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Unser Botschaft zur Sinnlichkeit …

Dem Reinen sollte alles rein sein. Es gibt sie, die Sinnlichkeit, und man kann sich ihn sie hineinfallen lassen. Daneben gibt es all die kleinen Sünden, die Vergehen gegen die sorgsam gehütete Sittlichkeit und die Grenzfälle, in denen wir uns nicht recht klar werden: ist’s nun noch der reine Genuss oder wandeln wir bereits am Abgrund?

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut .. was für ein Unsinn, Herr Goethe. Haben Sie selbst so gelebt? Wollten Sie in ihren Träumen gerne wie Gott werden? Und warum ist die Natur „unfühlend“? Sind wir nicht Teil der Natur, wie die Natur Teil von uns ist? Dürfen wir nicht fühlen und genießen, wie es uns die Natur des Menschseins gebietet?

Wenn es ein Motto für dieses Magazin gäbe, dann wäre es dies:

Genieße dein Leben. Durchstreife die sinnlichen Seiten des Lebens. Es ist gar nicht so einfach, dabei zu sündigen. Und wenn du einmal wirklich sündigst, dann tu es mit Inbrunst und Hingabe, nicht mit Skrupel und Furcht.

Ich habe diese Weisheit von einem Kardiologen in mittleren Jahren. Es ist nun schon fast 12 Jahre her, das ich ihn traf.

Wenn ihr jemandem folgen wollt, dann folgt dem fröhlichen Fachmann, nicht dem griesgrämigen Verhinderer. Manche von euch hat niemals wirklich genossen, weil er (oder sie) die angeblichen Konsequenzen daraus fürchtete. Und wenn ihr euch schon Gedanken machen wollt, dann folgt (diesmal) bitte all jenen fröhlichen Psychologen, die uns fragen: „wenn du deiner Lust nachgibst, was könnte dann schlimmstenfalls passieren?“

Zumeist nicht viel Schlechtes. Und möglicherweise etwas unglaublich Sinnliches.