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Die Lust auf den Duft und das Wachs der Kerzen

Sinnliche Spuren in der Erinnerung - oder ein Dessert?
Kerzen rufen innere Sehnsüchte hervor: Du liegst mit deinem Lover auf dem Bärenfell, und im Kamin prasseln die Holzscheite und wärmen euch auf natürliche Weise. Ein paar Duftkerzen dazu, und schon erfüllt sich die Luft mit der Sinnlichkeit des Orients. Auf dem kleinen Tischchen neben dem Kamin brennen noch drei Kerzen besonderer Art mit „niedrigem Schmelzpunkt“ in verschiedenen Farben.

Und du? Du wartest darauf, dass er eine der Kerzen ergreift, und die vorsichtig ein paar Tropfen auf den Bauch fallen lässt. Ein kleiner Schauer, viel zu klein … du reckst ihm deine Brüste entgegen – die volle Lust, den vollen, süßen Schmerz, den ganzen Genuss …

Nicht nur Frauen, auch manche Männer träumen davon, dass einige Tropfen des warmen, flüssigen Wachses auf ihren Körper fallen. Zuerst hier und dort, und dann an Stellen, an denen der Kontakt der empfindlichen Haut mit dem Wachs den Körper erzittern lässt.

Jeder empfindet es ein wenig anders, und mancher mag es vielleicht gar nicht. Und doch … es gibt so viel Varianten in diesem Spiel, dass mache Frauen und Männer ganz versessen darauf sind, es immer wieder zu genießen.

Dating, wenn du besondere Wünsche hast …

Komm ... aber wohin will sie dich führen?
Also, das sage ich dir gleich: echt „abweichende Interessen“ beim Dating sind schwer zu verwirklichen. Wenn du damit direkt an den Markt gehst, ziehst du Neugierige, echt Perverse und Dummbacken an. Das Blöde ist ja, dass du entweder auf Seiten gehen kannst, auf denen nur Lust gesucht wird, aber bloß keine Beziehung oder auf Seiten, wo eine Beziehung gesucht wird – aber nicht mit „solchen“ Lüsten. Ja, da geht vielleicht ein bisschen „Blümchensex Plus“ aber das reicht ja manchem nicht, oder?

Einschlägige Seiten - Nischenseiten oder gewöhnliche Singlebörsen?

Ich geb ja nie Empfehlungen, aber die Leute, die sich auf „einschlägigen Seiten“ tummeln, sind oft nicht die, auf die du bauen willst. Also wird deine Welt vielleicht doch so eine ganz gewöhnliche Single-Börse sein. Da geht natürlich auch was, weil manche Singles den Blümchen-Sex satthaben.

Das Foto kann Verborgenes zeigen

Meine Freundin Gritt behauptet immer, „ich bin ein wirklich braves Mädchen“ wäre schon ganz gut, weil dann jeder glaubt, dass du nicht ganz so brav bist. Ein Lederhalsband macht sich auch immer gut, oder eine locker am Handgelenk hängende Handfessel. Nimm eine, die aussieht wie ein Schmuckstück. Leder macht sich sowieso immer gut – der Enthusiast erkennt, was du bist und wie du bist, und die anderen denken einfach, du hast einen besonderen Modegeschmack. Und natürlich Korsetts – egal, ob du Sub oder dominant bist – es ist für alle ein Hingucker.

Soft-SM - was soll denn das heißen?

In letzter Zeit liest man ja oft „Soft-SM ist OK“ – und das kann heißen: „Bitte nicht zu soft“ oder „ich weiß zwar nicht´, wovon ich rede, aber ich hab‘ davon gehört.“ Schreib lieber: „eine herausfordernde Beziehung“, dann klingelt beim anderen, dass du ihn hart rannehmen willst – oder er dich hart rannehmen soll. Ich weiß, das Wort „rannehmen“ klingt blöd, aber mir fiel kein besseres ein.

Medien erwähnen , in denen deine Neigung vorkommt

Bücher und Filme zu erwähnen sind auch OK – das gibt es sogar ein paar Mainstream-Filme, die du erwähnen kannst. („Secretary“ vielleicht oder sogar noch „9½ Wochen?). Bei Büchern nimm auf keinen Fall die SoG – das ist Kleckerkram für lüsterne Muttis. Nimm einen Roman, der wirklich unter die Haut geht, und dessen Inhalt man bei Buchhändlern (online oder im Geschäft) anlesen kann.

Nicht zu offen sein

Wenn du etwas schreibst, das jeder versteht, kann dich auch jeder angreifen – und unter den „Vanille-Leuten“ (Blümchensexliebhabern) gibt es genügend Idioten, die das tun werden. Wenn du also schreibst: „Ich bin verrückt danach, dass du mir die Flötentöne beibringst“, oder „ich will dich zu meinen Füßen sehen, elendiger Wurm“ dann ist das einfach zu klar ausgerückt. Außerdem lockt es echt Leute an, die nicht alle Tassen im Schrank haben.

Na gut … oder doch nicht? Ich bin ja mal echt gespannt, wie ihr eure Partner findet, wenn ihr ein bisschen mehr wollt als ein kuscheliges Ehebett. Beim Online-Dating? In Chats? In Klubs oder Bars? Oder sprecht ihr einfach einen Mann an (oder eine Frau, natürlich), ob sie an „etwas Besonderem“ interessiert ist?


Selbstbewusstsein

Worte, die ich dir empfehlen kann – und falls du auf Partnersuche bist, lies bitte auch noch den Rest.

Nach einer langen Zeit der Suche nach meiner verlorene Seele lernte ich, dass nur ich verantwortlich bin für mein Selbstbewusstsein. Ich – und sonst niemand. Das bedeutet reales Erwachsensein.


Selbstbewusst sein und einen ONS haben

Stiller Abschied
Kann sich jemand, der selbstbewusst ist, während der Lust völlig hingeben? Frag nicht. Eigentlich kannst du es nur dann, wenn du wirklich selbstbewusst bist. Du kannst dann wirklich sagen: „Danach wirst du wieder dieselbe sein.“ Vielleicht wirst du dich sogar anziehen, und nachts um drei Uhr still und heimlich gehen. Du schuldest dem Mann nichts mehr, mit dem du geschlafen hast.

Selbstbewusst sein und eine Beziehung suchen

Und wenn es mehr sein soll? Zeig ihm, wer du bist. Erweiter vorsichtig seine Grenzen, so wie es dir gefällt, und versuche, deine eignen Grenzen auch auszuweiten. Grenzen zu ziehen ist so gut für das Selbstbewusstsein wie sie zu erweitern.

Selbstbewusstsein zu behalten ist ein Prozess, kein Zustand.

Was meinst du?

Bild von Becat (Illustration, historisch) Blogzitat Anonym.

Seins ist beeindruckend – und wie ist deins?

Zeigen oder nicht zeigen?
Ich will euch eine Geschichte erzählen, die ich jüngst gehört habe: In einem wissenschaftlichen Vortrag vor einem gemischten Publikum wurde gefragt, wer der Anwesenden ein „beindruckendes Geschlechtsteil“ hätte – beweisen musste frau/man dies nicht, es war nur eine Frage. Berichtet wurde, dass nahezu alle Männer den Arm hoben, aber nur zwei Frauen.

Eine beeindruckende Vagina?

Finden die anderen Frauen ihre Vagina nicht schön, nicht beeindruckend, nicht „präsentationsfähig“, wenn sich die Gelegenheit ergibt? Oh, ich denke, die meisten Frauen legen viel wert darauf, ihre Süße auch hübsch zu präsentieren – Übertreibungen durchaus eingeschlossen. Denn wer sie zu sehen bekommt, ist voraussichtlichen Connaisseur – anderen Männern wird eine Frau kaum präsentieren, wie schön sie gerade dort ist. Ich weiß, dass einige Frauen jedes Mal, wenn sich ihr Lover ankündigt, auch einen Termin mit ihrer Kosmetikerin vereinbaren – und nicht wegen der Augenbrauen.

Mancher Mann hat niemals eine Vagina gesehen ...

Und ich glaube auch zu wissen, dass es eine große Anzahl von Männern gibt, die sich noch niemals für das Aussehen der Vulva und im weiteren Sinne auch der Vagina interessiert haben – sie sahen darin immer nur so eine Art „Einflugschneise“.

Mann - du musst dich weder schämen noch stolz sein

Nicht ganz zuletzt will ich auch noch sagen: Der Mann hat … nun, er hat nichts, wofür er sich schämen muss, aber auch nichts, worauf er stolz sein kann. Die Länge und den Umfang hat ihm die Natur geschenkt oder verweigert, durch den Gebrauch wird die Funktion stabiler und kontrollierbarer (use it or lose it). Und im Endeffekt ist jeder Penis in der Lage, sich an dem Prozess zu beteiligen, den man üblicherweise „Geschlechtsverkehr“ nennt. Klar ist der Penis öfter zu sehen udn wahr ist auch, dass er mehr Aufmerksamkeit erregt – er liegt ja irgendwie außerhalb des Körpers, und deswegen … egal, ob du scharf drauf bist oder nicht – du wirst ihn sehen, nicht wahr?

Schau mich nicht so an – ich weiß genau, wann du ihm besonders nahe kommst, und du weißt es auch …

Ob mehr Pflege nötig ist? Manchmal denke ich: Ja, wäre nicht schlecht. Vorhaut zurückziehen (falls vorhanden) und den scharfen Strahl einer Dusche heranlassen – das sollte zur Pflege reichen. Hat mir der alte Doktor G. erzählt, denn genau so sagt er es immer den Jungs. Und wenn „er“ sich dann noch, sauber und aufmerksam, aus hübschen Unterhosen herausschält – dann wird er auch gerne genommen.

Der Elastische Brusthalter

Hautana
HAUTANA – direkt auf der Haut zu tragen aus elastischem Trikotgewebe mit Miederansatz für Sportzwecke und für Damen mit starker Brust.

Ihr dürft nun mal raten, aus welchem Jahr diese Werbung stammt, und welches weibliche Kleidungsstück dieser „Elastische Brusthalter“ in jener Zeit ersetzten sollte.
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Ein „bisschen Bi“ oder gleich heftige lesbische Fantasien?

Niemand überlegt lange, wenn die ersehnte Gelegenheit da ist
«Ein „bisschen Bi“ oder gleich heftige lesbische Fantasien?» ist hier mehr als nur ein Titel, denn das Thema hat auch realistische Aspekte. Aufmerksame Verführerinnen gibt es in großer Anzahl, und sie wissen genau, welche Frauen sich gerne verführen lassen würden.

Sanfte Sinnlichkeit zwischen Frauen löst, wie hinreichen bewiesen sein dürfte, bei Frauen und Männer gewisse Reaktionen im Schritt aus. Doch nicht immer bleibt es bei sanften Küssen, sinnlichen Berührungen, die ein Zittern auslösen, oder sanften Umarmungen beim gemeinsamen Übernachten. Oft fehlt nur ein einziges Wort oder vielleicht eine besonders zärtliche Berührung, um das harmlose miteinander in eine wilde erotische Affäre zu verwandeln.

Die Lust der Verführerin am Erfolg - und die bunten Fantasien dazu

Beispiel Verführerinnen: Sie suchen sich Frauen, die behaupten, keine Bi-Gelüste zu haben, und triumphieren, wenn sie sich später lustvoll und begierig ihren Betten wiederfinden.

Und wann immer wir über erotische Gefühle schreiben oder reden, sollten wir trennen. In der Realität zwischen einer lesbischen Liebe, einer lesbischen Verführung und der reinen Wollust, mit der die Gefühle gegenseitig hochgetrieben werden. In der Fantasie, in der ja immer alles noch eine Spur bunter ist, gibt es darüber hinaus Exzesse, die so weit reichen, dass wir sie hier nicht beschreiben wollen. Es sind Unterwerfungen, Versklavungen, Masochismus, Zauberkulte und Nötigungen, die allesamt die Lust aufheizen.

Oft wird behauptet, weibliche erotische Beziehungen sein sanfter, liebevoller und sinnlicher. Das mag zutreffen, doch sobald wir das Terrain erotischer Romane für Frauen betreten, treffen wir alsbald auf eine bizarre Welt extremer homoerotischer Beziehungen aller Art. Insbesondere Engländerinnen schreiben seit Jahren eine Literatur, die mithilfe von Internats-Bedingungen erotische Fantasien unter Frauen beflügelt und schließlich zum Explodieren bringt. Dabei ist die „körperliche Züchtigung“ ebenso präsent wie der Weg in die Abhängigkeit vom Wohlwollen der Gruppe, die keinen Ausweg zulässt.

Verführerinnen sehen, ob du interessiert bist, bevor du es selber weißt

Ähnliche Schilderungen finden wir durchaus auch in der Realität, wie uns eine Verführerin berichtete. Demnach ist es sehr einfach, eine Hetero-Frau zu verführen, wenn sie auch nur eine schwache Bi-Neugierde verspürt und sich dazu eine „harmlose“ Gelegenheit zum Austausch von Zärtlichkeiten ergibt. Es muss sich also nicht zwangläufig um gemeinsame Übernachtungen handeln – oftmals reicht ein gemeinsamer, intimer Blick in den Kleiderschrank. Wie so etwas genau funktioniert, wird in „Wiki How“ relativ gut erklärt. Einer der Kernsätze lautet:

Mache dir bewusst, dass es möglich ist, dass sich die andere Frau sexuell zu anderen Frauen hingezogen fühlt, sich ihrer Bisexualität aber (noch) nicht bewusst ist.


Ich wende da doch mal ein, dass die Sprache ziemlich happig ist. Niemand muss sich „seiner Bisexualität bewusst sein“, um mal mit einer Frau zu schlafen. Es kann einfach aus Neugierde oder Lust am anderen Körper geschehen.

Neugierde, sommerliche Hitze, faszinierende, dominante Frauen und magische Kulte sind die besten Zutaten, um romantische, gleichwohl aber heftige erotische Bi-Fantasien zu entwickeln. Und natürlich auch, um einen Kurzgeschichte oder einen Roman über eine solche Affäre zu schreiben.

Anklänge an erotische Bi-Fantasien unter Frauen sind in vielen Büchern und Filmen enthalten. Ganz harmlose etwa in „Picknick am Valentinstag“, etwas verbrämt und geheimnisvoll in „Emmanuelle“ und ganz besonders intensiv, detailliert und heftig in „Fuchsia“, dass leider kaum noch erhältlich ist.

Die Titelbilder täuschen: hier geht es feucht und wild zu zwischen den ungleichen Frauen
Der Roman „Fuchsia“ beschreibt die zunächst sehr dezente, noch nicht voll entwickelte Bi-Neigung der Heldin, die sich immer mehr in den Bann einer geheimnisvollen, skrupellosen Verführerin hineinziehen lässt und letztendlich zu deren Werkzeug wird.

Hinweise für Autorinnen

Geschichten über Verführungen haben zumeist eigen gemeinsame Eigenschaft: Es gibt kein Happy End. Die Verführerin bleibt selten lange an der Verführten „hängen“, sondern sucht nach neuen Abenteuern. Und die Verführte muss nun versuchen, ihre neuen Erfahrungen in die erotische Zukunft zu integrieren – wie auch immer. Längere Plots können deshalb nach dem Schema „Aufstieg, Fall und erneuter Aufstieg“ angelegt werden. Die Kunst der Autorin liegt dabei darin, ihrer Heldin am Ende eine Bereicherung zu schenken, gleich, wie die Geschichte ausgeht.

Bild: Aus dem Titelbild eines Groschenhefts.

Sperma - der Geschmack des Verbotenen

Wie schmeckt es nur?
Zuerst muss ich euch dies sagen: Ich versuche, diesen Artikel so neutral und gefällig wie möglich zu halten. Und dann dies: Es ist ein ziemlicher Unterschied, ob wir vom Geschmack der Spermaflüssigkeit reden oder davon, einen Penis mit den Lippen zu berühren.

Wer das eine tut, tut vielfach auch das andere. Aber es ist nicht dasselbe.

Eine Flüssigkeit, leicht sauer und salzhaltig

Fangen wir mal bei der Spermaflüssigkeit an. Es ist eine meist milchig-trübe, eiweißähnliche, halb opake Flüssigkeit. Ihr Geruch erinnert an Kastanienblüten oder auch an leicht chlorhaltiges Wasser und ist darüber hinaus eigentlich recht angenehm und frisch. Der Geschmack sollte von Natur aus weitgehend neutral sein, ein klein wenig salzig und etwas angesäuert. Es es wird behauptet, dass mit der Nahrung aufgenommene Aromen ebenfalls Einfluss auf den Geschmack haben. Ob sich dies im Alltag wesentlich beeinflussen lässt, ist allerdings fragwürdig.

Die Frauen, die darüber berichten, sprechen von allen möglichen Empfindungen, und in der Verallgemeinerung am zutreffendsten scheint dabei der Geschmack von einer leicht salzhaltigen Lösung zu sein, die etwa dem Geschmack einer frischen, lebenden Auster ähnelt. Damit wäre sowohl die Konsistenz wie auch der leicht salzige Geschmack gut beschrieben. Wir vermuten, dass andere Geschmacksrichtungen Aromen stammen, die den Geschmack überlagern oder aus fehlenden Vergleichen mit Nahrungsmitteln ähnlicher Konsistenz. Bei den Berichten einzelner Frauen kann vermutet werden, dass der „Ekelfaktor“ in die Spermaflüssigkeit hineininterpretiert wird, zum Beispiel, wenn der Geschmack mit Fußschweiß beschrieben wird.

Du bist keine Prostituierte, sondern seine Geliebte

Prostituierte klassifizieren ihre Tätigkeiten danach, ob und wie sie die Spermaflüssigkeit „aufnehmen“- im Zeitalter der Kondompflicht für Oralverkehr eigentlich absurd. Demnach bedeutet „französisch nackt“, dass kein Kondom verwendet, „französisch mit Aufnahme (abgekürzt m.A.)“, dass die Spermaflüssigkeit im Mund deponiert und später ausgespuckt wird, und Französisch total bedeutet, dass die Flüssigkeit komplett am Ende geschluckt wird.

Ich nehme an, du willst dich nicht mit einer Hure vergleichen. Was du tust, geschieht, weil du es willst, weil du es magst, weil du es kannst kannst und weil du gut darin bist. Eine Ehefrau, Verlobte, Freundin oder Geliebte zu sein, heißt die Lust einvernehmlich mit jemandem zu teilen.

Und nun zeigt sich, auch was wir am Anfang sagten: Der Mundkontakt ist nicht das Gleiche wie der Kontakt zu dem Stoff, der ins Freie strebt, wenn der Mann ejakuliert.

Wenn dich das Thema befremdet ...

Ist das Thema unappetitlich? Nun, Sex ist immer ein wenig „unappetitlich“, und er eignet sich nicht als Thema für Klosterschülerinnen. Doch irgendwann, irgendwie – und meist dann recht plötzlich ergibt sich die Frage, wie wir damit umgehen, nicht wahr?

Nu, nimm an, du bist neugierig und willst alles genau wissen. Und nimm weiter an, dass du ganz sicher bist: Dein Freund hat keine STDs (sexuell übertragbare Krankheiten). Dann wird er voraussichtlich kein Kondom benutzen und du wirst Spermaflüssigkeit immer als frisches Produkt seines Körpers riechen und schmecken können, wenn du willst. Der frische Duft begeistert übrigens mehr Frauen als der Geschmack.

Spermaflüssigkeit riecht und schmeckt, wie andere Naturstoffe auch, übrigens frisch am besten.

Ist der Geschmack eklig?

Die Meinung über den „unerträglichen“ Geschmack der Spermaflüssigkeit kann auf Unkenntnis, schlechten Erfahrungen mit der Sauberkeit der Männer oder auch auf psychologischen Assoziationen beruhen, die nichts mit der Realität zu tun haben.

Andererseits wollen wir vor Zeitungsberichten und vermeintlichen „Spermatesterinnen“ warnen, die behaupten, die Aromen untersucht zu haben, die der Spermaflüssigkeit durch die Nahrung angenommen hatte. Das sind populistische Artikel, die hauptsächlich veröffentlicht werden, um die Auflagen zu erhöhen. Dazu fanden wir eine Stellungnahme, die wir hier grob übersetzt veröffentlichen:

Und wie ist es mit dem Gedanken, dass bestimmte Nahrungsmittel die Samenflüssigkeit akzeptabler schmecken lassen? Die Hochglanzmagazine sind ebenso voll davon wie die Online-Magazine – doch gibt es keine wissenschaftliche Basis oder wenigstens eine vernünftige Erklärung dafür. Die Sexualforscherin und Autorin Debby Herbenick will es wissen, und sie sagt klipp und klar: „Wir haben keinen wissenschaftlichen Beweis, der uns annehmen lässt, dass ... (gewisse Nahrungsmittel) ...die Samenflüssigkeit oder die Vaginaflüssigkeit versüßen oder in anderer Weise angenehmer schmecken lassen.“


Am Ende: ein Fazit für SIE und IHN

Die Wahrheit ist: Wer intensiv liebt, wird aus purer Begeisterung alles tun, damit der Partner oder die Partnerin zur höchsten Lust getrieben wird. Dabei kommt es nicht auf den Geschmack des Spermas oder der Scheidenflüssigkeit an, sondern darauf, ob sie/er sich darauf einlässt, dem Partner oder der Partnerin einen schönen Orgasmus zu bereiten. Und wer sich absolut nicht auf diesen Weg einlassen will, der wird andere lustvolle Wege finden, dem Partner ein Maximum an Lustbefriedigung zu schenken.

Fakten: Wir warnen vor Foren und große aufgemachten Presseberichten, sondern verweisen auf diese beiden Quellen:

Netdoktor für die Grundlagen
Und Mens Health für alles, was du sonst noch wissen willst.

Hinweis: Zitat teilweise aus Gizmodo
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Die Liebe zu Schlägen auf den Po – Luststeigerung oder psychische Spätfolgen?

Die Präsentation - schamvoll, ängstlich oder begeistert?
Als ich vor Jahren einmal ein Forum las, indem gefragt wurde, ob „das Rot der frühen Jahre“ auf seidenweichen, fahlen Hintern später in neurotischem Sexverhalten endet, war die Antwort mal „ja“, mal „nein“. Hatte ich mich damals eigentlich genügend „in die Materie“ eingearbeitet? Mir ging es nur um Schläge auf den Po. Keine „typischen“ SM-Aktivitäten, bei denen Demut, Striemen und Tränen verlangt wurden.

Wie ist das nun wirklich mit dem hübsch geröteten Po?

Also bleibe ich auch diesmal dabei: Schläge auf den Po. Geht man so etwas nüchtern an? Rein anatomisch? Vielleicht psychologisch? Oder einfach vom „Sinnlichen“ her? Was passiert im Körper, was machen die Nerven dabei? Wie fühlt sich jemand, der geschlagen wird?

Psychologie: Wer tat dir das alles an, du armes Wesen?

Ich habe damals meine psychologisch „vorgebildete“ Schulfreundin Annemarie gefragt. Sie hat behauptet, dass Frauen, die in der Kindheit versohlt wurden, im Erwachsenenalter „krankhafte Züge von Schmerzsucht“ empfinden könnten, weshalb man auf junge Mädchen auf gar keinen Fall auf den Po schlagen sollte (wenn überhaupt irgendwo hin). Aber „in der Kindheit“? Wird nicht eher die Zeit zwischen 12 und 16 verdächtigt, für die Schmerzlust späterer Jahre verantwortlich zu sein?

Jungs schieben die Schuld gerne auf die Mütter

Traum der Knaben?
Inzwischen habe ich so etwas auch über Jungen gelesen. Ich finde ja nun wirklich komisch, dass Jungens in Foren immer behaupten, von der Mutter geschlagen worden zu sein. Die Pyjamahose runter und feste mit dem Teppichklopfer auf den nackten Po? Das tut weh, klar. Aber ist das ein Grund, später Lust an Schlägen zu haben?

Ja, sagen manche Jungs. Was ich wirklich eigenartig finde: Sie behaupten, noch nach der Pubertät den nackten Hintern hochgereckt zu haben, um Schläge von der Mutter zu bekommen. Einige waren damals schon ein bisschen eigenartig veranlagt (zum Beispiel, weil sie die Schlüpfer ihrer Schwester trugen und darin … oh, oh …). Doch wenn der Knabe dabei „geil wird“, wenn er „übers Knie genommen“ wird und sein Ejakulat auf ihrem Wollkleid hinterlässt, dann kann ich nicht mehr annehmen, dass es sich um einen bloßen Zufall handelt.

Das Klischee über die Jungs: Schläge und Frauenbrüste

Ob die Jungs irgendwie verkorkst wurden? In jedem Buch, das du über „devote Männer“ oder Sado-Maso-Männer“ liest, kommt eine Jugenderinnerung vor, die ungefähr so geht:

Eine schöne Frau (nicht die Mutter, sondern eine schöne, zart-bittere Verwandte) haut dem jungen Mann als Strafmaßnahme einen Hinternvoll, als plötzlich ein Trägerchen fällt und er ihre nackte Brust sieht.

Die Geschichte gibt’s in vielen Variationen, aber sie beinhaltet immer einen Moment, in dem Schläge, eine Wollust eine Erektion oder gar der Abgang von Spermaflüssigkeit zusammenkommen. Gibt zwar einen hübschen Roman, aber ob’s die Realität ist?

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