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Vögeln beim ersten Date ist keine Garantie – aber auch kein Schaden

Zeitig zu vögeln ist besser für die Beziehung ...
Einige Damen wollen wissen: „Willst du was gelten, mach dich selten“. Und daraus folgt unter anderem: Biete dich ja nicht für Sex an. Heißt klartextlich: Auch wenn du geil beim Date wirst, lass es bleiben. Warte. Mach ihn so heiß, dass er brennt wie Zunder, aber lösch das Feuer nicht.

Sex schenken - immer eine Fifty-fifty-Chance

Ei ei … und wenn du’s dann tust, Prinzessin? Meinst du wirklich, du bis so gut, dass er dann das Aufgebot bestellt? Die Sache mit dem Sex ist bestenfalls eine Fifty-fifty-Chance, die eigentlich eine 1:3-Chance ist. Du kannst ihn binden, weil du’s tust, du kannst ihn vergraulen, wenn du’s tust und die dritte Möglichkeit: Ob du’s tust oder nicht, spielt keine Rolle.

Besser gleich vögeln als später enttäuscht werden

Wichtig ist etwas anderes: Wenn du gleich mit deinem Date vögelst, und er findet das Spitze, dann versucht er, die Beziehung aufrechtzuerhalten. Na, und wenn du dann auch noch etwas dazutust, damit er nicht nur deine Vorzüge beim Vögeln sieht, sondern auch sonst noch beeindruckt von dir ist, dann kann’s eine lange, schöne Beziehung werden. Umgekehrt: Wenn du ihn an etwas anderes bindest, und versuchst, den Sex möglichst lange hinauszuzögern, dann wird die 1:3-Regel zur Gefahr für dich. Es kann ihn noch mehr an dich binden, er kann sich danach verabschieden, oder es war völlig wurscht, ob du’s getan hast oder nicht. Manchmal glauben Frauen, sie können mit mit ihrem Körper ein Riesenfeuer entzünden – und dann bleibt es doch beim Strohfeuer. Was konkret heißt: Viele hoffnungsfrohe Paare gehen auseinander, wenn sie nach ein paar Wochen zu vögeln versuchen und dabei voneinander enttäuscht werden.

Das Ganze kann durch eine Forschung belegt werden. Sie sagt noch viel mehr aus über die Umstände, unter denen „Langzeitbeziehungen“ entstehen – und leider auch, dass niemand voraussagen kann, ob aus einer taufrischen Beziehung eine Affäre wird oder vielleicht eine Ehe.

Allerdings ist die Studie sehr kompliziert aufgebaut, sodass viel Lese- und Denkarbeit nötig ist, um ihre Resultate zu verstehen. Deshalb gibt's hier die populärwissenschaftlcihe Fassung.