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Wenn SIE doppelt so alt ist wie ER

Frauen ohne Alter locken Männer jeden Alters an
Das Altern liegt in den Genen. Während die meisten unter uns „ganz gewöhnlich“ altern, was sich besonders an der Haut zeigt, altern andere deutlich langsamer. So deutlich, dass eine Frau von gegen 70 durchaus für 50 durchgehen kann, und sich eine entsprechende Sechzigjährige durchaus für 40 ausgeben kann.

Lust auf jüngere Lover - na und?

Die Lust mancher Frauen an jüngeren Liebhabern mag viele Gründe haben – aber der Hauptgrund ist sicherlich, dass jüngere Männer knackigere, begeisterungsfähige Lover sind. Und dies ganz besonders, wenn sie von gleichaltrigen Frauen gemieden werden, weil sie beispielsweise als nicht „zukunftssicher“ angesehen werden. Was letztlich heißt: Sie sind froh, mit einer sinnlichen, lustvollen und zugänglichen Frau ins Bett zu gehen, die nicht lange „herummacht“, sondern ihrem Lover alles schenkt, was ihm Freude bereitet. Solange jedenfalls, wie er sich als potentes, nimmer müdes und zuverlässiges Kerlchen erweist.

Hürden auf beiden Seiten - die Lust kann sie überwinden

Solch eine Beziehung muss in der Regel mehrere Hürden überwinden:

1. Nicht alle Männer sind begeistert davon, eine über 50-jährige Frau körperlich zu berühren, geschweige denn, sie zu vögeln.
2. Solange die Frauen nicht beweisen können, dass sie mit über 50 einer unter 30-Jährigen bei Weiten überlegen sind, lügen diese sie ihr Alter herunter – bisweilen drastisch. 10, 15 oder gar 20 Jahre sind keine Seltenheit.
3. Viele Frauen erfahren erst im Kontakt mit jüngeren Männern, wie erregend der Sex mit ihnen sein kann. Zuvor bestehen oft emotionale und soziale Hürden.
4. Der Erfahrungsschatz einer 50-jährigen Frau entspricht nicht dem eines 30-jährigen Mannes – in keiner Hinsicht. Die Bandbereite der Themen und Vorlieben ist also eingeschränkt – außer beim Sex.
5. Der Appetit, wenn er nicht schon vorher geweckt wurde, kommt beim „Essen“. Sowohl die Frau wie auch der deutlich jüngere Mann erlebt etwas, das jeder entbehrt hat – und das macht bekanntlich besonders „geil“.


Das Volk? Ach, das Volk … wer nicht so liebt, wie das die Masse nun einmal tut, wirkt suspekt auf Herrn und Frau Mustermann. Mutterkomplex, die Jagd nach der verlorenen Jugend, Sexgier oder gar Abhängigkeit wird unterstellt, und die Verwandten beobachten argwöhnisch das, was die „ältere Dame“ sich da noch zumutet. Das ist nicht ungewöhnlich, denn weibliche Nachbarn oder Verwandte beargwöhnen jede Frau, die ihre Lover nach sinnlichen Fähigkeiten aussucht statt nach Zuverlässigkeit.

Wenn bei den Leuten die Puppe auf den Teppich kotzt

Neurotische Beziehungsstörung? Ach, du liebes Bisschen. Passt doch auf dem Teppich auf, wenn ihr eure Puppen kotzen lasst. Und fragt euch mal, was euch selbst entgeht … oder was ihr gerne von all dem hättet, was die lustvolle 60-jährige Nachbarin da genießen darf.

Ich habe wahrhaftig schon Menschen diskutieren sehen, denen sich die Haare sträubten, wenn eine 60-jährige Frau überhaupt noch Sex sucht, und wenn der Lover dann gut mal dreißig Jahre jünger ist, reden sie bereits von „Gerontophilie“ des jüngeren Partners. Andererseits reagieren viele kopfschüttelnd oder angeekelt, wenn sie erfahren, dass die ältere Partnerin ganz bewusst junge Männer anlockt. Man nennt sie deshalb auch Cougar (der weibliche Puma, der jagt).

Bei all diesen Beziehungen wird kein Schaden angerichtet – weder beim jüngeren Mann noch bei der älteren Frau. Wahrscheinlich wird er sie nicht heiraten – warum sollte er auch?

Vor allem Frauen, die mit 50 oder 60 noch sehr jugendlich aussehen, und junge Männer, die sich an der Erfahrung und dem unkomplizierten Verhalten der älteren Frau berauschen können, führen Beziehungen, die nur von Lust und Laune geprägt sind.

Ich habe einmal erlebt, dass sich ein gleichaltriger Mann, der gerade verwitwet war, für eine dieser Frauen interessierte. Sie war völlig entsetzt, von einem „derartig alten Mann“ einen Antrag zu bekommen. Das mag ein Einzelfall sein, aber er spricht dafür, dass manche Frauen über 60 der Lust den Vorzug geben.

So ein Früchtchen …

Armes Früchtchen oder glücklcihes Früchtchen?
Das, was ihr oben rechts im Bild seht, ist ein Nervenrad … und das, was darunter liegt, ist eine saftige Pflaume. Das Ganze habe ich auf Youtube gesehen. Wenn ihr denkt: „Das eignet sich aber schlecht zum Pflaumenschneiden – warum macht die das?“, dann gehört ihr zu den glücklichen Naiven. Solltet ihr nun aber einen gewissen Schauer auf der Haut empfinden … dann gehört ihr zu glücklichen Wissenden. Was besser ist? Versuch macht klug.

Bild: Standbild aus dem Video.

Wie verpackt der Mann Po, Penis und Hoden sexy zum Ausgehen?

Mal ganz ehrlich? Am besten, in Baumwolle, schwarz, relativ eng anliegend, aber nicht beengend. Das geht in der Freizeit, im Büro und sogar beim Date – es sei denn, du hättest etwas vor, was aus dem Rahmen fällt. Doch nicht alle Frauen finden Strings, Jocks, Push-Ups und andere Mini-Höschen für Männer chic. Und – wie war das mit Seide und Spitzen? Ein knackiger Po zum Vorzeigen? Vielleicht müssen Männer ja mutiger sein, aber bei Jocks, Push-Ups und gar nichts – schlägt da das Frauenherz noch höher? Und was ist eigentlich, wenn du zum Date gehst? Was trägst du dann „drunter und drüber“?

Strings

Kommt nicht immer an: String/Thong
Mehrere Slip-Hersteller haben auch „sexy“ Varianten im Programm. Da wären zunächst die Strings, deren Hauptbestandteil der Beutel ist und der mit „Strings“ („Schnur“) getragen wird – daher der Name. Zumeist hast du ein bisschen Mühe, Hoden und Penis darin so unterzubringen, dass beides sicher verpackt ist. Und was die Damen betrifft: manche stehen drauf, besonders, wenn du einen sexy Körper hast, andere lehnen so etwas als „aufgesext“ ab. Zumeist ist dein Po in seiner ganzen Schönheit zu sehen, was aber auch heißt, dass er nun in den Jeans ruht (die vielleicht kratzen). Mit echtem Komfort ist’s also nichts.

Spitzen und Seide

Hübsch anzufassen - Seide
Im Grunde sind Seiden-Pants außerordentlich komfortable und hautfreundlich, und auch Frauen mögen sie gerne berühren. Doch Seidenunterwäsche hat eben den Nachteil, dass man sie nicht einfach mal so in die Waschmaschinen werfen kann – also – etwas für besondere Gelegenheiten und Liebhaber besonders zärtlicher Begegnungen. Tipp: Kurz vor dem Sex schnell ins Badezimmer und die normalen Pants gegen Seiden-Pants austauschen.

Spitze - gilt als zu feminin
Spitzen-Pants wären etwas Tolles – aber es gibt kaum Frauen, die erfreut sind, und in Spitzenwäsche zu sehen – und ob Männer untereinander so begeistert davon sind? Es darf zumindest bezweifelt werden, aber dennoch: Schade, dass Männer nicht so mutig sind, sie einfach zu tragen. Und vielleicht sollten wir doch mal unser Frauen fragen, ob sie uns in Spitzen absolut ablehnen würden.

Jocks

wenn der Po zählt
Jocks sind sehr ausgefallene Herren-Unterhosen, die ähnlich wie die Strings sehr viel vom Oberschenkel und vom Po zeigen und die mittlerweile ganz und gar im Dienste der Erotik stehen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die „Strings“ nicht über der Mitte der Pobacken liegen, sondern seitlich geführt werden. Das ermöglicht nicht nur, einen schönen Po zu sehen, sondern ihn auch zugänglich zu halten. Ursprünglich waren sie einmal als Suspensorien gedacht.

Push-Up-Technik

Bei der Push-Up-Technik werden Hoden und/oder Penis gestützt, damit der Penis frontal voluminöser wirkt. Früher sagte man dazu auch Renommier-Suspensorien. Gerüchteweise hört man, dass solche Techniken unter Homosexuellen verbreitet sind – sie nützen aber kaum etwas, wenn man „ganz gewöhnliche“ Hosen darüber trägt.

Rien (going commando)

Gar nichts geht eigentlich gar nicht – höchstens in Porno-Filmen, bei denen der Penis aus den Jeans rausfluppt wie der Kastenteufel. Versucht es gar nicht erst, es sei denn, eure Freundin steht drauf. Dann möglichst nicht mit ihr ausgehen, sondern kurz vorher umziehen und ihr das Vergnügen gönnen.

Bei ersten Dates … seriöse Pants sind die beste Wahl

Richtig bequeme und dennoch eng anliegende Pants sind die beste Idee für Dates. Hochwertige Qualitäten zahlen sich stets aus, doch wollen Männer oftmals noch unter 10 Euro für die Pants bezahlen – kann man, reicht aber nicht, um als modebewusst zu gelten. Und egal wie schön der Körper des Mannes auch sein mag – in schlichten, aber eleganten Höschen wird jeder Mann ein bisschen aufgewertet. Das Problem bei Männern ist ja eigenartig: Wir hoffen ja schon manches Mal, dass wir uns nach dem Date bei der Dame ausziehen dürfen, aber wir bereiten uns nicht darauf vor. Frauen hingegen bereiten sich auf die Dates, bei denen sie sich voraussichtlich ausziehen werden, sehr genau vor.

Also Männer - macht es auch. Es lohnt sich, echt.

Beste Beratung (englisch) und ausführliche Infomationen: Gentlemans Gazette, passabel auch noch auf Ellviva. Die Fotos sind Werbeaufnahmen der jeweiligen Vertriebsfirmen. Da ich keine verschleierte Werbung akzeptiere, verlinke ich auch nicht zu den Anbietern. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert

Po, Penis und Hoden – die passende Verpackung

Auf „deutsch“ heißen sie „Pants“ – der Brite sagt dazu „Trunks“ – und genau diese Form des „Herrenhöschens“ ist die beliebteste und ohne jeden Zweifel praktischste Alternative zu den unförmigen Feinripp-Erzeugnissen, die um die Hüfte schwabbeln und auch sonst zum Fürchten aussehen. Manchmal erfüllen sie nicht einmal die Funktion, die Hoden oder den Penis „innen“ zu halten, und der betreffende Mann muss dann „im Gehen“ korrigierend eingreifen – ist peinlich und siehst schrecklich aus.

Wie muss die Unterhose des Mannes sein?

Exklusive Pants
Also noch einmal von vorne: Unterhosen für Männer, auch Slips oder Pants genannt, gibt es in vielen Formen, Stoffen und Qualitäten. Sind sie für den Komfort geschnitten, dann haben sie breite, stabile, aber nicht einengende Gummizüge, einen etwas dehnbaren, aber fest schließenden Beutel und sie sitzen am Bein fest, ohne Abdrücke zu hinterlassen. Ein sogenannter „Eingriff“ ist im Grunde nicht nötig, wird aber vielfach angeboten. Das Material sollte weich, saugfähig und hautfreundlich sein – die gute alte Baumwolle ist der Favorit, doch auch die Mikrofaser ist im Kommen.

Muster und Spitzen

Über Muster kann man trefflich streiten: der Gentleman trägt dennoch stets einfarbig, zumeist schwarz, weiß, blau oder rot, seltener beige, haut oder transparent. Spitzen sind zumeist absolut unerwünscht, obgleich es immer mal wieder versucht wird, Herren auch mit Spitzen zu begeistern.

Knackpunkte - unbequem und sichtbar

Es gibt einige „Knackpunkte“ – einer ist die Art, wie der Beutel eingenäht ist. Er sollte so gestaltet sein, dass er Penis und Hoden umschlingt (außer bei Boxershorts), festhält, und ein wenig elastisch, weil an dieser Stelle doch mal etwas anschwillt. Ein guter Beutel ist so geschnitten, dass nach vorne etwas Luft bleibt und er seitlich gut schließt. Ein anderes Problem liegt an den Schneidern von Jeans und ähnlichen Baumwollhosen, die „Stehhosen“ produzieren, also solchen, bei denen die „Hüfte tiefer gelegt“ wurde. Wen’s nicht stört, dass man die Gummizüge der Unterhosen sieht, dem macht es wahrscheinlich nicht viel aus – aber es ist nicht ganz einfach, Hüftjeans und Pants so zu kombinieren, dass sich gar nichts abzeichnet.

Boxershorts - luftig aber nicht immer praktisch

Boxershorts - luftig
Es gibt einige Ausnahmen, und allen voran nennen wir da mal die Boxershorts. Sie sind eigentlich „gesünder“ als die „Trunks“ oder „Pants“, weil die Hoden mehr „Luft“ (und damit mehr Kühlung) bekommen. Aber sie vermitteln nicht das Wohlgefühl, unten herum „geschützt“ zu sein – und ja, das Gemächt kann auch bei Ihnen mal heraushängen.

Die Briefs - einstmals der Standard

Briefs - kurz und knapp
Dann wären da noch die „Briefs“, das sind die Pants mit kurzem Bein. Sie tragen sich sich ähnlich wie die Pants, sollen aber komfortabler beim Sitzen sein – ich konnte das nie feststellen. Die Briefs sehen nicht so toll aus, wenn du sie ausziehst – falls du also ein Date hast, und du glaubst, dass deine Partnerin nach später noch etwas davon sehen wird, dann nimm Qualitäts-Pants, unbedruckt und möglichst nicht in Weiß.

Klicken, um die Fortsetzung zu lesen. Da geht's auch um Dates und Sex.

Beste Beratung (englisch) und ausführliche Infomationen: Gentlemans Gazette, passabel auch noch auf Ellviva. Die Fotos sind Werbeaufnahmen der jeweiligen Vertriebsfirmen. Da ich keine verschleierte Werbung akzeptiere, verlinke ich auch nicht zu den Anbietern. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert

Sich selbst zu erotisieren heißt, sich der Realität anzupassen

Wann immer du von Frauen hörst, die sich als „bewegt“ bezeichnen, liest du Sätze in der Art: „Wir müssen unsere eigene Sprache finden“ oder „warum sind wir eigentlich so sprachlos, wenn Männer …“ Und immer wieder hören Männer: „Wir wollen nicht, dass ihr (Männer) uns objektifiziert (1) oder erotisiert. (2)“

Gut – und nun drehen wir den Spieß einmal um: wenn es tatsächlich so sein sollte, dass Frauen täglich als weibliche Körper gesehen werden, die erotisierend wirken: Warum sollte sich frau nicht einfach darauf einstellen, dass es so ist? Wäre das nicht wesentlich einfacher? Und wer würde dabei verlieren?

Es gäbe dann sicherlich nicht weniger Blicke, Bemerkungen und Frechheiten. Aber es gäbe eine neue Variante: „Ich weiß, wie ich wirke, und ich stehe dazu. Aber ich bin nicht nur Körper, ich bin auch Geist, Gefühl und soziales Wesen.“

Dazu las ich diese Sätze einer Theatermacherin.

Sich selbst erotisieren, das hat etwas ganz empowerndes (3), weil wir eigentlich täglich als weibliche Körper erotisiert werden. Und in dem Moment, wo wir es selbst tun, ist es einfach ein ermächtigender Akt.


Heißt konkret: Jede Frau, die sich ihrer Erotik bewusst ist, kann mehr Selbstbewusstsein und Macht gewinnen, weil sie weiß, wie sie wirkt (oder wirken könnte). Und sie weiß auch, was sie mit ihrer Erotik tun oder unterlassen kann. Das ist keine schlechte Idee, wie ich finde.

(1) Objektifizierung – einen Menschen als Objekt anzusehen und dadurch zu entmenschlichen.
(2) Erotisiert – (ausschließlich) unter erotischen Gesichtspunkten betrachtet.
(3) Wer mit dem Neudeutsch nicht so vertraut ist: etwas unglaublich Stärkendes, etwas Machtvolles

Was heißt eigentlich „finanzielle Interessen“?

Der Anblick mag kostenlos sein ... doch kfi oder ofi für die nähere Betrachtung ist selten
Immer wieder kannst du lesen, dass sich Frauen für Kurzzeit-Beziehungen anbieten, die „keine finanziellen Interessen“ haben. Das kürzt sich dann kfi ab. Nur wenige Damen machen vor vornherein klar, dass sie „finanzielle Interessen“ haben – dann handelt es sich meist um semi-professionelle Huren oder „Escort-Girls“.

Manchmal taucht in Suchanzeigen, aber auch in Angeboten, der Name „ofi“ auf – „ohne finanzielle Interessen“, was das gleiche (aber möglicherweise grammatikalisch korrekter) ist, als „kfi“ zu schreiben. Neuerdings sind es oft Männer, die Frauen, Paare oder andere Männer "ohne finanzielle Interessen" suchen.

Sex und noch viel mehr zum Nulltarif - durch "ofi" oder "kfi"?

„Suche Sex ofi“ ist inzwischen ein Knüller in Suchmaschinen, der auffällig oft in der Schweiz verwendet wird, „Sie sucht ihn“ mit „kfi“ findet man häufig in Deutschland.

Wer ist auf der Suche nach Schmerz und Wonne "ofi"?

In den Beispielen, die wir aktuell durchsahen, wurden überwiegend Frauen oder Paare gesucht – von Männern, die auf diese Weise „kostenlos auf ihre Kosten“ kommen wollen. Auch ältere, schwule Männer suchen immer noch in Anzeigenspalten nach jungen, rasierten Kerlen, die „kfi“ haben.

Anzeigen von Frauen sind hingegen seltener geworden, aber dafür oft skurriler.

Beispielanzeige (textlich entschärft)

Eine wilde Stute in Strapsen, rasiert, für alles offen, auch ov gegenseitig, sucht erfahrenen Mann für Treffen. Sag mir, worauf du stehst – kannst ruhig normal bestückt sein, darauf kommt’s nicht an. Ich habe keine finanziellen Interessen (kfi).


Anzeigen, in denen „kfi“ odre „ofi“ gesucht wird, werden in der Regel von sex- oder schmerzsüchtigen Menschen aufgegeben - gelegentlich auch von Fetischisten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie auf keinen Fall für die Gegenleistungen bezahlen wollen. Da macht die Sache aber nicht „edler“, sondern eher fragwürdiger, weil die meisten dieser „Leistungen“ nicht „kostenlos“ am Markt der Lüste zu haben sind.

Wer bietet sich oder seine Dienste ohne finanzielle Interessen an?

Ähnlich verhält es sich mit den Angeboten, in denen erotische, sexuelle, schmerzbetonte oder fetischistische Dienstleistungen aller Art ohne finanzielle Interessen, also „kfi“ oder „ofi“, geboten werden.

Jeder, der annimmt, es gäbe sexuelle Dienstleistungen ohne jegliches finanzielle Interesse, sollte sich vergegenwärtigen, dass die meisten dieser Dienste viel Selbstüberwindung und/oder Routine benötigen. Schon deshalb verlangen Dienstleister(innen) Geld oder Geldeswert. Zudem sollte sich jeder fragen: Wenn die Dame (oder der Herr) keine finanziellen Interessen hat, welches Interesse hat sie/er dann an der Begegnung? Oft stehen niedrige Motive, kriminelle Energien und dergleichen dahinter. Und gelegentlich heißt „kfi“ auch nur: „Ich beanspruche keine Vorauszahlungen, aber ich weiß schon, wie ich dich vor Ort ausnehmen kann.“ Bei solchen Anzeigen ist also stets die größte Vorsicht geboten.

(1) Geld (Bargeld) wird oft als „Tribut“ bezeichnet, bei Gelegenheitsprostituierten auch als „Taschengeld“.)

Siehe auch: Lexikon der Lust.

Eine Konversation – aufgeschnappt

Neulich war ich Zeuge dieses Dialogs:

„Was findet du attraktiv an mir?“
„Deinen Mund – und dass du immer genau weißt, was du willst und dafür sorgst, dass du es auch bekommst.“
„Mein Mund? Meist du das, was er tut der das, was er sagt?“
„Was er macht, wie er aussieht und was du sagst – er ist in jeder Hinsicht ein guter Mund.“


Was wollen wir eigentlich mehr? Ein sinnlicher Mund, der wundervoll aussieht, der einlädt und der so wundervolle süße Worte sagt … und nichts spricht dagegen, dass aus ihm auch weise Worte kommen. Wirklich gar nichts.

Erotische Typoskripte – aus den 1950er Jahren

Hochstehende Buchstaben und schlechte Texte - erotische Typoskripte
Es gab eine Zeit, in der wurden erotische Manuskripte noch mit der Schreibmaschine geschrieben, um sie dann (meist in geringer Anzahl) zu vervielfältigen.

Ich erinnere mich an zwei Typoskripte, die ich in einer Hinterlassenschaft fand (aber nicht erwarb) und eines aus den 1950ern wurde sogar kürzlich verauktioniert. Die meisten freilich sind untergegangen – sie waren den Erben einfach peinlich.

Manche der Texte waren entsetzlich schlecht, andere aber durchaus akzeptabel und manche sehr sinnlich. Das ist so ähnlich wie heute bei den E-Büchern.

Diese Novelle, die ich im Internet gefunden habe, ist eher holprig geschrieben. Er handelt von zwei durchtriebenen Frauen, die sich daran ergötzen, die jugendliche Unbefangenheit von männlichen Drillingen für ihre Zwecke zu nutzen.

Textbeispiel:

Es war eine harte Zeit für die Drillinge gewesen, aber auch manch angenehme Stunde hatten sie verlebt, wenn eines der Mädchen den Drang in sich fühlte, und einem oder dem anderen der Jungen, manchmal auch alle zwei oder auch drei zu sich nahm, die dann ihrem Geschlecht freien Lauf lassen konnten. Mit der Zeit kam es so, dass sie den beiden Frauen so hörig waren, dass sie ohne Strafe gar nicht mehr auskommen konnten.


So holprig die Sprache, so typisch war das Thema. Lust und Strafe in der Adoleszenz waren im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts beliebte Themen, als die Jungen noch sehr naiv waren. Meist waren es dann entfernte weibliche Verwandte, die sich der „Jungen annahmen“ und sie manchmal in die sinnliche Liebe, dann aber auch wieder in die zwiespältige Liebe einführten. Auch dazu gibt es heute noch Entsprechungen: Die „MILF“, also die erfahrene, notgeile Frau in mittleren Jahren ist nach wie vor ein Favorit in den Augen der lüsternen Jünglinge.

Welche erotischen Mega-Themen faszinieren Männer?

Was Männer erträumen ...
Sinnliche Megathemen für Frauen? Wo bleiben da die Männer? Unsere Megathemen wurden bisher nach „Verfügbarkeit des Materials“ und den Aufrufen in anderen Medien ausgewählt. Doch was sind eigentliche „erotische Megathemen?“ Wir meinen: Es sind diejenigen, von denen ihr träumt. Oder solche, die euch überfallen, wenn ihr Wachträumen habt oder sinnliche Bücher lest. Und natürlich alle Gedanken, denen ihr folgt, während ihr euch masturbiert. Ist ja nun wirklich nichts Besonderes, sich in eine erotische Situation hineinzuträumen, oder?

Und falls ihr das gar nie tut: Worüber empört ihr euch bei euren Freunden und Widersachern? Denn auch solche Themen gehören zu euren Lieblings-Fantasien. Verratet ihr uns etwas darüber?

Hier kommen nun die erotischen Top-Fantasien der Männer (in Gruppen) nach einer kanadischen Studie. Das meistgenante Thema innerhalb der Gruppe steht in Klammern).

Abenteuer: 69 Prozent. (83 % Seitensprung)
SM-Lüste: 54 Prozent. (60 % sexuell dominieren)
Hand-und Mundverkehr: 48 % (88 % Fellatio und Cunnilingus)
Gruppen: 45 Prozent. (85 % Sex mit zwei Frauen)
Bi-Sexualität 21 Prozent. (S. Anmerkung)

(Höchstes Einzelthema ohne Gruppierung: Fellatio und Cunnilingus 88 %)

Hinweise: Das Thema Romantik ist auch bei Männern ein Spitzenthema, und es wurde nicht bewertet. Bi-Sexualität ist ein Einzelwert, Hand- und Mundverkehr beinhaltet verschiedene Praktiken. Teilweise sind Praktiken mehrdeutig, weshalb die gemittelten Ergebnisse nicht immer strengen Kriterien standhalten.

Zahlen: kanadische Studie - - Universität von Quebec, Kanada, von 2014. "Université du Québec à Montréal."

Welche erotischen Mega-Themen faszinieren dich?

Verräterische Träume - erotische Megathemen
Unsere erotischen Megathemen wurden bisher nach „Verfügbarkeit des Materials“ und den Aufrufen in anderen Medien ausgewählt. Doch was sind eigentliche „erotische Megathemen?“ Wir meinen: Es sind diejenigen, von denen ihr träumt. Oder solche, die euch überfallen, wenn ihr Wachträumen habt oder sinnliche Bücher lest. Und natürlich alle Gedanken, denen ihr folgt, während ihr euch sanft streichelt oder heftig masturbiert.

Und falls ihr nichts dergleichen tut: Worüber empört ihr euch bei anderen? Denn auch solche Themen gehören zu euren Lieblings-Fantasien. Verratet ihr uns etwas darüber?

Hier erst einmal die erotischen Fantasien der Frauen (in Gruppen) nach einer kanadischen Studie. In Klammern der höchste Wert innerhalb der Gruppe erotischer Träume:

Abenteuer: 61 Prozent (82 % „ungewöhnlicher Ort“)
Hand-und Mundverkehr: 43 Prozent. (71 % „Fellatio geben“)
SM-Lüste: 42 Prozent (65 % „Sexuell dominiert werden“)
Gruppen: 32 Prozent (57 % Orgie bzw. Kleingruppe)
Bi-Sexualität: 37 Prozent. (S. Anmerkung)

(Höchstes Einzelthema ohne Gruppierung: ungewöhnlicher Ort, 82 %)

Hinweise: Das Thema Romantik ist das Spitzenthema bei Frauen wie bei Männern und wurde nicht bewertet. Bi-Sexualität ist ein Einzelwert, Hand- und Mundverkehr beinhaltet verschiedene Praktiken. Teilweise sind Praktiken mehrdeutig, weshalb die gemittelten Ergebnisse nicht immer strengen Kriterien standhalten.

Zahlen: kanadische Studie - - Universität von Quebec, Kanada, von 2014. "Université du Québec à Montréal."


Mehr Zahlen und Hintergründe jederzeit bei "Sinn und Sinnlichkeit"

Die Fakten über Triolen (Dreier)

dreier - und wer ist der dritte?
Dreier sind eine Methode für Männer und Frauen, von mehr als einer Person begehrt zu werden und dabei im Mittelpunkt des Interesses zu stehen.

Aus einem Artikel der "Medicaldaily.com" zu Dreiern

Ein Dreier ist per Definition die Verabredung zu sexuellen Aktivitäten zwischen drei Personen.

Im engeren Sinne werden „Dreier“ solche Verabredungen genannt, in denen eine Person von zwei Personen des konträren Geschlechts sexuell begünstigt wird.

Hauptunterschiede bei Dreiern

Man unterscheidet vor allem MFF-Dreier, also solche zwischen einem Mann und zwei Frauen und FMM-Dreier (auch MMF) zwischen einer Frau und zwei Männern.

Kommt eine Bi-Neigung einer der beiden Partner gleichen Geschlechts dazu, so betreiben alle Partner untereinander sexuelle Aktivitäten.

In einigen Fällen kommen Elemente aus dem SM-Bereich hinzu, vor allem Bondage (Fesselungen) oder extremes Cuckolding mit Abwertungen.

Man kann die „Dreier“ weiterhin danach einteilen, wer einlädt.

1. Ein Ehepaar (Liebespaar) lädt einen Mann ein.
2. Ein Ehepaar (Liebespaar) lädt eine Frau ein.
3. Ein Mann lädt ein Paar ein.
4. Zwei Männer oder Frauen laden eine Einzelperson ein.
5. Eine Frau lädt ein Paar ein.


Wie oft der eine oder andere Fall vorkommt, ist umstritten, jedoch spiegelt die Reihenfolge, die hier gewählt wurde, auch die Häufigkeit wieder. (Grafik in der Liebeszeitung von 2014, Daten erhoben 1983 und 2013).

Motive für Menschen, zu dritt Lüste auszutauschen

alles über dreier
Bei den Motiven müssen wir den Bereich der gesicherten Erkenntnisse verlassen. Wir können jedoch annehmen, dass sexuelle Freizügigkeit, Neugierde und der Winsch nach Herausforderungen die häufigsten Gründe sind. Latente Bisexualität oder Bi-Neugierde sind seltenere, aber in Anzeigenspaten sehr populäre Wünsche.

Ausführungen von Triolen - Praktiken

Die Meinungen über die schönsten Varianten gehen auseinander. Sicher ist jedoch, dass die meisten weiblichen Teilnehmer sinnliche und sanfte Komponenten einbeziehen wollen. Eine der Fragen, die kaum zu klären sind, ist die, ob beide Partner nacheinander oder in irgendeiner Weise parallel befriedigt werden sollen. Sicher ist hingegen, dass athletische Verrenkungen unbeliebt sind.

Häufigkeit der Wünsche nach Dreiern

Dreier sind eher selten, weil es aufwendig ist, sie zu arrangieren. Träume und Wunschvorstellungen sind hingegen häufig – aber auch hier schwanken die Zahlen, denn von Triolen träumen – je nach Fragestellung und Geschlecht – zwischen etwa 30 Prozent und 80 Prozent.

Praktiken sexueller Art in Triolen

Im Prinzip können bei Dreiern alle Praktiken verwendet werden, die auch im normalen Sexualleben eine Rolle spielen, also Vaginal-, Hand- und Mundverkehr. Praktiken, die in der Fantasie manchmal eine Rolle spielen (Doppel-Penetration, Sandwich), sind weniger beliebt. Wenn zwei Männer beteiligt sind, achten beide in der Regel penibel darauf, sich nicht körperlich zu nahe zu kommen, während Frauen dabei weniger Berührungsängste haben.

Risiken - was ist beim Dreier zu beachten?

Serie: Intimes erklärt
Außer den üblichen Vorbehalten gegenüber Geschlechtsverkehr mit Unbekannten und gesundheitlichen Risiken wird von Paaren oft Eifersucht als Hinderungsgrund genannt. Männer scheuen zumeist jede Art von intimen Berührungen mit anderen Männern, auch wenn sie zufällig geschehen – sie wollen nicht als „schwul“ gelten. Solo-Frauen hingegen fürchten, „benutzt“ zu werden und als „Schlampen“ behandelt oder angesehen zu werden. Die Chancen bestehen darin, eine wundervolle sinnliche Erfahrung geschenkt zu bekommen.

was machst DU jetzt mit dem Thema?


Hinweis: Über die Fakten gibt es noch eine weniger strukturierte Version ähnlichen Inhalts.
Faktenlage: Zuverlässige Internetquellen, genaue psychologische Erhebungen, Massenvergleich Anzeigen 1983 - Google 2013.

Die klitzekleine Scheu des Mannes, den Penis zu zeigen

Auch der selbstbewusste Mann muss mal die Hose herunterlassen
Es ist gleich, ob er recht klein oder außerordentlich groß ist. Auch macht es nichts aus, ober er noch schlaff herunterhängt, leicht erigiert oder bereits einsatzstark ist. Dem Moment der Wahrheit folgt immer eine klitzekleine Scheu, alles zu zeigen. Zumal, wenn Männer sich aufrecht stehend ausziehen. Und vor allem, wenn eine Dame gesagt hat: „Zieh dich aus, ich will dich sehen.“

Der Mann zieht sich aus – und die Frau beurteilt ihn danach

Wir wissen dann, dass sie uns auf die Finger guckt. Nun gilt es, dein Selbstbewusstsein aufrechterhalten. Wir sehen ja, wie sie uns beobachtet, wenn wir die Krawatte lösen, das Hemd aufknöpfen oder den Hosengürtel öffnen. Die Art, wie wir damit umgehen, wie wir die Schuhe ausziehen, Reißverschlüsse öffnen und die Hosen herunterlassen sagt der Frau, ob wir unseren Körper lieben und wie selbstsicher wir darüber sind.

Je nackter wir sind, umso mehr gewinnt die Frau an Macht

Vor allem der letzte Moment lässt uns zögern. Eine Frau, die uns auffordert, uns zu zeigen, ist keine gewöhnliche Frau. Sie genießt die Macht, die sie dabei über uns gewinnt. Sie bemerkt das Zögern, wenn wir in unseren Unterhosen dastehen, nicht recht wissend, ob sie auch die letzte Hülle unserer Männlichkeit gemeint hat. Wohl dem, der sich so gekleidet hat, dass er auch in diesem Aufzug noch halbwegs gut aussieht. „Was ist mit deinen Pants?“ Oh ja, nun wissen wir, um was es ihr geht: Sie will „sehen“. Wie beim Pokerspiel. Und du weißt nicht, ob du das Spiel gewonnen hast, und falls du es tatsächlich gewonnen haben solltest, weißt du immer noch nicht, ob sich der Einsatz lohnen wird. Oh, sie selbst ist noch nicht ausgezogen? Dann kannst du auf eine interessante Erfahrung hoffen.

Was sie sieht, ist was sie bekommt

Als sehr angenehm empfinde ich, dass wirkliche Damen den Penis nur selten kommentieren, was manche Männer beruhigen mag, die zu viele Pornos gesehen haben. Das, was du hervorbringt, ist das, was sie verwenden kann, wenngleich immer noch nicht klar sein dürfte, welche Absichten sie verfolgt. Sucht sie einen Penis, der sie ausfüllt, und ist sie enttäuscht, wenn dies rein optisch nicht der Fall zu sein scheint?

Mache Frau will genau wissen, was du mitbringst

Manche Frauen sind verspielt, einige sind verwegen. Die Forscherinnen unter ihnen wollen wirklich wissen, wie sich alles anfühlt, was deinen Unterleib zitiert, und sie betasten deshalb das Vorhandene sorgfältig. Voyeurinnen, die angeblich mehr und mehr auftreten, wollen sehen, wie der gesamte Prozess taktil, optisch und erlebnisorientiert abläuft. Wieder andere wenden all ihre erlernten Kunstfertigkeiten an, um dir Vergnügen zu bereiten. Manchmal folgt auf das Ausziehen das Gewöhnliche, dann wieder das Ungewöhnliche. Und sicher, es gibt auch Frauen, die den Moment nutzen, um dich, Mann zu erniedrigen, zu diffamieren oder zu malträtieren.

Du kannst ihr Spielzeug sein – wenn du magst

Ach, Mann … was du hast ist, was du hast. Wenn es dir gefällt, ihr Spielzeug zu sein, dann sei ihr Spielzeug. Wenn es dir hingegen gefallen sollte, dass sie dich ohne dein Zutun beglückt, dann lass dich beglücken. Und sollte es dir gefallen, gequält und geschlagen zu werden, dann lass dich quälen und schlagen.

Aber tu nichts, was du nicht wirklich willst. Ein Mann in Unterhose kann nicht ohne Weiteres weglaufen. Und ohne Unterhose schon gar nicht.

Hinweis: Dieser Artikel erschien im Juni 2018 im inzwischen stillgelegten Magazin „Mehrhaut.de“

Harte Deals – Sugar Babys müssen hart verhandeln

Das Sugar Baby - süße Sinnlichkeit erst nach harten Verhandlungen?
Ein Sugar Baby ist jugendliche Geliebte, vorzugsweise zwischen 18 und 25 Jahre alt (1), die ihren Körper und ihre Emotionen über eine längere Zeit einem reichen älteren Mann offeriert und dafür als Gegenleistung regelmäßige Geldzahlungen und wertvolle Geschenke erwartet. Das ist die nackte Wahrheit und entspricht der Realität. Und so heißt es auch im „Urban Dictionary“:

Eine junge Frau … die finanziell von einem Sugar Daddy verwöhnt/unterstütz wird … und als Gegenleistung ihre Gesellschaft (das heißt sexuelle Gefälligkeiten) ... anbietet.


Nur eine „besondere Art der Liebesaffäre?

Wer glaubt, die Beziehung zwischen einem „Sugar Baby“ und einem „Sugar Daddy“ sei „nur eine besondere Art der Liebeaffäre“, lügt entweder oder er ist übermäßig naiv.

Ein Geschäft, das präzise definiert wird

Das Verhältnis zwischen Sugar Baby und Sugar Daddy wird oft umgeschrieben als eine „Vereinbarung zum gegenseitigen Nutzen“. Allerdings wäre es fatal, wenn sich nun jeder darunter vorstellen könnte, was er wollte. Und also wird dir zumeist geraten, möglichst präzis festzulegen, wer von euch beiden wann, was und wie viel geben muss, damit die Beziehung funktioniert. Das geschieht fast immer beim "ersten Date".

Wie nennst du die beiden Teile deiner Person?

Aufgenommen in Sinnliche Mega-Themen
In einem berühmten Film wurde einmal gefragt: „Und wie nennst du dich im Bett?“ Wenn du ein „Sugar Baby“ bist oder werden willst benötigst du in den weitaus meisten Fällen zwei unterschiedlich gestaltete Persönlichkeiten. Die Erste ist deine Rolle im „wirklichen Leben“, in der es keinen „Sugar Daddy“ gibt. Du bist dann Studentin, Tochter, Freundin, Kollegin, Sportkameradin und alles das, was das Leben junger Frauen ausmacht. Der andere Teil deiner Persönlichkeit, dein geheimes „Alter Ego“ ist das Sugar Baby. Dann bist du eine jugendliche, problemlose, drogenfreie und gesunde junge Frau, die jederzeit, selbstlos und ohne Zögern die Art von Sinnlichkeit, Zuwendung und Sex schenkt, die dein Sugar Daddy liebt.

Sieben geschäftsmäßige Grundlagen, die du klären musst

1. Dein Zeitrahmen

Wann erwartet dein Sugar Daddy dich und wie viele Stunden wirst du mit ihm verbringen dürfen/müssen? Und für ganz Hartgesottene: Wie lange wird die Beziehung voraussichtlich dauern.

2. Wie triffst du ihn?

Weil ein Date üblicherweise Sex beinhaltet, ist wichtig, in welcher Umgebung dieser stattfinden soll: bei dir, bei ihm oder in einem Hotel?

3. Wie ist es mit dem Ausgehen?

Ist es möglich, wahrscheinlich oder erwünscht, dass ihr in der Öffentlichkeit gesehen werdet? Was ist mit gemeinsamem Essen im Restaurant, Theaterbesuchen oder gar Einladungen? Wirst du (auch kurzfristig) auf Reisen eingeladen?

4. Welche sexuellen Dienste werden von dir erwartet?

Normalerweise will der „Sugar Daddy“ glaubhaften, sinnlichen „Girl Friend Sex“ (GFS), also Sex wie mit einer echten, sinnlichen Freundin, die aus Liebe alles schenkt, wozu sie in der Lage ist. Zumindest auf dieses Spiel musst du dich einlassen können. Doch die Frage nach „besonderen“ sexuellen Dienstleistungen wird immer wichtiger, weil sich auch „Sugar Daddys“ zahllose, ungewöhnliche, teils exklusive sexuelle Genüsse erhoffen, die üblicherweise nicht von Ehefrauen erfüllt werden. Scheue dich nicht, danach zu fragen.

5. Wie exklusiv darf (soll, muss) eure Beziehung sein?

Zumeist ist eine Sugar Daddy mit irgendjemandem liiert oder gar verheiratet. Das bricht bereits die Regeln „üblicher“ Beziehungen. Aber wie wollt ihr verfahren, wenn er noch andere Sugar Babys (auch Prostituierte, Escorts und dergleichen) trifft oder du selbst mehrere Sugar Daddys oder sonstige Lover hast? Falls du so etwas nicht vereinbaren willst, überleg dir wenigstens, was schlimmstenfalls passieren könnte.

6. Zahlungen und Geschenke – Art und Höhe

Zu welchem Zeitpunkt wird dein Sugar Daddy für dich zahlen und wie wird die Zahlung abgewickelt? Wird er deine Schulden (Studiengebühren) übernehmen? Was ist mit einer eigenen Kredit- oder gut gefüllten Debitkarte für dich? Geht die Bezahlung über ein Konto oder zahlt er bar? Stellt er dir ein Fahrzeug zur Verfügung? Ist eine Pro-Forma-Anstellung in seinem Betrieb geplant? (Lach nicht, das gibt es wirklich). Oder ist er knauserig und misstrauisch und zahlt deshalb nur „fallweise“ für dich?

7. Beginn und Ende

Soweit klar ist, dass sich beide Partner auf einem „Sugar Date“ befinden, wird beim ersten Treffen entschieden, ob s zu einem „Deal“ kommt oder nicht und zu welchen Konditionen du und dien Sugar Daddy ihn abwickeln werden. Allerdings ist keiner dieser Deals auf die Ewigkeit angelegt, und zudem kann es zu Unstimmigkeiten zwischen dir und deinem Partner kommen. Zudem kann jeder von euch beiden den Deal ohne Begründung aufkündigen, und bei dieser Gelegenheit kann es zu Verwerfungen und Streit kommen. Du solltest einfach von der Regel ausgehen, dass schon morgen alles vorbei sein kann und deshalb aus den Zuwendungen deines Sugar Daddys Reserven bilden. Ein Tipp für Sugar Daddy und Sugar Baby: Schließt die Tür hinter euch geräuschlos. Es gab keine Beziehung zwischen euch, und du warst nie sein „Sugar Baby“.

Ausnahmen in gewachsenen Beziehungen

Einige der Beziehungen zwischen jüngeren Frauen und deutlich älteren Männern, auch solche, in denen Geld fließt, haben nichts mit „Sugar Dating“ zu tun, sondern entstehen aufgrund von alttäglichen Begegnungen, die zu Liebschaften werden. Sie unterliegen anderen Kriterien, und die heimlichen oder offenkundigen Deals treten nicht so deutlich hervor. Typisch für solche Beziehungen ist zumeist, dass sie nicht über „einschlägige“ Dating-Portale zustande kamen.

Fazit

Sugar Dating bedeutet harte Verhandlungen über Art und Inhalt der Beziehung sowie der finanziellen Zuwendungen. Im Vorteil ist dabei stets derjenige, der wirklich etwas anzubieten hat – auf beiden Seiten. Für die betroffenen Frauen bedeutet „Sugar Dating“ ist für Frauen zu einem großen Teil Selbstverleugnung. Ein Doppelleben ist so gut wie obligatorisch, will die normale soziale Umgebung möglichst nichts von der zweiten Rolle erfahren soll, die du spielst. In der Liebeszeitung schrieben wir kürzlich:

Eine Geliebte zu werden, ist eine Entscheidung, die jede Frau für sich selbst fällen muss, und dafür eine finanzielle Entschädigung auszuhandeln, ist eine Frage der ethischen Grundeinstellung.


Wir könnten hier noch ergänzen: Und das Leben zwischen den Stühlen des Seins und des Scheins ist in jedem Fall eine Herausforderung, an der wenige wachsen, aber viel scheitern.

(1) Gemeint ist das angegebene Alter - das tatsächliche Alter liegt zumeist höher.

Schockierende Wahrheiten über Sugar Babys

Süss sein - die Süße spielen - was bedeutet dies wirklich?
Ein „Sugar Baby“ ist nichts mehr als eine jugendliche Geliebte, die finanziell ausgehalten wird. Eine Geliebte zu werden, ist eine Entscheidung, die jede Frau für sich selbst fällen muss, und dafür eine finanzielle Entschädigung auszuhandeln, ist eine Frage der ethischen Grundeinstellung.

Wer hat nun aber ein Interesse daran, das „Sugar Baby“ schön zu reden? Die jungen Frauen, die sich als jugendliche Geliebte verdingen, wohl kaum. Sie verfolgen ihre Ziele beharrlich unter dem Deckmantel eines Doppellebens, das sie schützt. Anders die Dating-Agenturen, die im Internet Kontaktzonen für „Sugar Babys“ und „Sugar Daddys“ zur Verfügung stellen.

Sugar Baby - ein Dasein ohne Sorgen?

Glaubt man ihnen, so ist das Sugar-Baby-Dasein ein Leben ohne Sorgen, denn der „Sugar Daddy“ sorgt für Studiengebühren und Lebensunterhalt, und etwas Luxus fällt dann auch noch ab – meist durch Einladungen und teure Geschenke. Man spricht vornehm von einer „Allowance“, also einer „Apanage“ oder frei verfügbaren Summe, die monatlich sicher und zuverlässig aufs Konto fließt, um die Lebenshaltungskosten zu sichern und vom „Sponsoring“ der jungen Frauen.

Also: Sorgenfrei studieren, dazu einen verlässlichen älteren Freund und Lover haben, der für alles aufkommt und zudem noch verständnisvoller Förderer und erfahrener Lover ist?

Die Versprechungen sind enorm. Man hört von „Allowances“ von bis zu 3000 EUR, GBP oder USD. Doch dabei vergessen viele, dass sich nur wenige Männer leisten können, solche Summen regelmäßig auszuzahlen. Und falls der Sugar Daddy wirklich sehr hohe Summen spendiert, erwartet er allzeit die spontane Bereitschaft, dass sein „Sugar Baby“ ihm lustvoll und barrierefrei Premium-Sex schenkt.

Versprechungen und Realitäten

Ob diese Beträge tatsächlich so hoch ausfallen? Beobachter der Szene sind skeptisch. Wer 50.000 Euro im Jahr netto verdient, wird seinem Sugar Baby maximal 500 Euro pro Monat anbieten können. Das sind immerhin schon 12 Prozent seines Nettoeinkommens. Es gibt geringere und höhere Zuwendungen, aber das Maximum liegt nach glaubwürdigen Berichten bei etwa 2000 EUR, GBP oder USD. Und weil der „Sugar Daddy“, der so viel Geld einsetzen möchte, die freie Wahl unter den Frauen hat, die sich als „Sugar Baby“ anbieten, kann er auch die Geliebte wechseln, wenn er nicht zufrieden mit ihrer „Begleitung“ ist.

Offenbar ist die Bereitschaft zu festen monatlichen Netto-Zuschüssen (Allowances) ohnehin nicht sonderlich ausgeprägt. Wir lasen, dass die „Zahlungsmoral“ der Sugar Daddys offenbar nachgelassen hat:

Die meisten Sugar-Baby-Beziehungen werden entweder über wöchentliche Zahlungen in bar abgewickelt oder auf der Basis „Er zahlt, wenn er dich braucht“.


Eine Geliebte, die Emotionen für eine Flatrate anbietet?

Ist dies bei Beziehungen mit einem festen Beitrag zum Unterhalt besser? Oft hört man: „Eine Sugar-Daddy-Beziehung verläuft wie jede andere Beziehung auch.“ Eine sehr zweifelhafte Behauptung. Schon die Beziehung zu einer unbezahlten, romantischen Geliebten verläuft in der Regel nicht „wie jede andere Beziehung auch“ und eine Beziehung gegen Geldzahlungen ist eine wirtschaftliche Übereinkunft, bei der Emotionen gegen Geld getauscht werden und keine Beziehung aus Leidenschaft. Dies wird auch deutlich, wenn man genau liest, was die Autorinnen und Autoren schreiben:

Außer beim ersten Date wird der Sugar Daddy bei jedem Date Sex erwarten.


Was im Grunde und recht schnörkellos bedeutet, durch die monatliche „Allowance“ eine „Flatrate“ auf Sex erworben zu haben – jedenfalls aus der Sicht des Sugar Daddys.

Das Fatale: Trotz der vielen Unwägbarkeiten gibt es ein Überangebot an Sugar Babys. Aus wirtschaftlicher Sicht könnte man sagen: Ein Überangebot verschärft den Wettbewerb, drückt die Preise und führt zu einem Verfall der „üblichen“ Usancen und Vereinbarungen.

Warum wir unsere Betrachtungsweise zum Thema verändern

Was heißt dies für die Liebeszeitung und unser Magazin „Sinnlich Leben“? Knallhart: Wir müssen das Thema der „Sugar Babys“ und des „Sugar Datings“ in Zukunft noch kritischer behandeln, als wir es ohnehin schon taten.

Anderer Meinung? Dann heraus damit! Wir hoffen auf sinnvolle Kommentare.

Dieser Artikel erschien zuerst in der "Liebeszeitung".- das Datum wurde beibehalten.
Hinweis zu den Quellen: In nahezu jedem Artikel, der in Zeitungen, Zeitschriften, Foren oder Blogs zum Thema erscheint, wird mehr oder weniger unverblümt für einschlägige Dating-Agenturen geworben. Dies gilt auch für eher kritische Berichte.Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Quellen nur selten.