge, einen etwas dehnbaren, aber fest schließenden Beutel und sie sitzen am Bein fest, ohne Abdrücke zu hinterlassen. Ein sogenannter „Eingriff“ ist im Grunde nicht nötig, wird aber vielfach angeboten. Das Material sollte weich, saugfähig und hautfreundlich sein – die gute alte Baumwolle ist der Favorit, doch auch die Mikrofaser ist im Kommen.

Muster und Spitzen

Über Muster kann man trefflich streiten: der Gentleman trägt dennoch stets einfarbig, zumeist schwarz, weiß, blau oder rot, seltener beige, haut oder transparent. Spitzen sind zumeist absolut unerwünscht, obgleich es immer mal wieder versucht wird, Herren auch mit Spitzen zu begeistern.

Knackpunkte - unbequem und sichtbar

Es gibt einige „Knackpunkte“ – einer ist die Art, wie der Beutel eingenäht ist. Er sollte so gestaltet sein, dass er Penis und Hoden umschlingt (außer bei Boxershorts), festhält, und ein wenig elastisch, weil an dieser Stelle doch mal etwas anschwillt. Ein guter Beutel ist so geschnitten, dass nach vorne etwas Luft bleibt und er seitlich gut schließt. Ein anderes Problem liegt an den Schneidern von Jeans und ähnlichen Baumwollhosen, die „Stehhosen“ produzieren, also solchen, bei denen die „Hüfte tiefer gelegt“ wurde. Wen’s nicht stört, dass man die Gummizüge der Unterhosen sieht, dem macht es wahrscheinlich nicht viel aus – aber es ist nicht ganz einfach, Hüftjeans und Pants so zu kombinieren, dass sich gar nichts abzeichnet.

Boxershorts - luftig aber nicht immer praktisch

Boxershorts - luftig
Es gibt einige Ausnahmen, und allen voran nennen wir da mal die Boxershorts. Sie sind eigentlich „gesünder“ als die „Trunks“ oder „Pants“, weil die Hoden mehr „Luft“ (und damit mehr Kühlung) bekommen. Aber sie vermitteln nicht das Wohlgefühl, unten herum „geschützt“ zu sein – und ja, das Gemächt kann auch bei Ihnen mal heraushängen.

Die Briefs - einstmals der Standard

Briefs - kurz und knapp
Dann wären da noch die „Briefs“, das sind die Pants mit kurzem Bein. Sie tragen sich sich ähnlich wie die Pants, sollen aber komfortabler beim Sitzen sein – ich konnte das nie feststellen. Die Briefs sehen nicht so toll aus, wenn du sie ausziehst – falls du also ein Date hast, und du glaubst, dass deine Partnerin nach später noch etwas davon sehen wird, dann nimm Qualitäts-Pants, unbedruckt und möglichst nicht in Weiß.

Klicken, um die Fortsetzung zu lesen. Da geht's auch um Dates und Sex.

Beste Beratung (englisch) und ausführliche Infomationen: Gentlemans Gazette, passabel auch noch auf Ellviva. Die Fotos sind Werbeaufnahmen der jeweiligen Vertriebsfirmen. Da ich keine verschleierte Werbung akzeptiere, verlinke ich auch nicht zu den Anbietern. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert

Sich selbst zu erotisieren heißt, sich der Realität anzupassen

Wann immer du von Frauen hörst, die sich als „bewegt“ bezeichnen, liest du Sätze in der Art: „Wir müssen unsere eigene Sprache finden“ oder „warum sind wir eigentlich so sprachlos, wenn Männer …“ Und immer wieder hören Männer: „Wir wollen nicht, dass ihr (Männer) uns objektifiziert (1) oder erotisiert. (2)“

Gut – und nun drehen wir den Spieß einmal um: wenn es tatsächlich so sein sollte, dass Frauen täglich als weibliche Körper gesehen werden, die erotisierend wirken: Warum sollte sich frau nicht einfach darauf einstellen, dass es so ist? Wäre das nicht wesentlich einfacher? Und wer würde dabei verlieren?

Es gäbe dann sicherlich nicht weniger Blicke, Bemerkungen und Frechheiten. Aber es gäbe eine neue Variante: „Ich weiß, wie ich wirke, und ich stehe dazu. Aber ich bin nicht nur Körper, ich bin auch Geist, Gefühl und soziales Wesen.“

Dazu las ich diese Sätze einer Theatermacherin.

Sich selbst erotisieren, das hat etwas ganz empowerndes (3), weil wir eigentlich täglich als weibliche Körper erotisiert werden. Und in dem Moment, wo wir es selbst tun, ist es einfach ein ermächtigender Akt.


Heißt konkret: Jede Frau, die sich ihrer Erotik bewusst ist, kann mehr Selbstbewusstsein und Macht gewinnen, weil sie weiß, wie sie wirkt (oder wirken könnte). Und sie weiß auch, was sie mit ihrer Erotik tun oder unterlassen kann. Das ist keine schlechte Idee, wie ich finde.

(1) Objektifizierung – einen Menschen als Objekt anzusehen und dadurch zu entmenschlichen.
(2) Erotisiert – (ausschließlich) unter erotischen Gesichtspunkten betrachtet.
(3) Wer mit dem Neudeutsch nicht so vertraut ist: etwas unglaublich Stärkendes, etwas Machtvolles

Was heißt eigentlich „finanzielle Interessen“?

Der Anblick mag kostenlos sein ... doch kfi oder ofi für die nähere Betrachtung ist selten
Immer wieder kannst du lesen, dass sich Frauen für Kurzzeit-Beziehungen anbieten, die „keine finanziellen Interessen“ haben. Das kürzt sich dann kfi ab. Nur wenige Damen machen vor vornherein klar, dass sie „finanzielle Interessen“ haben – dann handelt es sich meist um semi-professionelle Huren oder „Escort-Girls“.

Manchmal taucht in Suchanzeigen, aber auch in Angeboten, der Name „ofi“ auf – „ohne finanzielle Interessen“, was das gleiche (aber möglicherweise grammatikalisch korrekter) ist, als „kfi“ zu schreiben. Neuerdings sind es oft Männer, die Frauen, Paare oder andere Männer "ohne finanzielle Interessen" suchen.

Sex und noch viel mehr zum Nulltarif - durch "ofi" oder "kfi"?

„Suche Sex ofi“ ist inzwischen ein Knüller in Suchmaschinen, der auffällig oft in der Schweiz verwendet wird, „Sie sucht ihn“ mit „kfi“ findet man häufig in Deutschland.

Wer ist auf der Suche nach Schmerz und Wonne "ofi"?

In den Beispielen, die wir aktuell durchsahen, wurden überwiegend Frauen oder Paare gesucht – von Männern, die auf diese Weise „kostenlos auf ihre Kosten“ kommen wollen. Auch ältere, schwule Männer suchen immer noch in Anzeigenspalten nach jungen, rasierten Kerlen, die „kfi“ haben.

Anzeigen von Frauen sind hingegen seltener geworden, aber dafür oft skurriler.

Beispielanzeige (textlich entschärft)

Eine wilde Stute in Strapsen, rasiert, für alles offen, auch ov gegenseitig, sucht erfahrenen Mann für Treffen. Sag mir, worauf du stehst – kannst ruhig normal bestückt sein, darauf kommt’s nicht an. Ich habe keine finanziellen Interessen (kfi).


Anzeigen, in denen „kfi“ odre „ofi“ gesucht wird, werden in der Regel von sex- oder schmerzsüchtigen Menschen aufgegeben - gelegentlich auch von Fetischisten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie auf keinen Fall für die Gegenleistungen bezahlen wollen. Da macht die Sache aber nicht „edler“, sondern eher fragwürdiger, weil die meisten dieser „Leistungen“ nicht „kostenlos“ am Markt der Lüste zu haben sind.

Wer bietet sich oder seine Dienste ohne finanzielle Interessen an?

Ähnlich verhält es sich mit den Angeboten, in denen erotische, sexuelle, schmerzbetonte oder fetischistische Dienstleistungen aller Art ohne finanzielle Interessen, also „kfi“ oder „ofi“, geboten werden.

Jeder, der annimmt, es gäbe sexuelle Dienstleistungen ohne jegliches finanzielle Interesse, sollte sich vergegenwärtigen, dass die meisten dieser Dienste viel Selbstüberwindung und/oder Routine benötigen. Schon deshalb verlangen Dienstleister(innen) Geld oder Geldeswert. Zudem sollte sich jeder fragen: Wenn die Dame (oder der Herr) keine finanziellen Interessen hat, welches Interesse hat sie/er dann an der Begegnung? Oft stehen niedrige Motive, kriminelle Energien und dergleichen dahinter. Und gelegentlich heißt „kfi“ auch nur: „Ich beanspruche keine Vorauszahlungen, aber ich weiß schon, wie ich dich vor Ort ausnehmen kann.“ Bei solchen Anzeigen ist also stets die größte Vorsicht geboten.

(1) Geld (Bargeld) wird oft als „Tribut“ bezeichnet, bei Gelegenheitsprostituierten auch als „Taschengeld“.)

Siehe auch: Lexikon der Lust.

Eine Konversation – aufgeschnappt

Neulich war ich Zeuge dieses Dialogs:

„Was findet du attraktiv an mir?“
„Deinen Mund – und dass du immer genau weißt, was du willst und dafür sorgst, dass du es auch bekommst.“
„Mein Mund? Meist du das, was er tut der das, was er sagt?“
„Was er macht, wie er aussieht und was du sagst – er ist in jeder Hinsicht ein guter Mund.“


Was wollen wir eigentlich mehr? Ein sinnlicher Mund, der wundervoll aussieht, der einlädt und der so wundervolle süße Worte sagt … und nichts spricht dagegen, dass aus ihm auch weise Worte kommen. Wirklich gar nichts.

Erotische Typoskripte – aus den 1950er Jahren

Hochstehende Buchstaben und schlechte Texte - erotische Typoskripte
Es gab eine Zeit, in der wurden erotische Manuskripte noch mit der Schreibmaschine geschrieben, um sie dann (meist in geringer Anzahl) zu vervielfältigen.

Ich erinnere mich an zwei Typoskripte, die ich in einer Hinterlassenschaft fand (aber nicht erwarb) und eines aus den 1950ern wurde sogar kürzlich verauktioniert. Die meisten freilich sind untergegangen – sie waren den Erben einfach peinlich.

Manche der Texte waren entsetzlich schlecht, andere aber durchaus akzeptabel und manche sehr sinnlich. Das ist so ähnlich wie heute bei den E-Büchern.

Diese Novelle, die ich im Internet gefunden habe, ist eher holprig geschrieben. Er handelt von zwei durchtriebenen Frauen, die sich daran ergötzen, die jugendliche Unbefangenheit von männlichen Drillingen für ihre Zwecke zu nutzen.

Textbeispiel:

Es war eine harte Zeit für die Drillinge gewesen, aber auch manch angenehme Stunde hatten sie verlebt, wenn eines der Mädchen den Drang in sich fühlte, und einem oder dem anderen der Jungen, manchmal auch alle zwei oder auch drei zu sich nahm, die dann ihrem Geschlecht freien Lauf lassen konnten. Mit der Zeit kam es so, dass sie den beiden Frauen so hörig waren, dass sie ohne Strafe gar nicht mehr auskommen konnten.


So holprig die Sprache, so typisch war das Thema. Lust und Strafe in der Adoleszenz waren im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts beliebte Themen, als die Jungen noch sehr naiv waren. Meist waren es dann entfernte weibliche Verwandte, die sich der „Jungen annahmen“ und sie manchmal in die sinnliche Liebe, dann aber auch wieder in die zwiespältige Liebe einführten. Auch dazu gibt es heute noch Entsprechungen: Die „MILF“, also die erfahrene, notgeile Frau in mittleren Jahren ist nach wie vor ein Favorit in den Augen der lüsternen Jünglinge.