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Das 10-Punkte-Programm von Sinn und Sinnlichkeit

Und das ist es: Unser 10-Punkte-Programm und Credo

1. Den liberalen Geist zu fördern und zu pflegen.
2. Die ungeschminkte Wahrheit zu verbreiten und sie anhand von logischen Überlegungen, verlässlichen Quellen und „belastbaren“ Fakten zu unterlegen.
3. Sinnliche Themen in verschiedene Richtungen zu vertiefen und aus mehreren Perspektiven zu beleuchten.
4. Alle Themen, die „von oben“ herunterkommen, nach unserem Motto zu überprüfen. Das können Beiträge von Wissenschaftlern, religiösen Gemeinschaften, Redakteuren oder Politikern sein.
5. Kritisch gegenüber Medien zu sein, die Fake-News oder verdeckte PR betreiben.
6. Darüber hinaus Ideologien und Glaubenssätze zu entlarven.
7. Ungewöhnliche sinnliche Themen aufzugreifen und sie sachlich und verständlich abzuhandeln
8. Den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und sie deutlich den Übergriffen von Wissenschaftlern zu entziehen, die glauben, die Definitionsmacht zu besitzen.
9. Die Gefühle der Menschen soweit möglich zu achten und Frauen wie Männer gleichzubehandeln.
10. Besonders gelungene Artikel aus anderen Medien zu übernehmen, soweit dies möglich ist, oder sie ansonsten zu kommentieren und auf sie zu verweisen.

Sinn und Sinnlichkeit gibt sich ein Motto

In meinen Artikeln habe ich es dann und wann schon benutzt, das neue Motto dieser Publikation:

Unterstelle nichts –
Glaube niemandem -
Überprüfe alles -
… und fürchte dich nicht vor dem Ergebnis.


Oder auf Englisch:

Assume nothing
Believe no one
Check everything –
... and don’t fear the result.


Keine Vermutungen, kein Glaube ... alles prüfen udn kein Ergebnis fürchten
Es ist ernst gemeint. Ich hasse dummes Geschwätz und „Fake News“ sowieso Informationen aus Blogs von Frauen und Männern, die ihre eigenen, krausen Gedanken als Wahrheiten vermarkten. Und ich bin skeptisch gegenüber alles sogenannten Forscherinnen und Forschern, die das wirkliche Leben ignorieren, aber dennoch nicht lügen – jedenfalls nicht im Sinne ihrer zumeist fragwürdigen Wissenschaften. Aber ich gebe zu, manches Mal vom „Ungewöhnlichen“ fasziniert gewesen zu sein, auch wenn die Fakten eher dagegen sprachen, entsprechende Artikel zu schreiben. Ich bin ein Mensch, und ich bin fehlbar. Und ich kann es zugeben.

Das neue Motto

Sehen wir uns das Motto noch einmal an. Ich kenne dutzendweise Menschen, die schon die Antworten „wussten“ bevor ich überhaupt eine Frage stellen konnte. Sie glauben, die Weisheit mit goldenen Löfflen gefressen zu haben, aber sie sind in Wahrheit stockdumm, weil sie nichts Neues lernen wollen. Andere, die uns die Ohren voll weinen, wollen nicht, dass ihre Probleme gelöst werden. Sondern sie suchen nach Lösungen, die auf ihre Probleme überhaupt nicht zutreffen. Es ist schade um sie, aber sie machen einen schweren Fehler: Sie leben mit Annahmen, die sie niemals hinterfragen.

Warum sollten wir jemandem glauben, wenn wir selbst klug sind? Wieso fragen wir Experten, wenn wir die Wahrheit für uns und unser Leben selber herausfinden können? Warum sollten wir Menschen glauben, die für uns und über uns reden, als wären wir Laborratten?

Glaubt nichts. Glaubt niemandem. Jeder lügt sich seine Wahrheit zusammen, wie sie ihm gefällt. (Ihr auch, aber das könnt ihr ändern, wenn ihr wollt).

Überprüft alles, was ihr überprüfen könnt und überprüfen mögt. Seht in euch hinein und schaut, welche Erfahrungen in euch wohnen. Sie sind sehr real, und ihr lebt mit ihnen. Ein Schriftsteller, Journalist, Psychologe oder Wissenschaftler kann euch vielleicht anregen, tiefer zu graben, aber er kann euch nicht sagen, was an euren Gefühlen „wahr“ ist. Das könnt nur ihr.

Und wenn ihr wirklich etwas herausfindet, das euch nicht recht bewusst war, dann fürchtet euch nicht davor. Sondern fragt euch: „Wie gehe ich jetzt damit um?“

Nach dem neuen Motto handeln - ein schwerer Job, aber ich versuche es

Ich handhabe das ganz genau so, wie ich es euch rate, nur etwas professioneller. Ich glaube ohnehin fast nichts, überprüfe nahezu alles mehrfach, was ich als „Wahrheiten“ veröffentliche, und ich habe keine Berührungsangst, wenn die Resultate nicht meinem Weltbild entsprechen oder gar als „schmutzig“ abgetan werden. Ein älterer Redakteur hat mir einmal geraten, alle Themen anzufassen, aber mich niemals mit dem zu identifizieren, über das ich schreibe. Ich denke, ich bin ihm nahezu immer weise gefolgt. Und wie sagt noch Titus?

Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber … ist nichts rein, sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen.


Und überhaupt – wenn ihr christlich seid: Hat euer Religionsstifter etwa den Schleimern, Moralisten und Beckmessern das Himmelreich versprochen? Nach meiner Lesart nicht.

Nein, dies ist keine Predigt. Ich habe nur ein neues Motto vorgestellt, nachdem ich alles ausrichten möchte, was hier veröffentlicht wird. Ich hoffe es zu schaffen.

Unser Botschaft zur Sinnlichkeit …

Dem Reinen sollte alles rein sein. Es gibt sie, die Sinnlichkeit, und man kann sich ihn sie hineinfallen lassen. Daneben gibt es all die kleinen Sünden, die Vergehen gegen die sorgsam gehütete Sittlichkeit und die Grenzfälle, in denen wir uns nicht recht klar werden: ist’s nun noch der reine Genuss oder wandeln wir bereits am Abgrund?

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut .. was für ein Unsinn, Herr Goethe. Haben Sie selbst so gelebt? Wollten Sie in ihren Träumen gerne wie Gott werden? Und warum ist die Natur „unfühlend“? Sind wir nicht Teil der Natur, wie die Natur Teil von uns ist? Dürfen wir nicht fühlen und genießen, wie es uns die Natur des Menschseins gebietet?

Wenn es ein Motto für dieses Magazin gäbe, dann wäre es dies:

Genieße dein Leben. Durchstreife die sinnlichen Seiten des Lebens. Es ist gar nicht so einfach, dabei zu sündigen. Und wenn du einmal wirklich sündigst, dann tu es mit Inbrunst und Hingabe, nicht mit Skrupel und Furcht.

Ich habe diese Weisheit von einem Kardiologen in mittleren Jahren. Es ist nun schon fast 12 Jahre her, das ich ihn traf.

Wenn ihr jemandem folgen wollt, dann folgt dem fröhlichen Fachmann, nicht dem griesgrämigen Verhinderer. Manche von euch hat niemals wirklich genossen, weil er (oder sie) die angeblichen Konsequenzen daraus fürchtete. Und wenn ihr euch schon Gedanken machen wollt, dann folgt (diesmal) bitte all jenen fröhlichen Psychologen, die uns fragen: „wenn du deiner Lust nachgibst, was könnte dann schlimmstenfalls passieren?“

Zumeist nicht viel Schlechtes. Und möglicherweise etwas unglaublich Sinnliches.