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Zwölf brauchbare Lust-Vorsätze für 2019

Schamvoll? Es gibt keinen Grund, sich seiner Lust zu schämen
Vorsätze sind im Grunde sinnlos. Aber wenn du diese 12 Vorschläge ausführst, oder sagen wir mal, wenigste acht davon (bitte kopieren und ankreuzen), dann hast du mehr Freude am Leben, mehr Lust – und vielleicht gar mehr Sex.

1. Frag dich häufiger, was du wirklich willst.
2. Verlerne nicht, was dir Lust bereitet.
3. Probiere neue Lüste aus.
4. Versuch, dich niemals dessen zu schämen, was du tust.
5. Praktiziere sicheren Sex.
6. Versuche, anders zu denken als die Masse.
7. Beschwere dich nicht über die Menschen – es gibt keine anderen.
8. Mach Menschen Komplimente. Nicht nur den „Schönen“.
9. Liebe dich selbst (in jeder Hinsicht).
10. Kauf die ein hochwertiges Toy für einsame Stunden.
11. Stell die Qualität deiner Lust vor die Frequenz.
12. Trainiere deine Beckenbodenmuskulatur.

Viel Erfolg damit! Tu es einfach!

Pegging – der Begriff

Der Begriff „Peg“ hat im Englischen viele Bedeutungen. Außer der Wäscheklammer bezeichnet das Wort auch alle Arten von Pfählen, Stangen, Zapfen und Pflöcke. „Off-the-peg“ ist zum Beispiel Konfektionsware, also Kleidung von der Stange.

Pegging – ein neues Wort für eine alte Sexualpraktik

„Pegging“ folgt dem Begriff und bezeichnet zunächst ein Wort für „Pfählen“ oder „Pflocken“. Im weiteren ist es dann ein Begriff für eine bestimmte Art von instrumentellem Sexualverkehr. Er geht auf den amerikanischen Journalisten Dan Savage (2001) zurück.

Eine ungewöhnliche Methode, Männer sexuell zu reizen

Schon 1909 in Deutschland erschienen
Das Wort wurde ursprünglich dafür benutzt, um den mit einem Instrument vollzogenen Analverkehr zwischen einer aktiven Frau und einem passiven Mann zu beschreiben. Bereits der Marquis de Sade soll 1795 dergleichen beschrieben haben. Am populärsten innerhalb der erotischen Literatur dürfte hingegen die Beschreibung in der 1893 veröffentlichten Trilogie „Gynecocracy“ (Gynäkokratie) sein. Dort vollziehen unterschiedliche Frauen (teils als Mann vermummt) den instrumentellen Analverkehr mit einem jungen Mann, der seinerseits in Frauenkleider gesteckt wurde.

Als der Begriff „Pegging“ erschaffen wurde, gingen andere Begriffe für dasselbe Phänomen unter, wie beispielsweise „Strap-on-Sex“, „BoB“ (englisch) oder „Rollentausch“, „den Spieß umdrehen“ oder „Revanche“. Gelegentlich wird auch die englische Umschreibung verwendet „Was gut für die Gans ist, ist auch gut für den Ganter.“

Kaum sinnliche Beschreibungen, aber viel Pornografie

Was er für die Sexualität oder überhaupt für den Mann bedeutet, der Pegging erleidet, erduldet oder genießt, sollte getrennt behandelt werden. Allerdings scheitert dergleichen oft daran, dass Männer, die Pegging erlebt haben, ungerne darüber schreiben, gleich, ob sie die Praktik genossen oder verfluchten. Was die Frauen betrifft, die sich aktiv damit beschäftigen, so scheint es so zu sein, dass die größere Anzahl dabei wenig fühlt, und schon gar keine körperliche Erregung. In der einschlägigen Pornografie kommen gar keine Gefühlsregungen vor, dort wir nur optisch veranschaulicht, was möglich ist.

Wer etwas anderes liest, sollte die Quellen genau überprüfen, dann oftmals stehen Hersteller von „Toys“ dahinter, die angeblich sowohl den aktiven wie den passiven Teilnehmer sexuell reizen sollen.

Lest auch den Folgeartikel, in dem beschrieben wird, wie sich das "Strafpotenzial" in ein "Lustpotenzial" wandelte.