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Dreier aus der Sicht einer Frau

Wir schreiben nicht nur, wir lesen auch. Wenn wir glauben, dass eine Meinung wirklich interessant ist, dann berichten wir darüber. Und hier geht’s um Dreier. Die ursprüngliche Autorin mahnt dabei zur Umsicht.

1. Such dir jemanden, der es wirklich will

Eigentlich klar, oder? Und doch wichtig: Erst mal muss es jemand wollen. Angeblich gehen die meisten Dreier von Frauen aus, meint die fremde Autorin. Wir dachten eigentlich, Dreier würden von Paaren oder Männern ausgehen – aber – wer weiß?

2. Sei sicher, auf derselben Wellenlänge zu sein

Ein Dreier ist … für jeden etwas anderes. Die fremde Autorin eist darauf hin, dass vorher klar sein muss, in welcher Bandbreite ihr spielen wollt und welche Grenzen ihr persönlich habt. Der Hinweis ist wirklich wichtig: Nicht sagen: „OK, ich weiß doch, was da passiert.“ Nö. Weißt du nicht. Manchmal werden Handlungen erwartet, die nicht in dein ethisches Konzept passen.

3. Versuche mal, ohne Erwartungen heranzugehen

Wenn du etwas erwartest, und es trifft nicht ein, bist du enttäuscht. Also versuch mal, alle Erwartungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Autorin, die wir gelesen haben, warnt vor allem davor, sich irgendetwas von Pornos abzugucken: In der Realität läuft nichts „wie geschmiert“.

4. Es kann schiefgehen

Egal, was du vorher besprochen hast: Es kann Unmut und Tränen geben. Eigene und Fremde. Die Autorin des verlinkten Artikels spricht das Hauptproblem an: Eifersucht bei Paaren, die auch plötzlich aufkommen kann. Sei also sicher, dass wenigstens du zu 100 Prozent einverstandene bist. Aber wenn du den Eindruck hast, dass deine Gefühle verletzt werden, dann brich den Dreier ab, bevor es heikel wird.

5. Die anderen verdienen Respekt und Erfüllung

Oft wird vergessen, dass der Dritte (oder auch die beiden anderen) nicht deine Sex-Sklaven sind, sondern dass sie Respekt verdienen. Und sie wollen selbstverständlich auch Lust an dem Spiel zu dritt haben und nicht nur den anderen Lust verschaffen. Du kannst nicht davon ausgehen, dass sie sich ihren Teil schon „holen“ würden, meint sinngemäß die Autorin des verlinkten Artikels.

Drei Personen sind drei Individuen

alles über dreier
Zum Schluss noch ein Wort an alle, die dies lesen: Jede Aktion zu dritt, ob es nun um Sex geht oder um eine gemeinsame Reise, erfordert gemeinsame Ziele, aber auch die Möglichkeit, kurz innezuhalten und sich auf sich selbst zu besinnen. Wenn der Gruppendruck unerträglich wird und zu Fehlentscheidungen führt, kann dies bitter werden. Die reine Freude nur ein, wenn jeder der Teilnehmer von der Lust angetrieben wird, etwas Besonderes zu erleben.

Gelesen in und teilweise adaptiert aus "Adultpress"

Auch in dieser Serie: Fakten über Triolen

Die Fakten über Triolen (Dreier)

dreier - und wer ist der dritte?
Dreier sind eine Methode für Männer und Frauen, von mehr als einer Person begehrt zu werden und dabei im Mittelpunkt des Interesses zu stehen.

Aus einem Artikel der "Medicaldaily.com" zu Dreiern

Ein Dreier ist per Definition die Verabredung zu sexuellen Aktivitäten zwischen drei Personen.

Im engeren Sinne werden „Dreier“ solche Verabredungen genannt, in denen eine Person von zwei Personen des konträren Geschlechts sexuell begünstigt wird.

Hauptunterschiede bei Dreiern

Man unterscheidet vor allem MFF-Dreier, also solche zwischen einem Mann und zwei Frauen und FMM-Dreier (auch MMF) zwischen einer Frau und zwei Männern.

Kommt eine Bi-Neigung einer der beiden Partner gleichen Geschlechts dazu, so betreiben alle Partner untereinander sexuelle Aktivitäten.

In einigen Fällen kommen Elemente aus dem SM-Bereich hinzu, vor allem Bondage (Fesselungen) oder extremes Cuckolding mit Abwertungen.

Man kann die „Dreier“ weiterhin danach einteilen, wer einlädt.

1. Ein Ehepaar (Liebespaar) lädt einen Mann ein.
2. Ein Ehepaar (Liebespaar) lädt eine Frau ein.
3. Ein Mann lädt ein Paar ein.
4. Zwei Männer oder Frauen laden eine Einzelperson ein.
5. Eine Frau lädt ein Paar ein.


Wie oft der eine oder andere Fall vorkommt, ist umstritten, jedoch spiegelt die Reihenfolge, die hier gewählt wurde, auch die Häufigkeit wieder. (Grafik in der Liebeszeitung von 2014, Daten erhoben 1983 und 2013).

Motive für Menschen, zu dritt Lüste auszutauschen

alles über dreier
Bei den Motiven müssen wir den Bereich der gesicherten Erkenntnisse verlassen. Wir können jedoch annehmen, dass sexuelle Freizügigkeit, Neugierde und der Winsch nach Herausforderungen die häufigsten Gründe sind. Latente Bisexualität oder Bi-Neugierde sind seltenere, aber in Anzeigenspaten sehr populäre Wünsche.

Ausführungen von Triolen - Praktiken

Die Meinungen über die schönsten Varianten gehen auseinander. Sicher ist jedoch, dass die meisten weiblichen Teilnehmer sinnliche und sanfte Komponenten einbeziehen wollen. Eine der Fragen, die kaum zu klären sind, ist die, ob beide Partner nacheinander oder in irgendeiner Weise parallel befriedigt werden sollen. Sicher ist hingegen, dass athletische Verrenkungen unbeliebt sind.

Häufigkeit der Wünsche nach Dreiern

Dreier sind eher selten, weil es aufwendig ist, sie zu arrangieren. Träume und Wunschvorstellungen sind hingegen häufig – aber auch hier schwanken die Zahlen, denn von Triolen träumen – je nach Fragestellung und Geschlecht – zwischen etwa 30 Prozent und 80 Prozent.

Praktiken sexueller Art in Triolen

Im Prinzip können bei Dreiern alle Praktiken verwendet werden, die auch im normalen Sexualleben eine Rolle spielen, also Vaginal-, Hand- und Mundverkehr. Praktiken, die in der Fantasie manchmal eine Rolle spielen (Doppel-Penetration, Sandwich), sind weniger beliebt. Wenn zwei Männer beteiligt sind, achten beide in der Regel penibel darauf, sich nicht körperlich zu nahe zu kommen, während Frauen dabei weniger Berührungsängste haben.

Risiken - was ist beim Dreier zu beachten?

Serie: Intimes erklärt
Außer den üblichen Vorbehalten gegenüber Geschlechtsverkehr mit Unbekannten und gesundheitlichen Risiken wird von Paaren oft Eifersucht als Hinderungsgrund genannt. Männer scheuen zumeist jede Art von intimen Berührungen mit anderen Männern, auch wenn sie zufällig geschehen – sie wollen nicht als „schwul“ gelten. Solo-Frauen hingegen fürchten, „benutzt“ zu werden und als „Schlampen“ behandelt oder angesehen zu werden. Die Chancen bestehen darin, eine wundervolle sinnliche Erfahrung geschenkt zu bekommen.

was machst DU jetzt mit dem Thema?


Hinweis: Über die Fakten gibt es noch eine weniger strukturierte Version ähnlichen Inhalts.
Faktenlage: Zuverlässige Internetquellen, genaue psychologische Erhebungen, Massenvergleich Anzeigen 1983 - Google 2013.

Dreiecksverhältnisse

Klassische Dreiecksbeziehung und klassischer Bi-Dreier - jeder darf mit jedem
Wohl, dem, der in Geometrie aufgepasst hat: Ein Dreieck, auch Triangel genannt, ist eine von drei Linien eingeschlossene Figur mit ebenso vielen Winkeln oder Ecken. Also ist ein Dreiecksverhältnis eine Beziehung, in der alle drei Partner miteinander in Verbindung stehen und unmittelbar Zugriff aufeinander haben. Und tatsächlich lautet die korrekte Definition eigentlich:

Eine sexuelle Beziehung von drei Personen untereinander.


Das will aber weder der DUDEN noch das „demokratische“ Lexikon „Wikipedia“ gelten lassen. Dort heißt es:

Eine Konstellation zwischen drei Menschen … in der eine Person zu zwei anderen Personen eine Liebesbeziehung (..oder …) eine Sexualbeziehung unterhält.


Die Dreiecksbeziehung, die eigentlich eine V-Beziehung ist

So beschrieben, ist es keine Dreieckbeziehung, sondern eine V-Beziehung. Das heißt, ein Mann hat Beziehungen zu zwei Frauen, die untereinander aber keine Beziehung unterhalten, also auch keine „gewöhnlichen“ Freundinnen sind. Ebenso kann eine Frau eine Beziehung zu zwei Männern haben, die untereinander keine Beziehung haben (auch keine Freundschaftsbeziehung). In den allermeisten Fällen handelt e sich jedoch um sinnliche, erotische oder sexuelle Beziehungen zueinander. Schon das Wort „Verhältnisse“ eher eine Nähe zu „Affären“ als zu „Beziehungen“.

Die Sprachferkelei, die auch der DUDEN durchaus abdeckt, kommt aus dem Journalismus, und dort von Leuten, die es besser wissen müssten: Feuilletonisten. Sie schwadronieren immer dann über eine Dreiecksbeziehung, wenn eine Person mit zwei anderen Personen „sexuelle Beziehungen“ unterhält, die über einen Bordellbesuch oder einen ONS hinausgehen. Dazu gibt es zahllose Beispiele.

In echten Dreieckbeziehungen habe alle untereinander sexuelle Kontakte

Für echte Dreieckbeziehungen gilt beispielsweise, dass der Hausherr das 19. Jahrhundert eine sexuelle Beziehung zur Ehefrau unterhält, sich aber bei deren Abwesenheit auch mit dem Hausmädchen vergnügt. Diese allerdings befriedigt in Abwesenheit des Ehemannes auch gerne mal die Hausherrin. Noch spektakulärer ist freilich die Beziehung einer Ehefrau zu ihrem Mann und dessen besten Freund, wobei sie nicht weiß, dass beide Männer bisexuellen Vergnügungen nicht abgeneigt sind. Heißt: Alle kennen einander, alle haben sexuelle Beziehungen miteinander, aber sie müssen nicht zwangsläufig alle untereinander davon wissen.

In Romanen folgt der Enthüllung oft der Verfall des Glücks

In Romanen kommen allerdings eher V-Verhätnisse vor, die dann zum Dreieck werden, wenn die beiden Geschlechtspartner der Heldin oder des Helden voneinander erfahren. Sehr selten endet diese Erkenntnis in lustvollen Begegnungen zu dritt – meist wird damit eher der Verfall des Glücks eingeleitet.

Die intimen Dreiecksverhätnisse

Wie sich der Mann einen "flotten Dreier" vorstellt
Die intimsten Dreiecksverhältnisse sind neben der „Menage a Troi“, also dem geschlechtlichen Zusammenleben dreier Partner mit oder ohne Bi-Interessen und der Triole, auch bekannt als (flotter) „Dreier“.
Bei Frauen beliebt: FMM-Dreier - und manchmal auch als Beziehungstrio
An diesen Konstellationen können zwei Frauen und ein Mann oder aber zwei Männer und eine Frau beteiligt sein. Der Begriff „Dreier“ wir dabei hauptsächlich für zeitlich begrenzte Einladungen zum gemeinsamen Sex verwendet.

Vierecksverhätnisse gibt es eigentlich nicht

Ein erotisches Viereck existiert nicht - da fehlen die Querverbindungen
„Vierecksverhältnisse“ gibt es eigentlich nicht, weil sie geometrisch unmöglich sind. Meist handelt es sich dabei um die Beziehung eines Mannes, der drei Frauen im Wechsel trifft, oder um eine Frau, die Beziehungen zu drei verschiedenen Männern gleichzeitig unterhält. Neben dem üblichen Partnertausch zwischen zwei Paaren werden mit „Vierern“ auch Verabredungen zwischen Paaren bezeichnet, in denen beide bisexuell sind.

Interessanterweise kennt auch der „Vierer“ unterschiedliche Definitionen.

Bei der populärsten handelt es sich um eine Beziehung zwischen zwei (heterosexuellen) Paaren, die sich zum Partnertausch treffen. Die abweichende Meinung, die auch als mehrheitsfähig gilt, lautet aber: (im Original englisch)

Ein Sex-Treffen zwischen vier Personen, bei denen jeder mit jedem sexuelle Kontakte aufnehmen kann. Zwei (heterosexuelle) Männer und Frauen, die sich zum Sex treffen, können nicht als „Vierer“ bezeichnet werden, vielmehr handelt es sich dabei um einen reinen Partnertausch.


Raucht Ihnen jetzt der Kopf?

Wem bei so viel Begriffen der Kopf raucht, kann sich locker zurücklehnen: besser als eine Sache zu benennen, ist immer, sie ausführlich zu beschreiben. Das gilt vor allem für Autorinnen und Autoren, die Begriffe wie „Dreiecksbeziehung“ möglichst gar nicht erst in den Mund nehmen sollten – und jedenfalls nicht zu Papier bringen.