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Wie du liebst …

Die Frage „wie liebe ich“ beschäftigt derzeit viele erotisch motivierte Bloggerinnen.

Unter den vielen Antworten gefällt mir eine besonders gut: „Wenn du liebst, dann liebe enthusiastisch.“ Es hat keinen Sinn, nur „mitzumachen“, weil der andere gerade bedürftig ist. Klar darf man das auch. Aber du bist nicht die Caritas.

Es gibt andere Antworten, und viele beziehen sich auf sinnliche Abweichungen. Aber drei Sätze solltest du beherzigen, wenn du liebst:

1. Begeistert sein von der Liebe und vom Partner.
2. Offen lustvoll sein und zeigen, was dir gefällt.
3. Freude an Sinnlichkeit haben.

Und wirklich … ich meine Liebe. Nicht Sex allein, aber eben auch.

Die Sache mit dem schmutzigen Sex

Ich sag mal, was ich denke: Sex ist sowieso nicht sauber. Irgendwas landet im Slip oder auf dem Teppich, irgendwas spritzt auf die gute Lackoberfläche, und manchmal wird das Laken so feucht, dass du dich anschließend nicht mehr drauflegen magst.

Aber richtiger schmutziger Sex ist ja gar nicht „schmutzig“, sondern einfach – geil. So geil, dass du ihn dir oft wünscht. Aber du kriegst ihn nicht – nicht von deinem Partner, nicht von deinem Date.

Stöhnen, Brüllen von Lust, süße kleine Bisse, sinnliche Schläge und all diese anderen Lüste, die du in deinen Tagträumen durchlebst, aber niemals mit einem Typen.

Verdammt – ja. In der Beziehung sagst du dir: „Nein, wir sollten es nicht tun, es könnte etwas Wertvolles in unserer Beziehung zerstören.“ Wenn du Single bist, besänftigst du dich: „Nein, so etwas sollte man nie mit Fremden tun – viel zu gefährlich.“

Die Grenzen – du erreichst sie nie, weil du dich nicht fragst: „Warum eigentlich nicht?“, und du sagst dir: „Besser … ich wage gar nicht, daran zu denken.“ Dir kommt in den Sinn, dass es nicht nur eklig oder verstörend sein könnte, sondern auch äußerst schlecht für deinen Ruf.

Wenn du Single bist und eine Frau: Erinnerst und ich noch, wie alles roch? Hinterher? Nach Sekt, Muschiduft, Sperma und warmem Schweiß?

Oh, ich schreibe dies alles, um dir zu sagen, was die Figur denken und fühlen könnte, über die du schreibst. Und im Gegensatz zu dir wird sie alles durchleben, was so schrecklich schmutzig ist – egal, ob sie Single ist oder einen Partner hat.

Schlafzimmer oder Lustzimmer?

Installation in Rot - Künstlerdarstellung
Mutter, Tochter, Schwiegermutter, Nachbar oder Arbeitgeber haben sich angesagt, und natürlich wollen alle die nagelneue Wohnung inspizieren. Höfliche Menschen verzichten natürlich darauf, das Schlafzimmer zu sehen, aber zum perfekten Gastgeber gehört natürlich auch, alles „vorzeigen“ zu können. Das kann peinlich werden, wenn sich das Schlafzimmer als Lust- und Lasterhöhle identifizieren lässt.

Singles und der Ort, an dem die Lust ausgelebt wird

Singles? Ach ja – bei ihnen sollte das Schlafzimmer eigentlich immer für den nächsten Lover vorbereitet sein – und da fragt sich natürlich: Wie stattet man es aus? Matratze auf dem Boden? Single-Bett, eigentlich zu schmal für den Lustgewinn? Schleiflack-Doppelbett? Einsvierzig-Bett mit überteuerter Matratze? Oder Lust-Imperium mit Rotlicht, Kuschelecken und diesen merkwürdigen Ringen, die mit kräftigen Dübeln fest in der Wand verankert werden?

Was findet man in deinem Schlafzimmer, Single?

Vor zwei Jahrzehnten gab es mal eine Webseite mit Partnersuch-Sparte, bei der eine wichtige Frage gestellt wurde: „Was finde ich in deinem Schlafzimmer vor?“ Einen Gecko, ein Frettchen, eine Katze? Ein Himmelbett, ein Wasserbett oder eine Matratze? Na, darum ging es nicht ausschließlich. Sondern auch, ob es eine Sammlung von „Toys“, Kondomen, Handfesseln, Gleitmitteln, Lustverstärkern, Seilen oder Peitschen gab. Da konnte der geneigte Single schon mal feststellen, ob die eigenen Gelüste mit der des/der Andere korrespondierten. Und die Vorsichtigen, aber dennoch Begierigen nutzten meist die Chance, einfach zu schreiben: „In meinem Schlafzimmer findest du mich.

Selbst Eigentümer? Wie wäre es mit einem Lustzimmer?

Nun aber mal Butter bei die Fisch: Wenn du der Eigentümer bist, dein Haus groß genug ist, und du über die Partykeller-Zeit hinaus bist: warum dann nicht „Schlafzimmer“ und Lustzimmer trennen? Heißt nicht, dass man im Schlafzimmer in Zukunft nicht mehr der Lust frönen darf oder im Lustzimmer niemals einschlafen darf. Sonder nur, dass ein Lustzimmer für die Lust eingerichtet wird und ein Schlafzimmer zum Schlafen.

Rosa, Lila, Rot und Schwarz

Die Lust kann rosa, rot oder schwarz sei, wenn wir mal von Liebhabern vom Weißräumen für Klinik-Erotik absehen wollen. Manche romantische Frauen richten sich ihre Lustzimmer (auch Schlafzimmer, ja doch) gerne als „Liebeslauben“ ein, damit ein bisschen Romantik aufkommt. Dann sind Rosa- und Lilatöne gar nicht so schlecht, und auch ein bisschen Kunstblumen- oder Beleuchtungskitsch darf sein. Ist das Lustzimmer im Keller oder auf dem Dachboden, nicht vergessen, ein Bad oder einen Waschraum vorzusehen – ist ja wirklich Mist, wenn du erst über zwei Stockwerke zum Pinkeln gehen musst. Ach – und ein flüstersanfter Kühlschrank hilft auch, den nächtlichen Nachschub an Blubberwasser mit und ohne Alkohol zu sichern.

Für heftige Lüste: Rot und Schwarz

Die wirklich heftigen Frauen, Paare und Männer bevorzugen ein rotes Interieur für die Lust. Rot und Schwarz sind von jeher die Farben der verbotenen Liebe und etwas „verboten“ soll es ja wirken. Wer die Wände Schwarz streicht oder einen Gewölbekeller umbaut, hat meist auch die schwarzen Gedanken, den Raum nicht ausschließlich (oder gar nicht) für die geschlechtlichen Lüste als solche zu nutzen. Er wird vielmehr eine Ausstattung mit sogenannten SM-Möbeln bevorzugen, die ja nicht gerade zum Ausruhen gedacht sind.

Ein Raum für nahezu jede Lust

Wenn ich euch etwas empfehlen darf, dann versucht es zunächst mit einem in rot gehaltenen Raum, der durchaus über ein Bett verfügen darf. Gedämpfte, vielleicht indirekte Beleuchtung, eine kleine Stereoanlage mit entsprechenden CDs oder Streaming-Diensten, einen Bildschirm, einer kleinen (oder großen) Sammlung von erotischen Filmen, einem Utensilien-Schrank und einem Kleiderschrank. Unbedingt auf mehrere Sitzgelegenheiten für die verschiedensten Anlässe achten, dazu eine längliche, schmale Liege. Spiegel, erotische Bilder und Darstellungen gehören auch dazu, und sehr empfehlenswert ist ein Paravent – möglichst historisch. Vor allem Damen lieben nach wie vor, sich dem Liebhaber gelegentlich optisch entziehen zu können.

Du kannst in solch ein Liebeszimmer von vornherein die Einrichtungen integrieren, die du für deine bevorzugen Spiele benötigst – vor allem massive Befestigungsmöglichkeiten an Wänden, Decken oder auch am Fußboden. Das solltest du auch tun, wenn du an sich eher „Blümchensex“ liebst – du könntest mal jemanden treffen, der es „härter“ mag.

Es soll nicht aussehen wie im Bordell

Der größte Fehler, den du begehen kannst, ist das Zimmer erotisch zu überladen – das gilt besonders, wenn du als Single ein Lust- oder Liebeszimmer ausstattest. Dein Schlaf- oder Liebeszimmer soll nicht aussehen wie ein Zimmer im Bordell – das gibt deinen Bekannten oder Liebhabern einen falschen Eindruck, auch von dir selber.

Gewöhnliche Schlafzimmer? Möglichst ohne Wandel-Möbel

Für „gewöhnliche“ Schlafzimmer gibt es zwar Spezialmöbel, deren Funktion nicht sofort erkennbar wird, sie können aber dennoch zufälligerweise enttarnt werden, und sie sind enorm teuer. Viel besser ist, unauffällige Möbel zu verwenden, udn nur die Dekoration zu ändern, bevor der Lover eintrifft.

Und du?

Was wirst du tun? Ich habe einen Tipp für dich: Bei Erotik-Versendern sind „SM-Möbel“ erheblich teurer als gewöhnliches Mobiliar aus dem Möbel- oder Antiquitätenhandel, die oft den gleichen Zweck erfüllen und die, ganz nebenbei, noch erheblich sinnlicher sind.

Foto: © 2019 by Liebesverlag.de für die farblich verbesserte Original-Version.

Was sich eine Senderin denkt

Eine Senderin aus vergangenen Zeiten ...
Diesen Text haben wir von einer "Senderin" gehört, also einer Frau, die Telefonsex mit Video-Unterstützung anbietet.

Sie rufen mich an und ich zeige ihnen mein sinnlichstes Gesicht. Manchmal ziehe ich mich aus, manchmal auch nicht. Am Ende meiner 15- oder 30-minütigen Show sehe ich in den Spiegel und finde, dass meine Wangen sich gerötet haben. Vor Aufregung oder vor Erregung?

Ehrlich gesagt: Es macht mich höllisch nervös. Du musst die Sache ja planen, dich entsprechend anziehen, gucken, dass du die Klamotten auch leicht wieder ausziehen kannst – und vor allem musst du etwas spielen, was du nicht bist. Denn das, was ich vor der Kamera bin, steht in krassem Gegensatz zu meiner Unsicherheit und meiner Schüchternheit. Ja, ihr werdet es nicht glauben – es ist eine Mischung aus Schüchternheit und Unbeholfenheit, die ich manchmal dabei empfinde. Es ist nicht einfach, eine gute Show hinzulegen, wenn du falsche Gefühle zeigen musst.


(Umgesetzt in zusammenhängenden Texte nach einem authentischen Bericht. Das Bild steht in keinen Zusammenhang mit der im Text erwähnten Person)

Menschen mit besonderen erotischen Interessen - und Du

Wenn du „ganz normal“ bist, und fest davon überzeugt, dass deine sexuelle Tendenz, Einstellung, Ausrichtung und Praxis richtig ist, dann ist alles OK mit dir.

Es ist dann allerdings nicht OK, Menschen mit anderen Tendenzen, Einstellungen, Ausrichtungen und Praktiken anzugreifen.

Diese Menschen können dir nichts Erotisches schenken, was du gebrauchen könntest – und sie wollen keine Geschenke von dir, weil du ihnen nichts geben kannst.

Sieh mal, was nichts für dich ist, ist nun mal nichts für dich. Überlass es anderen, die Freude daran haben.

Oh – ich weiß nur zu gut, dass du nicht akzeptieren kannst, dass andere anders sind, anders lieben und andere Gefühle genießen wollen. Aber nimm bitte hin, dass andere Menschen ganz anders sind als du. Und sie sind nicht dazu da, um dich zu ergänzen oder dich zu spiegeln.

Und wirklich, du musst nicht darüber nachdenken, was du an deren Stelle tun würdest, oder wie du sie von ihrem „Makel“ befreien kannst. Sie wissen, was gut für sie ist.

Darf sich ein Alpha-Mann einer Frau unterwerfen?

Omegasiert - oder weiterhin Alpha mit Kleid und Perücke?
Loslassen und sich einlassen sind die wichtigsten Dinge, die ein Mann tun kann, um die Lust neu zu entdecken. Deine Männlichkeit wird nicht bedroht, wenn du farbige Hosen oder Hemden trägst. Und du wirst feststellen: mit der geeigneten Partnerin nicht einmal dadurch, dass du feminine Dessous trägst oder die Geschlechterrolle wechselst. Wenn du ein innerlich gefestigter, selbstbewusster Mann bist, droht dir kein Absturz.

Aber – du wirst jede Menge neue Erfahrungen machen. An Körper, Geist und Seele. Und vielleicht wirst du manche neue Form unendlicher Geilheit kennenlernen.

Wenn wir das Ganze mal von der Psycho-Seite aus sehen: Der Omega-Mann wirkt albern, wenn er die Rolle „annimmt“, die er sowieso schon hat, nur femininer. Und er ist ziemlich uninteressant für Frauen, die gerne dominieren. Denk mal so: Warum sollte es interessant sein, einen Mann zu dominieren, der sowieso alles mitmacht und vorausschauend unterwürfig ist? Es hat keinen Sinn. Die starke, erotisch dominante Frau will einen Mann, der sinnlich und lustvoll ist, kraftvoll und selbstbewusst. Sie darf ihre Macht spüren, und er seine Ohnmacht, sich ihren Wünschen und Lüsten zu widersetzen.

Sex - die Frage nach dem „P“ im „V“

Das "P" im "V"
Meine Leserinnen werden mittlerweile wissen, was „PiV“ bedeutet. Ja, es ist die Frage, ob und wie du „penetrativen Sex“ siehst, praktizierst und genießt. Ich hoff wirklich nicht, dass jemand sagt: „Aber nur das ist doch wirklicher, echter Sex.“

Die nächste Frage ist dann immer (und sie ist nun wirklich schrecklich): „Und wie soll er sein?“

Es ist wirklich besser, wenn niemand fragt und du nie antworten musst, oder?

Na schön. Ich versuche mal, Sinn in die Frage zu bringen, und ich beziehe mich mal auf eine sehr erfahrene Frau, die dies sagte:

Nicht alle meine Sexualpartner hatten Penisse, und trotz der Abwesenheit eines Penis kann ich immer noch wirklich erfüllende und ausgefallene sexuelle Erlebnisse haben. Und sollte ein Penis verfügbar sein, ist seine Anwesenheit nicht so relevant wie die Frage, ob er ein erfahrener und leidenschaftlicher Liebhaber ist.


Sollte ich mich nun erstmal an die Männer wenden, die Stolz auf ihre Stückchen sind oder eben auch besorgt um sie?

Ich könnet ja nun sagen: Jungs, ihr habt zwei Hände mit je 10 Fingern, hübsche Lippen und eine Zunge, das dürfte fürs Erste reichen, oder? Oh, da trete ich ins Fettnäpfchen. Denn erstens glauben die Männer, unter solchen Bedingungen dürften sie das Erlebnis der „warmen Umschlingung“ der Vagina nicht genießen, und zweites kämen sie dann ja gar nicht zum „Entleeren“.

Aber da ist noch was.

Bedauerlicherweise bestehen ja viele Frauen auf die P-Sache, auch wenn sie es eigentlich gar nicht so richtig mögen. Nur – all diese Alternativen – die ängstigen sie ganz fürchterlich. Also, konkret: Immer wenn das „P“ nicht im „V“ landet, dann ist es kein „echter Sex“. Oder er ist „schmutzig“.

Wow! Wer hätte das gedacht. Alles ist möglich, und vieles von dem, was möglich ist, ist sogar viel intensiver als das, was Mister „P“ und Miss „V“ vorher gekannt haben. Aber sie versuchen es erst gar nicht.

Oh, oh … was mag der Grund sein, dass sich Männer ständig fragen, wie sie größere Kaliber bekommen, und Frauen sich „eigentlich“ gar nicht so sehr dafür interessieren. Und warum glauben fast alle Frauen, dass Männer unbedingt „PiV“ wollen? Oder: Warum geben sie ausgerechnet das so bereitwillig, wenn sie doch im Grunde nicht viel davon haben?

„Besser, du fragst so etwas nie“, hat mir mal ein Mann gesagt, „du kriegst nie eine ehrliche Antwort.“ Aber warum sollten wir nicht fragen? Können wir nicht zugeben, dass da ein Problem besteht? Oder ist es gar keines? Was meint ihr dazu?

Die brennende, geheime Psyche des Mannes

Seine Wünsche ... sehr geheim
Dieser Artikel enthält ausschließlich Gedanken, die uns eine Bloggerin verraten hat. Sie hat ein Faible dafür, vor allem intelligente und selbstbewusste Männer in die Abgründe ihrer erotischen Fantasien zu locken. Wir haben die Aussagen stark umgearbeitet, sodass die Verfasserin nicht mehr dahinter erkennbar ist.

Wünsche - hinter Barrikaden verborgen

Die meisten Männer bauen so hohe Barrikaden um ihre geheimen sexuellen Wünsche herum, dass du einen Abrissbagger brauchen würdest, um sie zu durchbrechen. Na ja, das geht gar nicht. Denn wenn du einen Mann auf die Weise gebrochen hast, ist seine Psyche im Eimer. Mag ja sein, dass dich so etwas nicht interessiert, aber wer bringt’s schon übers Herz? Und wozu soll es gut sein?

Was sucht der Mann, der nach außen hart und nach innen devot ist?

Viel besser ist, ihn sanft dahin zu führen, wo er seine geplagte erotische Seele endlich freilassen kann. Und dann kannst du die Barrikaden abtragen, Stein um Stein. Irgendwann wirst du seine weichen Stellen im streng männlich organisierten System finden. Vermisst er eine liebevolle Mutter? Oder sucht er die Strenge einer Gouvernante, die dem „ungezogenen Knaben“ gehörig den Hintern verbläut?“ Oder möchte er am liebsten nackt und hilflos zu deinen Füßen schmachten? Und wie ist es mit seiner femininen Seite? Fürchtet er sie so sehr, dass er einen Schutzraum benötigt, um sie zu entdecken?

Mit welchem Mann kannst du die Abgründe feststellen?

Am besten eignet sich ein Mann, der selbstbewusst und verwundbar ist. Das wird dich vielleicht verwirren, wenn du’s zum ersten Mal hörst. Aber nur ein selbstbewusster Mann, dem du zu seinen Schwächen hinführst, ist wirklich ein Gewinn. Eine schwachen, unsicheren Mann zu der Tränke führen, die er sowieso leersaufen will? Wie langweilig.

Vom Rollenspiel zum Verinnerlichen der Rolle

Alles beginnt mit einem Rollenspiel … immer. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Dieser Mann soll nicht die Rollen eines Mannes spielen, der devote Züge hat. Er soll über das Spiel hinaus seine wirklichen Lustbedürfnisse durchleben, und dabei soll er tatsächlich in der Rolle aufgehen und alles durchleben, was dort mit ihm geschieht.
Manchmal wirst du dich wundern, was Männer alles heimlich erträumen – es ist fast unvorstellbar und du musst wirtlich erst einmal lernen, damit umzugehen. Es ist eine Herausforderung, in die Abgründe der männlichen Sexualität zu sehen, und noch eine größere, aktiv daran beteiligt zu sein.

Wenn sie sich dir ganz und gar offenbaren, mit ihrer wunden Psyche und ihrem empfänglichen Körper, dann erfährst du mehr als jede Psychotherapeutin von dem, was Männer bewegt.

Vielleicht hast du sogar Lust, es bei deinem Freund zu versuchen. Aber … das musst du auch aushalten können.

Bild: Historische Illustration, Teilansicht.

Das Thema „Geheime sexuelle Lüste des Mannes" eignet sich ganz vorzüglich für Kurzgeschichten. Wenn du eine in der Schublade hast, dann schicke sie uns. Wir überprüfen sie und sagen dir, was wir davon halten.

Mach etwas aus der sinnlichen Unterwerfung ...

Die elegante Herrin

Konzentration und Grazie?
Welches Bild hast du von einer Domina?

Für die Pornografie ist klar, was eine Domina ist: eine Frau, die in Dessous oder Lederklamotten die Peitsche schwingt oder dem geneigten Herrn ins Gesicht spuckt, wenn sie nicht gar die Genitalien traktiert.

Wer ist sie wirklich? Das, was der Mann will? Jemand, der auf elegant und sinnlich oder auf burschikos und brutal machen kann? Sind es „nur“ Rollenspiele, die der Herr wie aus einem Katalog bestellen kann?

Und was bewegt die Dame? Nur die glänzenden Talerchen, die in den schwarzen Beutel wandern? Der letzte unterschwellige Hass auf den ersten Mann, der sie quälte? Oder eher die Vorstellung, Direktorin eines Menschenzoos zu sein?

Es gibt – wirklich – genug Bücher über und von sogenannten Dominas, die eigentlich keine „Dominas“ sind, sondern Dominä, aber eben auch nicht. Im Grunde sind sie Dienstleisterinnen für ungewöhnliche männliche Wünsche, die in einem gewissen Rahmen mit Sexualität zu tun haben – auch, wenn dies immer wieder geleugnet wird. Eigentlich sind sie die Nachfolgerinnen der „Stiefelhuren“, also der Frauen, die Dessous und High Heels mit Lederkleidung und Stiefeln vertauscht haben. Aber das wollen sie nicht hören oder lesen.

Eine Domina mit einem Bachelor-Abschluss? Das ist nicht mehr so ungewöhnlich. Man hört immer mehr von Quereinsteigerinnen. Überspitzt: «Woanders gibt’s wenig Kohle und alle sind immer nur „Durchschnitt“, als Domina lerne ich interessante Leute kennen – und ich kriege Einblick in Perversionen, von denen du nur träumst.»

Und die Macht, das tolle Gefühl, einen Menschen mal nach Strich und Faden beherrschen zu können? Ist der Wunsch nach Macht die eigentliche Motivation? So wie eine Tierlehrerin Macht über die Bestien bekommt?

Was meinst du? und wie findest du dieses Bild des Berufs "Domina"?

Oh, pikante Informationen über Sex Dates

Lust ist alterslos - aber wie kommt man eigentlich zum Sex?
Ich bin gespannt: Pikante Informationen aus erster Hand über sinnliche Sex-Dates … auch „Casual Dating“ genannt, oder von Spöttern „Vögel-Treffen“.

Meine Pressekollegin, die dergleichen zu wissen glaubt, schreibt zunächst etwas, das ich bestätigen kann:

«Seien wir ehrlich, auf den anderen Datingportalen geht es schlussendlich auch um Sex. »


Na ja – nicht bei allen. Aber warum sollte es eigentlich beim „Dating“ nicht um Sex gehen? Worum dann? Um Versicherungsabschlüsse?“ Oh, bitte. Niemand soll sagen: „Um Liebe.“ Das ist einer der Sätze, die ich zu hassen gelernt habe. Richtig ist: Es geht um etwas Anderes. Und ja, auch Liebe gehört dazu – aber die kommt nicht durch „Dating“ zustande.

Nun gut. Die Protagonistin ist eine Cougar, also eine flotte Mittfünfzigerin. Ich höre von vier Pannen – ja vier. Der Erste hat das Magenweh gekriegt statt einen Steifen. Der Zweite war besoffen oder sonst irgendwie malad. Der Dritte hat das falsche Hemd an. Der Vierte ignorierte die Frau. Oder so ähnlich. Ist auch egal.

Ja, es müssen auch „Kultivierte“ und „Lustige“ dabei gewesen sein, wie ich las. Und am Ende noch ein bisschen „Psychologie aus der Küche“. Sie ist einfach: Die Kluft zwischen Wunschvorstellung und Realität ist groß.

Wer hätte das gedacht? Nur eine Frage wäre da noch: wenn das alles so frustig und aussichtslos ist, warum tun’s die Leute dann eigentlich?

Zitat aus "Der Bund" (CH) vom 6. November 2018.

Das Thema „Casual Dating“ oder „Spontansex“ eignet sich ganz vorzüglich für Kurzgeschichten. Wenn du eine in der Schublade hast, dann schicke sie uns. Wir überprüfen sie und sagen dir, was wir davon halten.

hoffentlich eine gute Story ...

Empfinden Frauen Analsex als „angenehm“?

Und immer wieder lockt der Po ...
Frauen denken sehr unterschiedlich über Analsex. Die große Mehrheit will ihn „nicht wirklich“, und eine großer Teil der Frauen, die ihn erlebt haben, konnten ihn nicht genießen. Zumeist, so hörten und lasen wir, waren die Männer zu ungestüm (oder auch brutal). Der Hauptgrund scheint aber zu sein, dass nicht genügend „Schmierstoff“ (Gleitmittel) verwendet wurde.

Doch eine Minderheit der Frauen kann dem „Analverkehr passiv“ tatsächlich etwas abgewinnen. Der Traum davon bewegt sogar ein Drittel von ihnen – doch scheinen nur wenige Frauen „anale Praxis“ zu haben.

Erste Hürde: Eindringen lassen und "Aufnehmen"

Wie bei allen sexuellen Vergnügungen ist das „Eindringen“ und „Aufnehmen“ die erste Hürde. Beim Analverkehr gilt diese Stufe körperlich wie mental als besonders Angstauslösend. Der Schließmuskel soll ja normalerweise „dicht“ halten, und wenn der Arzt den After untersucht, sagt er oft man solle sich so verhalten „wie zum Stuhlgang“, also zunächst mild entspannen. Und nun kommt eben der Moment, in dem sich entscheidet, ob alles „hopp oder topp“. Stößt du nun einen tiefen, entspannten Seufzer aus und genießt das neue, wundersame Gefühl oder ist es wie eine Reihe von Nadelstichen, die Panik in dir auslösen?

Wenn es der Seufzer ist, dann kannst du wahrscheinlich auch Lust daran finden. Manche Frauen sagen, dass schon allein ein Finger Lust auslöst – aber ein Penis ist zumeist deutlich umfangreicher als ein Finger.

Heute hörte ich diese Meinung (1):

Wenn „er“ vollständig drin ist, kann es himmlisch sein. Analsex ist viel intensiver als Vaginalsex … und ich bin dort auch viel enger, denn ich kann meine Beckenbodenmuskulatur so viel trainieren, wie ich will: Ich werde nicht „enger“. Warum also nicht? Es ist gut für mich – und natürlich erst recht für meinen Partner.


Auch Frauenzeitschriften beschäftigen sich mit dem Thema. Etwas flapsig stand in der Brigitte (wohl auch in „Neon“,2):

Im Kopf erst mal bäh, womöglich schmerzhaft, in jedem Fall nur was für Pornodarstellerinnen. Und in der Praxis dann eigentlich ziemlich aufregend, bei guter Vorbereitung absolut schmerzfrei und besonders innig.


Andere Frauenzeitschriften sammeln Meinungen über Analsex, und immer wieder lasen wir „es kann ein tolles Gefühl sein, aber …“

… aber du brauchst eine Weile, , bis du es genießen kannst.
… aber es fühlt sich ganz anders an als vaginal.
… aber ich immer noch den Eindruck, es ist irgendwie schmutzig,


Tipps nützen nicht viel, aber Gleitmittel und eine "Vorbehandlung" hilft

An Tipps mangelt es wirklich nicht. Jede Frauenzeitschrift hat sie. Die Art, in der sie vermittelt werden, deutet von vornherein darauf hin, dass diese Tipps eher zum Lesen für neugierige Frauen sind, als für die Praxis der Luststeigerung gedacht sind. Denn im Grunde gilt, was immer und überall beim Genuss eine Rolle spielt: Wann, wie und mit wem hast du’s zum ersten Mal richtig genossen? Warst du wenigstens darauf vorbereitet, was du tatest? Und ein wirklich guter Tipp kommt meistens nur „am Rande“ vor. „Feuchte“ Solo-Übungen mit dünnen Analdildos und viel, viel Gleitgel sind die beste Garantie dafür, dass du weißt, was auf dich zukommt und du nicht restlos überrascht bist, was mit dir passiert, falls du es tust.

Die populären Quellen für Frauen:

(Die Zitatenquelle (1) kann nicht veröffentlicht werden), Meinungen bei "Miss at" Tipps bei Fem.com, Wörtliches Zitat (2) von Brigitte, weitere Tipps z.B. in der "Freundin" und bei Wunderweib ... sowie in fast allen anderen Frauenpublikationen. Medizinisch auch bei Netdoktor.

Den Po deines Freundes zum ersten Mal rot glühen lassen

Das erste Mal mit lustvollen Schlägen verwöhnen
Du möchtest deinen Ehemann, Verloben oder Freund mal in die lustvolle Welt der erotischen Schläge einführen?

Dann brauchst du nur zu beginnen. Meist geht es im Bett los – so als kleines Lust-Experiment - doch davon später. Aller Anfang ist einfach, doch du musst eines wissen: Lustvolle Schläge sind keine Strafe, sondern eine Lust, die unmittelbar in weitere Lüste führt. Richtige, ernste Schläge (körperliche Züchtigungen) sind etwas ganz anderes: Sie sind im spielerischen Ernst des Rollenspiels angesiedelt, und sie haben durchaus „erste“ Auswirkungen – dennoch können sie den Mann auch „geil machen“. Das heißt dann „Schmerzlust“ – und es bedeutet, dass sich der Mann erst einmal „schlecht benehmen“ muss, um in den Genuss der Schläge zu kommen. Menschen, die sich diesem paradoxen Zwiespalt hingeben, wissen in der Regel, was sie tun - aber so richtig erklärbar ist es eben doch nicht.

Die Gefühle beim ersten Mal sind unberechenbar

Wenn du es zum ersten Mal versuchst, kannst du alles an deinem Liebsten erleben: Angst, Verwirrung, Lust oder Hingabe. Und eure Beziehung kann sich dadurch verändern, je nachdem, wie seine (und natürlich auch deine) Gefühle sich beim Schlagen und geschlagen werden entwickeln.

Zehn gute Rat-Schläge für sanfte Schläge

1. Nimm am Anfang nur die Hand als Instrument. Sie wird hinterher wahrscheinlich schmerzen, wenn du das Schlagen nicht gewohnt bist. Aber du brauchst ein Gefühl dafür, was es bedeutet, jemanden zu schlagen.
2. Wenn du keine Rollenspiele und keine Strafen erreichen willst, sondern nur reine erotische Lust, schlag ihm gleich auf den nackten Po, dort, wo er fleischig ist.
3. Beobachte seine Reaktionen bei den ersten Schlägen. Er muss sie deutlich spüren, aber er darf nicht entsetzt sein von der Intensität.
4. Streich ihm nach einer Weile über den Po, dort, wo du ihn schon etwas gerötet hast. Warte eine Weile und beginne dann erneut mit der Hand zu schlagen.
5. Meistens beginnen solche Spiele im Bett, das heißt, er liegt. Überleg dir später, ob er sich nicht besser über einen Gegenstand (Sofalehne, Hocker) legen sollte. Dann muss er den Po nach oben richten. Das ist eine deutlich stärkere Herausforderung.
6. Das Intimste, was du mit ihm tun kannst, ist ihn „übers Knie zu legen“. Dann hat er Körperkontakt „von beiden Seiten“.
7. Wenn er dich bittet, härter mit der Hand zuzuschlagen, dann tu’s ruhig. Dein Mann will dann herausgefordert werden.
8. Ist der Po so hübsch vorbehandelt, kannst du auch versuchen, ihn mit etwas anderem zu schlagen, denn wahrscheinlich wird deine Hand stärker schmerzen als sein Po. Nimm aber keine Gegenstände, deren Wirkung du niemals zuvor erprobt hast. Rohrstöcke oder käufliche Peitschen sind für Anfänger unberechenbar. Und bleib dabei, die „fleischigen Stellen“ zu schlagen.
9. Denk weiterhin daran, dass alles nur der Luststeigerung dienen soll, nicht als Strafe. Beobachte deshalb, ob er sexuell erregt wird. Das sollte eigentlich der Fall sein. Die Erregung kann auch erst nach einer Weile eintreten – jeder Mann reagiert ein wenig anders.
10. Manchmal will der Mann mehr, als du dir vorstellen kannst. Manche Männer empfinden erst Lust, wenn sie ausgesprochen heftig geschlagen werden, und du musst dir darüber klar werden, dass mancher Mann seine Lust eher in den Schlägen selbst sucht.

Enorm wichtig ist, über alles zu sprechen, was hier gesagt wurde. Das Schlagen mit der Hand kann natürlich auch zur „kleinen Luststeigerung“ vor dem Geschlechtsakt genutzt werden – doch geht es hier eher darum, daraus eine kleine Zeremonie aufzubauen, die schon einige Minuten dauert. Und deshalb: Alles hübsch vorbereiten und hinterher darüber reden, was wirklich toll daran war.

Hinweis: Wir benutzen Erfahrungen Betroffener genutzt und sie betont liebevoll zusammengestellt, sodass sich (hoffentlich) alle Liebenden hier wiederfinden können.

Einen Ehemann liebevoll, streng und nachhaltig erziehen …

Er ist Schriftsteller – erschreckt jetzt nicht. Er ist ganz gut und er kann damit richtig Geld verdienen. Aber er ist nicht zielstrebig genug, liefert selten pünktlich ab und gefährdet so das Hauhaltseinkommen. Und so ist es auch mit seiner sexuellen Energie. Ich weiß, dass er einen Großteil davon verplempert – außer Haus und im Haus. Er denkt, ich sehe nicht die vielen Papiertaschentücher … allein der Geruch verrät ihn.

Autorin werden? Ja, bitte!
Aber er scheint erziehbar zu sein. Und gestern habe ich es ihm gesagt. Ich bin nicht die Frau, die einem Mann seine Mängel vorhält - das machen nur Frauen, die sich nicht auskennen mit der Psyche des Mannes. Ich weiß, was ich will, wann ich es will und wie viel ich davon brauche. Und ich weiß, dass ich es bekomme – von ihm oder von jemand anderem. Aber ich will, dass er es mir gibt – jedenfalls das, was ich mal die „Grundversorgung“ nenne.

Ich habe ihm alles präsentiert, was ich über ihn weiß. Seine Vergangenheit. Seine Geheimnisse, seine Perversionen. Ganz ruhig, wie es meine Art ist. Es gibt nichts zu beklagen oder zu beschönigen. Er hat die Energien, aber die Bahnen, in der er sie lenkt, müssen korrigiert werden. Ich werde es sehr liebevoll tun, und doch mit der Strenge, die nötig ist – es soll kein Nachhilfeunterricht sein, um bei mir eine bessere Not zu bekommen. Die Erziehung soll nachhaltig wirken.

Wir haben noch nichts vereinbart, aber ich bin sicher, dass wir einen Weg finden. Es ist nur zu seinem Vorteil. Und ich werde mir überlegen, wie ich ihn strafen und beschämen kann, wenn er wieder schwach werden sollte. Und auch für mich wird es einfacher werden, weil ich ganz sicher bin, dass er die Lust und die Energie, die bisher im Papiertaschentuch landete, besser auf mich verströmen sollte.

Vielleicht werde ich darüber schreiben … es wird ohnehin Zeit, dass ich mit dem professionellen Schreiben beginne.


Nein, auch dies ist kein Roman .. es ist eine Anregung, über eine ungewöhnliche Beziehung zu schreiben – mit viel Fantasie, aber vielleicht auch mithilfe eigener Erfahrungen. Mal sehen, wer den Faden aufnimmt …

Isidora schrieb den Text nach einer Idee aus dem Internet.

Naked Attraction – um Himmels willen, zieht euch etwas an!

Nur sehr wenige Menschen sehen nackt hübscher aus als sie angezogen aussehen. Wir erinnern uns an Hanne Wieder? Nein, dann kann ich euch Nachhilfeunterricht geben.


Was kann ich mir denn nachts noch für 'ne Blöße geben?
Er hat ja alles schon gesehen für sein Geld!


Und:

Erst gestern sagte einer in der Sofaecke:
"Wenn du mich reizen willst, dann zieh dir bloß was an!"


Na also. Und nun haben wir schon den Grund, warum der ganze Zauber beim RTL-2-Format „Nacked Attraction“ bereits verflogen ist, wenn die ersten Penisse oder Vulven auf den Bildschirm kommen. Völlig entblößt und enthaart sieht der Zuschauer am Mann verschiedene Modelle des körpereigenen Wasserhahns samt der dazugehörigen Bällchen. Na ja, vielleicht mögen manche Zuschauerinnen ja begeistert sein, wenn sie das Organ, das sie im Schutz der Dunkelheit in sich aufnehmen, auch mal ganz nah sehen dürfen. Ich stelle mir da mal vor, wie das Instrument auf einem 55-Zoll-Bildschirm aussieht. (Zieht um Himmels willen die Vorhänge zu, wenn ihr die Sendung guckt).

symbolische darstellung - der erste blick
Schlitze wie beim Parkautomaten

Bei den Damen geht es noch lustloser zu. Da mittlerweile fast alle Vulven gleich aussehen (keine Vaginen, ihr Dummköpfe!) sieht man nichts als schmale, senkrecht verlaufende Hautfalten, die auch als Schlitze von Parkautomaten durchgehen würden. Ja, wie soll der Typ sich entscheiden? Soll er diejenige Vulva bevorzugen, die aussieht, als stünde die Inhaberin im Wachsfigurenkabinett oder die leicht gekräuselte, die noch ein wenig menschlich wirkt? So richtig weiß der Typ nun auch nicht, was er damit anfangen soll. Immerhin halten die Damen noch ihre Hände bereit, die sicher mehr Aufschluss bieten als die Vulven.

So weit, so blöd. Wir nehmen mit: Die meisten der Beteiligten, ob Penisvorzeiger oder Vulvapräsentatorinnen, sahen angezogen erheblich besser aus als nackt.

Bild: Symboldarstellung - künstlerische Nachahmung der "Telefonzellen", in denen die Damen und Herren vorgeführt werden.

Pst … der eher nicht so harte Penis

Warum muss „er“ eigentlich stahlhart sein? Wir ließen uns von einer Frau erklären, warum die Lust auch ohne einen Penis hervorgerufen werden kann, der „steht wie ein Reiterstandbild“.

1. Oh, sieh mal – so richtig „stehen“ will er nicht … also mag er mich nicht?
Das ist die traurigste Sache der Welt – der Mann will, kann aber nicht so recht, und du sagst ihm, dass er dich wahrscheinlich nicht liebt, wenn er nicht so recht kann. Dann mach es ihm doch anders schön … und hinterher sagst du, wie er es dir auf „schön“ machen soll.

2. Wenn du die Dinge in die Hand nimmst …
Ein nicht völlig steifer Penis bedeutet für dich eine wunderbare Möglichkeit, deine Kenntnisse in „Handarbeit“ zu erproben (oder in Anatomie?). Jedenfalls fühlt der Mann alles, was er sonst auch fühlen würde – Lust und Schmerz. „Hübsches Spielzeug“, sagte unsere Gewährsfrau. Na ja.

3. Und er kann sogar ejakulieren …
Hast du gelesen, dass nur ein harter Penis in der Lage ist, das Ejakulat in die Welt hinauszuschießen? Es ist psychisch wie physisch völliger Unsinn. Der Penis ist überhaupt nicht daran beteiligt, die Spermaflüssigkeit zu erzeugen und hinauszuschießen – er ist sozusagen nur das „Rohr zum Ausgang“.

Handarbeit am weichen Objekt
4. Die Herausforderung: nachgiebig, biegsam und geschmeidig …
So mancher Mann wird erst richtig „geil“, wenn ihn die Frau stimuliert – mit der Hand oder wenn du magst mit den Lippen. Du kannst auch Toys benutzen, wenn die das andere zu „schmutzig“ ist. Fang behutsam an und erfreu dich daran, wenn er „wächst“ und du es deutlich spürst.

5. Manchmal lernst du ihn besser kennen wenn er weich ist
Abgesehen von der Antrotomie (also Eichel, Vorhaut und so) kommst du seinem Körper näher, wenn du dich länger mit ihm beschäftigst. Es ist ein bisschen so wie bei dir selbst: Wenn du entspannt bist und dir Zeit nimmst, kommst du viel intensiver, als wenn du dir eine „kleine Erfrischung zwischendurch“ gönnst.

Und wenn alles versagt? Da gibt es noch chemische oder mechanische Helfer und die Möglichkeit, dass er sich „irgendwie fürchtet“.

Wie du dabei Lust empfindest? Mach mit ihm aus, was du willst: Toys, Fingern, Cunnilingus oder was dir sonst Freude bereitet. Ob vorher oder hinterher, musst du selbst entscheiden.