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Die Lust allein zu erfahren …

Die Lust allein zu erfahren … kann kreativ sein und die Selbstwahrnehmung schärfen. Zitat:


Die Masturbation ist eine besondere Form der Selbsterkundung, der Selbstwahrnehmung oder der kreativen Selbstentwicklung.


(Der Komponist und Philosoph Claus-Steffen Mahnkopf)


Der Orient - der Dolch im transparenten Gewande

Was sie wohl plant?
Was wolltest du mit dem Dolche, sprich? Wissen wir nicht - zumal, wenn die Dame so dürftig bekleidet ist.

Bild: Aus einem Groschenroman, unbestätigt 1935, Bild angeblich von Hugh J. Ward, der es in Öl auf Leinwand gemalt haben soll

Warum kann Sexualität fließend sein und warum nicht?

Wahrscheinlich kennt ihr Begriffe wie die „sexuelle Ausrichtung“. Das ist der Weg, den jemand nach der Pubertät einschlägt und dann weiter verfolgt. Dabei zeigen sich drei Grundtendenzen:

1. Jemand ist eindeutig heterosexuell oder eindeutig homosexuell.
2. Jemand bevorzugt heterosexuell Beziehungen, ist aber anderen nicht grundsätzlich abgeneigt.
3. Jemand schwankt zwischen Homosexualität und Heterosexualität.

Völlig unabhängig von Begriffen wie „Sexueller Orientierung“, „sexueller Veranlagung“ oder“, „sexueller Präferenz“, „sexueller Neigung“ und „sexueller Identität“ kann jede Person auch Freude an sexuellen Handlungen haben die er selbst verursacht oder die ein beliebig geschlechtlicher Mensch an ihm vollbringt. In den ersten Fällen ist es eine Lebenseinstellung, in den zuletzt genanten ein lustvolles Spiel, das nur sehr bedingt etwas mit der „Orientierung“ zu tun hat.


Hat sich jemand festgelegt und kann er sich nichts anderes vorstellen, als „Entweder-oder“ zu sein, ist das in Ordnung. Ist er im Konflikt um seine „wahre Orientierung“, kann er dies in Einzelgesprächen, Selbsthilfegruppen und Therapien herausfinden. Solche Menschen und Institutionen haben Erfahrung damit, das Hirn zu lüften und Klärungen herbeizuführen.

Diejenigen, die im Grunde heterosexuell orientiert sind, daran ihr Glück gefunden haben und dennoch gerne mal in Nachbars Garten grasen, benötigen sehr viel Selbstbewusstsein und eine geschlechtsneutrale Genussfähigkeit. Das Selbstbewusstsein hilft, sich gegen Angriffe von außen zu verteidigen und innerlich stabil zu bleiben. Die geschlechtsunabhängige Genussfähigkeit ist meist gewachsen.

Eines der eher harmlosen Beispiele: Die Hand, die den Penis berührt, kann die eigene sein, die einer liebevollen Frau oder die eines erfahrenen Mannes. Für Frauen gilt dies analog für die Klitoris. Besonders geschlechtsneutral werden zumeist die Tagträume und Fantasien empfunden, in denn wirklich nicht klar ist, wer wen berührt, weil alle Berührungen nur in der eigenen Vorstellung stattfinden.

Die Beispiele mögen zeigen, warum es keine „fließende sexuelle Orientierung“, wohl aber eine fließende sexuelle Genussfähigkeit geben kann.

Klar – diese Thesen sind nicht genügend gesichert. Aber alles spricht dafür, dass es neben der eher geschlechtszentrierten Orientierung auch eine solche auf den höchsten erzielbaren Genuss gibt.

Petting … die Lust der 1950er Jahre

Nur anfassen ... allerdings meist bei jüngeren Pärchen
Eltern und Erzieher waren ganz entsetzt, als sie hörten, dass deutsche „Backfische“ und schneidige Jünglinge auf den gerade in Mode gekommenen Partys „Petting“ praktizierten.

Sicher, sicher – das war eine Methode, bei der es nicht „zum Letzten“ kam, wie man damals sagte, aber man befürchtete, dass die jungen Frauen dabei „erweckt“ würden. Das hieß wiederum, dass sie möglicherweise durch die Berührungen der „primären und sekundären Geschlechtsmerkmale“ Lust bekommen könnten. Man stellte sich allgemein vor, dass eine Frau, die einmal „erweckt“ war, dann vielleicht einen Freund nach dem anderen haben würde … eine ganz schreckliche Vorstellung für die damalige Zeit. Und ob es auch dabei bliebe? Bei diesem Gedanken Gedanken wurden die Gesichter dann noch fahler.

Tendenziell zogen sich die Pärchen dabei in jenen Jahren nicht einmal aus. Ihre Hände wanderten dabei zunächst neugierig über die Kleidung, streichelten mal hier und mal dort und „verirrten“ sich gelegentlich eben auch mal unter der Kleidung. Oft war es die reine Neugierde, wie der Partner oder die Partnerin wohl reagieren würde. Und manchmal waren sie schockiert, was passierte, wenn sie allzu intensiv über das strichen, was sich im Schritt befand. Denn gelegentlich war der Druck so groß, dass etwas Klebriges in die Unterhosen entwich oder gar auf Bluse oder Rock tropfte. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, was dann "zuhause" los war ... ach, wenn Mutter das entdeckte ... nicht auszudenken!

Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Doch als die Pornografie eine erste Blüte erreichte, wurde auch das „Petting“ wiederentdeckt, wie dieses Bild aus den 1970er Jahren zeigt. Ganz offensichtlich ist das Pärchen schon ein paar Jährchen über das Alter hinaus, in dem man „Petting“, auf Deutsch auch abfällig „Fummeln“ genannt, intensiv betrieb.

Weihnachten – einkuscheln, spielen und vielleicht auch trennen

Es weihnachtet sehr ...
Weihnachten und Erotik passt wie der Fisch aufs Fahrrad – na schön. Weihnachten und Ehescheidung will auch nicht recht passen, ebenso wenig wie Weihnachten und Seitensprung. Dennoch kommt beides vor.

Und doch gibt es sie, die exquisite Erotik des Weihnachtsfests, wenn gebeutelte Singles einfach nur noch eines wollen: Leicht angetrunken, aber immer noch bei Sinnen, mit dem (oder der) nächst Besten zu vögeln.

Wer wollte es ihnen verdenken? Ganz unheilig am „Heiligen Abend“ zu arbeiten, die Wochen zuvor ohnehin schon vom Weihnachtsstress zerfleddert, keine Zeit, sich jemanden zum Einkuscheln zu suchen?

Es sind nicht nur die Singles, die in Weihnachten eher die Raunächte sehen, es gerne mal „im Schnee treiben“ würden oder sich eine Rute zu binden (beides schön altmodisch, und leider nicht ganz einfach). Nicht zu vergessen die Wachsspiele … alle Jahre wieder, sozusagen.

Der Überhang der Jahre, auch die „Zeit zwischen den Jahren“ genannt, ist für viele eine Zeit, in der andere Gesetze gelten – vielleicht nicht die der Raunächte, aber mindestens solche „alternativer Realitäten“. Manche Menschen stellen sich vor, in diesen Zeiten alles tun zu dürfen, weil hinterher alles ausgelöscht wird. Und manche tun es auch wirklich.

Die langen Nächte sind zudem bestens geeignet für Rollenspiele: Mal mit Kostümen, mal ohne … in jedem Fall aber mit einer „falschen Identität“. Das passt dann auch dazu, dass später alles wieder ausgelöscht werden kann.

Ab Januar, möglichst erst nach Ende der „Zwölf Tage von Weihnachten“ und nach Abklingen diverser Alkoholkater, gehen Singles und Paare dann wieder zur Tagesordnung über. In Skandinavien ziehen die Männer wieder ein, die wegen eines Weihnachts-Seitensprungs (meist als Folge des Julfrokost) ausgesperrt wurden, oder die Ehefrau reicht die Scheidung ein. Die Rollenspieler ziehen wieder Faltenröcke und weiße Blusen, Blazer und Krawatten an (oder den Blaumann, die Metzgerschürze oder dergleichen) und folgen ihrer braven bürgerlichen Existenz. Der Herr Pfarrer hat wieder leere Kirchen, und das eine oder andere Paar, das sich eigentlich nur zu Weihnachten miteinander vergnügen wollte, bleibt zusammen, weil’s so schön war.

Was ihr auch tut: Ein frohes Weihnachtsfest, sei es nun sinnlich oder besinnlich,

wünscht die Redaktion.

Bild: Copyright Unknown

Wird jetzt der Mann in den Mittelpunkt gestellt?

Erstaunlicherweise haben derzeit zahllose Journalisten den Mann entdeckt. Genau gesagt: seine Sexualität.

Im Prinzip ist das richtig. Denn nahezu alles, was Männer über ihre Sexualität hören (und oft nicht hören wollen), stammt von Frauen. Vom generellen sexuellen Verhalten über die Zärtlichkeit und Sinnlichkeit bis hin zur sinnvollen Penisgröße und der Potenz – alle Aussagen kommen von Frauen. Teils von weiblichen Individuen mit viel Erfahrung. Das mag der Mann gelten lassen, zumal diese Frauen sinnvolle Vorschläge zur generellen Modifikation und Luststeigerung unterbreiten können. Wenn aber „die Gruppe der Frauen“ sich über das männliche Geschlecht hermacht, um es einseitig zu definieren, dann ist die Grenze erreicht, an der sich Männer mutig wehren müssen.

Es gibt keine simple Sexualität beim Mann

Die männliche Sexualität ist nicht „offenkundig“ und sie ist keinesfalls „simpel“. Die meisten Frauen haben darüber absolut einseitige Vorstellung – und erstaunlicherweise auch viele Männer.

Wäre es da nicht an der Zeit, etwas über männliche Sexualität zu schreiben? So einfach aus dem Gefühl heraus? Ohne „akademische“ Hintergründe?

Über den Penis hinaus denken ...

Manchmal denke ich, dass Frauen nicht wissen, was eine Prostata ist, wo sie sich befindet, was im Mann vorgeht, wenn sie sich explosionsartig entlädt. Und oftmals erfahre ich, dass es Männer auch nicht so genau wissen.

Es wäre also wirklich und wahrhaftig an der Zeit, darüber zu reden, dass Männer sinnlich, sensibel und vielschichtig sind. Und dass sie sich vielleicht etwas anderes vorstellen könnten als das, was sie so oft tun: Eine Frau zu vögeln, weil gerade eine verfügbar ist.

Meinungen? Dann mal her damit.

Die Theorie hinter einem erotischen Spanking

Die erotische Traumwelt weicht etwas von der Realität ab, aber ...
Das Schlagen auf das bekleidete oder entblöße Gesäß – im englischen „Spanking“ oder auf Deutsch verniedlichend „Popovoll“ genannt, ist für viele ein Horror und für wenige eine Lust.

Bevor ihr weiterlest: Bei der Diskussion um „Spanking“ in den USA ist die unsinnige „Erziehung“ von Kindern und Jugendlichen gemeint. Hier geht es grundsätzlich nur um Erwachsene, die wissen, was sie tun und die sich frei und gleich auf Spiele unter Erwachsenen einlassen.

Der Erwachsene und die "andere" körperliche Nähe - reine Lust und keine Strafe

Über die Gründe für die Lust am „Popovoll“ (Hinternvoll) kann man philosophieren und psychologisieren. Eher weniger wissenschaftliche orientierte Menschen wollen wissen, dass es sich dabei um ein besonders intensives Gefühl körperlicher Nähe handelt, das von andern sinnlichen Hautkontakten abweicht. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, ob es sich dabei wirklich um einen Akt der „Bestrafung“ handelt oder um ein Vergnügen, das im Grunde gar nichts damit zu tun hat. Und nicht zuletzt wird die Frage aufgeworfen: Wer spürt die Lust daran (oder auch den Schmerz, wie wir noch sehen werden) stärker: derjenige, der schlägt oder derjenige, der geschlagen wird?

Was wir wissen, ist lediglich dies: Für denjenigen, der aus erotischen Gründen geschlagen werden will, beginnt damit eine sinnliche Lust, die Körper, Geist und Psyche erregt. Derjenige aber, der schlägt, erlebt überwiegend einen geistig-psychischen Rausch, der dennoch kontrolliert abgewickelt werden muss – und das kann eine verdammt harte Aufgabe sein, wie wir hörten.

Kürzlich las sich in einem Blog , stark gekürzt (1):

Ich mag die Schläge auf den Po um ihrer selbst willen. Für mich bedeutet es niemals „eine Bestrafung“. Vielmehr eine sinnliche Handlung, in der „Haut auf Haut“ trifft. Nur Handschläge. Meistens bin ich diejenige, die Schläge verabreicht. Und manchmal waren meine Handflächen hinterher geschwollen und gefühllos. Ich nutze das sensorische Feedback meiner Hand (oder meiner Hände) um zu beurteilen, wie weit mein Partner schon ist und wie weit ich noch gehen kann.


Die akademische Betrachtung versagt oftmals

Wahrscheinlich würden Philosphen, Psychiater und Psychologen zu anderen Schlüssen kommen, doch warum sollten wir ihre Meinungen höher bewerten als die Erfahrungen, die Erwachsene im realen Leben damit gemacht haben?

Erstaunlich ist, wie wenig all die klugen, akademisch gebildeten Menschen noch zu sagen haben, wenn man sie über die Motive befragt. In einem älteren Werk können wir nachlesen, für den Masochisten sei „die Unterwerfung unter das Weib“ das wesentliche Element, die Schläge seien nur ein Nebeneffekt. Es sei denn, er sei ein „geschwächter Wüstling“, der versucht, „durch mechanische Reizung der Gesäßnerven reflektorische Erektionen auszulösen.“ (2)

Immer wieder: Woher kommt die Lust, sinnliche Schläge auszuteilen?

Noch komplexer freilich ist die Frage, warum sich manche Spieler daran ergötzen, einen anderen Spieler zu schlagen. Wenn man einmal von bezahlten Domianae absieht, und den seltenen Fall weglässt, dass Frauen sich Mini-Imperien mithilfe von „Sklavenhaltung“ aufbauen, dann bleibt eigentlich nur der Spieltrieb. Das ließe sich so ausdrücken: „Auf welche Weise kann ich einen Menschen so lange herausfordern, bis er vollständig erschöpft und glücklich aufgibt?“ Diese Haltung ist sicher nicht auf die Erotik beschränkt, sondern das „Erschöpfen bis zum Anschlag“ findet auch bei sportlichen Trainings statt.

Die Rückkoppelung führt dazu, ein sinnliches System aufzubauen

Ein Aspekt in der Aussage der Frau, vorn der mein Zitat stammt, ist besonders interessant: das sensorische Feedback, das sicher nicht nur aus der Kombination Hand-Gesäß (Rückkoppelung über die fühlbare Reaktion der Haut und der Gefäßmuskulatur) resultiert. Vielmehr findet bei allen Flagellationsspielen eine ständige Rückkoppelung statt, die über das Sehen und das Hören wieder an das Hirn und über das Hirn an die schlagende Hand zurückfließt.

Zwei lustvolle Personen in der Black Box

Stellt man sich nun vor, dass beide Personen eine Einheit bilden, in der sich Lust, Schmerz, Sinnlichkeit und Erotik gegenseitig beeinflussen, so ergibt sich daraus ein Schaltkreis (3), in dem alles nahezu perfekt geregelt wird. Die inneren Vorgänge sind uns unbekannt, wir wissen aber, was dabei herauskommt. Man nennt das eine "Black Box". Keiner der Beteiligten muss sich fragen, was „richtig“ und was „falsch“ daran ist, sondern lediglich, ob am Ende das von beiden gewünschte Resultat herauskommt.

Dies mag auch die Frage beantworten, wie die Motive der aktiven Person zu bewerten sind: gar nicht. Sie ist Teil eines Prozesses, an dem das System von „Aktion erzeugt Reaktion“ versagt.

(1) Zitat einer Erotik-Bloggerin.
(2) Krafft-Ebing (1912) , später wurde moderater darüber gedacht.
(3) Ich danke Gebhard für die Erklärung der Rückkoppelung (Feedback).
(4) Buch-Illustration (Auszug), ca. 1930.

Wenn SIE doppelt so alt ist wie ER

Frauen ohne Alter locken Männer jeden Alters an
Das Altern liegt in den Genen. Während die meisten unter uns „ganz gewöhnlich“ altern, was sich besonders an der Haut zeigt, altern andere deutlich langsamer. So deutlich, dass eine Frau von gegen 70 durchaus für 50 durchgehen kann, und sich eine entsprechende Sechzigjährige durchaus für 40 ausgeben kann.

Lust auf jüngere Lover - na und?

Die Lust mancher Frauen an jüngeren Liebhabern mag viele Gründe haben – aber der Hauptgrund ist sicherlich, dass jüngere Männer knackigere, begeisterungsfähige Lover sind. Und dies ganz besonders, wenn sie von gleichaltrigen Frauen gemieden werden, weil sie beispielsweise als nicht „zukunftssicher“ angesehen werden. Was letztlich heißt: Sie sind froh, mit einer sinnlichen, lustvollen und zugänglichen Frau ins Bett zu gehen, die nicht lange „herummacht“, sondern ihrem Lover alles schenkt, was ihm Freude bereitet. Solange jedenfalls, wie er sich als potentes, nimmer müdes und zuverlässiges Kerlchen erweist.

Hürden auf beiden Seiten - die Lust kann sie überwinden

Solch eine Beziehung muss in der Regel mehrere Hürden überwinden:

1. Nicht alle Männer sind begeistert davon, eine über 50-jährige Frau körperlich zu berühren, geschweige denn, sie zu vögeln.
2. Solange die Frauen nicht beweisen können, dass sie mit über 50 einer unter 30-Jährigen bei Weiten überlegen sind, lügen diese sie ihr Alter herunter – bisweilen drastisch. 10, 15 oder gar 20 Jahre sind keine Seltenheit.
3. Viele Frauen erfahren erst im Kontakt mit jüngeren Männern, wie erregend der Sex mit ihnen sein kann. Zuvor bestehen oft emotionale und soziale Hürden.
4. Der Erfahrungsschatz einer 50-jährigen Frau entspricht nicht dem eines 30-jährigen Mannes – in keiner Hinsicht. Die Bandbereite der Themen und Vorlieben ist also eingeschränkt – außer beim Sex.
5. Der Appetit, wenn er nicht schon vorher geweckt wurde, kommt beim „Essen“. Sowohl die Frau wie auch der deutlich jüngere Mann erlebt etwas, das jeder entbehrt hat – und das macht bekanntlich besonders „geil“.


Das Volk? Ach, das Volk … wer nicht so liebt, wie das die Masse nun einmal tut, wirkt suspekt auf Herrn und Frau Mustermann. Mutterkomplex, die Jagd nach der verlorenen Jugend, Sexgier oder gar Abhängigkeit wird unterstellt, und die Verwandten beobachten argwöhnisch das, was die „ältere Dame“ sich da noch zumutet. Das ist nicht ungewöhnlich, denn weibliche Nachbarn oder Verwandte beargwöhnen jede Frau, die ihre Lover nach sinnlichen Fähigkeiten aussucht statt nach Zuverlässigkeit.

Wenn bei den Leuten die Puppe auf den Teppich kotzt

Neurotische Beziehungsstörung? Ach, du liebes Bisschen. Passt doch auf dem Teppich auf, wenn ihr eure Puppen kotzen lasst. Und fragt euch mal, was euch selbst entgeht … oder was ihr gerne von all dem hättet, was die lustvolle 60-jährige Nachbarin da genießen darf.

Ich habe wahrhaftig schon Menschen diskutieren sehen, denen sich die Haare sträubten, wenn eine 60-jährige Frau überhaupt noch Sex sucht, und wenn der Lover dann gut mal dreißig Jahre jünger ist, reden sie bereits von „Gerontophilie“ des jüngeren Partners. Andererseits reagieren viele kopfschüttelnd oder angeekelt, wenn sie erfahren, dass die ältere Partnerin ganz bewusst junge Männer anlockt. Man nennt sie deshalb auch Cougar (der weibliche Puma, der jagt).

Bei all diesen Beziehungen wird kein Schaden angerichtet – weder beim jüngeren Mann noch bei der älteren Frau. Wahrscheinlich wird er sie nicht heiraten – warum sollte er auch?

Vor allem Frauen, die mit 50 oder 60 noch sehr jugendlich aussehen, und junge Männer, die sich an der Erfahrung und dem unkomplizierten Verhalten der älteren Frau berauschen können, führen Beziehungen, die nur von Lust und Laune geprägt sind.

Ich habe einmal erlebt, dass sich ein gleichaltriger Mann, der gerade verwitwet war, für eine dieser Frauen interessierte. Sie war völlig entsetzt, von einem „derartig alten Mann“ einen Antrag zu bekommen. Das mag ein Einzelfall sein, aber er spricht dafür, dass manche Frauen über 60 der Lust den Vorzug geben.

So ein Früchtchen …

Armes Früchtchen oder glücklcihes Früchtchen?
Das, was ihr oben rechts im Bild seht, ist ein Nervenrad … und das, was darunter liegt, ist eine saftige Pflaume. Das Ganze habe ich auf Youtube gesehen. Wenn ihr denkt: „Das eignet sich aber schlecht zum Pflaumenschneiden – warum macht die das?“, dann gehört ihr zu den glücklichen Naiven. Solltet ihr nun aber einen gewissen Schauer auf der Haut empfinden … dann gehört ihr zu glücklichen Wissenden. Was besser ist? Versuch macht klug.

Bild: Standbild aus dem Video.

Wie verpackt der Mann Po, Penis und Hoden sexy zum Ausgehen?

Mal ganz ehrlich? Am besten, in Baumwolle, schwarz, relativ eng anliegend, aber nicht beengend. Das geht in der Freizeit, im Büro und sogar beim Date – es sei denn, du hättest etwas vor, was aus dem Rahmen fällt. Doch nicht alle Frauen finden Strings, Jocks, Push-Ups und andere Mini-Höschen für Männer chic. Und – wie war das mit Seide und Spitzen? Ein knackiger Po zum Vorzeigen? Vielleicht müssen Männer ja mutiger sein, aber bei Jocks, Push-Ups und gar nichts – schlägt da das Frauenherz noch höher? Und was ist eigentlich, wenn du zum Date gehst? Was trägst du dann „drunter und drüber“?

Strings

Kommt nicht immer an: String/Thong
Mehrere Slip-Hersteller haben auch „sexy“ Varianten im Programm. Da wären zunächst die Strings, deren Hauptbestandteil der Beutel ist und der mit „Strings“ („Schnur“) getragen wird – daher der Name. Zumeist hast du ein bisschen Mühe, Hoden und Penis darin so unterzubringen, dass beides sicher verpackt ist. Und was die Damen betrifft: manche stehen drauf, besonders, wenn du einen sexy Körper hast, andere lehnen so etwas als „aufgesext“ ab. Zumeist ist dein Po in seiner ganzen Schönheit zu sehen, was aber auch heißt, dass er nun in den Jeans ruht (die vielleicht kratzen). Mit echtem Komfort ist’s also nichts.

Spitzen und Seide

Hübsch anzufassen - Seide
Im Grunde sind Seiden-Pants außerordentlich komfortable und hautfreundlich, und auch Frauen mögen sie gerne berühren. Doch Seidenunterwäsche hat eben den Nachteil, dass man sie nicht einfach mal so in die Waschmaschinen werfen kann – also – etwas für besondere Gelegenheiten und Liebhaber besonders zärtlicher Begegnungen. Tipp: Kurz vor dem Sex schnell ins Badezimmer und die normalen Pants gegen Seiden-Pants austauschen.

Spitze - gilt als zu feminin
Spitzen-Pants wären etwas Tolles – aber es gibt kaum Frauen, die erfreut sind, und in Spitzenwäsche zu sehen – und ob Männer untereinander so begeistert davon sind? Es darf zumindest bezweifelt werden, aber dennoch: Schade, dass Männer nicht so mutig sind, sie einfach zu tragen. Und vielleicht sollten wir doch mal unser Frauen fragen, ob sie uns in Spitzen absolut ablehnen würden.

Jocks

wenn der Po zählt
Jocks sind sehr ausgefallene Herren-Unterhosen, die ähnlich wie die Strings sehr viel vom Oberschenkel und vom Po zeigen und die mittlerweile ganz und gar im Dienste der Erotik stehen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die „Strings“ nicht über der Mitte der Pobacken liegen, sondern seitlich geführt werden. Das ermöglicht nicht nur, einen schönen Po zu sehen, sondern ihn auch zugänglich zu halten. Ursprünglich waren sie einmal als Suspensorien gedacht.

Push-Up-Technik

Bei der Push-Up-Technik werden Hoden und/oder Penis gestützt, damit der Penis frontal voluminöser wirkt. Früher sagte man dazu auch Renommier-Suspensorien. Gerüchteweise hört man, dass solche Techniken unter Homosexuellen verbreitet sind – sie nützen aber kaum etwas, wenn man „ganz gewöhnliche“ Hosen darüber trägt.

Rien (going commando)

Gar nichts geht eigentlich gar nicht – höchstens in Porno-Filmen, bei denen der Penis aus den Jeans rausfluppt wie der Kastenteufel. Versucht es gar nicht erst, es sei denn, eure Freundin steht drauf. Dann möglichst nicht mit ihr ausgehen, sondern kurz vorher umziehen und ihr das Vergnügen gönnen.

Bei ersten Dates … seriöse Pants sind die beste Wahl

Richtig bequeme und dennoch eng anliegende Pants sind die beste Idee für Dates. Hochwertige Qualitäten zahlen sich stets aus, doch wollen Männer oftmals noch unter 10 Euro für die Pants bezahlen – kann man, reicht aber nicht, um als modebewusst zu gelten. Und egal wie schön der Körper des Mannes auch sein mag – in schlichten, aber eleganten Höschen wird jeder Mann ein bisschen aufgewertet. Das Problem bei Männern ist ja eigenartig: Wir hoffen ja schon manches Mal, dass wir uns nach dem Date bei der Dame ausziehen dürfen, aber wir bereiten uns nicht darauf vor. Frauen hingegen bereiten sich auf die Dates, bei denen sie sich voraussichtlich ausziehen werden, sehr genau vor.

Also Männer - macht es auch. Es lohnt sich, echt.

Beste Beratung (englisch) und ausführliche Infomationen: Gentlemans Gazette, passabel auch noch auf Ellviva. Die Fotos sind Werbeaufnahmen der jeweiligen Vertriebsfirmen. Da ich keine verschleierte Werbung akzeptiere, verlinke ich auch nicht zu den Anbietern. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert