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Feminisierung – was du wissen musst, bevor du’s tust

Frau oder Mann? Jedes weiche Männergesicht lässt sich feminin schminken ...
Nachdem unsere Medien ständig nach Tipps zur Feminisierung von Männern abgesucht wird, haben wir hier einmal zusammengetragen, was es bedeutet, einen Mann sinnlich zu feminisieren. Wir sagen auch, wie es funktioniert und warum es ihr und ihm gut tun kann – oder eben auch nicht. Und wir werden uns später auch noch an Autorinnen wenden, die darüber Romane und Kurzgeschichten schreiben wollen.

Feminisierung heißt eigentlich nichts mehr als „Verweiblichung”. Der Begriff wird in der Biologie wie auch in der Soziologie verwendet. Dort spricht man von „Feminierung“, wenn ganze Berufsgruppen, in denen vormals beide Geschlechter tätig waren oder die von Männern dominiert wurde, nunmehr fast ausschließlich Frauen arbeiten.

Die Idee: weibliche Züge an Männern betonen

In bestimmten erotischen Szenerien wie auch in der erotischen Literatur bedeutet Feminisierung, die weiblichen Züge von geeigneten Männern in Geist, Psyche, Verhalten, Kleidung und letztendlich auch im Körperlichen hervorzuheben.

Gegen 1900 gehörte in jedem Fall ein Korsett dazu
Die Frage, warum Männer sich gerne wie Frauen fühlen wollen, sich wie Frauen kleiden wollen und letztendlich auch wie Frauen behandelt werden wollen, kann nicht exakt beantwortet werden. Teils ist es einfach die Lust, in die Welt des anderen Geschlechts hineinzuriechen, ohne wirklich ihr Bestandteil sein. Dabei schwanken Männer zwischen Neugierde, Abenteuerlust, Faszination und Neigung. Manche Männer wollen einfach wissen, wie „man“ sich in femininen Dessous, Kleidern und Röcken fühlt, anderen geht es um die Faszination, sich feminin schminken zu lassen. Und immer mehr Männer sind mit Sicherheit auch daran interessiert, sexuell ähnlich wie eine Frau behandelt zu werden.

Feminisierung ist also eine Möglichkeit, sich für kurze Zeit in einer geschützten Umgebung als Frau zu fühlen und als Frau behandelt zu werden. In vielen Fällen folgt nach der „Wandlung“ zur Frau eine Art Rollenspiel, in dem sich der feminisierte Mann der Frau unterwirft. Ein großer Teil dieser Rollenspiele hat Züge von erotischem Masochismus.

Wie weit gehen die Männer?

Teil der "Sinnlichen Megathemen"
Normalerweise sind Ausflüge in die Welt der Weiblichkeit für Männer absolut erregend, zugleich schämen sie sich aber auch ihrer Neigung. Deswegen suchen viele Männer den geschützten Bereich einer SM-Beziehung oder eines Domina-Studios, dessen Betreiberinnen auf so etwas in der Regel vorbereitet sind. Wie weit die Männer dabei gehen, ist höchst unterschiedlich. Manche Männer lassen sich im Anschluss an die Wandlung demütigen, schlagen oder anal penetrieren. Andere genießen einfach, geschminkt zu sein, zarte Wäsche am Körper zu spüren oder Röcke zu tragen.

Rollenspiele und Zwangsfeminisierung

Rollenspiele sind, wie der Name sagt, Spiele damit, die Rolle eines anderen anzunehmen, der man selbst nicht ist. Im Grunde fühlt der Mann sich wie ein Schauspieler, der ja auch nicht ist, was er zu sein vorgibt. Hinzu kommt dann aber noch die prickelnde Erotik, das süße Geheimnis, das sinnlich-verbotene an der Handlung. Ganz anders verhält es sich mit der forcierten Feminisierung, auch Zwangsfeminisierung genannt.

Süße Fiktion, brutale Realität

Umstritten ist, ob Zwangsfeminisierung real ist oder eher eine urbane Legende. Das Wort steht für eine Art „Umerziehungsprogramm“, das einer Gehirnwäsche nicht unähnlich ist. Dahinter steht eine Beziehung, in der plötzlich die Aussage fällt: „Wenn du weiter Sex mit mir haben willst, dann lasse dich verweiblichen“. Diese „harte Methode“ ist allerdings oft nur ein Fantasieprodukt der erotischen Literatur. Dennoch gibt es einige in sich abgeschlossene Cliquen, die diese Art von Feminisierung ernsthaft betreiben. Da „reale“ Feminisierung schwerwiegende soziale Folgen haben kann, wird allgemein davon abgeraten, diesen Weg in die Abhängigkeit zu gehen.

Doch auch im Rollenspiel gibt es Situationen, in denen sich der Mann „ganz in die Rolle“ einfühlt und es genießt, in diesem Moment eine Frau sein zu dürfen. Man nennt solche einen Mann abfällig auch eine „Sissy“, was in etwa „Schwesterchen“ bedeutet.

Obgleich es weitaus mehr Männer gibt, die sich gerne einmal verweiblichen lassen würden, als Frauen, die dies forcieren, lohnt sich doch ein Blick auf das, was Frauen beachten sollten, die einen Sissymann im Rollenspiel beherrschen wollen.

Den Mann mit femininer Lust anfüttern

Du beginnst mit dem Anfüttern: Weibliche Strümpfe und Höschen sowie einen Rock zu tragen, sind gute Startoptionen. Er darf natürlich auch Strapse unter den Nadelstreifen tragen, wenn er sich traut, aber das ist schon sehr gewagt für den Anfang. Du wirst bald merken: Das Gefühl, weiche, feminine Kleidung unter einem weiten Rück zu tragen, wird den Mann beflügeln.

Äußerliche Feminisierung

Posieren für die Kamera in Dessous
Nach und nach muss der Mann lernen, den Körper zu enthaaren und sich zu schminken – auch die Lippen. Versuche, ihm Schmuck (auch Ohrringe und Halsketten) nahebringen und lehre ihn, wie man die Finger- und Fußnägel lackiert. Der Kauf weiblicher Kleidung kann zum Problem werden – löse es beizeiten. Gib ihm einen Frauennamen, sobald die Feminisierung beginnt. Sorge im eigenen Interesse dafür, dass er sich vollständig zurückverwandelt, bevor er ins Büro geht. Die Enthaarung wird niemandem auffallen.

Vorübergehende Verhaltensmodifikation

Die meisten Verhaltensmodifikationen, die nötig sind, können leicht erlernt werden und benötigen keine „Gehirnwäsche“. Verhaltensmodifikationen können situativ erlernt und angewendet werden. Lehre deinen Mann beispielsweise, wie eine Frau zu gehen und dabei High Heels zu tragen. Er wird den Gang dann nur anwenden, wenn er tatsächlich High Heels trägt. Zeige ihm, wie man bescheidener und zurückhaltender auftritt. Lehre ihm, mit sanfter und einschmeichelnder Stimme zu sprechen.

Innere Feminisierung, Charakterwandel

Die innere Feminisierung ist ein komplizierter Prozess, der mit den Methoden moderner Gehirnwäsche, Zwangsmaßnahmen und Sexentzug durchgeführt wird. Das ist nichts für für "Amateursissies" und Rattengift für berufstätige Männer, die für dich noch viel Geld ins Haus bringen sollen. Du kannst aber dafür sorgen, dass dein Mann sich während des Rollenspiels unterwürfig und bereitwillig zeigt.

Vollendung des feminisierten Mannes

Wenn du mit deiner Sissy das Haus verlassen willst oder sie gar auf Partys „vorführen“ willst, braucht sie äußerlich noch noch eine perfekte Perücke, absolut professionelles Make-up und künstliche Brüste. Denke auch an betont femininen Schmuck, High Heels und ähnliche Attribute. Ein minimales Sprachtraining (Alt-Stimme), weichere Bewegungen sowie Maßnahmen, den Gang zu modifizieren, sind unerlässlich. Wichtig ist auch, einen eventuell hervorstehenden Adamsapfel und natürlich seinen Penis geschickt zu verbergen.

Lüste - die finale Feminisierung

Über Sex und Liebe reden wir ein anderes Mal. Dein Sissyspieler muss zumindest wissen, wie eine Frau einen Mann befriedigen kann, ohne sich zu entblößen. Und weil eine „richtige Sissy“ auch mal „hart rangenommen“ werden will, empfiehlt sich, sie (und dich) beizeiten mit dem „Pegging“ vertraut zu machen. Es ist also bisweilen unerlässlich, sie/ihm auch sexuell "als Frau zu behandeln".

Vorteile für den feminisierten Mann

Alles ist total aufregend und wahnsinnig anregend für den feminisierten Mann – wenn er es mag. Manche Männer können gar nicht genug davon kriegen, ein „süßes Mädchen“ oder eine „sexy Frau“ spielen zu dürfen. Wenn er keinen Gefallen daran findet, sich als Frau zu fühlen dun gegebenenfalls zu unterwerfen, ist es uninteressant für beide.

Vorteile für die Frau

Dein Mann gehört in Zukunft in beiden Rollen dir – mal als Spielzeug, mal als Ehemann. Du musst mit deinen unterschiedlichen Rollen zurechtkommen, so wie der Mann mit seinen beiden Rollen zurechtkommen muss.

Warnung vor falschen Vorbildern

Berichte im Internet über Feminisierungen sollten nicht zu ernst genommen werden. Viele sind reine Produkte einer lustvollen Fantasie, andere sind real, aber sozial unverträglich. Denke dran, dass du nur eine neue erotische Seite deines Mannes und eine neue Rolle als Frau kennenlernen willst – viele andere Dinge sollen aber zumeist bleiben, wie sie sind. Gefährde also nie eine Ehe oder Freundschaft durch eine „forcierte Feminisierung“.

Ein Wort an Autorinnen, die sich für das Thema interessieren

Falls du diesen Artikel liest, weil du einen Roman über Feminisierung schreiben willst, lies demnächst hier weiter. Wir haben dich im Blick, und du solltest uns im Blick haben. Ein Roman soll ja nicht die Realität abbilden, sondern die Fantasie beflügeln. Und in der Fantasie lassen sich viele Männer gerne von deinen Worten feminisieren – und Frauen sind ganz begierig darauf, solche Romane zu lesen.

Teile diese Artikels wurden bereits in der Liebeszeitung vom 14. Januar 2010 veröffentlicht. Das © 2018 am Text liegt allein bei liebesverlag.de, ein Copyright an den Bildern konnte nicht ermittelt werden.