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Eine Aufgabe zum Thema Unterwerfung und Dominanz gefällig?

So bessert er sich wahrscheinlich nie ...
Manche Schriftsteller(innen) beklagen sich über mangelnde Anregungen für ungewöhnliche erotische Romane, Novellen und Kurzgeschichten.

Meine Anregung wär heute ein Satz von Felix Weiße (1726-1804):

Aber ich denke, wo kein Gefühl von Ehre und Schande ist, da setzt man sich auch wohl über das Gefühl der Stockschläge weg.


Dieser Satz ist nun wahrhaftig ein guter Ansatz für eine Geschichte über eine Körperstrafe, sei sie erotisch oder nicht. Sie wird immer dann erotisch, wenn die Person weiblich, attraktiv, selbstbewusst und engagiert ist, die eine solche Strafe vollziehen soll. Die Geschichte kann im ausgehenden 19. Jahrhundert oder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in England, Österreich oder Deutschland spielen. In der Jetztzeit wirkt sie etwas deplatziert, kann aber gerade dadurch erregend wirken: Dann sollte ein Rollenspiel nach historischem Vorbild zwischen den Beteiligten stattfinden.

Du kannst das Geschlecht ohne Mühe abwandeln – das geht fast immer. Dann hieße der Satz:

Aber ich denke, wo kein Gefühl von Anstand und Scham ist, da setzt sich die Frau auch wohl über das Gefühl der Stockschläge weg.


Eine Frau in den Mittelpunkt zu stellen, kann heikel sein, wenn der Ausführende ein Mann ist. Du kannst dies abmildern, indem du eine ältere Frau als Gegenpart zu der jungen Frau einsetzt, die eine „Verfehlung“ begangen hat.

Bild: "Jim Black", ein Pseudonym aus den 1920er / 1930 Jahren.