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Inspiration, Sinn und dies Blog

Über die Liebe zu schreiben, bedeutet vor allem, ständig von der Liebe inspiriert zu werden.

Doch die Eindrücke, die ich bisher aus allerlei Quellen einsammeln und verarbeiten konnte, versiegen nach und nach. Kluge, selbstbewusste und in sich gefestigte Autorinnen verabschieden sich immer mehr aus dem Internet, und übrig bleiben die psychisch labilen Menschen, die ich bedauere, von deren Gedanken ich aber nicht profitieren kann.

Noch schlimmer sind diejenigen, die unter dem Deckmantel des Journalismus Sex-Produkte oder Mode gegen Bezahlung vermarkten wollen. Sie verseuchen die Welt der Blogger, die einst angetreten waren, die Welt ein wenig mit alternativen Informationen anzureichern.

Wenn alle freien und unabhängigen Denker(innen) wegfallen, was dann? Mir widerstrebt es, auf Psychologen, Soziologen und Besserwisser anderer Art zu hören – die meisten von ihnen sind nicht der Liebe verpflichtet, sondern hängen an ihren überkommenen Lehren, die dringend in die Mauser gehören. Doch woher sollen frische Ideen kommen, wenn die fröhlichen Denker(innen) so gut wie alle schweigen oder längst von der Flut von Unsinn erfasst und weggespült wurden?

Sehr ähnlich ist es übrigens auf dem weit gestreuten Gebiet der Partnersuche. Hier kommt ein Mensch, der es ehrlich meint, auf hundert Besserwisser, Schwätzer und Schönredner. Nun gut, vielleicht übertreibe ich. Jedenfalls betrachte ich entsprechende Beiträge aus Frauenzeitschriften, Foren und dergleichen inzwischen mit äußerster Skepsis. Das Gleiche gilt für alle Meinungsbeiträge, die aus der Ecke der Online-Dating-Anbieter und Pseudo-Experten kommen.

Ihr werdet euch vielleicht fragen: Warum schreibt dieser Mann so etwas?

Vor allem, weil ich mich inzwischen nur noch auf das verlasse, was ich selbst durchdacht, ermittelt, erforscht und verifiziert habe.

Und genau aus aus diesem Grund ergibt sich jeden Tag für mich die Frage, ob dieses relativ neue Blog noch den Sinn erfüllt, den ich von ihm erhofft hatte. Es war – im weitesten Sinne - Menschen für Lust und Sinnlichkeit in einem Umfeld der Wahrheit und Toleranz zu begeistern.

Wenn ihr etwas dazu sagen mögt, dann sagt es jetzt. Ich warte darauf.

Fall du lieber etwas Seriöses lesen willst - da habe ich ein Blog für die wahre Liebe (noch etwas roh, aber es wird ..)

Wie gewöhnst du dich an den Strap-On?

Pegging? An sich kein Problem, sagen viele Frauen. Isidora hat sich kundig gemacht und sagt euch, wie ihr die ersten Hürden zum Strap-On-Sex nehmt.
Selbst nichts fühlen, und dennoch behutsam vorgehen - das ist das Geheimnis

Du kannst es drehen und wenden, wie du willst: Ein Strap-On-Dildo ist ein Fremdkörper. Er ist schwer, passt weder so recht in die Jeans noch unter den Rock und ist alles andere als bequem zu tragen. Ihn zu handhaben (ha, habt ihr mein Lächeln bei „Hand“ gesehen?) ist dann noch schwieriger: Du hast kein Gefühl für das Ding und musst es trotzdem so führen, als würdest du etwas fühlen.

Nein, dies ist keine Kaufempfehlung oder so was. Dies ist ein Plan, wie du dich mit dem Teil befreundest, das du schon hast oder demnächst kaufen willst.

Spiegel

Wenn du das Teil angelegt hast (du kannst es über der Kleidung tragen) stell dich vor einen großen Garderobenspiegel. Zeig dich in deinem neuen „Geschirr“ und versuch mal, es zu bewegen - in jede Richtung.

Hand

Fass es an. Was du da anfasst, ist nicht ein Teil deines Körpers. Aber für deinen Partner soll es durchaus so wirken. Mach dich mit dem Umfang und der Länge vertraut.

Becken

Das Ding drückt gegen dein Becken, und du musst es mit dem Becken führen – manchmal mit Nachdruck. Das musst du üben – echt. Mit einem Kissen oder mit dem Widerstand, den deine Hand bietet. Hauptsache du spürst, dass jeder Druck auf jemanden auch Druck auf dich erzeugt.

Tragfähig

Betrachte deinen Strap-On als ganz gewöhnliche Ergänzung zur Kleidung. Es wird viele Fälle geben, in denen du es schon tragen solltest, bevor deine Liebste / dien Liebster zur Tür hereinkommt. Dann muss es so aussehen, als hättest du nie etwas anderes getan. Wenn das klappen soll, musst du das Ding zuerst allein in deiner Wohnung tragen - mal im Stehen, mal im Sitzen, mal im Liegen. Es wird nicht Teil deines Körpers, aber für deinen Partner ist er Teil deines Seins.

Echter Einsatz

Nutze das „Werkzeug“ nicht an unerfahrenen Menschen. In Filmen wird manchmal gezeigt, wie „problemlos“ so ein Ding „hineinflutscht“. Tut es nicht, auf gar keinen Fall, wenn du einen Anfänger /eine Anfängerin vor dir hast – die Frauen und Männer, die einen Dildo im Durchmesser von drei Zentimetern aufnehmen können, haben dies auch schon vorher getan. Für einen Anfänger ist es Schmerz und Horror. Versuche zunächst, mit dem behandschuhten Finger und Gleitmittel zu prüfen, ob dir dein Partner / deine Partnerin „entgegenkommt“. Und dann: immer hübsch vorsichtig und sanft … Strap-On-Sex ist keine Strafe, sondern eine alterative Herausforderung mit viel Lust und ein bisschen Demut.

Wenn du versuchst, Pegging als Autorin zu verarbeiten, haben wir auf "Sinnlich Schreiben" weitere Hinweise.

Der nackte Körper spricht

Was wird geschehen?
Ich habe eine Weisheit gefunden, sie ausgeschmückt und so bearbeitet, dass sie als Beispiel für eine neue Erfahrung oder auch als Vorlage für eine Schreib-Idee (1) dienen kann:

Unter deiner Kleidung liegt eine verborgene, endlose Geschichte. Dort befinden sich deine Geheimnisse, und ich werde sie erforschen.


Es ist mehr als ein Bonmot, vor allem für Frauen und Männer, die nicht den Spuren der Worte folgen, sondern den Reaktionen des Körpers. Sanft oder heftig – wie wird der Körper reagieren? Welche Laute werden aus dem Mund quellen?

Es ist ein Abenteuer, nicht wahr? Und für Autorinnen haben wir gleich mal einen weiteren Hinweis.

(1) Davon könnt ihr mehr lesen, wenn ihr wollt. Zeit euer Interesse durch Klicks.

Ziemlich revolutionär: Sexualität und Erotik im 21. Jahrhundert

Sex gibt es immer - aber die Bedingungen ändern sich
Unser Team hat eine neue Idee für Autorinnen und Autoren: die sinnlichen, erotischen und sexuellen Themen des 21. Jahrhunderts.

Nun könntet ihr fragen: „Ja, gibt es denn etwas Neues in der Liebe?“ Oder ihr könntet vielleicht behaupten „Sex ist doch immer dasselbe“, oder vielleicht auch; „Erotik ist doch so etwas von ausgelutscht“.

Das mag alles stimmen – aber die Gesellschaft hat sich entwickelt. Frauen treten wesentlich offensiver auf, während Männer mehr und mehr nachdenklich werden, was mit ihnen und ihrer Rolle geschehen könnte.

Sexuelle Experimentierlust, neue Phänomene und ratlose Psychologen

Parallel dazu wird die Lust am sexuellen Experimentieren immer größer. Das Manifest der Heterosexualität wackelt sein Langem, aber auch die „Konkurrenz“, die LGBT-Kreise, können sich nicht mehr sicher sein, dass sie die „Allein selig Machende“ Idee für alle sexuellen Identitäten haben. Es gibt immer mehr Menschen, namentlich intellektuelle Frauen, die sich zur fließenden Sexualität bekennen. Zudem ist bemerkenswert, dass die Psychologie, die sonst immer gleich den Arm hebt, wenn es um die Erläuterung des menschlichen Verhaltens geht, dazu schweigt. Nach deren Auffassung hat der Mensch ja ein ICH, aber niemals ein „ANDERE“, obgleich das „Alter Ego“ schon die Griechen kannten. Darüber wäre noch zu sprechen, denn kein Kybernetiker würde unterschreiben, dass die körpereigene CPU nur eine Persönlichkeit managen kann. Das Thema kann hier nicht erschöpfend behandelt werden - lasst mich dies an anderem Orte tun.

Auch das Kommunikationszeitalter ist noch längst nicht in der Literatur angekommen. Sich digital zu verlieben oder Illusionen über eine Liebe im Internet zu machen, sind Fakten – in der Literatur finden wir sie kaum.

Ja – und was machen wir daraus? Wir nennen Themen, mit denen sich die Literatur endlich auseinandersetzen sollte – die sinnliche Literatur, die erotische Literatur und die Literatur schlechthin. Der erste Teil beschäftigt sich mit Lust und Digitalisierung in der erotischen Literatur.

Ich bin gespannt auf die Reaktionen, wie immer sie ausfallen mögen.

Für dieses Blog gilt: Null Kosten für Dich

Kein Reichtum mit Schreiben
Falls du ein eiliger Leser bist: Die Inhalte dieses Blogs sind mein Geschenk an alle, die sich für Tatsachen und Fiktionen interessieren, die im Umfeld sinnlicher Genüsse oder sinnlicher Begegnungen entstehen. Punkt.

Und nun das Gleiche noch einmal im Klartext für Neugierige

Das Lesen dieses Blog kostet euch 0,00 Euro. Ich zahle 0,00 Euro für Fremdbeiträge und bekomme 0,00 Euro, falls ich einmal wirklich (was selten vorkommt) ein Produkt empfehle. Die empfohlenen Bücher sind mehr Dekoration als Einnahmequelle – im letzten Jahr erzielte ich daraus 0,00 Euro.

Würde ich selbst für andere dies Blog (oder ein ähnliches Blog) schreiben, würde ich möglicherweise zwischen sechs und bestenfalls zehn Euro pro Tag verdienen können – es würde sich also ebenfalls kaum lohnen. Solltest du mehr bieten, wenn ich für dich schreibe, bin ich natürlich interessiert.

Dies Blog ist ein Geschenk für euch, und ich schenke euch meine Texte und die teils enorm aufwendigen Recherchen wirklich sehr gern. Natürlich kostet es mich ein paar Euro, diese Seite zu betreiben – das ist nicht mit 0,00 abgetan. Die Domäne, das Hosting und das Sicherheitszertifikat kosten Geld.

Was wirklich wichtig ist: Man kann mit mir über Texte, Worte und Wörter reden, auch über Meinungen und Tatsachen. Aber nicht über meine persönlichen Belange.

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos?

Benutzten Frauen im Mittelalter Dildos? Die Antwort mag viele Menschen der heutigen Zeit überraschen.

Gezielt bei der Beichte nachgefragt ...

Oh ja … und sie taten es offensichtlich so häufig, dass die Beichtväter gehalten waren, danach zu fragen. (1)

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun, das heißt, hast du ein Gerät oder Werkzeug benutzt, das dem Penis eines Mannes ähnelt, genau vorn der Größe, die deinem Wunsch entsprach, und hast du es im Bereich deines Unterleibs befestigt oder es in andere Weise an dir und damit Unzucht mit anderen Frauen betrieben oder haben andere Frauen dies mit gleichen oder ähnlichen Instrumenten bei dir getan?

Hast du getan, was bestimmte Frauen gewöhnlich tun? Das heißt, hast du Unzucht mit dir selbst getrieben mit dem Gerät, dass ich zuvor erwähnt hatte oder mit einem anderen Instrument?


Natürlich mussten die Damen, die es betraf, Buße tun.

Kommen wir mal wieder ind er Jetztzeit an. Viele Frauen besitzen (und nutzen) Vibratoren und Dildos, solo oder miteinander. Der viel gepriesene und gelegentlich verachtete Strap-On-Sex ist auch unter Frauen weiterhin populär, trotz der vielen feministischen Kommentare, dass vaginaler Sex kaum Sinn hat.

Die Autorin des Artikels, aus dem ich die Zitate entnommen habe, weiß, warum die Sicht auf das Mittelalter (wir befinden uns ungefähr im Jahre 1000) so wichtig ist (Zitat, 2).

Nun, erstens zeigt es uns, dass wir, die wir glauben, so wild und versessen auf unsere Sexspielzeuge zu sein, eigentlich wissen sollten: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Und es zeigt uns auch, dass im Gegensatz zu den vielen Vorstellungen einiger Leute von einer keuschen und asexuellen Lebensart (der Frauen) in der Vergangenheit, die Menschen immer Freude an sexueller Lust hatten. Frauen hatten schon immer Sex mit Frauen und sich selbst und grundsätzlich mit wem auch immer, denn auch Frauen sind geil.


Die Keuschheit des Weibes - ein Ammenmärchen

Die Frage, warum Frauen damals zur Keuschheit und Enthaltsamkeit angehalten wurden und vor allem davor bewahrt werden sollten, sexuell „erweckt“ zu werden, steht auf einem anderen Blatt. Ich erinnere mich mit Befremden an die Behauptung des Psychiaters Richard von Krafft-Ebing, der kurz vor der 19hunderter Jahrhundertwende in seinem Werk „Psychopathia Sexualis“ dies behauptete:

Ist (das Weib) geistig normal entwickelt und wohl erzogen, so ist sein sinnliches Verlangen ein geringes. Wäre dem nicht so, so müsste die ganze Welt ein Bordell und Ehe und Familie undenkbar sein. Jedenfalls (ist) das Weib, welches dem Geschlechtsgenusse nachgeht, (eine) abnorme Erscheinung.


Was sagt uns das?

Wir müssen jederzeit bereit sein, das, was wir über die Kultur, die Geschichte und das Dasein erlernt haben, zu überdenken. Und wir sollten uns niemals auf Experten verlassen.

(1) Ich verlasse mich hier auf diese englische Quelle - eine deutsche Übersetzung aus dem Lateinischen stand nicht zur Verfügung.
(2) Das Zitat musste im Deutschen etwas verändert werden, besonders, weil die im Deutschen nicht gebräuchliche und unübersetzbare Abkürzung "DTF" verwendet wurde)

Süchtig nach Liebe?

Liebessucht und Romantik
Schlimmer als die Gier nach Sex ist ist die Sucht danach, Liebe zu empfangen. Schau mal, wenn du jung bist und von allen geliebt wirst, dann hältst du für selbstverständlich, dass du Liebe empfängst. Bis dir jemand sagt: „Du musst dir die Liebe erst verdienen.“ Der Moment, in dem es dir jemand sagt oder du es einfach spürst, dass die Liebe nicht mehr auf dich fällt wie Manna vom Himmel, kann ein Wendepunkt sein.

Wenn du erwachsen wirst, und du Liebe mit Lust und verbindest, wirst du zusätzlich erkennen, dass es diesen merkwürdigen Zustand des Verliebtseins gibt. Und wenn du nicht so naiv bist wie die meisten Menschen, dann weißt du: Da arbeitet eine Manufaktur wahnsinnig gefährlicher Drogen in dir, um die Verliebtheit zu erzeugen. Sie lähmen dich, sie hindern dich an der Arbeit und sie machen dich leichtsinnig.

Die Liebeslust ist eine erneuerbare Energie – aber sie wirkt nicht nachhaltig. Das hat die Natur tatsächlich so gewollt. Es wäre nicht gut, wenn die Droge deine Existenz gefährden würde.

Du kannst dich dafür lieben, geliebt werden zu wollen – das lässt sich einrichten, wenngleich nicht komfortabel. Und du kannst dich dafür hassen, weil du so schrecklich viel von dir selbst verschenken musst, wenn du es tust. Dann denkst du vielleicht: „Ich schenke anderen so viele Liebe, aber ich bekomme so wenig dafür zurück.“

Falsche Romantik und Gefühls-Handel

Manche sagen dann: „Oh, ich habe so viele negative Erfahrungen gemacht“, im deutschen Sprachraum wohl auch: „Ich habe ständig in Gefühle investiert und nichts damit erreicht“. Einige erinnern sich, wie sehr sie sich aus Liebeslust erniedrigt haben, wie sie Warnzeichen übersahen und etwas romantisierter haben, was in Wahrheit schrecklich war.

Der Weg hinaus ist schwer, denn die Drogenproduktion kann jederzeit in Gang gesetzt werden – da reich oftmals ein Blick, ein Wort oder eine Berührung. Und die Gefühle sind ja nun wahrhaftig nicht ausschließlich negativ.

Wie es scheint, sind es die geheimen Erwartungen, die mit der lustvollen Begierde verbunden sind. Eine sinnliche Nacht, ein erotisches Wochenende, sechs lustvolle Wochen? Wem das genug ist, der mag es tun und genießen. Wer aber im Grund etwas anderes will, nämlich eine verlässliche Beziehung, der wird enttäuscht werden.

So – also, was kann man tun?

„Liebe“ bezeichnet drei unterschiedliche Gefühle: Die Liebe, die durch Suchtstoffe erzeugt wird, heißt Verliebtheit. Die Liebe, die im Hirn gedanklich zusammengepusselt wird, heißt Romantik. Die Liebe, die schließlich aus der Gemeinsamkeit erwächst, heißt dann wirklich Liebe und bezeichnet die Lust, gemeinsam in Sinnlichkeit durchs Leben zu gehen.


Mach dir klar, dass du unter Drogen stehst

Wichtig ist, zu wissen, dass Verliebtheit tatsächlich auf den Einsatz körpereigener Drogen beruht. Ich denke, mehr als 70 Prozent der Bevölkerung werden dies verneinen, obgleich es Standardwissen ist.

Mach dich frei von Romantik

Romantik gibt es nicht in Reinform. Unser Gehirn erzeugt sie aus Fragmenten, oft erst viel später, wenn die Ereignisse nur och in der Erinnerung existieren.

Genieße das, was du tust

Genieße das, was du tust, in dem Moment, in dem du es tust. Denke dann nicht an die Vergangenheit und nicht an die Zukunft.

Liebe dich selbst

Liebe dich selbst in Körper, Geist und Psyche. Scheu dich nicht, dazu zu stehen.

Hör auf, mit Liebe zu handeln

Wenn du kannst, schenke anderen Liebe, aber erwarte nicht, dass du jedes Mal etwas „zurückbekommst“. Das ist Handel oder emotionale Prostitution. Sollte es dir nicht gelingen, auf soclhe psychischen, geheimen „Deals“ zu verzichten, dann hör mit dem Spiel auf.

Der Weg hinaus …

Der Weg aus der Abhängigkeit (egal von welchem Suchtstoff) ist immer durch die Tür … diesen Schritt musst du schon tun. Und gerade bei der Verliebtheit und der Romantisierung kannst du ganz viel selbst tun, um dich vom Druck zu befreien.

Titelbild: Titel eines Groschenhefts ohne eindeutigen Autor, möglicherweise 1952, vielleicht auch viel früher.

Keuschheit, Schüchternheit und Züchtigungen

Im Harem - Jean Babtist Huysmans, Teilansicht
Keusch zu sein heißt weder erotisch zu provozieren, noch sich provozieren zu lassen. Doch das ist schwierig, denn die Kleidung der „Keuschheit“ provoziert oftmals fast ebenso stark wie die frivole Wäsche auf nackter Haut.

Frauen in Uniform

Als „keusche“ Kleidung gilt neben Formalkleidung vor allem die Uniform. Sekretärinnen, Flugbegleiterinnen, ja selbst Polizistinnen und Soldatinnen gelten als unbeschreiblich sinnlich. Für den „geneigten“ Mann sind sie sogar umso erotischer, je mehr sie ihre Befehlsstimme ertönen lassen. Übrigen reicht als Kleidung bei manchen Männern durchaus die Kombination von Kittel und Strapsen oder von Trench und Strapsen.

Orientalinnen und Stripperinnen

Ungebrochen schient auch der Trend zu Orientalinnen zu sein – in manchen Fantasien ist der „Sklavenmarkt im Orient“ nach wie vor ein beliebter Schauplatz der Sinnlichkeit. Durchaus auch von Frauen, die aktiv auf Sklaven bieten möchten oder sich passiv zur Schau stellen und hoffen, dass ein hübscher junger Orientale auf sie bietet.

Nun ist die „Orient-Show“ mit der hageren Schaubudenfrau, die in eine Tüllgardine gehüllt auf der Bühne friert, inzwischen nicht einmal mehr als Jahrmarktsattraktion populär. Aber offenbar leben Reste solcher Fantasien den Männern, die noch immer Bilder aus dem „Serail“ in sich tragen, in denen lustbetonte Obelisken und Sklavinnen dem Herrscher Pläsier schenken.

Ich las gerade bei Fatima:

(
Die Beteiligten waren sich immer bewusst, dass es um das Ausleben von Fantasien gehen sollte und dass eine verschleierte Haremsdame ebenso weit von der Realität entfernt ist wie ein Fetischgirl im Nonnen-Outfit. Aber vielleicht hatten meine Bekanntschaften in ihrer Jugend einfach zu lange vor dem Fernseher gehockt und »Bezaubernde Jeannie« geschaut.

Für die Nachgeborenen: Jeannie war der sinnliche weibliche Geist mit züchtigem, aber dennoch sinnlichem orientalischen Outfit aus der Flasche. Sie kam meist bauchfrei mit Pluderhosen und hübschen, vollen Brüsten aus der Flasche, die zwar bikiniartig verdeckt waren, aber dennoch wirksam präsentiert wurden. Es gibt Fans, die Bilder aus der Fernsehserie gesammelt haben.

Nun, es gibt sie noch, die nostalgische Bühnenschau. Einerseits in der sogenannten Burlesque, dann aber auch als Repertoire eher „gehobener“ Strip-Darbietungen. Die Stripperinnen tragen nach wie vor Nonnenkostüme und Rüschenkleider, aber auch orientalisch anmutende Verhüllungen, bevor sie ihre schönen Körper lasziv präsentieren.

Die Kombination von „züchtig“, „keusch“ und „naiv“ in Verbindung mit dem Bonmot „sucht nach einer starken Hand, die ihr den Weg weist“ ist zwar völlig altmodisch, wird aber auch in modernen Romanen noch gerne als Leitthema verwendet. Dabei wird das „naive graue Mäuschen“ mehr und mehr durch eine intellektuell selbstbewusste und durchaus emanzipierte, erotisch aber unerfahrene Frau ersetzt.

Lest mehr auf „Sinnlich Schreiben“, wenn ihr Autorinnen seid.

Mädchenhaftigkeit und Wohlanstand - fragwürdige Voraussetzungen für die Partnersuche

Mädchenträume - Darstellung von ca. 1910
Ich habe vor einiger Zeit meine Aktivitäten im Online-Dating-Bereich erheblich eingeschränkt. Vor etwa 10 Jahren galt ich noch als wegweisender Experte für das Online-Dating. Dann allerdings habe ich zu vielen Menschen auf den Schlips und noch mehr auf den Rockzipfel getreten. Das liegt nur an einem Umstand: Während andere mit sinnlosen Verhaltensregeln und Tipps um sich warfen, trösteten und beschönigten, sagte ich die Wahrheit: Wenn du keinen Partner findest, dann liegt es an dir – nur an dir. Also arbeite daran, dass sich dies ändert.

Dating-Tipps kann jeder Idiot abschreiben

Ein Großteil der irreführenden und sinnlosen Tipps wird über Frauenzeitschriften und sogenannte „Beratungsliteratur“, („How to …“) verbreitet. Man muss keine eigenen Erfahrungen haben und keinen Recherchen anstellen, um solche „Tipps“ zu veröffentlichen. Ja, man muss sich nicht einmal etwas dabei denken. Es reicht völlig, sie aus einer der vielen fragwürdigen Quellen abzukupfern.

Partnersuche: Es geht um Sexualität und noch etwas anderes

Ja, ich behaupte sogar: Die Autorinnen und Autoren verschweigen, worum es eigentlich geht: Um das Bedürfnis, sich fortzupflanzen. Und wenn nicht darum, dann eben darum, seine Lüste mit jemandem ausleben zu können. „Dating“ ist also keine Kulthandlung, sondern der Ausdruck des animalischen Bedürfnisses nach Nähe oder nach einer gemeinsamen Höhle, in die man sich gemeinsame verkriechen kann. Das Ziel besteht also immer in „Sex und noch etwas Anderem“, und das „Andere“ ist so vielfältig, wie es suchende Singles gibt.

Begegnungen: es geht nicht darum, die Prinzessin zu spielen

Vor allem Frauen glauben immer noch, „Dating“ sei eine Art Gesellschaftsspiel, in dem es „Anstandsregeln“ einzuhalten gilt. Und sehr viele Frauen glauben, sich dabei in die Rolle einer Prinzessin zu befinden, in der sie Männer beliebig antanzen lassen können, um sie zu bewerten.

Morallos: Auf keinen Fall geht es darum, seinen Liebreiz zu verhökern

Schönheit, Liebreiz, Charme und sexuelle Künste lassen sich natürlich in die Partnersuche einbringen, aber sie sind nicht als Lockmittel. Dennoch versuchen etliche Frauen, ihre Attribute meistbietenden an den Mann zu bringen – nicht gegen Geld, verstehst sich. Sondern gegen Macht, Ansehen und Einkommenssicherheit. Merkwürdigerweise sehen wenige dieser Frauen darin etwas Verachtenswertes, sondern fühlen sich weiterhin als moralisch integre Menschen, wenn sie so handlen.

Das dümmliche Spiel mit der Mädchenhaftigkeit

Bemerkenswert oft spielen Frauen „mädchenhaft sein“, das heißt, sie handeln so, als ginge es bei der Begegnung darum, wie sie sich „gibt“, wie zurückhaltend sie ist, oder wie hübsch sie Konversation machen kann. Der Mann wird nach seinem „höflichen“ Verhalten beurteilt, und vorsichtig werden seine sozialen und finanziellen Ressourcen abgefragt. Das „Was-wäre-wenn-Prinzip“ wird dabei pervertiert: Diese „Mädchen“ versuchen, im ersten Gespräch herauszufinden, wie es wäre, wenn sie den Mann heiraten würden – viel zu früh. Und diese „Mädchen“ sind Frauen des 21. Jahrhunderts, die sich gelegentlich gar als emanzipiert und selbstbewusst definieren. Ich sag es mal absolut unverblümt: Eine erwachsen Frau, die dem Mann beim Date den Charakter eines historischen bürgerlichen „Backfisches“ vorspielt, ist nicht tragbar – ebenso wenig, als wenn sie die Rolle der Prinzessin einnimmt.

Dates sind Begegnungen - und nichts mehr

Reden wir Tacheles: Sogenannte „Dates“ sind Begegnungen, aus denen jeder Beteiligte den maximalen Nutzen ziehen möchte: Die Anfängerinnen orientieren sich über den Markt, die Erfahrenen genießen die Unterhaltung und treffen dabei ihre Entscheidungen. Genießerinnen suchen sich die geeignetsten Herren für ein erotisch erfülltes Wochenende, und Begierige nehmen sich, was geboten wird. Und die Klugen halten früher oder später denjenigen fest, der ein passabler Ehepartner werden könnte. Aber halt …

Treffen, um einen Partner zu finden: Je festgelegter, umso aussichtsloser

Da wären nun noch diejenigen, die sich absolut auf eine bestimmte Art von Begegnungen festgelegt haben. Und das heißt: Hohe Erwartungen mit dem Endziel einer festen, dauerhaften Beziehung – und sie denken: „Wenn das nicht geht, dann geht gar nichts.“

Die brutale Wahrheit

Solltest du dazugehören, dann lies bitte einmal diesen kurzen, zitierten Tipp:

Fieberst du schon seit Tagen auf dieses Treffen hin … oder malst du dir aus, wie ihr in diese gigantische Altbauwohnung zieht? Hör auf damit. Anderenfalls gibt es nur zwei Möglichkeiten: Erstens, du siehst beim Date selbst alles Mögliche, nur nicht dein Gegenüber, oder zweitens, du bist enttäuscht, weil etwas anders ist, als du es dir vorgestellt hast. Auf Erstens folgt übrigens auch Zweitens. Es gibt kein Entrinnen, Baby.


Das ist die brutale Wahrheit. Und was deine „bürgerlichen Tugenden“ und andere Phänomene betrifft – es gibt noch 19 andere Tipps, die alle sinnvoll sind. Die Tipps von 12 bis 14 drehen sich im Übrigen um ein Thema, das fast überall verschwiegen wird: um die Frage, wie du es mit dem Sex hältst. Die Antworten sind brutal einfach … aber die solltest du vielleicht im Original lesen.

Lust und Wissen – der Körper, die Funktionen, das Fühlen

Modell einer Klitoris
Fragt einen Mann, was eine Vagina ist – nun gut, dann wird er vielleicht noch wissen, dass dies eine Art Schlauch ist, in der sein Penis ab und an seinen Platz findet. Frag ihn dann, was eine Frau „in der Vagina“ empfindet, und du wirst einen Haufen Halbwissen oder Nichtwissen aus ihm heraussprudeln hören.

Nichtwissen überwiegt in der Sexualität

Nun fragt gerne mal eine Frau, was eine Prostata ist, wie sie funktioniert und was ein Mann in ihr (oder durch sie) fühlt. Viel Glück! Und wenn es euch Spaß macht, dann fragt mal alles aus dem Kuriositätenkabinett der Meinungen über Organe und Lüste für Frauen und Männer ab.

Na ja – wir sprechen ja nicht drüber. Und was uns die Schule vermittelt, ist viel zu theoretisch, oft (aus Rücksichtnahme auf Schüler und Lehrer) nicht ganz korrekt und zudem thematisch stark eingegrenzt.

Oh ja, wir könnten jetzt sagen: kompliziertes Thema. Aber ist es damit abgehakt? Auf keinen Fall.

Frauen entdecken erst jetzt, wie sie ihr Lüste beflügeln können

Dazu zitieren wir hier mal Kate Moyle. Sie ist eine bekannte Psychotherapeutin und Sexologin, und der "Guardian" (1) griff ihre Worte auf:

Die sexuelle Revolution mag ja vor mehr als 50 Jahren begonnen haben, (und dennoch haben wir) gerade erst damit begonnen, etwas zu verstehen, nämlich dass Sex nicht aus dem Funktionieren von Organen besteht, wenn wir Freude daran haben wollen. Frauen müssen lernen, wie sie ihre Empfindungen genießen können und wie sie ihr erotisches Verlangen erkunden können – zum Beispiel durch Hörbücher oder indem sie erotische Literatur lesen.


Die die Autorin sagt das, was heute als wichtigster Satz für Frauen (und Männer) über die Erforschung der eigenen Sexualität gelten mag:

Es geht aber nicht nur darum, realistischere Bilder zu haben (, sondern) … darum, den Unterschied zwischen realistisch und unrealistisch zu verstehen, weil darin die Kluft besteht.


Das Wissen über die wahre Lust kommt aus der Literatur

Die Möglichkeit, sexuelle Lüste aus den Beispielen der erotischen Literatur zu generieren, ist nicht ganz neu. Werner Field hat dem ein ganzes Buch gewidmet, indem er beweist, dass „Die Geschichte des sinnlichen Schreibens“ (2) darauf beruht, Frauen zu zeigen, wie sie ihre wahre Sinnlichkeit entdecken und ihre sexuelle Gefühlswelt intensiver genießen können. Etwa parallel dazu erschien Daniel Bergners (3) „Die versteckte Lust der Frauen“, die radikal mit dem Mythos aufräumt, Frauen hätten keine eigenen, drängenden sexuellen Lüste.

Inzwischen geht es in der öffentlichen Diskussion weitgehend darum, überhaupt eine Sprachebene für sexuelle Lüste zu finden.

Ein Penis ist kein Penis, ist kein Penis ...

Ein Penis ist nicht einfach ein Penis – er wird erst zu einem Instrument der Lust, wenn durch die Nervenbahnen Impulse vom Gehirn empfangen werden oder an das Gehirn gesendet. Und das gelingt durchaus unterschiedlich, je nachdem, ob und in welcher Weise er wo und wie stimuliert wird. (Und, ob er beschnitten wurde oder nicht).

Ödland Vagina: Wie ist das eigentlich, wenn ...

Noch komplizierter ist es bei der Vagina: Eigentlich müssten wir „Vulva“ sagen, denn in ihr befindet sich das Repertoire der Lust. Unter anderem (aber nicht ausschließlich) die berühmte Klitoris. Als man vor einigen Jahren Modell der Klitoris zeigte, waren viele Frauen überrascht, wie groß dieses Organ wirklich ist. Und bis vor einiger Zeit haben sogar Expertinnen behauptet, die Klitoris sende direkte Impulse an ein (wo auch immer befindliches) Orgasmuszentrum. Da haben sie ihre Rechnung ohne das Gehirn gemacht, das erst einmal sortiert, was denn nun an „Impulsen“ wo kommt, um die richtigen körpereigenen Mixturen zusammenzubrauen.

Die erotische Literatur bringt Wissen und Fühlen zusammen

Haben wir eine Sprachebene gefunden, so haben wir noch keine Gefühlsebene. Und nun kommt der Clou: Solange es darum geht, Lüste als Gefühle in Textform zu vermitteln, führ nach wie vor kein Weg an der erotischen Literatur vorbei. Denn du kannst in „einem Porno“, selbst in einem „frauenfreundlichen“ zwar sehen, wie eine andere Frau zuckt, während sei ihren Orgasmus hat oder „fakt“. Aber du erfährst niemals, wie es ihr dabei geht und was sie dabei gerade denkt oder auch nicht.

(1) in die Übersetzung wurden einige Füllwörter eingefügt, um den Text flüssiger lesen zu können).
(2) Field (Berlin 2014)
(3) Bergner, (New York, 2013)

Das Geschlecht, die Rolle, der Wandel und das Spiel damit

Von Bruder zu Bruder - oder von Bruder zu Luder?
Wir sagen aus voller Überzeugung und mit dem Willen, dies auch durchzusetzen: Frauen und Männer sind gleich. Wir wissen aber, dass diese Aussage recht theoretisch ist. Selbst, wenn wir wünschen, dass die Praxis auch so sein möge.

Gleich sein, anders sein, das "Selbst" sein

Wir müssen dann zugeben, dass es trotz aller körperlicher Ähnlichkeiten auch Differenzen gibt – das ist mindestens noch für alle offensichtlich. Schwieriger wird es schon beim Denken und Fühlen. Zwar sind unsere Gehirne nicht so unterschiedlich aufgebaut, wie es manche Autoren behaupten, aber ihre chemische Steuerung funktioniert nicht deckungsgleich. Übrigens wird diese Tatsache oft verschwiegen.

Überhaupt führt der Umstand, uns in „Frauen“ und Männer“ einzuordnen, zu allem Unsinn, den man sich erdenken kann: Wir gehören immer „auch“ zu anderen Gruppen und wir sind Individuen, keine Klone eines gemeinsamen Vorbilds.

Erotische Rollen, um mehr über uns zu erfahren

In der Erotik haben wir dankenswerterweise die Möglichkeit, Rollen anzunehmen. Manche Frauen und Männer wagen dabei sogar intime Einblicke in die Geschlechtlichkeit der anderen. Meistens ändert sich dadurch wenig – aber es erlaubt uns Menschen, einen winzig kleinen Spalt aufzutun in die wundersame Welt, Dinge „neu“ oder gar „umgekehrt“ zu sehen.

Die befremdlichen Welten der willkürlichen weiblichen Dominanz

Viele Autorinnen (vor allem im Internet) gehen dabei zu weit: Es ist unsinnig, eine neue Welt weiblicher Dominanz aufzubauen, in der Männer nur noch für die „Hofhaltung“ gedacht sind. Mir kommen diese Auswüchse weiblicher Arroganz immer so vor, als würden diese Frauen den Katzenhalterinnen ähneln, die schon elf Katzen in einem Wohnzimmer beherbergen und nun noch eine Zwölfte aufnehmen, um ihre Herrschaft über ein Imperium zu sichern. Oder eben den dritten oder vierten „männlichen Sklaven“, der noch in die Sammlung passt.

Schön, das passt in eine Welt, in der alleine für den Zutritt eine Art Gehirnwäsche nötig ist – reden wir also nicht davon und blieben wir also beim Sein und der Möglichkeit, das zu spielen, was wir nicht sind. Es heißt „Rollenspiel“ und ist Teil unseres Alltags wie auch unserer Fantasie.

Was passiert eigentlich bei Rollenspielen ohne Erotik?

Ich weiß nicht, ob man dich einmal mit einer Rolle konfrontiert hat, die du nicht übernehmen wolltest, und ich gebe dir zwei (unerotische) Beispiele:

In einem psychologischen Spiel wird derjenige gekürt, der die besten Argumente hat, mit diesem kleinen Haken: Du musst gegen deine eigene Überzeugung argumentieren, um zu gewinnen.

Wenn du diese Person bist, wirst du merken, wie schnell du in die Rolle schlüpfst und vehement gegen das argumentieren, was du sonst so vehement vertrittst. Noch infamer ist die Aufforderung zum „Ampelverhalten“: Bei Grün argumentierst du für etwas, bei Gelb wägst du ab, und bei Rot redest du dagegen.

Erotische Spiele können sehr alltäglich sein

Zurück zur Erotik: Das Spiel mit dem Flirt dürfte fast allen Menschen geläufig sein. Hier speilen A und B damit, intim zu werden, ohne es wirklich in die Tat umzusetzen – oder es vielleicht doch zu tun. Ähnliche Spiele hat Eric Berne beschrieben, und eines, das heute noch sehr populär ist, heißt: „Verführ mich, aber wehe, du versuchst es.“ Ähnlich wie beim Ampelspiel lockt die Damen mit „Grün“, schaltet aber auf „Rot“, sobald sich der Lover ihr intim zu nähern versucht. Der zieht sich darauf zurück, eine Weile steht die Ampel auf „Gelb“, wechselt dann aber plötzlich wieder auf „Grün“. Das kann eine Weile so gehen, bis die Ampel auf „Grün“ stehen bleibt. Daran hat sich vor allem deshalb nichts geändert, weil die Frau dabei spielt: „Wenn du dich nicht genügend bemühst, kannst du in den Wind schießen.“ Gut, das mag nicht sehr nach Emanzipation klingen – aber es ist ein Rollenspiel, und dabei kümmern sich die Menschen nicht um soziale Korrektheit.

Und wie war das nun mit den Geschlechterrollen?

Das ultimative Spiel besteht darin, die Geschlechteridentität anzuzweifeln oder spielerisch die Rolle des anderen Geschlechts anzunehmen. Je nach Auffassung und Ausführung kann man dies als lustvolles Vergnügen (etwa bei einer Travestieschau) oder als sexuelle Grenzüberschreitung auslegen. Womit wir wieder bei dem wären, was Frauen und Männer wirklich oder angeblich trennt oder auch eint.

Dieses Thema ist nicht nur interessant, wenn ihr euch für frivole Rollenspiele interessiert. Es ist die eigentliche Grundlage, um dem „anderen Geschlecht“ unter die Haut zu kriechen und über erotische Begegnungen zu schreiben, seien sie heterosexuell, homosexuell oder alles dazwischen. Bist du Autorin oder Autor? Dann wäre es vielleicht dein Thema.

Bild oben: Historische Illustration.

Dominanz und die Domina - was steckt dahinter?

Kein Zweifel - die Haltung wirkt dominant
Dominanz und die Domina - was steckt dahinter? Wenn euch Illusionen interessieren, lest woanders nach. Hier beschäftigen wir uns in erster Linie damit, was "Dominanz" wirklich bedeutet.

Das Wort „Dominanz“ wird gegenwärtig eher abfällig als anerkennend benutzt. Wie unterbelichtet die Lexika dabei vorgehen, kann man in Wikipedia nachlesen (1):

In der Psychologie spricht man von Dominanzverhalten, wenn ein Individuum das Verhalten eines oder mehrerer anderer Individuen beherrschen bzw. kontrollieren möchte.


Anderorts wird sogar behauptet, Dominanz sei

das Durchsetzungsvermögen gegenüber Schwächeren.


Zuvor hatte man neutralere Formulierungen gefunden: Dominanz, so lesen wir in einem älteren Psychologielexikon (2), können durchaus mehrdimensional (3) sein, und sie können „charismatisch“ oder „bürokratisch“ bestimmt sein. Ältere Lexika kennen das Wort gar nicht. (4) Die übliche Übersetzung ins Deutsche lautet „Vorherrschaft „Überlegenheit“ oder – abgemildert – die „führenden Rolle“.

Dominanz als Negativverhalten

Im Grunde können wir sagen: Dominanz wird von neueren Lexikon-Autoren nahezu immer negativ belegt – es ist zu vermuten, dass dies aus ideologischen Gründen geschieht, denn in unserem täglichen Leben begegnen wir durchaus der natürlichen Dominanz.

Lexika: Oftmals Bullshit mit großer Verbreitung

Wir müssen also die Lexika korrigieren, bevor wir fortfahren. Dominanz ist ein Verhalten, das vielen Lebewesen, besonders aber den Säugetieren, eigen ist. Der Mensch hat dieselben Anlagen behalten, wenngleich die Auswirkungen der Dominanz durch soziale und kulturelle Einflüsse vermindert werden.

Natürliche Dominanz

Das ändert jedoch nichts an der Veranlagung, Dominanz auszustrahlen und die Kräfte, die davon ausgehen, auch zu nutzen. Nach allgemeiner Auffassung über menschliche Eigenschaften gibt es einige, die vererbt sind und die durch die Erziehung und den sozialen Umgang miteinander verstärkt oder abgemildert werden können. Dabei zeigt sich bei der natürlichen Dominanz: Sie wirkt sehr natürlich und strahlt nahezu wie von selbst auf andere aus - und verstärkt sich immer dann, wenn andere sich der Dominanz fügen. Die dominant wirkende Person kann wenig „dafür“ und so gut wie gar nichts dagegen tun, dass sie so wirkt, und weder die/der Dominante noch die anderen nehmen daran Schaden.

Dominanz erlernen oder „dominantes Verhalten annehmen?“

Das Internet ist – wie immer – voll von Klugscheißern. Sie behaupten, man könne Dominanz lernen und sie lehren dies teilweise selbst. Streng genommen ist das, was sie lehren, eine Verhaltensänderung. „Natürliche Dominanz“ ist aber kein Verhalten, sondern eine Eigenschaft, was letztlich heißt, sie lehren ihre Schüler, so zu handeln wie jemand, der seine natürliche Dominanz einsetzt.

Nehmen wir einen Schauspieler im Theater: Er kann drei Stunden eine dominante Person spielen, ohne sie zu sein. Zuvor und hernach ist er wieder er selbst, und er weiß, dass die Figur, die er dargestellt hat, nicht er selbst ist.

Frauen sind nicht weniger dominant als Männer

Ein leider immer noch weitverbreiteter Irrtum sagt aus, Männer seien von Natur aus dominant, Frauen aber unterwürfig. Dies ist ein kultureller Irrtum, der aus einem jahrtausendelang eingeübten und immer wieder weitergegebenen Rollenverhalten erwächst. Die Wahrheit ist: Frauen üben auf andere Art Macht aus als Männer, und manche Frauen gelten dabei als „dominant“. Das heißt nun wieder, dass die dominanten Frauen andere Frauen und eben auch Männer finden, die sich ihnen gerne unterwerfen, sich von ihnen führen und verführen lassen oder ihre „Fans“ werden.

Willkürliche Dominanz als Rolle

Worin sich willkürlich ausgeübte Dominanz zeigt? Die meisten Menschen werden mit kunstvoll inszenierter Dominanz bestenfalls einmal bei einer Verkehrskontrolle konfrontiert. Wir gehen davon aus, dass die Menschen, die dahinterstehen, nicht wirklich in dem unmissverständlichen Ton sprechen, den sie uns gegenüber an den Tag legen und nicht immer die etwas gekünstelte Haltung dabei einnehmen.

Die Rolle der gewerbsmäßigen „Domina“

Das machtvolle Auftreten, die unmissverständliche Sprache und die Konsequenz des Handelns werden also von von uns als „Dominanz“ empfunden. Und nun kommen wir in die Nähe der „Domiae“, auch Dominas, Dominatricen. Peitschenladys und recht abfällig „Stiefelhuren“ genannt.

Die meisten von ihnen machen einen Job, der zwar nicht wie jeder andere ist, aber auch keinen speziellen „Lifestyle“ voraussetzt. Sie gewinnen ihre Dominanz aus ähnlichen Verhaltenselementen, die auch eine Polizistin erlernt. Durch ihre körperliche Erscheinung, ihr Verhalten, ihre Sprache und ihre Kleidung, gelegentlich auch durch die Umgebung des „Dungeons“, in dem sie arbeiten.

Es gibt so viele Varianten zum Thema „Domina sein“, wie es Wünsche an diese Frauen gibt. Ihr Beruf ist mindestens leidlich einträglich, und er wird immer häufiger von „Seiteneinsteigerinnen“ in Teilzeit ausgeübt, die nicht aus dem Rotlichtmilieu stammen. Die „Konkurrenz“, so hört man häufig, sei dadurch größer geworden, und die Preise für die „Behandlung“ würden fallen.

Wie überall in den Bereichen erotischer Dienstleistungen wird in der Branche mit Illusionen und Übertreibungen gearbeitet. Man fühlt sich an Zirkusankündigungen oder die „Parade“ vor Jahrmarktsschaubuden erinnert. It’s only a Paper Moon …“

Quellen: (1) Wikipedia. Die Aussage, dass jemand "herrschen oder kontrollieren möchte" ist die reine Ideologie.
(2) "Psychologie" Frankfurt 1957.
(3) bedeutet, das Dominanz nicht unbedingt nur von A auf B, C und D wirkt, sondern, dass beispielsweise C auf anderen Gebieten auch Dominant auf A, B oder D wirken kann.
(4) Meyers und Brockhaus bis ca. 1870.
Weitere Quellen: gelesen wurden Bücher von Frauen, die die als "Domina" tätig waren sowie weitgehend authentische Berichte über die Hintergründe. Außerdem wurden gut 300 Fotos analysiert.
Bild: Anonyme Buchillustration

Können Frauen die männliche Rolle lustvoll spielen?

Mit Humor wechseln sich die Rollen leichter ...
Können Frauen die männliche Rolle lustvoll spielen? Oder können Männer sinnlich und lustvoll mit der weiblichen Rolle umgehen? Dieser Artikel handelt davon, ob Frauen und Männer so rollenflexibel sein sollte, auch in der Sexualität die zugeschriebene Rolle des anderen Geschlechts annehmen zu können – zumindest im Verhalten.

Die sozialen Geschlechterrollen, also die Rollen, die wir persönlich erlernt und weiterentwickelt haben, werden oftmals als „natürlich“ bezeichnet, und daraus wird abgeleitet, dass sie zu den „ewigen“ Werten gehört.

Die Natur hat allerdings eigene Gesetze, die nicht mit den Geschlechterrollen der Gesellschaft übereinstimmen müssen. Ja, im Grunde genommen haben die Gesetze der Natur mit den Gesetzen der Gesellschaft gar nicht zu tun.

Mehrdeutigkeit beim modernen Menschen

Unser Hauptproblem heute ist die Redundanz, also die Mehrdeutigkeit. Das Geschlechterverhalten war im 19. Jahrhundert stark reguliert, und dieser Zustand wirkte bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein. Aus diesem Grund haben wir (eher kulturell als sozial) zwei Prinzipien: die traditionellen Frauen- und Männerrollen in Geist und Emotionen, aber nicht mehr unbedingt in Persönlichkeit und Verhalten. Und eine neue Rolle in Verhalten und Bewusstsein, die wir teils mit der althergebrachten Rolle paaren und teils für unvereinbar halten.

Die Kontroverse aus wissenschaftlicher Sicht

In einem wissenschaftlichen Beitrag wird diese Kontroverse so beschrieben (aus der Sicht des Mannes):

Da Männer im Glauben erzogen werden, Frauen seien sozial und sexuell passiv, verwirrt es sie unter Umständen erheblich, auf eine Frau zu treffen, die aktiv ist und zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr die Initiative ergreift. Angesichts so „unfemininen" Verhaltens kann ein Mann dann versucht sein, die Weiblichkeit einer Frau anzuzweifeln. Wenn diese Zweifel angesichts offensichtlicher Beweise nicht aufrechterhalten werden können, beginnt er möglicherweise, an seiner Männlichkeit zu zweifeln.


Der tägliche Geschlechterwahn bei der Partnersuche

Diesen Widerspruch, ja, dieses Paradoxon, erleben Frauen und Männer jeden Tag: Gefordert wird der sanfte, sinnliche Macho, den es nicht gibt, während der typische „Macho“ oder der typische „Softie“ gemieden wird. Bei den Frauen wird, die selbstbewusste, sinnlich begabte, sanfte Familienfrau bevorzugt, die es in der Kombination auch selten gibt.

Viele Autoren haben sich ernsthaft Gedanken gemacht, wie wir aus diesem Schlamassel jemals herauskommen wollen – zumal, wenn interessierte Kreise den Konflikt noch verschärfen.

Die Rolle der Geschlechter im Alltag ist heute kaum noch veränderbar: Frauen und Männer leben autonom, gleichberechtigt und selbstverantwortlich. Die Rolle, die wir in unserer natürlichen Begierde, also der Partnerwahl, bei der Suche nach Lust und Sex spielen, ist hingegen deutlich an die alten Gesetzte gekoppelt.

Auf diese Weise ist die Frau, die unabhängig und selbstbewusst Männer kennenlernt, mit ihnen schläft oder auch nicht und auch sonst tut, was sie will, den Männern „irgendwie verdächtig“. Und der Mann, der sich finden lassen will, der verführt werden will und der letztlich die Abhängigkeit durchaus als genussvoll empfindet, ist in gleicher Weise den Frauen verdächtig.

Könnten Autorinnen "erotische Wege hinaus" weisen?

Soweit die gesellschaftlichen und sozialen Fragen. Der Wandel, der daraus entsteht, ist noch nicht einmal genügend von den angeblich „seriösen“ Autorinnen behandelt worden. Und wenn wir auf eine sinnliche, erotische oder sexuelle Ebene kommen?

Was, wenn Frauen nicht nur das Eheleben und die Rollenverteilung bestimmen wollen, sondern auch die sexuellen Rituale und Rollenspiele? Dann wären Frauen in der Rolle des Yang, also in der aggressiven, fordernden und dominanten Rolle. Sie würde alles tun, um den Mann zu zwingen, sie in der von ihr gewünschten Weise zu behandeln. Und das würde auch bedeuten: Sie sexuell so zu befriedigen, wie sie es wünscht – und falls nicht, sich einen anderen Partner zu suchen. Zugleich würde der Mann in die Rolle des Yin fallen, was bedeuten würde, passiv und unterwürfig zu handeln und das an Befriedigung zu akzeptieren, was ihm die Frau anbietet.

Das Thema ist in der erotischen Literatur nicht neu. Die emotionale Geschlechterumkehr, die Geschlechterverwirrung und dergleichen sind schon beschreiben worden – aber stets als erotische Märchen.

Doch warum greifen wir nicht einfach die „neue Realität“ auf? Und warum schreiben unsere Autorinnen nicht über ein Thema, das wirklich sehr populär ist: täglich neu (auch mit sich selbst) auszumachen, wer wann und wie welche Rolle spielt.

Wie wäre es, das Thema sinnvoll anzugehen?

Die Wissenschaft behauptet ja mehr oder weniger, wir würden uns über unser Geschlecht definieren, und hätten wir die Identifikation gefunden und verfestigt, so seien keine Modifikationen mehr möglich. Mag ja sein, aber das heißt nicht, dass es uns dadurch verboten ist, andere Verhaltensweisen auszuprobieren.

All dies wird tatsächlich schon dann und wann praktiziert – aber darüber geschrieben wird selten. Und wenn, dann sicher nicht in lustvollen, anregenden Abhandlungen.

Ja – und was meint ihr zum Thema? Ich hoffe, ihr seid nicht sprachlos.

Bild: Extrakt des Titels eines Groschenhefts

Frauen und Sex – ein ewiges Rätsel?

Mal ist es leicht, mal schwer zu sehen - Frauen und Lust
Wir wissen nicht, was Frauen beim Sex „wirklich“ wollen – niemand weiß es. Aber jede Frau weiß, wann sie es will – und zwar "jetzt, hier und sofort". Das ist der eigentliche Grund, warum wir nicht schreiben sollten, dass „Frauen“ so oder so sind – Männer übrigens auch nicht.

Drei grobe Gruppen - etwas hölzern geschnitzt

Dennoch sprechen manche Autoren und sogar renommierte Forscher von Kategorien, und sehr stark vereinfacht fallen sie in eine dieser drei Gruppen:

1. Frauen, die lustvolle Empfindungen haben und danach streben, dass sie erfüllt werden.
2. Frauen, die wenig Lust am Sex haben aber Sex dennoch gelegentlich zulassen.
3. Frauen, die aus emotionalen oder körperlichen Gründen keine Freude am Sex haben.

Soweit die Theorie. Wenn wir diese ein wenig auf das erkennbare Verhalten erweitern, können wir auch solche Kategorien bilden:

- Verführerinnen wollen von sich aus Sex und legen es darauf an, ihn zu bekommen – auch gegen anfängliche Widerstände oder Zögerlichkeiten ihrer Lover.
- Krypto-Verführerinnen geben vor, nicht aktiv zu verführen, legen es aber darauf an, angesprochen zu werden und geben dem Mann das Gefühl, selbst der Verführer zu sein.
- Zurückhaltende Frauen stellen plötzlich fest, dass bei ihnen etwas „im Bauch kribbelt“ und versuchen dann auf Umwegen („Spielchen“), Sex zu bekommen.
- Unsichere Frauen haben widersprüchliche Gefühle, zeigen diese aber nicht. Es kann durchaus sein, dass sie Lust haben, den Moment aber vorüberziehen lassen.
- Weitgehend Neutrale, nicht an bestimmte Emotionen gebundene Frauen lassen Sex zu, weil es in bestimmten Situationen für sie „so üblich ist“.
- Uninteressierte Frauen zeigen meist deutlich, dass sie an Sex nicht oder bestenfalls nur sehr schwach interessiert sind.
- Frauen mit schmerzlichen Vorerfahrungen zeigen ein undeutliches Verhalten, das Männern Rätsel aufgibt.
- Frauen ohne sexuelle Lust oder solche, die organische Probleme haben, schämen sich oft, darüber zu reden oder sie verhalten sich unerklärlich.

Was sagt die Forschung?

Die Erforschung der weiblichen Sexualität ist keinesfalls so weit fortgeschritten, wie oft behauptet wird. Zwar wird beforscht, wie Frauen sexuelle Lüste wiedergewinnen können (insbesondere, weil die Pharmabranche nach Mitteln zur Luststeigerung bei Frauen sucht). Aber es ist nicht klar, warum Frauen aus Überzeugung und Lust von vornherein sexpositiv eingestellt sind, andere aber nicht.

Wer mehr darüber weiß, kann es uns sagen. Eine relativ neue Studie untersucht, ob das Lebensgefühl (von Paaren) bei häufigem Sex steigt oder nicht.

Achtung, liebe Autorin: (ja, du, wer sonst?) Schreibst du? Willst du wissen, wie du diese Tatsachen und Meinungen literarisch umsetzen kannst? Dann lies hier weiter ... über den erotischen Charakter im Roman.

Isi und Obu

Wir haben uns schon lange Gedanken darüber gemacht, dass wir im Grunde genommen nicht „männlich“ oder „weiblich“ schreiben wollen. Und also werden wird die Themen, die Frau und Mann zu gleichen teilen oder jedenfalls gemeinsam betreffen, unter den Namen unserer wichtigsten Themenbeschaffer veröffentlichen. Und das sind nun mal Isi und Obu.

Wenn du hier auch schreiben willst: herzlich willkommen. Jedenfalls, solange es keine Werbung, keine verdeckte PR, nichts Radikales oder Verbotenes ist und solange es Frauen oder Männer nicht verachtet.