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Von Perlen, Säuen und diesem Blog

Schweineschnauzen . hier findet ihr nichts ...
Wenn ich die Statistiken meiner Webseiten durchsehe, dann sind die Anfragen nach informativem Material eher schwach, während ich recht oft feststelle, dass in meinen Medien Schweinchen herumwühlen. Das war übrigens der Hautgrund, die Liebeszeitung“ in die Tiefkühltruhe zu legen. Sie kann jederzeit wieder zum Leben erweckte werden – wer also Interesse daran hat, mag sich melden.

Nun werden viele sagen: „ja, wer mit dem Schmuddelkram in Kontakt kommt, der muss auch die Säue ertragen.“

Nein, das muss ich nicht. Denn ich verbreite keinen „Schmuddelkram“ – schon gar nicht auf diesem neuen Blog „Sinn und Sinnlichkeit“, denn hier steht der Sinn weit vor der Sinnlichkeit und beides weit vor dem schnöden Sexualakt.

Versachlichen und auf den Boden zurückholen

Mein Anliegen ist einfach: Ich möchte durch eine möglichst objektive Beschreibung solche Themen versachlichen, die in der Gesellschaft immer noch als „degoutant“ gelten, also locker übersetzt als „unappetitlich“, heftiger übersetzt auch als „ekelerregend“. Auf der anderen Seite versuche ich, Themen wieder „auf den Boden zu holen“, die im World Wide Web zu viele Hüpfer machen. Und schließlich meine ich aus tiefstem Herzen, dass die erotische Literatur oft sinnvollere Impulse für Alltagsmenschen geben kann als die Literatur der „großen und edlen“ Gefühle.

Warum "Sinnlich Schreiben" keinen Sinn mehr hat

Und warum schließe ich dann „Sinnlich Schreiben“? Weil ich die Nase voll davon habe, meine Perlen auszustreuen, damit irgendwelche Säue darauf herumtrampeln. Dazu muss ich wohl sagen, warum ich überhaupt damit begann. Um angehenden Autorinnen eine blühende Vielfalt an Themen und deren Variationen zu präsentieren, über diese (teilweise) aus dem Stand schreiben können. Die Webseite sollte vor allem dazu dienen, von gängigen Klischees wegzukommen. Dies wurde nicht goutiert, und selbst ich kann mir nicht leisten, Webseiten zu erhalten, die mir keinen geistigen, emotionalen oder finanziellen Gewinn bringen.

Ich meine: „Sinnliches Schreiben“ ist eine Gabe, die viele Menschen (gerade Frauen) in sich spüren, die sie aber wegen Schlampenverdachts oder aus anderen Gründen der „Sittsamkeit“ nicht verwirklichen.

Ein klein wenig davon habe ich auf diese Seite „hinübergerettet“, aber ich habe auch viel auf der bisherigen Seite „Sinnlichschreiben“ hinterlassen. Falls ihr dort noch einige Perlen finden könnt – bitte schön. Es wäre dann freilich nett, zu erwähnen, wo ihr die Ideen gemaust habt.

Und die gängigen Klischees? Wenn ihr wollt, dann schreibe ich auch weiter darüber, wie ihr sie vermeiden könnt. Versprochen.