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Erotisch schreiben – drei essenzielle Fähigkeiten

Was muss eine Erotik-Autorin mitbringen? Ein bisschen Basiswissen über kreatives Schreiben, Wortgewandtheit und vor allem eine gewisse Schamlosigkeit. Nicht die eigene – sondern die der Figur, die du erschaffst.

1. Befähige deine Figur, schamlos zu sein

Das Erste, was du dich fragen solltest: Wie schamlos soll die Figur sein, die du schaffen willst? Wenn du sie wie eine Marionette durch diene Story führst, dann bleibt sie stehen, wo du stehen bleibst. Wenn du sie aber in deine Gesichte hineinwirkst und sie antreibst und befeuerst, dann wird sie deine Grenzen durchrechen und ihre eigenen Grenzen suchen. Ein Zitat dazu: „Ihr Figuren müssen (… Sex …) wollen, und dies leidenschaftlich.“

2. Breite die Gefühle deiner Figur aus

Das Zweite, was du vorab überlegen solltest: Wie kommst du ran an die Gefühle deiner Figuren? Denk daran, dass sie etwas vorher fühlen, etwas währenddessen fühlen und auch hernach noch etwas fühlen. Wie kannst du also beschreiben, was deine Figuren empfinden, wenn du noch nie in ihrer Situation warst? Lass es nicht bei der Frage. Finde Antworten.

3. Zoome so nahe an deine Figur heran, wie es geht

Das Dritte besteht darin, so nahe an Geist, Psyche und Körper heranzugehen, dass deine Leserin glaubt, ihr Hirn wäre in Aktion, ihre Emotionen würden kochen und ihr Körper würde berührt. Überlege, wie du „hautnah heranzoomen“ kannst, um insbesondere die körperlichen Gefühle „hinüberzubringen“. Benutze dazu eine unverblümte, bildhafte Sprache. Überlege dir, wie du dir diese Sprache aneignen kannst.