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Warum wir keine Schweinereien veröffentlichen

Nein, hier gibt's keine Schweinereien
Niemand kann uns (oder euch) genau sagen, was ein Zensor an Ende als „Schweinerei“ ansieht. Manchmal reicht die Erwähnung eines Wortes, sei es das „F“-Wort“ oder etwa Ähnliches, und mal geht alles durch: Vögeln ebenso wie Möse.

Wie ich grinsend erfahren habe, zensiert „TUMBLR“ jetzt mit Vorliebe weibliche Brustwarzen – ich weiß noch nicht, ob sie es nur dann tun, wenn sie „voll frontal“ vor die Linse gehalten werden oder ob sie aus gewissen Winkeln dennoch veröffentlicht werden dürfen. Ja, ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie zensiert werden, wenn sie mit Lippenstift auf den nackten weiblichen Rücken aufgemalt werden.

Was ich damit sagen will: Niemand weiß, wer als Nächstes welchen Schritt tun wird, um wieder einmal Zensur auszuüben. Jemand nahm schon übel, dass wir „CBT“ manchmal übersetzt und „ausgeschrieben“ haben, und zeitweilig duften keine Wörter verwendet werden, die auf „… fetischismus“ endeten, vor allem dann nicht, wenn diese im Zusammenhang mit weiblichen Füßen, Schuhen oder Stiefeln standen.

Wir veröffentlichen keine Schweinereien - jedenfalls nicht, was wir darunter verstehen. Das heißt euch: keine rohen, ungehobelten "F...gechichten", keine Verherrlichungen von sexuellen Abweichungen und dergleichen. Was es gibt, das gibt es, aber wir sind keine Ideologen, die das "Anders Sein" als einzig erstrebenswert hinstellen.

Doch was menschlich ist, sollte eigentlich veröffentlicht werden können … oder mal so gesagt: Des einen Eule ist des anderen Nachtigall. Übrigens darf Literatur wesentlich direkter sein … aber da müsst ihr erst mal in den erlesenen Kreis derer vordingen, die sich „Autoren“ nennen dürfen. Und selbst dann ist nicht sicher, ob sich irgendwo Menschen zusammenrotten, die das, was du schreibst, als Schweinereien diffamieren.