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Woher weißt du, ob Sex-Dating für dich geht?

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Kommt Sex-Dating, auch Casual Dating genannt, für dich infrage? Männer sagen dazu meist schnell „ja, sicher“ – aber Frauen? Nun, im 21. Jahrhundert sollten wir annehmen, dass auch Frauen Lüste haben, die sofort gestillt werden wollen. Und manche Frauen sehen Sex einfach als Entspannung, vor allem dann, wenn sie beruflich so engagiert sind, dass für eine „echte“ Beziehung keine Zeit mehr übrig ist. Ich sag mal vorsichtig auch so etwas: Manche Frau in einer Vanille-Beziehung zieht es in die Welt der SM-Lüste, aber nicht für ständig. Oder die Bi-Lust kommt dann und wann auf. Dann ist „Gelegentlich“ („Casual“) der bessere Weg als „Beständig“.

Ich sag mal, wie’s ist: Seitensprünge, egal mit wem, wie und warum sind heikel. Aber Casual Dating, die vornehmere Form von Sex-Dating, kommt für ziemlich viele Single-Frauen infrage. Einfach, weil „Causal“ nicht das ganze Leben durcheinanderwirbelt. Von Freitagabend bis Sonntag Mittag ist Beziehung mit Lust. Dann ist wieder harter Alltag, bis dich die Lust mal wieder überkommt.

Ist das etwas, was dir Freude machen würde? Du solltest vorher abchecken, ob’s bei dir geht.

Erstens: Bist du emotional stabil und selbstbewusst?

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Casual Dating enthält eine Art „emotionale Bindung“, solange ihr zusammen seid. „Nur Sex“ ist nie „nur Sex“, es ist immer auch ein bisschen „lustvoll zufrieden sein“. Das An- und Ausschalten von Begierde Sex gelingt immer mehr Frauen, und die „Umschaltphasen“ sind nicht so lange, wie früher behauptet wurde. Nur, wenn du emotional stabil bist, kannst du auch die Gefühle „anwerfen“ und „abstellen“. Meistens wirkt die Phase der Geilheit nur kurz, und dann „brennt noch etwas nach“, was du als „sinnliche Gefühle“ erlebst. Wenn du das aushältst, ist alles OK.

Zweitens: Emotionen hat auch der (die) andere

Der oder die andere mag im Moment nur geil auf dich sein, aber auch ihm/ihr geht etwas mehr vor als nur das Gefühl, „gevögelt“ zu haben. Wenn du wirklich nicht „mehr“ willst: Prüf mal ein bisschen ab, ob er oder sie „loslassen“ kann.

Drittens: Vögeln, Beziehung suchen oder alles offen lassen

Eigentlich sollte jede Frau und jeder Mann, der auf ein Date geht, wissen, was er will. Das heißt nicht, dass du vorab absolut festlegen musst, ob es für eine Nacht, für ein Wochenende oder für „immer“ sein soll. „Unsicher sein“ geht also gar nicht, „offen für alles sein“ aber schon. Oder auch so: Du kannst dir eine Option auf eine Beziehung vorstellen, aber du erwartest nicht, dass sich eine entwickelt. Das geht.

Viertens: Mach dir klar, was passieren soll

Gerade bei Dates, die auf Sex abzielen, solltest du wissen, was du selbst geben willst und was du unbedingt bekommen willst. Das Dumme dabei: Du wirst darüber reden müssen, und das fällt gelegentlich schwer. Wichtig ist nicht nur, welche Körperteile du anbietest oder wie du gerne damit „umgehen“ würdest, sondern wie romantisch die Sache ablaufen soll. Mit Champagner, Frühstück und zarten Dessous und Körperküssen ist es anders als mit „schnellem Sex und möglichst heftigen Orgasmen.

Fünftens: Wo sind deine Grenzen?

Gerade beim Causal Sex gibt es schnelle und heftige Entwicklungen, die Entscheidungen verlangen. Überleg dir vorher, wozu du bereit bist, sei es aktiv oder passiv. Körperküsse und Oralkontakte mit den Genitalien werden nicht von allen Menschen geliebt. Und mancher sucht eher die sanfte Verführung durch sie/ihn als einander gleich mal die Klamotten vom Leib zu reißen. Neurdings ist auch wichtig, zu wissen, ob Analsex, Toys oder Peitschen für dich infrage kommen. Es ist so: Wer Casual Sex will, muss nicht unbedingt „alles ausprobieren“ wollen. Mancher (und manche) will nur das noch einmal erleben, was er/sie mal als „ausgesprochen sinnlich“ oder „enorm geil“ erlebt hat.

Unser Fazit

„Casual Dating“ ist nicht unbedingt an „bestimmte Anbieter“ gebunden. Singles berichten immer wieder, dass sie lieber „offizielle“ Dating-Plattformen benutzen, als sich in die „eindeutige“ Casual-Sex-Szene zu begeben. Und wenn wir unsere Fachleute fragen, sagen die ohnehin, dass die erfülltesten Nächte, Wochenenden und Affären durch Portale gefunden wurden, auf denen sich Menschen als sexuelle Wesen darstellen, aber sich nicht als Objekte der Lust anbieten.

Bi-Sexualität – ein Thema für Sinnlich Leben?

Mancher wird sich noch erinnern: Hier wurde "The Prisoner" gedreht
Einer der Grundsätze, die wir bei „Sinnlich Leben“ sehr ernst nehmen, ist der, Menschen nicht zu etikettieren. So wie es damals in den Episoden des „Prisoners“ heiß („Nummer Sechs“):

Ich lasse mich nicht zwingen, stoßen, abstempeln, einstufen, werten, abwerten oder nummerieren.


Genau in diesem Sinne verfahren wir mit der Sexualität: Wir etikettieren nicht, wir bewerten nicht und wir werten nicht ab. Und als „bisexuell“ bezeichnet zu werden, ist ein Etikett, das mit einer Abwertung verbunden ist.

Menschen sind sexuell. Das wissen wir, und das akzeptieren wir. Wenn wir trotz alledem die begriffe „Homosexuell“, „Heterosexuell“ und gar „Lesbisch“ (lesbisch ist homosexuell) gebrauchen, dann, weil sie anderwärts Verwendung finden und wir sie notgedrungen übernehmen müssen. Also, wenn wir beispielsweise gefragt werden:

Wie schreibe ich die Geschichte einer lesbischen Verführung, wenn ich nicht lesbisch bin?


Dann können wir nicht antworten:

„Es gibt keine lesbischen Verführungen, sondern nur Verführungen.“

Klischee - spektakuläre Verführung unter Frauen
Aber wir können sagen, dass der Unterschied nicht sehr groß ist: Alle Verführer(innen) haben ein gemeinsames Schema, nach dem sie vorgehen. Es ist allgemein bekannt, wenngleich es viel Namen hat und in etlichen Variationen angeboten wird. Und um bei der Sache zu bleiben: Eine Verführung zwischen Frauen bedeutet nicht, dass die verführte Frau Heterosexuell sein muss, und auch nicht, dass die andere Bisexuell oder Lesbisch sein muss, Das sind Klischees. In Wahrheit kann jede Frau jede andere verführen – die Hürden liegen nicht sehr hoch. Nur die Energien sind nicht überall gleich verteilt.

1. Wenn du eine Frau bist, verführt deine Heldin ihre Frau so, wie du auch einen Mann verführen würdest: zärtlich, verbindlich, aber raffiniert und dabei konsequent, das heißt, ohne zu zögern.
2. Wenn du ein Mann bist, stell dir vor, dass du eine zurückhaltende, innerlich aber bereits vor Lust brennende Frau zärtlich und mit viel Einfühlungsvermögen verführst. Und genau das wird deine Heldin tun.

Tabuthema Männer: Niemand will "schwul" sein, aber alle wollen Lust

Schwieriger wird es, wenn in deinem Roman ein Mann einen anderen Mann verführen soll. Männer haben traditionell oder kulturell eine „eingebaute“ körperliche Berührungsangst vor dem eigenen Geschlecht. In der Literatur wendet man einen Trick an: Man nimmt den Männern die Angst, indem man eine Frau ins Spiel „einmischt“ oder indem man den Mann in Unsicherheit darüber hält, wer ihn befriedigt.

Ein wichtiger Unterschied: Sein oder genießen, es zu tun?

Noch zwei Nachsätze für kluge Menschen, die dies lesen:

„Homosexuell“ (auch lesbisch, bisexuell oder dergleichen) zu sein heißt, sich so zu definieren und nicht anders.
„Homosexuelle erotische Praktiken“ zu verwenden, ist Teil eines Spiels mit der Sexualität, das mit der Lust am Ungewöhnlichen chargiert.

Das war es eigentlich. Ich hoffe, ich habe den Autorinnen/Autoren unter euch geholfen.

Bild oben: © 2018 by Liebesverlag.de
Bild unten: Titel eines Heftromans unbekannter Herkunft.

Ein „bisschen Bi“ oder gleich heftige lesbische Fantasien?

Niemand überlegt lange, wenn die ersehnte Gelegenheit da ist
«Ein „bisschen Bi“ oder gleich heftige lesbische Fantasien?» ist hier mehr als nur ein Titel, denn das Thema hat auch realistische Aspekte. Aufmerksame Verführerinnen gibt es in großer Anzahl, und sie wissen genau, welche Frauen sich gerne verführen lassen würden.

Sanfte Sinnlichkeit zwischen Frauen löst, wie hinreichen bewiesen sein dürfte, bei Frauen und Männer gewisse Reaktionen im Schritt aus. Doch nicht immer bleibt es bei sanften Küssen, sinnlichen Berührungen, die ein Zittern auslösen, oder sanften Umarmungen beim gemeinsamen Übernachten. Oft fehlt nur ein einziges Wort oder vielleicht eine besonders zärtliche Berührung, um das harmlose miteinander in eine wilde erotische Affäre zu verwandeln.

Die Lust der Verführerin am Erfolg - und die bunten Fantasien dazu

Beispiel Verführerinnen: Sie suchen sich Frauen, die behaupten, keine Bi-Gelüste zu haben, und triumphieren, wenn sie sich später lustvoll und begierig ihren Betten wiederfinden.

Und wann immer wir über erotische Gefühle schreiben oder reden, sollten wir trennen. In der Realität zwischen einer lesbischen Liebe, einer lesbischen Verführung und der reinen Wollust, mit der die Gefühle gegenseitig hochgetrieben werden. In der Fantasie, in der ja immer alles noch eine Spur bunter ist, gibt es darüber hinaus Exzesse, die so weit reichen, dass wir sie hier nicht beschreiben wollen. Es sind Unterwerfungen, Versklavungen, Masochismus, Zauberkulte und Nötigungen, die allesamt die Lust aufheizen.

Oft wird behauptet, weibliche erotische Beziehungen sein sanfter, liebevoller und sinnlicher. Das mag zutreffen, doch sobald wir das Terrain erotischer Romane für Frauen betreten, treffen wir alsbald auf eine bizarre Welt extremer homoerotischer Beziehungen aller Art. Insbesondere Engländerinnen schreiben seit Jahren eine Literatur, die mithilfe von Internats-Bedingungen erotische Fantasien unter Frauen beflügelt und schließlich zum Explodieren bringt. Dabei ist die „körperliche Züchtigung“ ebenso präsent wie der Weg in die Abhängigkeit vom Wohlwollen der Gruppe, die keinen Ausweg zulässt.

Verführerinnen sehen, ob du interessiert bist, bevor du es selber weißt

Ähnliche Schilderungen finden wir durchaus auch in der Realität, wie uns eine Verführerin berichtete. Demnach ist es sehr einfach, eine Hetero-Frau zu verführen, wenn sie auch nur eine schwache Bi-Neugierde verspürt und sich dazu eine „harmlose“ Gelegenheit zum Austausch von Zärtlichkeiten ergibt. Es muss sich also nicht zwangläufig um gemeinsame Übernachtungen handeln – oftmals reicht ein gemeinsamer, intimer Blick in den Kleiderschrank. Wie so etwas genau funktioniert, wird in „Wiki How“ relativ gut erklärt. Einer der Kernsätze lautet:

Mache dir bewusst, dass es möglich ist, dass sich die andere Frau sexuell zu anderen Frauen hingezogen fühlt, sich ihrer Bisexualität aber (noch) nicht bewusst ist.


Ich wende da doch mal ein, dass die Sprache ziemlich happig ist. Niemand muss sich „seiner Bisexualität bewusst sein“, um mal mit einer Frau zu schlafen. Es kann einfach aus Neugierde oder Lust am anderen Körper geschehen.

Neugierde, sommerliche Hitze, faszinierende, dominante Frauen und magische Kulte sind die besten Zutaten, um romantische, gleichwohl aber heftige erotische Bi-Fantasien zu entwickeln. Und natürlich auch, um einen Kurzgeschichte oder einen Roman über eine solche Affäre zu schreiben.

Anklänge an erotische Bi-Fantasien unter Frauen sind in vielen Büchern und Filmen enthalten. Ganz harmlose etwa in „Picknick am Valentinstag“, etwas verbrämt und geheimnisvoll in „Emmanuelle“ und ganz besonders intensiv, detailliert und heftig in „Fuchsia“, dass leider kaum noch erhältlich ist.

Die Titelbilder täuschen: hier geht es feucht und wild zu zwischen den ungleichen Frauen
Der Roman „Fuchsia“ beschreibt die zunächst sehr dezente, noch nicht voll entwickelte Bi-Neigung der Heldin, die sich immer mehr in den Bann einer geheimnisvollen, skrupellosen Verführerin hineinziehen lässt und letztendlich zu deren Werkzeug wird.

Hinweise für Autorinnen

Geschichten über Verführungen haben zumeist eigen gemeinsame Eigenschaft: Es gibt kein Happy End. Die Verführerin bleibt selten lange an der Verführten „hängen“, sondern sucht nach neuen Abenteuern. Und die Verführte muss nun versuchen, ihre neuen Erfahrungen in die erotische Zukunft zu integrieren – wie auch immer. Längere Plots können deshalb nach dem Schema „Aufstieg, Fall und erneuter Aufstieg“ angelegt werden. Die Kunst der Autorin liegt dabei darin, ihrer Heldin am Ende eine Bereicherung zu schenken, gleich, wie die Geschichte ausgeht.

Bild: Aus dem Titelbild eines Groschenhefts.