Skip to content

Wie viel Penisse im Leben sind zu viele?

Sind acht bis zwölf Lover genug? Oer hörst du besser auf, zu zählen ...?
Der zweite Teil unserer Serie „die Jungfrauenfrage“ beschäftigt sich mit dem Thema, ob es eine Abstufung von der „Jungfrau“ zur „Schlampe“ gibt, die sich an der Anzahl der „Einflüge“ unterschiedlicher Penisse festmacht.

Die Frage „wie viele Männer hattest du schon?“ Ist infam, weil sie den Wert oder Unwert einer Frau nach der Anzahl unterschiedlicher Penisse bewertet, die sie schon in ihrer Vagina beherbergte. Die Annahme: „Je mehr sie schon rumgevögelt hat, umso versauter ist sie“ ist weit verbreitet. Der Nachsatz fehlt meistens: „Und je lieber hätte ich gerne mal etwas mit ihr.“ Das ist sie eben, die „typische Männerdenke“ – und mal übersetzt: „Eine Schlampe ist eine Frau, die mit allen Männern schläft, außer mit mir.“ Dieses „redundante Denken“ gibt es übrigens auch bei Frauen: Zwar werden Machos allgemein verachtet, aber sie werden im Bett eben doch „gerne genommen“.

Reden wir also über die Anzahl vereinnahmter Penisse.

Forenrauschen: Wie viele Männer sind zu viele?

Nachdem sich sämtliche Kommunistinnen der Online- und Offline-Frauenzeitschriften ausgeschnattert hatten, kamen sie so ungefähr zu der Überzeugung, dass eine erwachsene Frau heutzutage zwischen 8 und 12 Penisse vereinnahmt hat. Nehmen wir mal an, dass dahinter immer Beziehungen standen, dann sind über den gesamten Lebenszyklus nicht sehr viele – nicht einmal ein Mann pro Jahr. Bei Frauen, die in der Jugend oder in mittleren Jahren intensive Dating-Phasen genossen haben, sind es in der Regel deutlich mehr, denn Sex nach Dates ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich. Manche Frauen lehnen zwar grundsätzlich ab, beim ersten Treffen mit einem Mann zu „schlafen“, bei anderen aber gehört es zur Routine. Darüber spricht „frau“ sehr selten – und weil das Thema weitgehend tabu ist, gelangt es auch nicht in die Presse. Wer gut darin ist, so etwas „hochzurechnen“, wird bald feststellen: In den typischen Lustphasen der Single-Frau kann sie durchaus auf 12 Männer pro Jahr kommen. Wenn sie über mehrere Jahre sucht und dabei das eine oder andere Erlebnis „mitnimmt“ kann sie durchaus auf gegen 50 Lover kommen.

Was will eigentlich der Mann? Fast-Jungfrau oder erfahrene Geliebte?

Aus der Sicht der Männer gab (und gibt) es fünf Auffassungen, die seit Jahrzehnten verbreitet sind:

1. Wenn sie noch nie jemanden hatte, wird sie mit dem zufrieden sein, was ich kann und wie ich bin. Ich will nicht, dass sie Vergleiche hat.
2. Einmal zählt nicht, aber ich will nicht, dass sie schon mehrere Männer vor mir hatte.
3. Wenn Sie erst einen oder zwei Männer hatte, dann hat sie sie auch kaum Erfahrung. Das ist ganz schlecht, weil sie mir dann auch keinen echten Liebesgenuss bieten kann. Aber sie sollte nicht zu viele Männer gehabt haben. So etwas verdirbt den Charakter.
4. Je mehr gute Lehrmeister sie hatte, umso besser. Und je erfahrener sie ist, umso ungehemmter ist sie auch und bietet viele Genüsse, die ander Frauen nicht zu bieten haben.
5. Mir ist egal, wie viele Männer sie schon hatte, solange sie gesund geblieben ist und weiß, wie sie mir Lust bereiten kann.

Wie viel ist „zu viel“?

Also wie war das mit den „vielen Partnern?“

Generell ist die Frage, wie viele Partner eine Frau hatte, ziemlicher Unsinn. Sie kann einige Dutzend Partner gehabt haben, aber dabei immer das Gleiche erlebt haben. Oder sie kann einen einzigen Partner gehabt haben, und bei ihm alle Varianten einer lustvollen sexuellen Beziehung „durchgenommen“ haben. Qualität geht immer vor Quantität, und die Intensität kommt vor der Anzahl.

Das Zitat, das ich dazu fand, spricht Bände – und ich halte es für gültig:

Ob der geliebte Mensch mit 7 oder 100 Leuten vögeln musste, um der zu werden, der er ist - es war nötig!


Die Wahrheit darf bei der sexuellen Vergangenheit frisiert werden

Wir können also sagen: Wenn du eine große Anzahl von Partnern mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen kanntest, und mit ihnen viele sexuelle Variante genossen hast, dann bis du auch für den nächsten Mann sexuell höchst interessant. Der beste Tipp: Verschweig die Anzahl und erzähle nie, wo du was gelernt hast. Versuche es mit dieser frisierten Wahrheit: Du hattest höchstens fünf Partner vor dem „Neuen“ und bis ein sexuelles Naturtalent.

In der nächsten Folge beschäftigen wir uns mit der Frage, welche „Jungfernschaften“ noch im Spiel sind, bevor wir dann auf die männlichen Jungfrauen eingehen.

Weitere Informationen: Gizmodo, Forum bei Netdoktor.

Erster Teil: Bei Sinnlichleben.

Unser Botschaft zur Sinnlichkeit …

Dem Reinen sollte alles rein sein. Es gibt sie, die Sinnlichkeit, und man kann sich ihn sie hineinfallen lassen. Daneben gibt es all die kleinen Sünden, die Vergehen gegen die sorgsam gehütete Sittlichkeit und die Grenzfälle, in denen wir uns nicht recht klar werden: ist’s nun noch der reine Genuss oder wandeln wir bereits am Abgrund?

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut .. was für ein Unsinn, Herr Goethe. Haben Sie selbst so gelebt? Wollten Sie in ihren Träumen gerne wie Gott werden? Und warum ist die Natur „unfühlend“? Sind wir nicht Teil der Natur, wie die Natur Teil von uns ist? Dürfen wir nicht fühlen und genießen, wie es uns die Natur des Menschseins gebietet?

Wenn es ein Motto für dieses Magazin gäbe, dann wäre es dies:

Genieße dein Leben. Durchstreife die sinnlichen Seiten des Lebens. Es ist gar nicht so einfach, dabei zu sündigen. Und wenn du einmal wirklich sündigst, dann tu es mit Inbrunst und Hingabe, nicht mit Skrupel und Furcht.

Ich habe diese Weisheit von einem Kardiologen in mittleren Jahren. Es ist nun schon fast 12 Jahre her, das ich ihn traf.

Wenn ihr jemandem folgen wollt, dann folgt dem fröhlichen Fachmann, nicht dem griesgrämigen Verhinderer. Manche von euch hat niemals wirklich genossen, weil er (oder sie) die angeblichen Konsequenzen daraus fürchtete. Und wenn ihr euch schon Gedanken machen wollt, dann folgt (diesmal) bitte all jenen fröhlichen Psychologen, die uns fragen: „wenn du deiner Lust nachgibst, was könnte dann schlimmstenfalls passieren?“

Zumeist nicht viel Schlechtes. Und möglicherweise etwas unglaublich Sinnliches.