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Die Kreativität des Ärgerns

Was können Frauen tun, die erotisch schreiben wollen und zugleich frauenbewegt sind? Solche, die #MeToo nicht nur für eine Bewegung halten, sondern darin eine Herausforderung sehen?

Zum Beispiel, sich zu ärgern, und zwar richtig zu ärgern. Gut, aber das nützt nicht viel. Denn wenn der Ärger nicht hinauskann, dann staut er sich. Und etwas wirklich Tolles ist, den Ärger zu beschreiben. Auch die Lust? Na klar, auch die Lust. Kreativ zu sein heißt vor allem, die eher nebulösen Gefühle in Worte zu setzen.

Eine Autorin drückt das für den gesamten Bereich der Literatur so aus:

Für mich war das Schreiben ein Mechanismus, um mächtige negative Gefühle in ein ungeheuer befriedigende und kreative Arbeit zu verwandeln.


Also: Ärgert euch ruhig über die Männer, andere Frauen oder die Umstände, unter denen viele Frauen leben. Aber gebt dem Ärger ein Gesicht – nicht einfach einen Hashtag. Und so viel kann ich sagen: Ärger und Sex gibt eine ganz besondere Mischung, die auch eure Leserinnen begeistern könnte.

Zitat aus Ideas